|
|
|
|
Leute , es geht doch ! |
|





|
Heute morgen haben wir mal so lange wie " normale "
Menschen
im Bett
gelegen
!!!
;-) |
|
|
|
Irgendwie hat uns das die letzten Tage hier gefallen
-
deshalb
rücken
wir
abermals
bei "
Dennys "
ein ; |
|
allerdings nur , weil es genau neben dem Motel 6
liegt
und
diese
schlauerweise
Rabattcoupons
für das
Restaurant
verteilen
... |
|
Was doch so ein Omelett und Kaffee ohne Ende für eine
Wirkung
entfalten
- wir
hoffen ,
ihr
könnt
uns das
nachfühlen
;-) |
|
|
|
Schien uns eben noch die liebe Sonne auf unsere
Speisen
, wird
es
langsam
, aber
sicher
immer
dunkler
über dem
Interstate
25 , |
|
auf dem wir uns nun in Richtung Norden bewegen . Wir
wollen
es heute
bis nach
Colorado
Springs
/ CO
schaffen
. |
|
Nach stundenlanger Fahrt durch relativ unspektakuläre
Landschaften
erreichen
wir nun
" Our
Destination
" : |
|
" Garden Of
The Gods
" -
dieser
Name hat
etwas -
denn :
Wo die
Götter
ihren
Garten
haben ,
das
wollen
wir
schon
sehen
;-) |
|
|
|
Im Visitor Center informieren wir uns zunächst über
die
Geschichte
und Lage
des
Parks an
sich . |
|
Draußen aber können wir nichts erkennen , was uns
verleiten
würde ,
ins
Freie zu
gehen ;
|
|
dicke , tiefgraue Wolken hängen über dem Areal - nö ,
das ist
nix !
|
|
Andererseits ist es auch nicht sehr erfüllend , sich
in dem
gut
gestalteten
Besucherzentrum
"
herumzudrücken
" ... |
|
So fahren wir nach geraumer Zeit in den Göttergarten
, und
siehe da
: als ob
wir ein
Mega -
Gebläse
am Jeep
montiert
hätten, |
|
verziehen sich die Wolken im Nu , und die Sonne
taucht
die an
sich
schon
roten
Felsen
in ein
leichtes
Purpur... |
|
|
|
Ein empfehlenswertes Stück Erde , das kann man schon
einmal
sagen ! |
|
Hier und da trifft man zwar auf einen Besucher , der
auf
einem
der
zahlreich
angelegten
Wege
wandelt
; |
|
alles in allem ist es aber einigermaßen ruhig
in
Anbetracht
dessen ,
|
|
dass wir uns nur ein paar Meilen außerhalb einer
Großstadt
befinden
! |
|
|
|
Selbstverständlich verbringen wir unsere Zeit im Park
bis nach
dem
Sunset -
|
|
logisch , leuchten doch der Sandstein im Schatten des
Pikes
Peak in
dieser
Tageszeit
am
wundervollsten
... |
|
|
|
Wir wären nicht " die Biesels " , wenn wir uns nun in
der Nähe
, etwa
im
angrenzenden
Manitou
Springs
,
|
|
eine Bleibe für die Nacht suchen würden , etwas essen
und
artig am
frühen
Abend zu
Bett
gingen ; |
|
deshalb heißt es jetzt : auf nach
Denver /
CO
!
Das sind
zwar
noch ein
paar
Meter ,
ähhh
Meilen ,
aber was
soll's . |
Auch hier gibt es a lot of Motels , und eins davon
werden
wir uns
nehmen -
Basta
!!! ...
;-) |
|
Loading...
|
|
|
|
|
|
Da es gestern Abend schon recht spät
war , um
eine
günstige
"
Absteige
" in
Denver
zu
suchen ,
sind wir
|
|












|
in einem der teureren Vororte " gestrandet " -
strategisch
günstig
für
unser
heutiges
Vorhaben
...
;-) |
|
|
|
Denn nach einem guten Breakfast leitet uns unser
Tourplan
in den
Südwesten
von
Colorados
Hauptstadt
. |
|
Dort befindet sich der
Roxborough
State
Park , ein der amerikanischen
Öffentlichkeit
offenbar
doch
unbekanntes
Schutzgebiet
. |
|
Zumindest schließen wir das aus unseren Unterhaltungen
mit
jungen
Leuten ,
aber
auch mit
Endsechzigern
aus
Denver ,
|
|
die am Tage zuvor erstmals etwas von diesem Areal
gehört
haben
wollen -
um so
größer
deren
Erstaunen
,
|
|
dass auf einmal deutsche Touris ohne weiteres den Weg
hierher
gefunden
haben ;
tja ,
liebe
Leute ,
Info ist
alles
...
;-) |
|
|
|
Mit seinen Sandsteinverwerfungen erinnert uns
Roxborough ein wenig an den Garden of
the Gods
, nur
kleiner
.
|
|
Die schräg aufgerichteten , zackenförmigen Reste
Jahrmillionen
alter
Gesteinsschichten
machen
mächtig
was her
... |
|
Während unseres Trips durch diese seltsam anmutende
Kulisse
beobachten
wir von
weitem ,
wie sich
einige
Leute |
|
scheinbar planlos mit Schaufeln an den Grasflächen
des
Parks zu
schaffen
machen
... |
|
Wir nähern uns ihnen voller Neugierde und stellen ein
Mitglied
" auf
frischer
Tat "
;-) |
|
|
|
Es ist Michael , ein netter Typ , einst an verschiedenen
Orten in
Deutschland
lebend ,
wohl von
der US
Army aus
,
|
|
der sich hier als Volontär die Zeit als Arbeitsloser
überbrückt
- Kost
und
Logis
frei ,
ansonsten
gibt's
nichts (
! ) . |
|
Er und seine " Kollegen " graben hier eingeschleppte
Pflanzen
aus (
ähnlich
unserer
europäischen
Königskerze
) ,
|
|
und dies ist ein echt ätzender Job - an vielen
Stellen
des
Naturdenkmals
sprießen
immer
neue
Ableger
empor ,
|
|
werfen somit immer mehr neuen Samen
ab
-
eine
Sisyphusarbeit
( das
ist ein
Nachteil
der
zusammenrückenden
Welt ) . |
|
|
|
Um diese Erfahrung reicher verlassen wir den
Roxborough
State
Park beim höchsten Stand der Sonne .
|
|
Es sind 28°C - Ende April ! |
|
Quer durch Denver führt unsere Route zum Rocky
Mountains
National
Park
- wie
müssen
diese
Strecke
wählen ,
|
|
denn all die anderen Zufahrten führen über hohe Pässe
und sind
noch
gesperrt
... |
|
Nachdem wir den Ost - Eingang des National Parks
geentert
haben ,
begegnen
uns eine
ganze
Horde
Elks .
|
|
Nach einiger Zeit der " Observation " dieser majestätischen
Tiere
fahren
wir noch
so lange
weiter ,
|
|
bis wir von einem " Road Closed " beschildertem
Schlagbaum
zum
Umkehren
gezwungen
werden
... |
|
|
|
Aber dies stört nicht weiter , hat das im Frühjahr
zugängliche
Areal
genug
Verweil
-
Potential
für
einen
ganzen
Tag ... |
|
So wandern wir am Sprague Lake , der größtenteils
eisfrei
ist ;
später
machen
wir noch
einen
Abstecher
zum Bear
Lake . |
|
Der geräumte Parkplatz ist menschenleer und wird von
rund
zwei
Meter
hohen
Schneemassen
"
eingefasst
" . |
|
Martina " bewacht " den Wagen , während sich Christian
aufmacht
, zum
Emerald
Lake zu
wandern
. |
|
Ein entgegenkommender Hiker spricht davon , dass der
besagte
Bergsee
eisfrei
wäre :
|
|
kombiniert mit dem ( noch ) schönen Wetter ergibt
dies
eine
tolle
Gelegenheit
,
herrliche
Pics von |
|
sich im kristallklaren Wasser spiegelnden , schneebedeckten
Bergen
zu
machen -
zumal es
windstill
ist ... |
|
|
|
Doch das war wohl nix - dieser Weg war : umsonst !
;-( |
|
Nachdem Christian sich durch den teils knietiefen
Schnee
gekämpft
hat ,
steht er
vor
einem
Gewässer
,
|
|
das allenfalls zum Eislaufen einlädt , wohl aber
nicht ,
um ein
einziges
brauchbares
Bild zu
machen
... |
|
Im Nu ziehen auch noch dicke , graue Wolken auf und machen die recht eingetrübte Stimmung nun
gänzlich
zunichte
!
:-o |
|
Wir sehen also zu , dass wir " Land gewinnen " - in
der
Zwischenzeit
hat es
sich
mächtig
abgekühlt
, und
|
|
diese Bewölkung sieht uns arg nach Schnee aus ; da
verabschieden
wir uns
lieber
aus den
Rockys . |
|
Im Gestöber noch nach einer Unterkunft suchen oder
ganz und
gar
stecken
zu
bleiben
: das
brauchen
wir
nicht
wirklich
...
;-) |
|
Allerdings nehmen wir uns noch ein paar Minuten , um
eine
riesige
Elkherde
, nicht
allzu
weit vom
Moraine
Park ,
zu
beobachten . |
|
|
|
Zurück nach Denver und dann über die I 70 weiter
Richtung
Westen -
ein
meilenreicher
Ritt
wird das
noch
werden
... |
|
Und es wird immer kälter draußen : Dieser Temperatursturz
lässt
nichts
Gutes
erahnen
.
|
|
Der Wetterbericht hatte es ja vorausgesagt , doch uns
fehlte
ehrlich
gesagt
ein
wenig
der
Glaube . |
|
|
|
Endlich , nach mehreren gescheiterten
Motel -
Eincheck
-
Versuchen
, kommen
wir
spät
abends
in
Dillon /
CO
unter . |
Eiskalter Wind weht Christian bereits
um die
Nase ,
als
dieser
noch
Pizza
bei "
Domino
" für
uns
auftreibt
- oh oh
... |
|
Das
Wetter
auf
Reisen ?
Information
ist
alles !
► |
|
|
| |
|
|
|
|
Da sich unser
nächster
Stopp
hundert
Meilen
von
Dillon
entfernt
befindet
,
entscheiden
wir uns
für :
Ausschlafen
!!! |
|








|
Schließlich brauchen wir das auch einmal , artet
sonst
solch
ein Trip
schnell
in
Stress
aus ; |
|
Doch sehen wir nun aus dem Fenster und es wird uns
ganz
anders
zumute :
Schnee !
Soweit
das Auge
reicht
... |
|
|
|
Da fängt der Tag doch schon einmal gut an ... |
|
Wir schauen im Regionalfernsehen den Straßenzustandsbericht
( was
für ein
deutsches
Wort ! )
an und
sind
alarmiert
! |
|
Stau , Stau , Stau ... |
|
Allerdings sind unsere Auswahlmöglichkeiten nicht
besonders
groß ,
und so
entscheiden
wir uns
,
|
|
nachdem wir uns mit einem deftigen Motel - Frühstück
gestärkt
haben ,
die
Weiterfahrt
zu
probieren
. |
|
Doch schon an der Auffahrt zum Interstate stockt der Verkehr ... |
|
Scheinbar klappt das hier mit dem Winterdienst nicht
ganz so
gut wie
in
Deutschland
. |
|
Anders können wir uns es nicht erklären , warum die
Fahrbahn
völlig
vereist
ist ;
|
|
mit elektronischen Hinweistafeln werden die Trucks
zum
Halten
aufgefordert
oder
müssen
Schneeketten
anlegen
, |
|
und auch sonst traut sich offensichtlich niemand
weiter
auf
diese
Auto- ,
ähm -
Rutschbahn
... |
|
|
|
So tuckern wir , hochkonzentriert , gen Westen , die
gesamten
Fahrspuren
für uns
alleine
. |
|
Nur einmal kommt ein Pick Up näher und überholt uns -
hat der
mehr
Grip als
wir im
4WD Jeep
?
Wer weiß
... |
|
|
|
So nach und nach nähern wir uns "
NN
" und
verlassen
somit
auch die
Region ,
in der
der
Niederschlag
flockenförmig |
|
herabfällt . Bei Rifle / CO biegen wir nach Norden ab
und
erreichen
wenig
später
den
Rifle Falls State
Park
. |
|
Klein , aber fein präsentiert sich das Areal dem
Besucher
. |
|
Attraktion sind natürlich die Wasserfälle , aber die
Campsites
, Wege
und
Brückchen
runden
den
Gesamteindruck
ab ...
;-) |
|
Für " Südwestverwöhnte " , wie wir es sind , hat der
Park
sicherlich
nur
Potential
für
maximal
einen
Tagesaufenthalt
;
|
|
wer ein wenig Ruhe sucht und ausspannen möchte , ist
hier
sicherlich
auch
länger
ganz gut
aufgehoben
... |
|
Im Handumdrehen hat uns zwischenzeitlich das Schneegebiet
hier im
Rifle
Falls SP
wieder
eingeholt
;
|
|
als dicke Flocken fallen , machen wir den " Abgang "
...
;-) |
|
|
|
Am Nachmittag fahren wir über den
Scenic
Byway
128
ins "
Professor
Valley "
ein . |
|
Genau zur richtigen Zeit gelangen wir an einen
Viewpoint
, der
den
Blick
auf die
in Rot
getauchten
Fisher Towers
freigibt
: |
|
Diese Einstellung hatten wir bei unserem letzten
Besuch
nicht
mehr
erledigen
können
und
holen es
nun nach
- Yeah ! |
|
|
|
Ähnlich ging es uns beim letzten Besuch im
Arches National Park
:
|
|
Den Delicate Arch einmal bei schönstem Sonnenuntergang
ablichten
zu
dürfen
blieb
uns
bisher
verwehrt
- heute
ist es
soweit !
;-) |
|
Leider haben wir beim Versuch , ein
Zimmer
in
Moab /
UT
aufzutreiben
,
schlechte
Karten ;
als ob
ein
Feiertag
wäre ,
ist
alles |
restlos ausgebucht ! ;-(
So gehen
wir
nach dem Besuch eines Steakhouses in unserem Wagen
schlafen
- uhhhh
... |
|
|
|
|
In aller Herrgottsfrühe werfen wir den Motor an und
legen
ein paar
Meilen
in
Richtung
Canyonlands NP
zurück ; |









|
hier finden wir einen völlig leeren Parkplatz mit
einem
gepflegten
Toilettenhäuschen
vor -
für das
Minimum
an
Körperpflege |
|
reicht es erst einmal aus : Hauptsache wir haben kein
Publikum
...
( diesen
Platz
kennen
wir von
unserem
letzten
Besuch
;-) |
|
|
|
Aufgehübscht machen wir uns los in Richtung
Hanksville
/ UT
. |
|
In der Morgensonne besuchen wir abermals Little Egypt
und
vervollständigen
unser
Portfolio
von
diesem
schönen
Ort. |
|
Danach erkunden wir über verschiedene Gravel Roads
einen
Teil der
schönen
Henry
Mountains
. |
|
Hier lohnt es sich wahrscheinlich , wesentlich mehr
Zeit zu
investieren
, die
wir
leider
nicht
eingeplant
haben
... |
|
|
|
Next Stop : Arsenic Arch
- der
zauberhafte
Felsbogen
"
versteckt
" sich
etwas in
den
Weiten
des
Umlandes
. |
|
Hat man ihn erst einmal " aufgespürt " , kann
man jede
Menge
Zeit
damit
verbringen
, das
Objekt
genussvoll
abzulichten
;-) |
|
|
|
Nachdem wir dies getan , brechen wir
auf , um
nach
2006
einen
erneuten
Versuch
zu
starten
, |
|
ins westlich
von Hanksville / UT gelegene Cathedral
Valley
vorzudringen
. |
|
|
|
Bei unserem letzten Anlauf in 2006 waren wir ja durch
diverse
"
Fahrbahnschäden
" im
Valley
jäh
gestoppt
worden
...
;-( |
|
Dieses Jahr soll es uns nun gelingen ! |
|
Um nicht dieselben schlechten Erfahrungen zu machen
wie 2006
,
entscheiden
wir uns
für den
Tipp ,
das Tal
doch |
|
über die südwestliche der Zufahrten zu erreichen -
hier
muss man
zwar
durch
den
Freemont
River ,
aber das
sollte
funktionieren
. |
|
|
|
Wie das eben so ist mit den Erfahrungen anderer : sie
sind
subjektiv
. Hätten
wir
gewusst
, wie
öde und
zeitraubend
|
|
die Fahrt zu den Cathedrales über diese Route ist ,
hätten
wir
lieber
die
östliche
Road
genommen
. |
|
Mit dieser ist man relativ schnell am Ziel , die
andere
bietet
dagegen
nur den
einen
oder
anderen
Overlook
,
|
|
den man bequem auch via der Caineville Wash Road
erreichen
kann . |
|
Einzig , wer die Bentonite Hills
besuchen
möchte ,
ist mit
dem
River
Ford
Zugang
gut
bedient
: Hätten
wir's
geahnt
??? |
|
|
|
Blöd ist nur , dass wir zusätzlich zum Zeitverlust
auch
noch
jede
Menge
Wolken
hinzubekommen
. |
|
Bei Sonnenuntergang stellen wir fest , dass unter
diesen
Umständen
kaum ein
brauchbares
Foto
machbar
war
;-( |
|
Doch " Aufgeben " gibt es nicht in unserem Sprachschatz : Darum
verlassen
wir
heute
Abend
die Area
und
fahren |
|
zurück nach Hanksville , wo wir in unserem Lieblingsmotel
"
Whispering
Sands
" ein
Zimmer
mieten . |
|
|
|
Ein paar Fuß weiter dinieren wir etwas später in
einer
Burgerbude
.
|
|
Die " Dinger " sind echt groß und lecker , obwohl das
Lokal
gleich
schließt
?!
;-) |
Stand dieser Laden bei unserem letzten Besuch
überhaupt
schon ?
Ist uns
gar
nicht
aufgefallen
... |
 |
|
|
|
|
|
|
Das Morgengrauen ist unser Begleiter bei unserer
Aufsteh
-
Prozedur
. |
|







|
|
|
Wichtig : Zum Sonnenaufgang am Factory Butte
sein ,
dann ist
dieser
graue
Titan in
zartes
Rot
getaucht
- wow ! |
|
Leider sind wir nicht ganz sicher , von welchem Punkt
aus man
den
bügeleisenförmigen
Berg am
besten
knipst . |
|
Wir versuchen deshalb in Hanksville an einer kuriosen
Tankstelle
auf
Infos zu
stoßen ,
doch
Fehlanzeige
...
;-( |
|
|
Also los und selber suchen . Nach einiger Zeit
haben
wir nun
auch "
unseren
"
Viewpoint"
gefunden
. |
|
Etwas Beeilung ist schon gefragt , rückt der Sunrise
doch
erheblich
näher
... |
|
Doch das Licht unseres nächstgelegenen Sternes wird
ein
wenig
von
Hochnebel
gedämpft
, was
gar
nicht so
schlecht
ist . |
|
|
|
Als die Sonne immer höher steigt , verlassen wir den
Factory
Butte
und
fahren
gen
Westen
zum
Capitol Reef
National
Park
. |
|
Hier wollen wir die Mittagsstunden mit ihrem harten
Licht
überbrücken
, denn
dann ist
es mit
guten
Pics
nicht
weit her
. |
|
Eine Wanderung zur Hickman Bridge steht auf der To -
Do -
Liste .
Auch
peilen
wir noch
andere
Points
im Park
an . |
|
Ab und an finden die Strahlen doch ein Loch in der
Wolkendecke
und
heitern
unsere
Gemüter
ein
bisschen
auf ... |
|
|
|
Am Nachmittag erreichen wir über die Cainville Wash
Road das
Lower
Cathedral
Valley
und
schauen
uns
|
|
nach interessanten Einstellungen für den frühen Abend
, wenn
die
Schatten
länger
und
größer
werden ,
um . |
|
Am Glass Mountain kommen wir mit zwei netten Park
Rangern
ins
Gespräch
,
|
|
die uns wertvolle Tipps für einen weiteren interessanten
Aufenthalt
im
Capitol
Reef NP
geben . |
|
|
|
Dummerweise zieht sich zwischenzeitlich der Himmel
derartig
zu ,
dass wir
echte
Probleme
bekommen
werden
,
|
|
die " Kathedralen - Ensemble " in einem zauberhaften
Licht-
und
Schattenspiel
auf
unsere
Chips zu
bannen
...
:-( |
|
Und so kommt es , wie es kommen muss : Gerade zur
rechten
Zeit "
fällt
das
Licht
aus " ;
|
|
keine Sonne , keine Schatten und bei uns lange
Gesichter
.... |
|
|
|
Doch wir stecken nicht auf : Auf dem nahe gelegenen
Campground
suchen
wir uns
einen
Stellplatz
und
legen
uns zur
Ruh' ... |
Morgen ist schließlich auch noch ein Tag , und der
Wolkenschleier
scheint
sich
Stück
für
Stück zu
lichten . ;-) |
| |
|
|
|
|
Fahles Licht eines von Morgendunst gedämpften
Sonnenaufgangs
kitzelt
durch
die
angelaufenen
Jeep -
Fenster |
|









|
hindurch unsere Nasen und mahnt uns zum Aufstehen
... |
|
|
|
Nach einer Katzenwäsche geht es vom hoch über dem Tal
befindlichen
Zeltplatz
eine
Serpentinenpiste
hinunter
ins "
Upper
Valley "
. |
|
Hier haben wir gestern Abend schon einige interessante
Spots
ausgemacht
, einzig
und
allein
fehlt
uns auch |
|
heute morgen , sollte der Dunst sich nicht bald
auflösen
, die
passende
Beleuchtung
: Es ist
einfach
wie
verhext
..
;-( |
|
|
|
Und weil wir gerade bei Hexerei sind :
|
|
Wie durch Geisterhand lichtet sich mit einem Mal der
Himmel
und
macht
den Weg
frei für
die
|
|
jungfräulichen Sonnenstrahlen , welche nun ungehindert
auf
unsere "
Zielobjekte
"
treffen
können
-
Yippi
!!!!
;-) |
|
|
|
So hat sich all das Warten doch noch gelohnt !
Geduld
zahlt
sich aus
:
Herrschaftszeiten
noch mal
.... |
|
Und so sagen wir irgendwann am späten Vormittag "
Adieu "
zum
Cathedral
Valley -
dieses
Mal ohne
Wehmut . |
|
|
|
Da wir etwas ausgezehrt sind ( gestern Abend wollten
wir noch
auf dem
Campground
grillen
, |
|
unser Grillgut hatte allerdings schon so einen
Grünschimmer
- da
haben
wir es
lieber
entsorgt
und
Powerriegel
verzehrt
... )
, |
|
wollen wir in Hanksville / Utah noch etwas essen und
auftanken
. |
|
Kurz vor dem Erreichen des Highways bietet die
Cainville
Wash
Road
leider
noch
einem
fiesen
Stein
Unterschlupf
,
|
|
welcher die Gunst der Stunde auch gleich nutzt und
unserem
linken
Vorderreifen
das
Lebenslichtlein
ausbläst
....
;-( |
|
So muss Christian noch den verschlissenen Pneu
wechseln
, was
schlecht
geht ,
da der
Originalwagenheber
zu klein
ist .... |
|
|
|
In Hanksville angekommen , trösten Blondies fettiges
Breakfast
und
leicht
dünner
Kaffee
schnell
darüber
hinweg . |
|
Gut gestärkt machen wir uns auf , Waterpocket Fold zu
erkunden
; dies
ist ein
Teil des
Capitol Reef
National
Parks
, |
|
und die Route , die wir nun nehmen , wurde uns von
den zwei
Park
Rangern
, die
wir
gestern
trafen ,
ans Herz
gelegt . |
|
|
|
Dieser Tipp stellt sich als wahrhaft toll heraus ; es
geht
zwischen
den
Aufwerfungen
hindurch
, bis
wir am
Burr
Trail
|
|
ankommen und diesen weiter Richtung Westen nehmen .
Herrlich
, diese
Ausblicke
vergisst
du
niemals
!
Niemals
! |
|
|
|
Bei Boulder / UT biegen wir auf die
uns
schon
bekannte
Utah
State
Route 12
ab .
|
|
Wir steuern
Escalante
an ,
wo wir uns im
Circle D
Motel
eine
Behausung
für die
Nacht
suchen .
Zuvor schauen wir in das oft
in
|
|
Foren gelobte " Escalante Outfitters
" rein ,
aber
eine
mickrige
Cabin
mit
Gemeinschaftsdusche
- neeee
, das
ist
nichts
für uns
...
;-) |
|
|
|
Da der Sonnenuntergang schon recht fortgeschritten
ist ,
haben
wir auf
einen
Abstecher
zur
unterwegs |
|
abzweigenden " Hole In The Rock Road " verzichtet -
das wird
einfach
zeitlich
zu knapp
, evtl.
Devils Garden
zu
erreichen
... |
|
|
So machen wir heute ausnahmsweise mal früher "
Feierabend
" und
genießen
dafür
eine
riesige
Pizza -
lecker
... |
|
|
|
|
|
|
|
Abends früh zu Bett gehen bedeutet morgens früh wach
werden
... |
|













|
In diesem Sinne entsteigen wir gegen fünf Uhr unserem
weichen
Lager
und
verlassen
eine
halbe
Stunde
später
das
Motel . |
|
|
|
Den nahenden Sunrise verbringen wir im Devils Garden
- da
fehlen
uns noch
Aufnahmen
mit
dieser
Ausleuchtung
. |
|
Sämtliche " Figuren " sehen mit diesem Licht völlig
anders
aus als
Nachmittags
-
irgendwie
komisch
, oder ? |
|
So toben wir uns , jeder nach seiner Fasson , in
diesem
Areal
aus :
Ist
ja
keiner
weiter
hier
-
Sehr
angenehm
!
;-) |
|
|
|
Danach fahren wir viele staubige Meilen die alles in
allem in
gutem
Zustand
befindliche
,
|
|
aber mit einigen Waschbrettpassagen bestückte " Hole
In The
Rock
Road "
in
Richtung
Lake
Powell ;
|
|
irgendwann biegen wir auf einen Seitenweg ab und
erreichen
nach
weiterer
Fahrt
einen
kleinen
Fahrzeug
-
Stellplatz
. |
|
Hier beginnt der Trail zum Broken Bow
Arch
. |
| |
|
Der wolkenlose Himmel lässt natürlicherweise auch
sämtliche
wärmende
Strahlen
zu uns
durch . |
|
In der Sonne sind es gute 36°C ,
und wir
kämpfen
uns
durch
das
Dickicht
am
Grunde
des
Canyons
, der
den Arch
beherbergt
. |
|
Es geht teilweise durch einen kleinen Bach , den man
mit
etwas
Glück ,
|
|
von Stein zu Stein springend , trockenen Fußes
durchqueren
kann ;
|
|
etwas größere Probleme bereiten die dichten Sträucher
an
seinem
Ufer ,
durch
die wir
uns
schlängeln
müssen . |
|
Unangenehm ist allerdings , dass
durch
die
Schlucht
nicht
der
Hauch
eines
Lüftchens
weht
.... |
|
|
|
Schweißüberströmt kommen wir
nach
einiger
Zeit am
Broken
Bow Arch
an ,
rasten
und
schauen
uns ein
wenig um
. |
|
Dass die Welt ein Dorf ist
,
wissen
wir ja
mehr
oder
weniger
alle . |
|
Wie schnell diese Floskel sich bewahrheitet
,
ist aber
manchmal
schon
eigenartig
.... |
|
|
|
Wir scouten also Stück für Stück das Areal nach
schönen
Blickwinkeln
auf den
imposanten
Sandsteinbogen
. |
|
Da dieser nun wirklich " versteckt " im riesigen
Grand
Staircase
steht
,
ist es
kein
Wunder ,
dass wir völlig allein |
|
vor Ort sind bzw. uns allein wähnen , denn :
Nach
einer
halben
Stunde
hören
wir
immer
lauter
werdende
Stimmen
,
|
|
die , zu unserer Verwunderung , sich seeeeehr deutsch
anhören
...
;-) |
|
Zwei Wandersleut' kommen des Weges und staunen auch
nicht
schlecht
über
unsere
Anwesenheit
. |
|
Wir kommen ins Gespräch und erfahren , dass sich das Pärchen erst kürzlich darüber
unterhielt
,
|
|
ob man irgendwo im Südwesten auch mal jemanden trifft
, der
diese
Reise -
Homepages
schreibt
: seht
Ihr - es
geht
doch !
;-) |
|
|
|
Unsere Wege trennen sich darauf bald wieder . Wohin
das
Pärchen
als
nächstes
fährt
,
bleibt
uns
verborgen
;
|
|
wir dagegen werden nun einen Abstecher zum
Sunset Arch
machen ,
um
rechtzeitig
zum
Spätnachmittag
an Ort
und
Stelle
zu sein
.
|
|
Mal sehen , warum dieses kuriose Sandsteingebilde so
heißt
und ob
es
seinem
Namen
alle
Ehre
machen
kann ... |
|
|
|
Alsbald parken wir unser Vehikel an einem Wassertank
( ja ,
so etwas
gibt es
auch
hier
draußen
in der
Wüste...
) ;
|
|
dieser befindet sich auf einem
kleinen
Hügel
und
bietet
in
seiner
Umgebung
genügend
Platz
für das
Abstellen
von
Fahrzeugen
. |
|
Von dieser Anhöhe aus kann man schon in entsprechender
Entfernung
den Arch
ausmachen
;
|
|
er scheint auf freiem Feld zu stehen
,
und der
Weg
dorthin
ist
augenscheinlich
nicht
sehr
lang und
schwierig
... |
|
Doch von all diesen positiv erscheinenden Punkten
lässt
sich
Martina
nicht
mehr
locken :
sie ist
einfach
fertig ! |
|
Die Hitze am Morgen und Mittag hat mächtig geschlaucht
- da
geht
einfach
nichts
mehr
... |
|
|
|
Also zieht Christian wieder allein los , um Aufnahmen
fürs
Portfolio
und für
diese
Website
zu
machen ; |
|
das Wetter ist exzellent , das Timing stimmt , und
während
er Bild
für Bild
macht ,
liegt
Martina
" knülle
" im
Jeep
herum .
;-) |
|
Ab und an unterhalten wir uns über unsere
Walki Talkis miteinander - so ist es nicht ganz so einsam ... |
|
Fast auf die Minute fallen Sonnenuntergang und
Dauerbewölkung
zusammen
- so
etwas
nennt
man :
Glück
gehabt ! |
|
Die aufgezogenen Wolken bringen etwas Wind mit , was
bei dem
doch
länger
als
gedacht
währenden
Rückweg
nicht
stört . |
|
|
|
Was nun kommt , überrascht nicht wirklich : Nachdem
wir
zurück
auf der
State
Route 12
angelangt
sind ,
tanken
wir in
Escalante |
|
noch einmal Benzin , Wasser und Budweiser auf und
setzen
unsere
Fahrt
nach
Tropic /
UT
, in der
Nähe des
Bryce Canyons
, fort . |
|
Es ist schon spät , und leider schnappen uns ein paar
betagte
Amis die
letzten
preiswerten
Zimmer
des
gesamten |
|
Ortes vor der Nase weg : Schei(benkleister)
! |
|
Doch die Motelbesitzer sind sehr nett , telefonieren
etwas
herum
und
finden
tatsächlich
noch
einen
Room für
uns -
Cool ! |
Zimmer sind knapp um diese Jahreszeit - viele Motels
haben
noch
Winterpause
;
UND NUN
: AB INS
BETT !!!  |
|
|
|
|
|
|
|
Unser Ehrgeiz macht uns manchmal Angst : |
|








|
Da hat man am Vorabend mit Ach und Krach ein Dach
über den
Kopf
(oder
die
Köpfe)
besorgt
, viel
Geld
bezahlt
und dann
das :
|
|
Man steht um 5.00 Uhr auf ! Ist das nicht
bekloppt
???
|
|
Diese Frage stellen wir nicht das erste Mal , aber
irgendwie
lässt
sie uns
nicht
los ;
das soll
Urlaub
sein ???
Na ja
... :-)) |
|
|
|
Wer dann wie wir aber rechtzeitig zum Sunrise auf die
vielen
goldgelben
, weißen
und
lachsfarbenen
Türme
und
Zinnen |
|
des Bryce Canyon
National
Parks
blickt ,
erkennt
sofort ,
das er
alles
richtig
gemacht
hat ... |
|
|
|
Leider Gottes hat's ( um es mal auf bayerisch zu
sagen )
an boar
Groad
under
Null -
|
|
entsprechend frisch ist es hier oben auf knapp 2500 m
Höhe -
da hilft
nur "
dick
einmummeln
" ... |
|
Um halb neun wird das Licht dann so hart , dass sich Aufnahmen nicht mehr lohnen : so
ziehen
wir
langsam
ab ... |
|
Zurück nach Tropic / UT , wo wir unsere im Motel
zurückgelassenen
Habseligkeiten
zusammenpacken
;
|
|
dafür hatten wir heute morgen nun wirklich gar keine
Zeit ...
;-) |
|
An die ortsrandnahe Tankstelle
im 50er
- Jahre
-
Stil ist
ein
Restaurant
angeschlossen
:
|
|
Da nehmen
wir doch
gleich
noch
Kaffee
plus
Omeletts
ein , um
uns für
die
nächsten
Stunden
zu
stärken... |
|
|
|
Eine gute Stunde später sausen wir , sofern das
möglich
ist ,
auf der
Cottonwood
Canyon
Road
gen
Süden . |
|
Irgendwann verlassen wir die Haupttrasse , nehmen
eine
unscheinbare
Seitenroad
,
stellen
das
Fahrzeug
ab |
|
und folgen zu Fuß dem Bett eines trockenen Washs ,
bis
dieser
sich in
einem
Erdspalt
verliert
... |
|
Wir befinden uns am Eingang zum Round
Valley
Draw
Slot
Canyon
-
|
|
diese Tour hatten wir schon 2005 und 2006 vor ,
mussten
sie dann
leider
wieder
streichen
;
heute
sind wir
endlich
da ! |
|
|
|
Der Eingang ist ein ziemlich steiler , mehrere Meter
hoher
Drop Off
; |
|
nirgends ist etwas Vernünftiges
zum
Festhalten
zu sehen
,
und
damit
ist für
Martina
der Trip
ins
Innere
der
Schlucht
schon
beendet
- |
|
das
BLM -
Büro in
Cannonville
,
welches
wir
zwecks
näherer
Infos
aufsuchten
, hatte
uns aber
schon
vorgewarnt
...
;-) |
|
Ein paar Minuten lang versucht Christian einen
anderen
Zugang
ausfindig
zu
machen -
ist aber
zwecklos
. |
|
Die Canyonwände werden steiler und höher , das kannst
du als
normaler Mensch ohne Ausrüstung knicken ... |
|
|
|
Doch nach kurzer Zeit hört Christian zwei Stimmen
unten im
Slot ;
|
|
hatte der BLM - Ranger nicht gesagt , hier draußen
trifft
man
tagelang
überhaupt
niemanden
?
Hat sich
wohl
getäuscht
....
;-) |
|
Sollten die Leute hier heraus wollen , so müssen sie
ja
irgendwie
hinein
gekommen
sein ,
es sei
denn ,
sie
haben
sich
verlaufen
! |
|
Die Überraschung ist perfekt , als das Pärchen am
Eingang
von
Christian
auf
Deutsch
begrüßt
wird ! |
|
Die Zwei reiben sich natürlich
verwundert
die
Augen ,
doch ihr
berlinerisches
" Icke, Icke " war nicht zu überhören ... |
|
|
|
Auf diese Weise bekommt Christian gleich eine
Einweisung
, wie er
am
besten
in den
Canyon
gelangt
; |
|
die beiden haben bei ihrem Einstieg kaum sichtbare
Pfeile
in die
Felswand
geritzt
, genau
da , wo
man sich
festhalten
kann ! |
|
Mega - Clever ! Geht allerdings auch nur zu
zweit -
alleine
bist du
da
aufgeschmissen
. |
|
Wenn man sich da überschätzt ,
kommt
man
nicht
mehr aus
dem
Felsspalt
heraus ,
zumal
man
seinen
Rucksack |
|
oder die Fotoausrüstung irgendwie extra hinauf oder
hinab
bringen
muss -
sonst
wird es
zu eng
...
;-) |
|
Die Erkundung und das Ablichten des Round Valley Draw
Slots
ist dann
nicht
mehr
soooo
knifflig
, auch
wenn man |
|
das eine oder andere Mal kriechenderweise zwischen
gewaltigen
Felsbrocken
durch
muss ... |
|
|
|
Danach treibt es uns immer weiter südlich , bis wir
am
frühen
Abend
über die
US89
unser
geliebtes
Page /
Arizona
erreichen
. |
|
Hier haben wir uns heute mit zwei Fotografen -
Freunden
aus Good
Old
Germany
verabredet
. |
|
Die beiden sind zufällig zur gleichen Zeit wie wir in
Page ,
und wir
schmausen
bis
|
|
in die Puppen bei " unserem " Lieblings -
Mexikaner
der
Stadt ,
dem
Fiesta
Mexicana
;
|
es werden Erfahrungen ausgetauscht und über Gott und
die Welt
geredet
-
einfach
schön ,
so ein
spontanes
Treffen
! |
|
|
|
|
Puh , das ist aber ganz schön spät geworden heute
Nacht ! |
|







|
Nur ein paar Stündchen Schlaf müssen reichen , denn
4.30 Uhr
klingelt
unser
zum
Wecker
umfunktioniertes
Handy . |
|
|
|
Ca. 6.km außerhalb von Page / AZ befindet sich eine
schöne
Hoodoo -
Gruppe ,
bei der
es sich
lohnen
soll
, |
|
Sonnenauf- oder Untergang mit zu erleben . Leider
weiß
keiner
von uns
, wo der
Stud Horse
Point
genau
ist ... |
|
Martinas Akkus sind noch im Aufladeprozess , und so
quittiert
sie
ihren
Dienst ,
bleibt
liegen
und
schickt
Christian
alleine
los ...
;-) |
|
|
|
Dieser findet dank der guten Beschreibung in einem
Fachbuch
das
Areal
auch
gleich
und
knipst
und
knipst
und
knipst
... |
|
Das Tageslicht ist oft des Fotografen Feind , und so
zieht er
sich
beim
höher
werdenden
Sonnenstand
zurück . |
|
Back in the Motel wird Martina zum Aufstehen veranlasst
, und ab
geht's
zur "
Ranch
House
Grille "
... |
|
Das ist ein uns ebenfalls bekanntes Restaurant mit
Top
Breakfast
: Da
schlagen
wir zu (
wer weiß
, wann
es
wieder
etwas
gibt ) ! |
|
|
|
Nach dem Frühstück lassen wir unseren platten Ersatz
- Reifen
in einer
nahe
gelegenen
Reifenwerkstatt
tauschen. |
| Die
Jungs
hier
schaffen
schnell
und
unkompliziert
, und so
gehen
die
Arbeiten
fix über
die
Bühne . |
|
Während die Sonne fast senkrecht auf uns herabscheint
, nutzen
wir die
Zeit und
suchen
in Pages
neuem
Wal Mart
Schutz
...
;-) |
|
Wir decken uns mit Wasser und Lebensmitteln ein und
versuchen
danach
das
Volumen
des Jeep
-
Kofferraums
auszunutzen
. |
|
|
|
Glücklicherweise spielt das Wetter mit , und so
biegen
wir am
Nachmittag
wiederum
auf die
Cottonwood
Canyon
Road ab. |
|
Endlich können wir das Projekt " Yellow Rock
" in
Angriff
nehmen -
zwei Mal
haben
wir es
uns
schon
verkneifen
müssen
.... |
|
Doch auch dieses Unterfangen stellt sich als zu
anspruchsvoll
für
Martina
heraus :
|
|
Zu viele Höhenmeter sind zu überwinden , steile ,
rutschige
und
sandige
Aufstiege
- das
ist
nichts
für
unsere
Mum !
Basta ! |
|
Vernunft ist bei solchen Trips immer der beste Schutz
und
Begleiter
... |
|
|
|
Während Martina also im Canyongrund Wildflowers auf
ihre
Fotospeicher
bannt ,
macht
sich
unser
Tripleader
auf , |
|
endlich den Gelben Berg zu erklimmen : Mann , ist das
schön
hier
oben -
traumhaft
... |
|
Auch er lichtet exzessiv die Schokoladenseiten dieses
einmaligen
Sandsteingebildes
ab . |
|
Kurz vor Sonnenuntergang zieht ein böser Sturm auf
und
peitscht
uns den
Sand ins
Gesicht
. |
|
Die
Kameras gut verpackt , " flüchten " wir zum Wagen und weiter
von der
Dirt
Road auf
den
befestigten
Highway
. |
|
|
|
Begleitet von teilweise heftigen Regenschauern nehmen
wir US
89 nach
Westen
und
stoppen
wieder
einmal
|
am
Golden
Hills
Motel
(
irgendwie
gefällt
es uns
hier )
bei der
Mount
Carmel
JTC
-
komisch
...
Bye! |
|
| |
|
|
|
|
In der Nacht hat es das erste Mal während unserer
Reise
geregnet
.
|
|










|
Vorteil : Unser völlig verstaubter Wagen lässt
endlich
wieder
Erinnerungen
an seine
Originalfarbe
wach
werden
... |
|
Nachteil : Christian will heute in die Subway
wandern
, da
kann er
vorherige
Regengüsse
gar
nicht
gebrauchen
. |
|
Guter Rat ist nun teuer : |
|
Was machen wir , wenn die Ranger des Zion National Parks
,
welcher
nicht
weit von
unserem
Standort
entfernt
ist , |
|
uns den Zugang zur Subway aus Sicherheitsgründen
verwehren
- diesen
Fall
hatten
wir ja
so
ähnlich
schon
einmal
... |
|
Wohin weichen wir aus , verlieren wir gar einen Tag
unseres
Trips ?
Schauen
wir mal
... |
|
|
|
Also Sachen packen und ab ins Auto damit , an der
Tanke
gegenüber
noch
einen
Coffee
To Go
holen
und die
State
Route 9 |
|
nach Westen fahren , um zum Visitor Center des
Zion NP
zu
gelangen
; das
öffnet
nämlich
gleich ,
und wir
|
|
wollen ein
Backcountry
-
Permit
für
Christian
erstehen
- dies
ist für
einen
Trip zur
Felsröhre
unbedingt
erforderlich
. |
|
Alles geht , am entsprechenden
Backcountry
Desk
,
unkompliziert
und
schnell
:
|
|
Die obligatorische und zugleich wichtige Einweisung
erfolgt
, eine
Beschreibung
der Tour
können
wir
auslassen
, |
|
da wir diese schon einmal im Jahr 2006 gemacht haben
; die
Prozedur
dauert
nur ein
paar
Minuten
und wir
können
starten
! |
|
|
|
Am Parkplatz , der einige Meilen außerhalb des
National
Parks
liegt ,
trennen
sich
unsere
Wege . |
|
Wie eben erwähnt , kennen wir die Tour schon , und
somit
ist klar
:
Martina
verzichtet
und
schaut
sich im
Kolob-Gebiet
um . |
|
Diese Wanderung , wenn man es als solches bezeichnen
kann ,
fällt
für sie
auf
jeden
Fall
flach . |
|
Sie kann sich nur zu gut an ihre letzte Tour zur
Subway
erinnern
. Noch
einmal
tut sie
sich das
nicht an
... |
|
|
|
Und so macht sich Christian allein auf den beschwerlichen
Weg
hinunter
in den
Canyon . |
|
Hier trifft er unterwegs ein Pärchen , beide über 70
Jahre
alt ,
und
staunt
nicht
schlecht
, als er
auf
seine
Frage ,
|
|
ob die rüstigen Rentner wissen , worauf sie sich da
einlassen
,
folgende
Antwort
bekommt
: " It's
our
second
time
here ...
"
??? |
|
Als er ungefähr die Hälfte der Strecke zurück gelegt
hat ,
stößt er
auf ein
junges
deutsch
-
amerikanisches
Ehepaar
,
|
|
die auf dem Weg zum Ende der Schlucht nach Dinosaurierspuren
suchen ;
|
|
ok , wir haben davon gelesen , dass es hier unten so
etwas
gibt -
bei
unserem
letzten
Besuch
sind wir
wohl
daran
vorbei
gelaufen... |
|
Und tatsächlich finden wir drei gemeinsam die
lichtgraue
, schräg
an der
Böschung
stehende
Gesteinsplatte
,
|
|
voll mit Abdrücken einer offensichtlich kleineren
Saurierart
- krass
!
Als ob
diese
eben
erst
durch
den Lehm
gestampft
sind
;-) |
|
|
|
Da die Subway das Ende des Canyons darstellt ,
zumindest
wenn man
nicht
über
Canyoneeringausrüstung
, Seile oder Leitern |
|
verfügt , treffen sich hier im Laufe des Tages
Christian
, das
jüngere
und auch
das
betagte
Pärchen
wieder . |
|
Während die jungen Leute sich im zugigen Winde der
Felsröhre
so gar
nicht
wohlfühlen
wollen
und bald
wieder
abziehen
, |
|
haben die Junggebliebenen sichtlich Spaß und lassen
sich
diesen
auch
nicht
vermiesen
, als
sie auf
dem
extrem
|
|
glitschigen und nassen Untergrund ausgleiten und
unfreiwillig
zu Boden
gehen .
|
|
Die Hosen einmal nass , ist's ihnen wohl nun endgültig
Wurst
und sie
ziehen
ihr Ding
bis zum
bitteren
Ende
durch : |
|
Beide nehmen ein Bad in den Naturpools am Subwayende
(
gefühlte
5°C ) -
die
spinnen
, die
Amis ...
;-) |
|
|
|
Auf dem Rückweg lernt man noch die einen oder anderen
Wandersleut'
kennen ,
|
|
welche aber zu spät dran sind und gleich auf freundliches
Anraten
wieder
umkehren
; man
redet
noch
eine
ganze
Zeit |
|
über dies und das , wo man herkommt und hin will ,
woher
die
Infos
für eine
solche
Rundreise
sind
usw.
|
|
So abgelenkt kommt einem der ätzende , sehr steile
Aufstieg
aus dem
Canyon
hinauf
zum
Parkplatz
wesentlich
kürzer
vor ... |
|
|
|
Leider trennen sich die Gesprächspartner an dieser
Stelle ,
jeder
wünscht
jedem
viel
Glück
noch und
eine
gute
Zeit : |
|
Sehr nett sind sie ja , diese Amis ( an dieser Stelle
möchten
wir mal
eine
Lanze
brechen
für die
"
normalen
" US -
Bürger )
. |
|
|
|
Über
St.
George
nehmen
wir dann
den
Interstate
25
Richtung
Süden -
da
gerade
erst die
Abenddämmerung
einsetzt
,
sehen
wir
|
|
endlich in natura die Landschaft , die wir die
letzten
drei
Trips
nur im
Dunkeln
durchquert
haben :
Einfach
wunderschön
...
;-) |
Aus Kostengründen entern wir
die
Nevada
Stateline und fahren nach
Mesquite
in unser
Lieblings
- Casino
...
Yeah! |
| Ein
Trip zur
Subway ?
Hier
geht's
zu den
Permits
!
► |
|
|
| |
|
|
|
|
Ein leckeres Frühstück verspricht oftmals einen guten
Start in
den Tag
! |
|







|
Deshalb begeben wir uns , nachdem wir unser Gepäck
verladen
haben ,
in das
Buffet
des
Virgin
River
Hotel
and
Casino
. |
|
Dieses Etablissement ist uns wohl bekannt , und das einzige , was hier
mächtig
stört ,
ist ,
dass man
sich
zurückhalten
muss ,
|
|
um nach dem ausgiebigen Schlemmen
nicht
mit
Bauchweh
vor die
Hunde zu
gehen
...
;-) |
|
|
|
Nach dieser Stärkung ( Mann , das musste einfach sein
... )
rollen
wir ein
paar
Stunden
gemächlich
bis nach
Las
Vegas , |
|
biegen dort kurzerhand noch einmal ab und füllen
unsere
Vorräte
auf -
vor
allem
Trinkwasser
, |
|
das in den
letzten
Tagen mächtig abgenommen hat
,
aber
auch
Fleisch
, Wurst
und vor
allem
Obst und
Gemüse
-
gesund
eben ... |
|
|
|
Unsere Reise setzen wir nun nach Westen fort ; in
Armagosa
Valley /
Nevada
tanken
wir auf
und
müssen
feststellen
,
|
|
dass wir weder die einzigen
Deutschen
im
gesamten
Südwesten
,
geschweige
denn an
dieser
Gasstation sind ! ;-) |
|
Nee , das war Spaß ! Aber mal im Ernst :
Die
Zahl
unserer
Landsleute
hier in
den
USA hat
immens
zugenommen
... |
|
Wir geben uns aber nicht als solche zu erkennen ,
auch
,
um
Gesprächen
auszuweichen
( wir
haben
doch
keine
Zeit ! )
,
|
|
zumal die vorrangig jungen Leute eher wie Vegas -
Tagesausflügler
aussehen
,
eben
anders
als "
ernsthafte
Südwestfans
" ...
;-) |
|
|
|
Nach weiterer , länger dauernder Fahrt erreichen wir
bei 39°C
Außentemperatur
das
Visitor
Center
des
Death Valley
National
Park
,
|
|
unserem nächsten Ziel ; gut , ok , wir waren schon
mehrmals
hier -
aber
wisst
ihr
,
wie groß
das
Areal
überhaupt
ist ?
;-))) |
|
Wie bei allen anderen Parks auch gilt :
Das
sind
riesige
Gebiete
,
und
selbst
beim
x-ten
Besuch
findest
du
wieder
etwas
Neues
... |
|
|
|
Im Center lassen wir uns beraten , z.B.
,
wie die
einzelnen
Strecken
vom
Zustand
her sind
. |
|
Unseren Plan , dieses Mal ins Racetrack Valley
vorzustoßen
,
hält der
Ranger
für
keine
gute
Idee ,
|
|
da einige Teile der Piste reifenmordend sind und wir
leider
seit dem
Cathedral
Valley
kein
Spare
Wheel (
Ersatzrad
) mehr besitzen |
|
( haben in Page / AZ nur den Ersatzreifen auf die
Alufelge
ziehen
lassen )
; |
|
das Abschleppen dauert ewig , da im Death Valley kein
Service
mehr vor
Ort ist
und
dieser
1000 USD
und mehr
kostet.. |
|
|
|
Ok , Haken dran und weiter geht's
. |
|
Die Sonne steht noch sehr hoch ,
und so
suchen
wir uns
erst
einmal
eine
Unterkunft
:
Im
Stovepipe
Wells
werden
wir
fündig -
|
|
ein einfaches Zimmer ohne TV und Trallala , dafür mit
Klimaanlage
,
und nur
ein paar
Meter
weiter
befindet
sich ein
Pool -
reicht ! |
|
Nächster Halt : Charcoal Kilns - die
lustigen,
wie
Bienenkörbe
aussehenden
Holzkohlemeiler
schauen
wir uns
mal
genauer
an ,
|
|
danach geht's zurück zu den Mesquite Sand Dunes :
hier
werden
wir den
Sonnenuntergang
erleben
. |
|
Um dieses so schön wie möglich zu tun , kundschaften
wir
zunächst
die
Dünen
und die
sich
immer
wieder
|
|
ändernden Blickwinkel aus und hoffen , die besten
Standpunkte
zu
finden (
Fotografenmacke
... ) -
ganz
schön
anstrengend
... |
|
Bald darauf ist das Licht ideal und wir können
unserer
Lieblingsbeschäftigung
frönen . |
|
Am Abend noch ein Sprung in den Pool - kein Problem ,
es sind
noch
29°C !
|
" Ich habe im Tal des Todes gebadet " - wer kann das
schon
von sich
sagen ?
Hört
sich
auch
nicht
gerade
glaubwürdig
an
;-) |
|
|
|
|
Die Flasche Wein , die wir uns am Vorabend gegönnt
haben ,
trägt
nicht
unbedingt
dazu bei
,
|
|










|
heute Morgen schon wieder 4.30 Uhr
locker
aus der
Falle zu
hüpfen
und sich
auf den
Weg zu
machen ,
|
|
die herrlichen Salt Flats im Grunde des Todes - Tals
bei
Sonnenaufgang
zu
bestaunen
und
abzulichten
:
Traumhaft
... |
|
|
|
Danach zurück zum Motel , Klamotten packen , auschecken
und ein
rustikales
Breakfast
im
|
|
moteleigenen
Restaurant
" Toll
Road ",
welches
an den
Stil der
"
Goldenen
20er "
erinnert
,
einnehmen
:
Lecker
... |
|
Anschließend setzen wir unsere Tour gen Westen fort :
über die
Panamint
Range
und
Panamint
Valley
|
|
in der Nachbarschaft des Death Valley geht es bis
nach
Lone
Pine /
CA
. |
|
Hier zweigt unscheinbar im Ort eine Straße
in
Richtung
der sich
majestätisch
erhebenden
Sierra
Nevada
ab |
|
und führt uns zu unserem nächsten Stopp , mit Blick
auf den
Mount
Whitney
.... |
|
|
|
Wir sind in den Alabama Hills
angekommen
, einer
Art
Vorgebirge
zur
Sierra ,
nur
nicht so
schroff
und
kantig |
|
wie die Gebirgskette , sondern viel weiter erodiert ,
runder
und
ziemlich
durchlöchert
. |
|
Schon oft hat dieses Erdenfleckchen als Filmkulisse
herhalten
müssen
;
ist aber
auch
interessant
hier !
Cool. |
|
Wir sind eher auf der Suche nach fotogenen Arches als
nach
Filmsets
und
inspizieren
das
Areal
speziell
danach . |
|
Am Mobius Arch lernen wir auch zwei weitere Deutsche
,
ebenfalls
mit
Berliner
Akzent ,
kennen (
was
machen
die alle
hier ? )
;-) |
|
Wir unterhalten uns kurz , tauschen uns über die
weiteren
Vorhaben
aus
,
und
jeder
geht
seiner
Wege ... |
|
|
|
Unsere Reiseroute verläuft weiter durch das Owens
Valley
bis nach
Big Pine
/ CA
,
|
|
wo Christian plötzlich von der US 395 abbiegt und
Martina
nicht
sagt ,
wo er
hin
möchte . |
|
Alle Frageversuche helfen nichts : Er
bleibt
stumm
und
stoisch
auf der
State
Route
168 ; |
|
es geht immer höher in die White Mountains , irgendwann
biegt er
ab und
die
Straße
wird
steiler
und
steiler
...
;-( |
|
Höhenmeter für Höhenmeter klettert der Jeep bergauf ,
links
und
rechts
der Road
liegt
jede
Menge
Schnee ,
|
|
am Straßenrand geht es Hunderte
Meter
steil
bergab :
|
|
" Wo zum Teufel will der denn noch hin ??? "
denkt
Martina
,
angstschweißgebadet
auf
ihrem
Beifahrersitz
..... |
|
|
|
Erst ein " Road Closed " -
Schild
in
Sichtweite
hält
ihn an
- ab
auf
einen
rechterhand
gelegenen
Parkplatz
! |
|
Hier steht noch ein Wagen , wir sind also nicht
allein
hier . |
|
" Visitor Center " steht an einem nett aussehendem
Holzhäuschen
( ist im
Herbst
2008
abgebrannt
) -
|
|
ist das hier ein Park oder Ähnliches
?
|
|
Christian klärt auf : Willkommen bei den Ancient Bristlecone
Pines
im Inyo
Forest ! |
|
Die Bristlecones sind die ältesten ( lebendigen )
Lebewesen
auf
unserer
Erde .
|
|
Auch wenn manche Exemplare nicht so aussehen ...
;-) |
|
|
|
Wir durchwandern den " Schulman Groove " - es gibt
noch ein
paar
andere "
Wäldchen
" , die
sind
aber zu
dieser
|
|
Jahreszeit wegen Schnee noch nicht zugänglich ;
schließlich
sind wir
hier bei
knapp
3500m (
10.000
Feet )
angelangt
.... |
|
Der Himmel ist blau , aber der Wind ist schon recht
kalt
heute
Nachmittag
hier
oben -
kein
Wunder ,
|
|
sind wir doch auf Augenhöhe mit den Gipfeln der
Sierra
Nevada !
Eine
absolute
Augenweide
, dieses
Panorama
!
|
|
|
|
Erst die hereinbrechende Dunkelheit zwingt uns zum
Verabschieden
von
diesen
außergewöhnlichen
Bäumen
;-( |
|
Im Restlicht des Sunset geht es die Serpentinenstrecke
wieder
zurück
zum
Highway.
|
|
Im Tal angekommen , lösen sich jetzt endlich Martinas
verkrampfte
Hände
von den
"
Angstgriffen
" des
Großen
Cherokee
..
;-) |
Mit vielen neuen Eindrücken geht es weiter nach
Bishop /
CA
, wo wir
den Tag
beschließen
werden . |
|
|
|
|
|
Zu Hause ist Pfingsten und hier - merkt man nichts
davon ! |
|








|
Wie immer sehr früh raus , kurzes Motel - Frühstück ,
einen
Coffe To
Go für
die
Fahrt
und ab
durch
die
Mitte !
;-) |
|
|
|
Wir sind nun schon einige Tage unterwegs und bei dem
einen
oder
anderen
hätte
sich
gewiss
schon
etwas |
|
Reise- oder Fotomüdigkeit eingestellt , was auch ganz
normal
und
nichts
Ungewöhnliches
wäre ; |
|
doch wir zwei sind immer noch heiß , immer noch auf
der
Suche
nach
Neuem ,
Unbekanntem
... |
|
Deshalb ziehen wir voller Tatendrang weiter , und
zwar zum
Mono Lake
! |
|
|
|
Genussvoll weiden sich unsere Augen an den außergewöhnlichen
, geradezu skurril anmutenden Tuffsteinformationen . |
|
Der Wind kräuselt ein wenig das Wasser des " Toten
Meers
Amerikas
" , zwei
Leute
paddeln
mit
einem
Kanu
vorbei ,
|
|
Möwen und andere Vögel stoßen Schreie aus
,
und
sonst
ist
nichts
zu hören
- geil
... |
|
Die Idylle wird nun noch gerahmt von Vulkankegeln auf
der
einen
und
schneebedeckten
Gipfeln
der
Sierra
auf der
anderen
Seite
... |
|
|
|
Doch die grellweißen Tuffsteinsäulen lassen sich bei stärker werdender
Sonne
nur noch
unvorteilhaft
abbilden
,
und so
|
|
verlassen wir diesen Ort und steuern den Wagen weiter
nördlich
zu einem
regelrechten
Kontrastprogramm
: |
|
der einstigen Goldgräberstadt Bodie
- beide
Lokalitäten
besuchten Christian und Doreen schon 1999 ,
|
|
Martina kennt dies bis dato nur aus
Erzählungen
und von
Bildern
; um so
überraschter
ist sie
vom "
Original
" : |
|
Es ist , wie so oft , wesentlich eindrucksvoller als
durch
die
Wiedergabe
anderer
... |
|
|
|
Wir trennen uns im State Historic Park , und jeder
von uns
startet
seine
ganz
individuelle
Tour
|
|
durch diese gut erhaltene ( zumindest das , was nicht
Bränden
zum
Opfer
gefallen
ist )
Ghosttown
. |
|
Der Reiz liegt insbesondere darin , dass jeder seine
ganz
eigenen
Einblicke
und
Ansichten
fotografisch
darstellen
kann -
|
|
Motive gibt es hier ja en masse ...
;-) |
|
|
|
Nach und nach ist Bodie leider von einer üblen ,
grauen
und
nichts
Gutes
verheißenden
Wolkendecke
|
|
überzogen worden ; da wir unserer Ansicht nach
genügend
Material
"
eingefangen
" haben
, |
|
verabschieden wir uns aus dieser eindrucksvollen
Geisterstadt
und
kehren
zurück
zum Mono
Lake ,
|
|
wo bald die Abenddämmerung eintritt ; das Wetter ist
hier ,
ein paar
Meilen
weiter
südlich
,
eigenartigerweise |
|
schön , klar
und ab
und zu
auch
windstill
-
perfekte
Voraussetzungen
für gute
Shoots
dieses
bizarren
Gewässers
...
;-) |
|
|
|
In der Dunkelheit machen wir uns auf , noch etliche
Kilometer
, ähm
Meilen ,
zu
schrubben
. |
Wir stoßen diesen Abend noch bis zu Nevadas Hauptstadt
,
Carson
City
, vor
und "
schlüpfen
" wieder
bei
Motel 6
unter . |
|
|
| |
|
|
|
|
Good Morning ! |
|








|
Punkt 5.00 Uhr klingelt es wieder höchst aufdringlich
in
unserem
Motelzimmer
. |
|
Ooooooooooooooch , schon wieder aufstehen - muss das
sein ?
Wahrscheinlich
ja ...
;-( |
|
|
|
Es ist schon ziemlich schwer geworden , seinen
Hintern
jeden
Tag so
früh aus
dem Bett
zu
bewegen
,
|
|
aber auch heute steht ein Mammutprogramm auf der
Tagesordnung
- wir
wollen
nach
Gerlach
/ Nevada
. |
|
Waaaaas , noch nie gehört ? Na , dann passt mal
auf ...
;-) |
|
|
|
Gerlach muss man nicht kennen , auch wenn der Name an
sich
recht
deutsch
klingt . |
|
Gerlach / NV ist ein Kaff . Ja ein Kaff , ein
Kaff -
mehr
nicht .
Wen
verschlägt
es schon
hierher
? |
|
Hier in den öden Nordwesten Nevadas ?
|
|
Es gibt hier etliche ausgetrocknete Seen , auf denen
unzählige
,
meterhohe
Sandwirbel
ihr
Unwesen
treiben
. |
|
Hier in Gerlach , da sind wir uns einig , ist der
Ars... (
Entschuldigung
! ) der
Welt .
Basta ! |
|
Oder etwa nicht ? Und : Was wollen wir
eigentlich
in der
Einöde
der
Black
Rock
Desert ?
Fragen
über
Fragen
... |
|
|
|
Die Antwort fällt ganz kurz aus : Wir möchten den Fly
Geyser
besuchen
, ein
von
Menschenhand
erschaffenes
|
|
Bohrloch , was sich durch die hier in diesem Gebiet
oftmals
auftretenden
heißen
Quellen
im Laufe
der
Jahre |
|
zu einem ausgesprochen fotogenen und stattlichen
Geysir
gemausert
hat .
|
|
Wärmeliebende Bakterien bevölkern die wie Stalagmiten
wachsenden
Geysirkegel
und
verleihen
diesen
noch
|
|
herrliche Einfärbungen in Grün , Gelb , Rot oder
Braun -
einfach
wunderschön
, was
wir
bisher
auf
Bildern
gesehen
haben
...
;-) |
|
|
|
Und endlich sind wir vor Ort . Endlich !
War doch
der Fly
Geyser
immer
soooooo
weit weg
von
unseren
Routen ! |
|
Wir haben den langen Weg von Carson City über Reno
und
weiter
vorbei
am
stahlblauen
Pyramid
Lake
nicht
gescheut
,
|
|
haben stattdessen auf einen Besuch des Yosemite
National
Parks
verzichtet
( wie
wir es
ursprünglich
vorhatten
) , |
|
und sind wie immer gut vorbereitet : |
|
1. Wir wissen , wo sich der Geysir befindet - es ist
das
Grundstück
einer
Mineralwasserfirma
( Häää ,
hier in
der
Wüste
??? ) ,
|
|
welches eingezäunt und mit Warntafeln versehen ist ,
als
müsste
es mit
Fort
Knox
konkurrieren
:
Puhhh.... |
|
2. Wir wissen , wie man sich Zugang verschafft - in
dem
einzigen
Diner
des
Nestes
verkehrt
ab und
an der
Verwalter
des |
|
Grundstücks ; zum Frühstück , Mittag oder Abendessen
kommt
dieser
Herr
hier
vorbei
und wir
kennen
ihn ,
den
Namen
... |
|
3. Wir haben einen kompletten Tag Zeit !
Wer hat
das
schon ?
Das
sollte
doch
klappen
... |
|
|
|
Doch alles kommt anders , als erwartet :
|
|
Wir sind am frühen Morgen in Gerlach - doch wo ist
Mr. S. ? |
|
In seinem Lieblings - Diner ( es gibt ja nur den
einen )
hat man
ihn seit
etlichen
Tagen
nicht
gesehen
; |
|
auch im Ort kennt ihn jeder , aber keiner weiß
angeblich
, wo er
wohnt ; |
|
auch eine Telefonnummer ist absolut nicht herauszubekommen
!?
Na , das
lässt ja
hoffen... |
|
Die Leute hier sind sehr hilfsbereit : Der eine weiß
, was
der
gesuchte
Herr für
einen
Auto
fährt ,
|
|
der andere , welche Ranches er noch verwaltet ;
doch die
Suche
bleibt
weiterhin
erfolglos
... |
|
|
|
Auch der Besitzer des Diners , der ebenfalls den
Zahlencode
des
Tores
der
Company
kennt ,
ist
nicht
vor Ort
. |
|
Bald treffen wir die "
Friends
Of Black
Rock
"
- eine
Truppe
von
Leuten
aus
Europa
und
sonst
woher ,
|
|
die , ehrlich gesagt , einen absoluten Hippie -
Eindruck
machen
und in
einem
ollen
Bulli
ö.ä.
umherfahren
: |
|
Sie behaupten , jemanden zu kennen , der uns weiterhilft
; sein
Name ist
"
Metric
", und
er ist
beim BLM
angestellt
. |
|
Wir suchen ihn auf , doch er kann uns
nur zu
weiteren
heißen
Quellen
führen ,
nicht
aber auf
die Fly
Ranch
...
;-( |
|
Allerdings hat er noch eine Überraschung parat :
hier, am
"Ar..."
der
Welt,
mitten
in der
Wüste, |
|
gibt er in sehr gutem Deutsch die " Ode an die Freude
" sowie
Goethes
"
Erlkönig
" wieder
- da
sind wir
dann
doch
baff ...
;-) |
|
|
|
Tja , leider ist dies unser vorletzter Tag hier in
USA ,
und uns
bleibt
keine
Zeit
mehr ,
uns
weiter
um
Einlass
zum Fly
Geyser |
|
zu bemühen - es hat nicht sollen sein ; wir waren
doch
schon
auf
Sichtweite
zu
diesem
Naturschauspiel
... |
|
Aber illegal die Ranch zu betreten kann unangenehm
enden -
dies
wird
einem an
der
Einzäunung
bewusst
gemacht
;
|
|
schließlich sind wir in Amerika , da darf man sein
Hab und
Gut noch
mit
Waffen
verteidigen
.. |
Und so reisen wir mit ein bisschen Wehmut und Resignation ab und
kommen
in
Beatty /
NV
unter :
Sei's
drum ... |

|
| |
|
|
|
|
Nein , das darf nicht wahr sein !
Alles
schon
wieder
vorbei ?
NEEEEEEEIIIIIIIIIIIIN
!!!! |
|




|
So oder ähnlich schießt es wohl jedem Urlauber durch
den Kopf
, wenn
die
schönsten
Tage im
Jahr
sich dem
Ende
zuneigen
... |
|
|
|
Zweifelsohne geht auch uns das so - gar keine Frage . |
|
Andererseits haben wir uns derart gut eingeschossen ,
das
könnte
auch
ruhig
noch ein
/ zwei
Wochen
so
weitergehen
!
;-) |
|
|
|
Der Fairness halber muss man sagen : Urlaub bedeutet
ja
eigentlich
Erholung
. |
|
Diese Art zu reisen macht uns und vielen anderen
Südwestfans
sehr
viel
Spaß ,
das sei
hiermit
unterstrichen
: |
|
Entspannungssuchende werden sich dagegen an den Kopf
fassen
und
denselbigen
nur
schütteln
- auch
verständlich
! |
|
So richtig ausruhen werden wir uns wohl erst zu Hause
können -
vielleicht
am
Arbeitsplatz
oder auf
der
Couch ?
;-))) |
|
|
|
In diesem Sinne trennen wir uns heute morgen von
allem ,
was wir
nun
nicht
mehr
benötigen
: |
|
Den Grill + Holzkohle und Anzünder , Lampe + Schaufel
und
etliche
weitere
Gegenstände
lassen
wir im
|
|
Zimmer des netten Motels in Beatty / Nevada stehen -
vielleicht
kann es
jemand
gebrauchen
.... |
|
Auch der Cherokee wird von Grund auf gereinigt :
leider
füllen
wir
einen
Großteil
der zur
Verfügung
stehenden
Papierkörbe
mit
|
|
Trash wie : Steaksaucen , Plastikflaschen , Becher ,
Papptellern
,
Grillfolien
und und
und . |
|
Diese Wegwerfgesellschaft ! Aber irgendwo muss
man ja
seinen
Krimskrams
loswerden
- tut
uns leid
, liebes
Motel
...
;-) |
|
|
|
Und nun auf nach Vegas ! |
|
Eine einstudierte Routine setzt ein : Die Outlets
nach
Schnäppchen
und
Wünschen
für die
Family
abklappern
,
|
|
dann einchecken im Stratosphere Tower , essen gehen
in "
Roxys
Bar " -
hier
singt
die
Bedienung
live und
die
Gäste
alle mit
!
|
|
Martina sucht völlig geplättet das Schlafzimmer auf ,
|
|
Christian macht regen Gebrauch von den Belustigungsangeboten
oben auf
dem
Tower -
Dach
;-) |
|
|
|
Och menno : außer Kofferpacken und Abfliegen werden
wir für
dieses
Mal
nichts
mehr in
der "
neuen
Welt "
zu tun
haben
;-( |
|
Doch wie heißt es immer so schön - ein Ende ist auch
gleichzeitig
der
Beginn
einer
neuen
...
- aber
lassen
wir das
;-) |
Tschüss , Amiland , bis wieder einmal !
Es war
einfach
wunderbar
! |