Die 2008'er Tour war bislang unsere längste ;
12000 Km in 30 Tagen - doch lest selbst ...
Reisetag : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 1516 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Auf zum Garden Of The Gods !
16.Tag
Leute , es geht doch !

Heute morgen haben wir mal so lange wie " normale " Menschen im Bett gelegen !!!   ;-)
Irgendwie hat uns das die letzten Tage hier gefallen - deshalb rücken wir abermals bei " Dennys " ein ;
allerdings nur , weil es genau neben dem Motel 6 liegt und diese schlauerweise Rabattcoupons für das Restaurant verteilen ...
Was doch so ein Omelett und Kaffee ohne Ende für eine Wirkung entfalten - wir hoffen , ihr könnt uns das nachfühlen  ;-)
Schien uns eben noch die liebe Sonne auf unsere Speisen , wird es langsam , aber sicher immer dunkler über dem Interstate 25 ,
auf dem wir uns nun in Richtung Norden bewegen . Wir wollen es heute bis nach Colorado Springs / CO schaffen .
Nach stundenlanger Fahrt durch relativ unspektakuläre Landschaften erreichen wir nun " Our Destination " :
" Garden Of The Gods " - dieser Name hat etwas - denn : Wo die Götter ihren Garten haben , das wollen wir schon sehen  ;-)
Im Visitor Center informieren wir uns zunächst über die Geschichte und Lage des Parks an sich .
Draußen aber können wir nichts erkennen , was uns verleiten würde , ins Freie zu gehen ;
dicke , tiefgraue Wolken hängen über dem Areal - nö , das ist nix ! 
Andererseits ist es auch nicht sehr erfüllend , sich in dem gut gestalteten Besucherzentrum " herumzudrücken " ...
So fahren wir nach geraumer Zeit in den Göttergarten , und siehe da : als ob wir ein Mega - Gebläse am Jeep montiert hätten,
verziehen sich die Wolken im Nu , und die Sonne taucht die an sich schon roten Felsen in ein leichtes Purpur...
Ein empfehlenswertes Stück Erde , das kann man schon einmal sagen !
Hier und da trifft man zwar auf einen Besucher , der auf einem der zahlreich angelegten Wege wandelt ;
alles in allem ist es aber einigermaßen ruhig  in Anbetracht dessen ,
dass wir uns nur ein paar Meilen außerhalb einer Großstadt befinden !
Selbstverständlich verbringen wir unsere Zeit im Park bis nach dem Sunset -
logisch , leuchten doch der Sandstein im Schatten des Pikes Peak in dieser Tageszeit am wundervollsten ...
Wir wären nicht " die Biesels " , wenn wir uns nun in der Nähe , etwa im angrenzenden Manitou Springs ,
eine Bleibe für die Nacht suchen würden , etwas essen und artig am frühen Abend zu Bett gingen ;
deshalb heißt es jetzt : auf nach Denver / CO !    Das sind zwar noch ein paar Meter , ähhh Meilen , aber was soll's .
Auch hier gibt es a lot of Motels , und eins davon werden wir uns nehmen - Basta  !!! ...    ;-)

Loading...

Roxborough - Rocky NP - Schnee !!!

17.Tag
Da es gestern Abend schon recht spät war , um eine günstige " Absteige " in Denver zu suchen , sind wir

in einem der teureren Vororte " gestrandet " - strategisch günstig für unser heutiges Vorhaben  ...   ;-)
Denn nach einem guten Breakfast leitet uns unser Tourplan in den Südwesten von Colorados Hauptstadt .
Dort befindet sich der Roxborough State Park , ein der amerikanischen Öffentlichkeit offenbar doch unbekanntes Schutzgebiet .
Zumindest schließen wir das aus unseren Unterhaltungen mit jungen Leuten , aber auch mit Endsechzigern aus Denver ,
die am Tage zuvor erstmals etwas von diesem Areal gehört haben wollen - um so größer deren Erstaunen ,
dass auf einmal deutsche Touris ohne weiteres den Weg hierher gefunden haben ; tja , liebe Leute , Info ist alles ...   ;-)
Mit seinen Sandsteinverwerfungen erinnert uns Roxborough ein wenig an den Garden of the Gods , nur kleiner .
Die schräg aufgerichteten , zackenförmigen Reste Jahrmillionen alter Gesteinsschichten machen mächtig was her ...
Während unseres Trips durch diese seltsam anmutende Kulisse beobachten wir von weitem , wie sich einige Leute
scheinbar planlos  mit Schaufeln an den Grasflächen des Parks zu schaffen machen ...
Wir nähern uns ihnen voller Neugierde und stellen ein Mitglied " auf frischer Tat "  ;-)
Es ist Michael , ein netter Typ , einst an verschiedenen Orten in Deutschland lebend , wohl von der US Army aus ,
der sich hier als Volontär die Zeit als Arbeitsloser überbrückt - Kost und Logis frei , ansonsten gibt's nichts ( ! ) .
Er und seine " Kollegen " graben hier eingeschleppte Pflanzen aus ( ähnlich unserer europäischen Königskerze ) ,
und dies ist ein echt ätzender Job - an vielen Stellen des Naturdenkmals sprießen immer neue Ableger empor ,
werfen somit immer mehr neuen Samen ab  -  eine Sisyphusarbeit ( das ist ein Nachteil der zusammenrückenden Welt ) .
Um diese Erfahrung reicher verlassen wir den Roxborough State Park beim höchsten Stand der Sonne .
Es sind 28°C - Ende April !
Quer durch Denver führt unsere Route zum Rocky Mountains National Park - wie müssen diese Strecke wählen ,
denn all die anderen Zufahrten führen über hohe Pässe und sind noch gesperrt ...
Nachdem wir den Ost - Eingang des National Parks geentert haben , begegnen uns eine ganze Horde Elks .
Nach einiger Zeit der " Observation " dieser majestätischen Tiere fahren wir noch so lange weiter ,
bis wir von einem " Road Closed " beschildertem Schlagbaum zum Umkehren gezwungen werden ...
Aber dies stört nicht weiter , hat das im Frühjahr zugängliche Areal genug Verweil - Potential für einen ganzen Tag ...
So wandern wir am Sprague Lake , der größtenteils eisfrei ist ; später machen wir noch einen Abstecher zum Bear Lake .
Der geräumte Parkplatz ist menschenleer und wird von rund zwei Meter hohen Schneemassen " eingefasst " .
Martina " bewacht " den Wagen , während sich Christian aufmacht , zum Emerald Lake zu wandern .
Ein entgegenkommender Hiker spricht davon , dass der besagte Bergsee eisfrei wäre :
kombiniert mit dem ( noch ) schönen Wetter ergibt dies eine tolle Gelegenheit , herrliche Pics von
sich im kristallklaren Wasser spiegelnden , schneebedeckten Bergen zu machen - zumal es windstill ist ...
Doch das war wohl nix - dieser Weg war : umsonst !    ;-(
Nachdem Christian sich durch den teils knietiefen Schnee gekämpft hat , steht er vor einem Gewässer ,
das allenfalls zum Eislaufen einlädt , wohl aber nicht , um ein einziges brauchbares Bild zu machen ...
Im Nu ziehen auch noch dicke , graue Wolken auf und machen die recht eingetrübte Stimmung nun gänzlich zunichte !  :-o
Wir sehen also zu , dass wir " Land gewinnen " - in der Zwischenzeit hat es sich mächtig abgekühlt , und
diese Bewölkung sieht uns arg nach Schnee aus ; da verabschieden wir uns lieber aus den Rockys .
Im Gestöber noch nach einer Unterkunft suchen oder ganz und gar stecken zu bleiben : das brauchen wir nicht wirklich ...   ;-)
Allerdings nehmen wir uns noch ein paar Minuten , um eine riesige Elkherde , nicht allzu weit vom Moraine Park , zu beobachten .
Zurück nach Denver und dann über die I 70 weiter Richtung Westen - ein meilenreicher Ritt wird das noch werden ...
Und es wird immer kälter draußen : Dieser Temperatursturz lässt nichts Gutes erahnen .
Der Wetterbericht hatte es ja vorausgesagt , doch uns fehlte ehrlich gesagt ein wenig der Glaube .
Endlich , nach mehreren gescheiterten Motel - Eincheck - Versuchen , kommen wir spät abends in Dillon / CO unter .
Eiskalter Wind weht Christian bereits um die Nase , als dieser noch Pizza bei " Domino " für uns auftreibt - oh oh ...
Das Wetter auf Reisen ?  Information ist alles ! 
 

Von den Rifle Falls nach Moab ...

18.Tag
Da sich unser nächster Stopp hundert Meilen von Dillon entfernt befindet , entscheiden wir uns für : Ausschlafen !!!

 

Schließlich brauchen wir das auch einmal , artet sonst solch ein Trip schnell in Stress aus ;
Doch sehen wir nun aus dem Fenster und es wird uns ganz anders zumute : Schnee ! Soweit das Auge reicht ...
Da fängt der Tag doch schon einmal gut an ...
Wir schauen im Regionalfernsehen den Straßenzustandsbericht ( was für ein deutsches Wort ! ) an und sind alarmiert !
Stau , Stau , Stau ...
Allerdings sind unsere Auswahlmöglichkeiten nicht besonders groß , und so entscheiden wir uns ,
nachdem wir uns mit einem deftigen Motel - Frühstück gestärkt haben , die Weiterfahrt zu probieren .
Doch schon an der Auffahrt zum Interstate stockt der Verkehr ...
Scheinbar klappt das hier mit dem Winterdienst nicht ganz so gut wie in Deutschland .
Anders können wir uns es nicht erklären , warum die Fahrbahn völlig vereist ist ;
mit elektronischen Hinweistafeln werden die Trucks zum Halten aufgefordert oder müssen Schneeketten anlegen ,
und auch sonst traut sich offensichtlich niemand weiter auf diese Auto- , ähm - Rutschbahn ...
So tuckern wir , hochkonzentriert , gen Westen , die gesamten Fahrspuren für uns alleine .
Nur einmal kommt ein Pick Up näher und überholt uns - hat der mehr Grip als wir im 4WD Jeep ?  Wer weiß ...
So nach und nach nähern wir uns " NN " und verlassen somit auch die Region , in der der Niederschlag flockenförmig
herabfällt . Bei Rifle / CO biegen wir nach Norden ab und erreichen wenig später den Rifle Falls State Park .
Klein , aber fein präsentiert sich das Areal dem Besucher .
Attraktion sind natürlich die Wasserfälle , aber die Campsites , Wege und Brückchen runden den Gesamteindruck ab ...   ;-)
Für " Südwestverwöhnte " , wie wir es sind , hat der Park sicherlich nur Potential für maximal einen Tagesaufenthalt ;
wer ein wenig Ruhe sucht und ausspannen möchte , ist hier sicherlich auch länger ganz gut aufgehoben ...
Im Handumdrehen hat uns zwischenzeitlich das Schneegebiet hier im Rifle Falls SP wieder eingeholt ;
als dicke Flocken fallen , machen wir den " Abgang " ...    ;-)
Am Nachmittag fahren wir über den Scenic Byway 128 ins " Professor Valley " ein .
Genau zur richtigen Zeit gelangen wir an einen Viewpoint , der den Blick auf die in Rot getauchten Fisher Towers freigibt :
Diese Einstellung hatten wir bei unserem letzten Besuch nicht mehr erledigen können und holen es nun nach  - Yeah !
Ähnlich ging es uns beim letzten Besuch im Arches National Park :
Den Delicate Arch einmal bei schönstem Sonnenuntergang ablichten zu dürfen blieb uns bisher verwehrt - heute ist es soweit !  ;-)
Leider haben wir beim Versuch , ein Zimmer in Moab / UT aufzutreiben , schlechte Karten ; als ob ein Feiertag wäre , ist alles
restlos ausgebucht ! ;-(    So gehen wir nach dem Besuch eines Steakhouses in unserem Wagen schlafen - uhhhh ...

Von Egypten zu den Cathedralen ...

19.Tag
In aller Herrgottsfrühe werfen wir den Motor an und legen ein paar Meilen in Richtung Canyonlands NP zurück ;

hier finden wir einen völlig leeren Parkplatz mit einem gepflegten Toilettenhäuschen vor - für das Minimum an Körperpflege
reicht es erst einmal aus : Hauptsache wir haben kein Publikum ...    ( diesen Platz kennen wir von unserem letzten Besuch   ;-)
Aufgehübscht machen wir uns los in Richtung Hanksville / UT .
In der Morgensonne besuchen wir abermals Little Egypt und vervollständigen unser Portfolio von diesem schönen Ort.
Danach erkunden wir über verschiedene Gravel Roads einen Teil der schönen Henry Mountains .
Hier lohnt es sich wahrscheinlich , wesentlich mehr Zeit zu investieren , die wir leider nicht eingeplant haben ...
Next Stop : Arsenic Arch - der zauberhafte Felsbogen " versteckt " sich etwas in den Weiten des Umlandes .
Hat man ihn erst einmal " aufgespürt "  , kann man jede Menge Zeit damit verbringen , das Objekt genussvoll abzulichten   ;-)
Nachdem wir dies getan , brechen wir auf , um nach 2006 einen erneuten Versuch zu starten ,
ins westlich von Hanksville / UT gelegene Cathedral Valley vorzudringen .
Bei unserem letzten Anlauf in 2006 waren wir ja durch diverse " Fahrbahnschäden " im Valley jäh gestoppt worden ...    ;-(
Dieses Jahr soll es uns nun gelingen !
Um nicht dieselben schlechten Erfahrungen zu machen wie 2006 , entscheiden wir uns für den Tipp , das Tal doch
über die südwestliche der Zufahrten zu erreichen - hier muss man zwar durch den Freemont River , aber das sollte funktionieren .
Wie das eben so ist mit den Erfahrungen anderer : sie sind subjektiv . Hätten wir gewusst , wie öde und zeitraubend
die Fahrt zu den Cathedrales über diese Route ist , hätten wir lieber die östliche Road genommen .
Mit dieser ist man relativ schnell am Ziel , die andere bietet dagegen nur den einen oder anderen Overlook ,
den man bequem auch via der Caineville Wash Road erreichen kann . 
Einzig , wer die Bentonite Hills besuchen möchte , ist mit dem River Ford Zugang gut bedient : Hätten wir's geahnt ???
Blöd ist nur , dass wir zusätzlich zum Zeitverlust auch noch jede Menge Wolken hinzubekommen .
Bei Sonnenuntergang stellen wir fest , dass unter diesen Umständen kaum ein brauchbares Foto machbar war  ;-(
Doch " Aufgeben " gibt es nicht in unserem Sprachschatz : Darum verlassen wir heute Abend die Area und fahren
zurück nach Hanksville , wo wir in unserem Lieblingsmotel " Whispering Sands " ein Zimmer mieten .
Ein paar Fuß weiter dinieren wir etwas später in einer Burgerbude .
Die " Dinger " sind echt groß und lecker , obwohl das Lokal gleich schließt ?!   ;-)
Stand dieser Laden bei unserem letzten Besuch überhaupt schon ?  Ist uns gar nicht aufgefallen ...
www.western-outdoor-wear.com
 

Factory Butte und vieles mehr...

20.Tag
Das Morgengrauen ist unser Begleiter bei unserer Aufsteh - Prozedur .

Wichtig : Zum Sonnenaufgang am Factory Butte sein , dann ist dieser graue Titan in zartes Rot getaucht - wow !
Leider sind wir nicht ganz sicher , von welchem Punkt aus man den bügeleisenförmigen Berg am besten knipst .
Wir versuchen deshalb in Hanksville an einer kuriosen Tankstelle auf Infos zu stoßen , doch Fehlanzeige ...   ;-(
Also los und selber suchen .  Nach einiger Zeit haben wir nun auch " unseren " Viewpoint"  gefunden .
Etwas Beeilung ist schon gefragt , rückt der Sunrise doch erheblich näher ...
Doch das Licht unseres nächstgelegenen Sternes wird ein wenig von Hochnebel gedämpft , was gar nicht so schlecht ist .
Als die Sonne immer höher steigt , verlassen wir den Factory Butte und fahren gen Westen zum Capitol Reef National Park .
Hier wollen wir die Mittagsstunden mit ihrem harten Licht überbrücken , denn dann ist es mit guten Pics nicht weit her .
Eine Wanderung zur Hickman Bridge steht auf der To - Do - Liste .  Auch peilen wir noch andere Points im Park an .
Ab und an finden die Strahlen doch ein Loch in der Wolkendecke und heitern unsere Gemüter ein bisschen auf ...
Am Nachmittag erreichen wir über die Cainville Wash Road das Lower Cathedral Valley und schauen uns
nach interessanten Einstellungen für den frühen Abend , wenn die Schatten länger und größer werden , um .
Am Glass Mountain kommen wir mit zwei netten Park Rangern ins Gespräch ,
die uns wertvolle Tipps für einen weiteren interessanten Aufenthalt im Capitol Reef NP geben .
Dummerweise zieht sich zwischenzeitlich der Himmel derartig zu , dass wir echte Probleme bekommen werden  ,
die " Kathedralen - Ensemble " in einem zauberhaften Licht- und Schattenspiel auf unsere Chips zu bannen ...   :-(
Und so kommt es , wie es kommen muss : Gerade zur rechten Zeit " fällt das Licht aus " ;
keine Sonne , keine Schatten und bei uns lange Gesichter ....
Doch wir stecken nicht auf : Auf dem nahe gelegenen Campground suchen wir uns einen Stellplatz und legen uns zur Ruh' ...
Morgen ist schließlich auch noch ein Tag , und der Wolkenschleier scheint sich Stück für Stück zu lichten .    ;-)
 

Flat Tire und traumhafte Strecke...

21.Tag
Fahles Licht eines von Morgendunst gedämpften Sonnenaufgangs kitzelt durch die angelaufenen Jeep - Fenster

 hindurch unsere Nasen und mahnt uns zum Aufstehen ...
Nach einer Katzenwäsche geht es vom hoch über dem Tal befindlichen Zeltplatz eine Serpentinenpiste hinunter ins " Upper Valley " .
Hier haben wir gestern Abend schon einige interessante Spots ausgemacht , einzig und allein fehlt uns auch
heute morgen , sollte der Dunst sich nicht bald auflösen , die passende Beleuchtung : Es ist einfach wie verhext ..    ;-(
Und weil wir gerade bei Hexerei sind :
Wie durch Geisterhand lichtet sich mit einem Mal der Himmel und macht den Weg frei für die 
jungfräulichen Sonnenstrahlen , welche nun ungehindert auf unsere " Zielobjekte " treffen können  -  Yippi !!!!     ;-)
So hat sich all das Warten doch noch gelohnt !    Geduld zahlt sich aus :  Herrschaftszeiten noch mal ....
Und so sagen wir irgendwann am späten Vormittag " Adieu " zum Cathedral Valley - dieses Mal ohne Wehmut .
Da wir etwas ausgezehrt sind ( gestern Abend wollten wir noch auf dem Campground grillen ,
unser Grillgut hatte allerdings schon so einen Grünschimmer - da haben wir es lieber entsorgt und Powerriegel verzehrt ... )  ,
wollen wir in Hanksville / Utah noch etwas essen und auftanken .
Kurz vor dem Erreichen des Highways bietet die Cainville Wash Road leider noch einem fiesen Stein Unterschlupf ,
welcher die Gunst der Stunde auch gleich nutzt und unserem linken Vorderreifen das Lebenslichtlein ausbläst ....     ;-(
So muss Christian noch den verschlissenen Pneu wechseln , was schlecht geht , da der Originalwagenheber zu klein ist ....
In Hanksville angekommen , trösten Blondies fettiges Breakfast und leicht dünner Kaffee schnell darüber hinweg .
Gut gestärkt machen wir uns auf , Waterpocket Fold zu erkunden ; dies ist ein Teil des Capitol Reef National Parks ,
und die Route , die wir nun nehmen , wurde uns von den zwei Park Rangern , die wir gestern trafen , ans Herz gelegt .
Dieser Tipp stellt sich als wahrhaft toll heraus ; es geht zwischen den Aufwerfungen hindurch , bis wir am Burr Trail
ankommen und diesen weiter Richtung Westen nehmen .  Herrlich , diese Ausblicke vergisst du niemals ! Niemals !
Bei Boulder / UT biegen wir auf die uns schon bekannte Utah State Route 12 ab .
Wir steuern Escalante an , wo wir uns im Circle D Motel eine Behausung für die Nacht suchen .  Zuvor schauen wir in das oft in
Foren gelobte " Escalante Outfitters " rein , aber eine mickrige Cabin mit Gemeinschaftsdusche - neeee , das ist nichts für uns ...  ;-)
Da der Sonnenuntergang schon recht fortgeschritten ist , haben wir auf einen Abstecher zur unterwegs
abzweigenden " Hole In The Rock Road " verzichtet - das wird einfach zeitlich zu knapp , evtl. Devils Garden zu erreichen ...
So machen wir heute ausnahmsweise mal früher " Feierabend " und genießen dafür eine riesige Pizza - lecker ...

Devils , Bows and Sunset Arch...

22.Tag
Abends früh zu Bett gehen bedeutet morgens früh wach werden ...

In diesem Sinne entsteigen wir gegen fünf Uhr unserem weichen Lager und verlassen eine halbe Stunde später das Motel .
Den nahenden Sunrise verbringen wir im Devils Garden - da fehlen uns noch Aufnahmen mit dieser Ausleuchtung .
Sämtliche " Figuren " sehen mit diesem Licht völlig anders aus als Nachmittags - irgendwie komisch , oder ?
So toben wir uns , jeder nach seiner Fasson , in diesem Areal aus : Ist ja keiner weiter hier  -  Sehr angenehm !     ;-)
Danach fahren wir viele staubige Meilen die alles in allem in gutem Zustand befindliche ,
aber mit einigen Waschbrettpassagen bestückte " Hole In The Rock Road " in Richtung Lake Powell ;
irgendwann biegen wir auf einen Seitenweg ab und erreichen nach weiterer Fahrt einen kleinen Fahrzeug - Stellplatz .
Hier beginnt der Trail zum Broken Bow Arch .
 
Der wolkenlose Himmel lässt natürlicherweise auch sämtliche wärmende Strahlen zu uns durch .
In der Sonne sind es gute 36°C , und wir kämpfen uns durch das Dickicht am Grunde des Canyons , der den Arch beherbergt .
Es geht teilweise durch einen kleinen Bach , den man mit etwas Glück ,
von Stein zu Stein springend , trockenen Fußes durchqueren kann ;
etwas größere Probleme bereiten die dichten Sträucher an seinem Ufer , durch die wir uns schlängeln müssen .
Unangenehm ist allerdings , dass durch die Schlucht nicht der Hauch eines Lüftchens weht ....
Schweißüberströmt kommen wir nach einiger Zeit am Broken Bow Arch an , rasten und schauen uns ein wenig um .
Dass die Welt ein Dorf ist , wissen wir ja mehr oder weniger alle .
Wie schnell diese Floskel sich bewahrheitet , ist aber manchmal schon eigenartig ....
Wir scouten also Stück für Stück das Areal nach schönen Blickwinkeln auf den imposanten Sandsteinbogen .
Da dieser nun wirklich " versteckt " im riesigen Grand Staircase steht , ist es kein Wunder , dass wir völlig allein
vor Ort sind  bzw. uns allein wähnen , denn : Nach einer halben Stunde hören wir immer lauter werdende Stimmen ,
die , zu unserer Verwunderung , sich seeeeehr deutsch anhören ...   ;-)
Zwei Wandersleut' kommen des Weges und staunen auch nicht schlecht über unsere Anwesenheit .
Wir kommen ins Gespräch und erfahren , dass sich das Pärchen erst kürzlich darüber unterhielt ,
ob man irgendwo im Südwesten auch mal jemanden trifft , der diese Reise - Homepages schreibt : seht Ihr - es geht doch !  ;-)
Unsere Wege trennen sich darauf bald wieder . Wohin das Pärchen als nächstes fährt , bleibt uns verborgen ;
wir dagegen werden nun einen Abstecher zum Sunset Arch machen , um rechtzeitig zum Spätnachmittag an Ort und Stelle zu sein .
Mal sehen , warum dieses kuriose Sandsteingebilde so heißt und ob es seinem Namen alle Ehre machen kann ...
Alsbald parken wir unser Vehikel an einem Wassertank ( ja , so etwas gibt es auch hier draußen in der Wüste... ) ;
dieser befindet sich auf einem kleinen Hügel und bietet in seiner Umgebung genügend Platz für das Abstellen von Fahrzeugen .
Von dieser Anhöhe aus kann man schon in entsprechender Entfernung den Arch ausmachen ;
er scheint auf freiem Feld zu stehen , und der Weg dorthin ist augenscheinlich nicht sehr lang und schwierig ...
Doch von all diesen positiv erscheinenden Punkten lässt sich Martina nicht mehr locken : sie ist einfach fertig !
Die Hitze am Morgen und Mittag hat mächtig geschlaucht - da geht einfach nichts mehr ...
Also zieht Christian wieder allein los , um Aufnahmen fürs Portfolio und für diese Website zu machen ;
das Wetter ist exzellent , das Timing stimmt , und während er Bild für Bild macht , liegt Martina " knülle " im Jeep herum .   ;-)
Ab und an unterhalten wir uns über unsere Walki Talkis miteinander - so ist es nicht ganz so einsam ...
Fast auf die Minute fallen Sonnenuntergang und Dauerbewölkung zusammen - so etwas nennt man : Glück gehabt !
Die aufgezogenen Wolken bringen etwas Wind mit , was bei dem doch länger als gedacht währenden Rückweg nicht stört .
Was nun kommt , überrascht nicht wirklich : Nachdem wir zurück auf der State Route 12 angelangt sind , tanken wir in Escalante
noch einmal Benzin , Wasser und Budweiser auf und setzen unsere Fahrt nach Tropic / UT , in der Nähe des Bryce Canyons , fort .
Es ist schon spät , und leider schnappen uns ein paar betagte Amis die letzten preiswerten Zimmer des gesamten
Ortes vor der Nase weg :  Schei(benkleister)  !
Doch die Motelbesitzer sind sehr nett , telefonieren etwas herum und finden tatsächlich noch einen Room für uns - Cool !
Zimmer sind knapp um diese Jahreszeit - viele Motels haben noch Winterpause ;      UND NUN  : AB INS BETT !!!

Fritz-Berger.de Camping & Freizeit

Echte Highlights jagen sich heute ...

23.Tag
Unser Ehrgeiz macht uns manchmal Angst :

Da hat man am Vorabend mit Ach und Krach ein Dach über den Kopf (oder die Köpfe)  besorgt , viel Geld bezahlt und dann das :
Man steht um 5.00 Uhr auf !   Ist das nicht bekloppt ??? 
Diese Frage stellen wir nicht das erste Mal , aber irgendwie lässt sie uns nicht los ; das soll Urlaub sein ???  Na ja ... :-))
Wer dann wie wir aber rechtzeitig zum Sunrise auf die vielen goldgelben , weißen und lachsfarbenen Türme und Zinnen
des Bryce Canyon National Parks blickt , erkennt sofort , das er alles richtig gemacht hat ...
Leider Gottes hat's ( um es mal auf bayerisch zu sagen ) an boar Groad under Null -
entsprechend frisch ist es hier oben auf knapp 2500 m Höhe - da hilft nur " dick einmummeln " ...
Um halb neun wird das Licht dann so hart , dass sich Aufnahmen nicht mehr lohnen : so ziehen wir langsam ab ...
Zurück nach Tropic / UT , wo wir unsere im Motel zurückgelassenen Habseligkeiten zusammenpacken ;
dafür hatten wir heute morgen nun wirklich gar keine Zeit ...   ;-)
An die ortsrandnahe Tankstelle im 50er - Jahre - Stil ist ein Restaurant angeschlossen :
Da nehmen wir doch gleich noch Kaffee plus Omeletts ein , um uns für die nächsten Stunden zu stärken...
Eine gute Stunde später sausen wir , sofern das möglich ist , auf der Cottonwood Canyon Road gen Süden .
Irgendwann verlassen wir die Haupttrasse , nehmen eine unscheinbare Seitenroad , stellen das Fahrzeug ab
und folgen zu Fuß dem Bett eines trockenen Washs , bis dieser sich in einem Erdspalt verliert ...
Wir befinden uns am Eingang zum Round Valley Draw Slot Canyon -
diese Tour hatten wir schon 2005 und 2006 vor , mussten sie dann leider wieder streichen ; heute sind wir endlich da !
Der Eingang ist ein ziemlich steiler , mehrere Meter hoher Drop Off ;
nirgends ist etwas Vernünftiges zum Festhalten zu sehen , und damit ist für Martina der Trip ins Innere der Schlucht schon beendet -
das BLM - Büro in Cannonville , welches wir zwecks näherer Infos aufsuchten , hatte uns aber schon vorgewarnt ...   ;-)
Ein paar Minuten lang versucht Christian einen anderen Zugang ausfindig zu machen - ist aber zwecklos .
Die Canyonwände werden steiler und höher , das kannst du als normaler Mensch ohne Ausrüstung knicken ...
Doch nach kurzer Zeit hört Christian zwei Stimmen unten im Slot ;
hatte der BLM - Ranger nicht gesagt , hier draußen trifft man tagelang überhaupt niemanden ?  Hat sich wohl getäuscht ....   ;-)
Sollten die Leute hier heraus wollen , so müssen sie ja irgendwie hinein gekommen sein , es sei denn , sie haben sich verlaufen !
Die Überraschung ist perfekt , als das Pärchen am Eingang von Christian auf Deutsch begrüßt wird !
Die Zwei reiben sich natürlich verwundert die Augen , doch ihr berlinerisches " Icke, Icke " war nicht zu überhören ...
Auf diese Weise bekommt Christian gleich eine Einweisung , wie er am besten in den Canyon gelangt ;
die beiden haben bei ihrem Einstieg kaum sichtbare Pfeile in die Felswand geritzt , genau da , wo man sich festhalten kann !
Mega - Clever !  Geht allerdings auch nur zu zweit - alleine bist du da aufgeschmissen .
Wenn man sich da überschätzt , kommt man nicht mehr aus dem Felsspalt heraus , zumal man seinen Rucksack
oder die Fotoausrüstung irgendwie extra hinauf oder hinab bringen muss - sonst wird es zu eng ...   ;-)
Die Erkundung und das Ablichten des Round Valley Draw Slots ist dann nicht mehr soooo knifflig , auch wenn man
das eine oder andere Mal kriechenderweise zwischen gewaltigen Felsbrocken durch muss ...
Danach treibt es uns immer weiter südlich , bis wir am frühen Abend über die US89 unser geliebtes Page / Arizona erreichen .
Hier haben wir uns heute mit zwei Fotografen - Freunden aus Good Old Germany verabredet .
Die beiden sind zufällig zur gleichen Zeit wie wir in Page , und wir schmausen bis
in die Puppen bei  " unserem " Lieblings - Mexikaner der Stadt , dem Fiesta Mexicana ;
es werden Erfahrungen ausgetauscht und über Gott und die Welt geredet - einfach schön , so ein spontanes Treffen !

Stud Horse Point und Yellow Rock ...

24.Tag
Puh , das ist aber ganz schön spät geworden heute Nacht !

Nur ein paar Stündchen Schlaf müssen reichen , denn 4.30 Uhr klingelt unser zum Wecker umfunktioniertes Handy .
Ca. 6.km außerhalb von Page / AZ befindet sich eine schöne Hoodoo - Gruppe , bei der es sich lohnen soll  ,
Sonnenauf- oder Untergang mit zu erleben . Leider weiß keiner von uns , wo der Stud Horse Point genau ist ...
Martinas Akkus sind noch im Aufladeprozess , und so quittiert sie ihren Dienst , bleibt liegen und schickt Christian alleine los ...   ;-)
Dieser findet dank der guten Beschreibung in einem Fachbuch das Areal auch gleich und knipst und knipst und knipst ...
Das Tageslicht ist oft des Fotografen Feind , und so zieht er sich beim höher werdenden Sonnenstand zurück .
Back in the Motel wird Martina zum Aufstehen veranlasst , und ab geht's zur " Ranch House Grille " ...
Das ist ein uns ebenfalls bekanntes Restaurant mit Top Breakfast : Da schlagen wir zu ( wer weiß , wann es wieder etwas gibt ) !
Nach dem Frühstück lassen wir unseren platten Ersatz - Reifen in einer nahe gelegenen Reifenwerkstatt tauschen.
Die Jungs hier schaffen schnell und unkompliziert , und so gehen die Arbeiten fix über die Bühne .
Während die Sonne fast senkrecht auf uns herabscheint , nutzen wir die Zeit und suchen in Pages neuem Wal Mart Schutz ...  ;-)
Wir decken uns mit Wasser und Lebensmitteln ein und versuchen danach das Volumen des Jeep - Kofferraums auszunutzen .
Glücklicherweise spielt das Wetter mit , und so biegen wir am Nachmittag wiederum auf die Cottonwood Canyon Road ab.
Endlich können wir das Projekt " Yellow Rock " in Angriff nehmen - zwei Mal haben wir es uns schon verkneifen müssen ....
Doch auch dieses Unterfangen stellt sich als zu anspruchsvoll für Martina heraus :
Zu viele Höhenmeter sind zu überwinden , steile , rutschige und sandige Aufstiege - das ist nichts für unsere Mum !  Basta !
Vernunft ist bei solchen Trips immer der beste Schutz und Begleiter ...
Während Martina also im Canyongrund Wildflowers auf ihre Fotospeicher bannt , macht sich unser Tripleader auf ,
endlich den Gelben Berg zu erklimmen : Mann , ist das schön hier oben - traumhaft ...
Auch er lichtet exzessiv die Schokoladenseiten dieses einmaligen Sandsteingebildes ab .
Kurz vor Sonnenuntergang zieht ein böser Sturm auf und peitscht uns den Sand ins Gesicht .
Die Kameras gut verpackt , " flüchten " wir zum Wagen und weiter von der Dirt Road auf den befestigten Highway .
Begleitet von teilweise heftigen Regenschauern nehmen wir US 89 nach Westen und stoppen wieder einmal
am Golden Hills Motel ( irgendwie gefällt es uns hier ) bei der Mount Carmel JTC  - komisch ...    Bye!
Stromvergleich
 

Subway und Lieblings - Casino ...

25.Tag
In der Nacht hat es das erste Mal während unserer Reise geregnet .

Vorteil : Unser völlig verstaubter Wagen lässt endlich wieder Erinnerungen an seine Originalfarbe wach werden ...
Nachteil : Christian will heute in die Subway wandern , da kann er vorherige Regengüsse gar nicht gebrauchen .
Guter Rat ist nun teuer :
Was machen wir , wenn die Ranger des Zion National Parks , welcher nicht weit von unserem Standort entfernt ist ,
uns den Zugang zur Subway aus Sicherheitsgründen verwehren - diesen Fall hatten wir ja so ähnlich schon einmal ...
Wohin weichen wir aus , verlieren wir gar einen Tag unseres Trips ?   Schauen wir mal ...
Also Sachen packen und ab ins Auto damit , an der Tanke gegenüber noch einen Coffee To Go holen und die State Route 9
nach Westen fahren , um zum Visitor Center des Zion NP zu gelangen ; das öffnet nämlich gleich , und wir
wollen ein Backcountry -  Permit für Christian erstehen - dies ist für einen Trip zur Felsröhre unbedingt erforderlich .
Alles geht , am entsprechenden Backcountry Desk , unkompliziert und schnell :
Die obligatorische und zugleich wichtige Einweisung erfolgt , eine Beschreibung der Tour können wir auslassen ,
da wir diese schon einmal im Jahr 2006 gemacht haben ; die Prozedur dauert nur ein paar Minuten und wir können starten !
Am Parkplatz , der einige Meilen außerhalb des National Parks liegt , trennen sich unsere Wege .
Wie eben erwähnt , kennen wir die Tour schon , und somit ist klar : Martina verzichtet und schaut sich im Kolob-Gebiet um .
Diese Wanderung , wenn man es als solches bezeichnen kann , fällt für sie auf jeden Fall flach .
Sie kann sich nur zu gut an ihre letzte Tour zur Subway erinnern . Noch einmal tut sie sich das nicht an ...
Und so macht sich Christian allein auf den beschwerlichen Weg hinunter in den Canyon .
Hier trifft er unterwegs ein Pärchen , beide über 70 Jahre alt , und staunt nicht schlecht , als er auf seine Frage ,
ob die rüstigen Rentner wissen , worauf sie sich da einlassen , folgende Antwort bekommt : " It's our second time here ... "   ???
Als er ungefähr die Hälfte der Strecke zurück gelegt hat , stößt er auf ein junges deutsch - amerikanisches Ehepaar ,
die auf dem Weg zum Ende der Schlucht nach Dinosaurierspuren suchen ;
ok , wir haben davon gelesen , dass es hier unten so etwas gibt - bei unserem letzten Besuch sind wir wohl daran vorbei gelaufen...
Und tatsächlich finden wir drei gemeinsam die lichtgraue , schräg an der Böschung stehende Gesteinsplatte ,
voll mit Abdrücken einer offensichtlich kleineren Saurierart - krass !  Als ob diese eben erst durch den Lehm gestampft sind  ;-)
Da die Subway das Ende des Canyons darstellt , zumindest wenn man nicht über Canyoneeringausrüstung , Seile oder Leitern
verfügt , treffen sich hier im Laufe des Tages Christian , das jüngere und auch das betagte Pärchen wieder .
Während die jungen Leute sich im zugigen Winde der Felsröhre so gar nicht wohlfühlen wollen und bald wieder abziehen ,
haben die Junggebliebenen sichtlich Spaß und lassen sich diesen auch nicht vermiesen , als sie auf dem extrem
glitschigen und nassen Untergrund ausgleiten und unfreiwillig zu Boden gehen . 
Die Hosen einmal nass , ist's ihnen wohl nun endgültig Wurst und sie ziehen ihr Ding bis zum bitteren Ende durch :
Beide nehmen ein Bad in den Naturpools am Subwayende ( gefühlte 5°C ) - die spinnen , die Amis ...    ;-)
Auf dem Rückweg lernt man noch die einen oder anderen Wandersleut' kennen ,
welche aber zu spät dran sind und gleich auf freundliches Anraten wieder umkehren ; man redet noch eine ganze Zeit
über dies und das , wo man herkommt und hin will , woher die Infos für eine solche Rundreise sind usw.
So abgelenkt kommt einem der ätzende , sehr steile Aufstieg aus dem Canyon hinauf zum Parkplatz wesentlich kürzer vor ...
Leider trennen sich die Gesprächspartner an dieser Stelle , jeder wünscht jedem viel Glück noch und eine gute Zeit :
Sehr nett sind sie ja , diese Amis ( an dieser Stelle möchten wir mal eine Lanze brechen für die " normalen " US - Bürger ) .
Über St. George nehmen wir dann den Interstate 25 Richtung Süden - da gerade erst die Abenddämmerung einsetzt ,  sehen wir 
endlich in natura die Landschaft , die wir die letzten drei Trips nur im Dunkeln durchquert haben : Einfach wunderschön ...   ;-)
Aus Kostengründen entern wir die Nevada Stateline und fahren nach Mesquite in unser Lieblings - Casino ... Yeah!
Ein Trip zur Subway ? Hier geht's zu den Permits ! 
 

Death Valley : We are back !!!

26.Tag
Ein leckeres Frühstück verspricht oftmals einen guten Start in den Tag !

Deshalb begeben wir uns , nachdem wir unser Gepäck verladen haben , in das Buffet des Virgin River Hotel and Casino .
Dieses Etablissement ist uns wohl bekannt , und das einzige , was hier mächtig stört , ist , dass man sich zurückhalten muss ,
um nach dem ausgiebigen Schlemmen nicht mit Bauchweh vor die Hunde zu gehen ...    ;-)
Nach dieser Stärkung ( Mann , das musste einfach sein ... )  rollen wir ein paar Stunden gemächlich bis nach Las Vegas ,
biegen dort kurzerhand noch einmal ab und füllen unsere Vorräte auf - vor allem Trinkwasser ,
das in den letzten Tagen mächtig abgenommen hat , aber auch Fleisch , Wurst und vor allem Obst und Gemüse - gesund eben ...
Unsere Reise setzen wir nun nach Westen fort ; in Armagosa Valley / Nevada tanken wir auf und müssen feststellen ,
dass wir weder die einzigen Deutschen im gesamten Südwesten  , geschweige denn an dieser Gasstation sind !   ;-)
Nee , das war Spaß !   Aber mal im Ernst : Die Zahl unserer Landsleute hier in den USA hat immens zugenommen ...
Wir geben uns aber nicht als solche zu erkennen , auch , um Gesprächen auszuweichen ( wir haben doch keine Zeit ! ) ,
zumal die vorrangig jungen Leute eher wie Vegas - Tagesausflügler aussehen , eben anders als " ernsthafte Südwestfans " ...   ;-)
Nach weiterer , länger dauernder Fahrt erreichen wir bei 39°C Außentemperatur das Visitor Center des Death Valley National Park ,
unserem nächsten Ziel ; gut , ok , wir waren schon mehrmals hier - aber wisst ihr , wie groß das Areal überhaupt ist ?   ;-)))
Wie bei allen anderen Parks auch gilt : Das sind riesige Gebiete , und selbst beim x-ten Besuch findest du wieder etwas Neues ...
Im Center lassen wir uns beraten , z.B. , wie die einzelnen Strecken vom Zustand her sind .
Unseren Plan , dieses Mal ins Racetrack Valley vorzustoßen , hält der Ranger für keine gute Idee ,
da einige Teile der Piste reifenmordend sind und wir leider seit dem Cathedral Valley kein Spare Wheel ( Ersatzrad ) mehr besitzen
( haben in Page / AZ nur den Ersatzreifen auf die Alufelge ziehen lassen )  ;
das Abschleppen dauert ewig , da im Death Valley kein Service mehr vor Ort ist und  dieser 1000 USD und mehr kostet..
Ok , Haken dran und weiter geht's .
Die Sonne steht noch sehr hoch , und so suchen wir uns erst einmal eine Unterkunft : Im Stovepipe Wells werden wir fündig -
ein einfaches Zimmer ohne TV und Trallala , dafür mit Klimaanlage , und nur ein paar Meter weiter befindet sich ein Pool - reicht !
Nächster Halt : Charcoal Kilns - die lustigen,  wie Bienenkörbe aussehenden Holzkohlemeiler schauen wir uns mal genauer an ,
danach geht's zurück zu den Mesquite Sand Dunes : hier werden wir den Sonnenuntergang erleben .
Um dieses so schön wie möglich zu tun , kundschaften wir zunächst die Dünen und die sich immer wieder
ändernden Blickwinkel aus und hoffen , die besten Standpunkte zu finden ( Fotografenmacke ... ) - ganz schön anstrengend ...
Bald darauf ist das Licht ideal und wir können unserer Lieblingsbeschäftigung frönen .
Am Abend noch ein Sprung in den Pool - kein Problem , es sind noch 29°C !
" Ich habe im Tal des Todes gebadet " - wer kann das schon von sich sagen ? Hört sich auch nicht gerade glaubwürdig an   ;-)

Alabama Hills vs. Bristlecone Trees

27.Tag
Die Flasche Wein , die wir uns am Vorabend gegönnt haben , trägt nicht unbedingt dazu bei ,

heute Morgen schon wieder 4.30 Uhr locker aus der Falle zu hüpfen und sich auf den Weg zu machen ,
die herrlichen Salt Flats im Grunde des Todes - Tals bei Sonnenaufgang zu bestaunen und abzulichten : Traumhaft ...
Danach zurück zum Motel , Klamotten packen , auschecken und ein rustikales Breakfast im
moteleigenen Restaurant " Toll Road ", welches an den Stil der " Goldenen 20er " erinnert , einnehmen : Lecker ...
Anschließend setzen wir unsere Tour gen Westen fort : über die Panamint Range und Panamint Valley
in der Nachbarschaft des Death Valley geht es bis nach Lone Pine / CA .
Hier zweigt unscheinbar im Ort eine Straße in Richtung der sich majestätisch erhebenden Sierra Nevada ab
und führt uns zu unserem nächsten Stopp , mit Blick auf den Mount Whitney ....
Wir sind in den Alabama Hills angekommen , einer Art Vorgebirge zur Sierra , nur nicht so schroff und kantig
wie die Gebirgskette , sondern viel weiter erodiert , runder und ziemlich durchlöchert .
Schon oft hat dieses Erdenfleckchen als Filmkulisse herhalten müssen ; ist aber auch interessant hier ! Cool.
Wir sind eher auf der Suche nach fotogenen Arches als nach Filmsets und inspizieren das Areal speziell danach .
Am Mobius Arch lernen wir auch zwei weitere Deutsche , ebenfalls mit Berliner Akzent , kennen ( was machen die alle hier ? )  ;-)
Wir unterhalten uns kurz , tauschen uns über die weiteren Vorhaben aus , und jeder geht seiner Wege ...
Unsere Reiseroute verläuft weiter durch das Owens Valley bis nach Big Pine / CA ,
wo Christian plötzlich von der US 395 abbiegt und Martina nicht sagt , wo er hin möchte .
Alle Frageversuche helfen nichts : Er bleibt stumm und stoisch auf der State Route 168 ;
es geht immer höher in die White Mountains , irgendwann biegt er ab und die Straße wird steiler und steiler ...    ;-(
Höhenmeter für Höhenmeter klettert der Jeep bergauf , links und rechts der Road liegt jede Menge Schnee ,
am Straßenrand geht es Hunderte Meter steil bergab :
" Wo zum Teufel will der denn noch hin ??? "  denkt Martina , angstschweißgebadet auf ihrem Beifahrersitz .....
Erst ein " Road Closed " - Schild in Sichtweite hält ihn an - ab auf einen rechterhand gelegenen Parkplatz  !
Hier steht noch ein Wagen , wir sind also nicht allein hier .
" Visitor Center " steht an einem nett aussehendem Holzhäuschen ( ist im Herbst 2008 abgebrannt ) -
ist das hier ein Park oder Ähnliches ? 
Christian klärt auf : Willkommen bei den Ancient Bristlecone Pines im Inyo Forest !
Die Bristlecones sind die ältesten ( lebendigen ) Lebewesen auf unserer Erde .
Auch wenn manche Exemplare nicht so aussehen ...   ;-)
Wir durchwandern den " Schulman Groove " - es gibt noch ein paar andere " Wäldchen " , die sind aber zu dieser 
Jahreszeit wegen Schnee noch nicht zugänglich ; schließlich sind wir hier bei knapp 3500m ( 10.000 Feet ) angelangt ....
Der Himmel ist blau , aber der Wind ist schon recht kalt heute Nachmittag hier oben - kein Wunder ,
sind wir doch auf Augenhöhe mit den Gipfeln der Sierra Nevada !   Eine absolute Augenweide , dieses Panorama !
Erst die hereinbrechende Dunkelheit zwingt uns zum Verabschieden von diesen außergewöhnlichen Bäumen    ;-(
Im Restlicht des Sunset geht es die Serpentinenstrecke wieder zurück zum Highway.
Im Tal angekommen , lösen sich jetzt endlich Martinas verkrampfte Hände von den " Angstgriffen " des Großen Cherokee ..   ;-)
Mit vielen neuen Eindrücken geht es weiter nach Bishop / CA , wo wir den Tag beschließen werden .

Mono Lake und Bodie Ghosttown...

28.Tag
Zu Hause ist Pfingsten und hier - merkt man nichts davon !

Wie immer sehr früh raus , kurzes Motel - Frühstück , einen Coffe To Go für die Fahrt und ab durch die Mitte !    ;-)
Wir sind nun schon einige Tage unterwegs und bei dem einen oder anderen hätte sich gewiss schon etwas
Reise- oder Fotomüdigkeit eingestellt , was auch ganz normal und nichts Ungewöhnliches wäre ;
doch wir zwei sind immer noch heiß , immer noch auf der Suche nach Neuem , Unbekanntem ...
Deshalb ziehen wir voller Tatendrang weiter , und zwar zum Mono Lake !
Genussvoll weiden sich unsere Augen an den außergewöhnlichen , geradezu skurril anmutenden Tuffsteinformationen .
Der Wind kräuselt ein wenig das Wasser des " Toten Meers Amerikas " , zwei Leute paddeln mit einem Kanu vorbei ,
Möwen und andere Vögel stoßen Schreie aus , und sonst ist nichts zu hören - geil ...
Die Idylle wird nun noch gerahmt von Vulkankegeln auf der einen und schneebedeckten Gipfeln der Sierra auf der anderen Seite ...
Doch die grellweißen Tuffsteinsäulen lassen sich bei stärker werdender Sonne nur noch unvorteilhaft abbilden , und so
verlassen wir diesen Ort und steuern den Wagen weiter nördlich zu einem regelrechten Kontrastprogramm :
der einstigen Goldgräberstadt Bodie - beide Lokalitäten besuchten Christian und Doreen schon 1999 ,
Martina kennt dies bis dato nur aus Erzählungen und von Bildern ; um so überraschter ist sie vom " Original " :
Es ist , wie so oft , wesentlich eindrucksvoller als durch die Wiedergabe anderer ...
Wir trennen uns im State Historic Park , und jeder von uns startet seine ganz individuelle Tour
durch diese gut erhaltene ( zumindest das , was nicht Bränden zum Opfer gefallen ist ) Ghosttown .
Der Reiz liegt insbesondere darin , dass jeder seine ganz eigenen Einblicke und Ansichten fotografisch darstellen kann -
Motive gibt es hier ja en masse ...    ;-)
Nach und nach ist Bodie leider von einer üblen , grauen und nichts Gutes verheißenden Wolkendecke
überzogen worden ; da wir unserer Ansicht nach genügend Material " eingefangen " haben ,
verabschieden wir uns aus dieser eindrucksvollen Geisterstadt und kehren zurück zum Mono Lake ,
wo bald die Abenddämmerung eintritt ; das Wetter ist hier , ein paar Meilen weiter südlich , eigenartigerweise
schön , klar und ab und zu auch windstill - perfekte Voraussetzungen für gute Shoots dieses bizarren Gewässers ...     ;-)
In der Dunkelheit machen wir uns auf , noch etliche Kilometer , ähm Meilen , zu schrubben .
Wir stoßen diesen Abend noch bis zu Nevadas Hauptstadt , Carson City , vor und " schlüpfen " wieder bei Motel 6 unter .
 

Many miles to Fly Geyser ...

29.Tag
Good Morning !

Punkt 5.00 Uhr klingelt es wieder höchst aufdringlich in unserem Motelzimmer .
Ooooooooooooooch , schon wieder aufstehen - muss das sein ?  Wahrscheinlich ja ...    ;-(
Es ist schon ziemlich schwer geworden , seinen Hintern jeden Tag so früh aus dem Bett zu bewegen ,
aber auch heute steht ein Mammutprogramm auf der Tagesordnung - wir wollen nach Gerlach / Nevada  .
Waaaaas , noch nie gehört ?  Na , dann passt mal auf ...    ;-)
Gerlach muss man nicht kennen , auch wenn der Name an sich recht deutsch klingt .
Gerlach / NV ist ein Kaff .  Ja ein Kaff , ein Kaff - mehr nicht .  Wen verschlägt es schon hierher ?
Hier in den öden Nordwesten Nevadas ? 
Es gibt hier etliche ausgetrocknete Seen , auf denen unzählige , meterhohe Sandwirbel ihr Unwesen treiben .
Hier in Gerlach , da sind wir uns einig , ist der Ars... ( Entschuldigung ! ) der Welt . Basta !
Oder etwa nicht ?   Und : Was wollen wir eigentlich in der Einöde der Black Rock Desert ?  Fragen über Fragen ...
Die Antwort fällt ganz kurz aus : Wir möchten den Fly Geyser besuchen , ein von Menschenhand erschaffenes
Bohrloch , was sich durch die hier in diesem Gebiet oftmals auftretenden heißen Quellen im Laufe der Jahre
zu einem ausgesprochen fotogenen und stattlichen Geysir gemausert hat .
Wärmeliebende Bakterien bevölkern die wie Stalagmiten wachsenden Geysirkegel und verleihen diesen noch 
herrliche Einfärbungen in Grün , Gelb , Rot oder Braun - einfach wunderschön , was wir bisher auf Bildern gesehen haben ...  ;-)
Und endlich sind wir vor Ort .  Endlich !  War doch der Fly Geyser immer soooooo weit weg von unseren Routen !
Wir haben den langen Weg von Carson City über Reno und weiter vorbei am stahlblauen Pyramid Lake nicht gescheut ,
haben stattdessen auf einen Besuch des Yosemite National Parks verzichtet ( wie wir es ursprünglich vorhatten ) ,
und sind wie immer gut vorbereitet :
1. Wir wissen , wo sich der Geysir befindet - es ist das Grundstück einer Mineralwasserfirma ( Häää , hier in der Wüste ??? ) ,
welches eingezäunt und mit Warntafeln versehen ist , als müsste es mit Fort Knox konkurrieren :  Puhhh....
2. Wir wissen , wie man sich Zugang verschafft - in dem einzigen Diner des Nestes verkehrt ab und an der Verwalter des
Grundstücks ; zum Frühstück , Mittag oder Abendessen kommt dieser Herr hier vorbei und wir kennen ihn , den Namen ...
3. Wir haben einen kompletten Tag Zeit !   Wer hat das schon ?   Das sollte doch klappen ...
Doch alles kommt anders , als erwartet  :
Wir sind am frühen Morgen in Gerlach - doch wo ist Mr. S. ?
In seinem Lieblings - Diner ( es gibt ja nur den einen ) hat man ihn seit etlichen Tagen nicht gesehen ;
auch im Ort kennt ihn jeder , aber keiner weiß angeblich , wo er wohnt ;
auch eine Telefonnummer ist absolut nicht herauszubekommen !?  Na , das lässt ja hoffen...
Die Leute hier sind sehr hilfsbereit : Der eine weiß , was der gesuchte Herr für einen Auto fährt ,
der andere , welche Ranches er noch verwaltet ;  doch die Suche bleibt weiterhin erfolglos ...
Auch der Besitzer des Diners , der ebenfalls den Zahlencode des Tores der Company kennt , ist nicht vor Ort .
Bald treffen wir die " Friends Of Black Rock "  - eine Truppe von Leuten aus Europa und sonst woher ,
die , ehrlich gesagt , einen absoluten Hippie - Eindruck machen und in einem ollen Bulli ö.ä. umherfahren :
Sie behaupten , jemanden zu kennen , der uns weiterhilft ; sein Name ist " Metric ", und er ist beim BLM angestellt .
Wir suchen ihn auf , doch er kann uns nur zu weiteren heißen Quellen führen , nicht aber auf die Fly Ranch ...    ;-(
Allerdings hat er noch eine Überraschung parat : hier, am "Ar..." der Welt, mitten in der Wüste,
gibt er in sehr gutem Deutsch die " Ode an die Freude " sowie Goethes " Erlkönig " wieder - da sind wir dann doch baff ...    ;-)
Tja , leider ist dies unser vorletzter Tag hier in USA , und uns bleibt keine Zeit mehr , uns weiter um Einlass zum Fly Geyser
zu bemühen - es hat nicht sollen sein ; wir waren doch schon auf Sichtweite zu diesem Naturschauspiel ...
Aber illegal die Ranch zu betreten kann unangenehm enden - dies wird einem an der Einzäunung bewusst gemacht ;
schließlich sind wir in Amerika , da darf man sein Hab und Gut noch mit Waffen verteidigen ..
Und so reisen wir mit ein bisschen Wehmut und Resignation ab und kommen in Beatty / NV unter : Sei's drum ...
Hotels reservieren bei www.ehotel.de!
 

Letzter Tag : Vegas , we're coming...

30.Tag
Nein , das darf nicht wahr sein  !     Alles schon wieder vorbei ?      NEEEEEEEIIIIIIIIIIIIN !!!!

So oder ähnlich schießt es wohl jedem Urlauber durch den Kopf , wenn die schönsten Tage im Jahr sich dem Ende zuneigen ...
Zweifelsohne geht auch uns das so - gar keine Frage .
Andererseits haben wir uns derart gut eingeschossen , das könnte auch ruhig noch ein / zwei Wochen so weitergehen !   ;-)
Der Fairness halber muss man sagen : Urlaub bedeutet ja eigentlich Erholung .
Diese Art zu reisen macht uns und vielen anderen Südwestfans sehr viel Spaß , das sei hiermit unterstrichen :
Entspannungssuchende werden sich dagegen an den Kopf fassen und denselbigen nur schütteln - auch verständlich !
So richtig ausruhen werden wir uns wohl erst zu Hause können - vielleicht am Arbeitsplatz oder auf der Couch ?    ;-)))
In diesem Sinne trennen wir uns heute morgen von allem , was wir nun nicht mehr benötigen :
Den Grill + Holzkohle und Anzünder , Lampe + Schaufel und etliche weitere Gegenstände lassen wir im
Zimmer des netten Motels in Beatty / Nevada stehen - vielleicht kann es jemand gebrauchen ....
Auch der Cherokee wird von Grund auf gereinigt : leider füllen wir einen Großteil der zur Verfügung stehenden Papierkörbe mit 
Trash wie : Steaksaucen , Plastikflaschen , Becher , Papptellern , Grillfolien und und und .
Diese Wegwerfgesellschaft !  Aber irgendwo muss man ja seinen Krimskrams loswerden - tut uns leid , liebes Motel ...   ;-)
Und nun auf nach Vegas !
Eine einstudierte Routine setzt ein : Die Outlets nach Schnäppchen und Wünschen für die Family abklappern ,
dann einchecken im Stratosphere Tower , essen gehen in " Roxys Bar " - hier singt die Bedienung live und die Gäste alle mit !  
Martina sucht völlig geplättet das Schlafzimmer auf ,
Christian macht regen Gebrauch von den Belustigungsangeboten oben auf dem Tower - Dach    ;-)
Och menno : außer Kofferpacken und Abfliegen werden wir für dieses Mal nichts mehr in der " neuen Welt " zu tun haben   ;-(
Doch wie heißt es immer so schön - ein Ende ist auch gleichzeitig der Beginn einer neuen ...  - aber lassen wir das   ;-)
Tschüss , Amiland , bis wieder einmal !   Es war einfach wunderbar !
Unsere entsprechende Reise - Route findet Ihr HIER

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