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Tja , wie sollen wir beginnen ... |
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Abermals
stehen
wir
heute ,
am
14.April
2008 ,
hier am
Airport
Frankfurt
und
warten
auf den
Start
unserer
|
|
Delta - Maschine , welche uns zu unserem bisher
aufwändigsten
USA -
Southwest
-
Abenteuer
befördern
soll ... |
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Nachdem wir uns von unserem "Chauffeur" verabschiedet
haben,
checken
wir ein
; die
ersten
Probleme
gibt es
beim
Start : |
|
Irgendeine Kontrolllampe hat den Geist aufgegeben ,
muss
getauscht
werden
und
verzögert
unseren
Abflug
um ganze
50
Minuten
. |
|
|
Doch auf wundersame Weise holt der Pilot den Rückstand
auf :
Die
Winde
waren
wohl
günstig
...
;-) |
|
Pünktlich setzen wir am JFK Airport New York auf !
Suuuuuper
gemacht
,
Delta
Airlines
! |
|
|
|
Allerdings wird unsere Freude darüber durch einen
übereifrigen
Beamten
der
Einwanderungsbehörde
, der
uns eine
geraume
Zeit |
|
über unser Warum , Wohin und wie lange wir hierher
gekommen
sind,
ausfragt,
sowie
eine
offensichtlich
provisorische
,
|
|
aber dilettantisch eingerichtete Gepäckaufnahme bzw.
-umlagerung
erheblich
gedämpft
; doch
Ende gut
- alles
gut ... |
|
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Unser Anschlussflug befördert uns direkt nach
Nevada... |
|
Knapp dreißig Minuten früher als geplant betreten wir
wieder
einmal
"unser"
Las
Vegas /
NV und
sind
überrascht
:
|
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Inzwischen hat sich auch bei der "Mietwagenfirma
unseres
Vertrauens"
,
ALAMO
,
recht
viel
getan ,
und so
werden
wir
|
|
von einem Shuttlebus zu einem niegelnagelneuen Rent A
Car
Center
geschippert
.
|
|
Hier sind nun alle möglichen Vermieter unter einem
Dach
vereint
- warum
auch
nicht -
macht
irgendwie
Sinn ... |
|
|
|
Allerdings sind die guten Zeiten vorbei , an denen
man sich
an der
Choiceline
statt
eines
vorab
bestellten
günstigen
Wagens
|
|
nun einfach unbehelligt ein teureres und besseres
Vehikel
aussucht
( so
eine Art
ganz
persönliches
Upgrade
)
;-( |
|
|
|
Anschließend machen wir uns , wie schon 2005 , auf
den Weg
nach
Primm /
NV
,
südlich
von
Vegas
gelegen,
um dort
|
unsere erste Nacht dieses Trips in amerikanischen
Betten
zu
verbringen
- das
haben
wir uns
heute
redlich
verdient
! Puh... |
|
Mietwagen
schon
günstig
gebucht
?
Rent A
Car !
► |
|
|
|
|
" Auf ! Auf ! " ist die Devise : Wir haben heute jede
Menge
Meilen
zu
"schrubben"
! |
|




|
Nach einem ausgiebigen Frühstück im
Primm
Valley
Resort
geht es
nun auf
dem
Interstate
15 in
Richtung
Süden . |
|
|
|
In
Barstow
/ CA
nehmen
wir jede
Menge
Proviant
, Wasser
,
Holzkohle
und was
man noch
so
braucht
an Bord
. |
|
Zelt , Isomatten und Schlafsäcke haben wir aus
Germany
mitgebracht
, hätten
wir aber
gut und
gerne
auch
hier
kaufen
können
... |
|
|
|
Das erste Ziel unserer Rundreise wird der Joshua Tree
National
Park
sein ,
den wir
die
letzten
Trips
jedes
Mal aus
Zeitgründen |
|
"opfern" mussten . Es geht eine ganze Weile
durch
die
recht
trostlose
Mojave
Wüste
bis nach
Twentynine
Palms /
CA
. |
|
|
|
Von hier aus kommt man zum Nordeingang des Parks ,
den wir
nach
kurzer
Zeit
auch
erreichen
. |
|
Im Visitor Center begleichen wir unseren Obolus in
Form
eines "
Annual
Pass " (
früher
Golden
Eagle
oder
National
Park
Pass ) . |
|
Satte 80 USD werden mittlerweile dafür fällig :
Hatten
die
Ranger
inzwischen
eine
deftige
Lohnerhöhung
???
;-) |
|
|
|
Bald erreichen wir den Campground zu Füßen der
" Jumbo
Rocks "
und
suchen
uns ein
passendes
Plätzchen
für
unser
Zelt . |
|
Der Aufbau muss recht schnell vonstatten gehen ,
|
|
da der Sunset näher rückt und wir noch etliche
Standpunkte
für
unsere
Cams
suchen
müssen . |
|
|
|
Gut vorbereitet finden wir diese auch schnell und
bringen
unsere
Apparate
zum
ersten
Mal für
dieses
Jahr so
richtig
zum
Glühen
... |
|
Im Dunkel
des hereinbrechenden Abends kehren wir zu unserem
Zelt
zurück
und
werden
von
einem
etwas
neunmalklugen
|
|
Camp - Nachbarn darauf hingewiesen , dass wir auf
einem
schon
belegtem
" Space
" unser
Nachtlager
errichtet
haben . |
|
|
|
Doch die inzwischen zurückgekehrte "Inhaberin" Kelly aus Washington/D.C. ist gar nicht so unangetan
von
unserer
Gesellschaft
,
|
|
hat doch so die alleine reisende Young Lady jemanden
zum
Quatschen
gefunden
- so
profitieren
beide
Parteien
davon ;
|
Platz ist schließlich auf dem Areal genug für mehrere
Großzelte
...
Und nun
gute
Nacht
.... |
|
|
|
|
Merke : Frühes Aufstehen sichert die besten Fotos ! |








|
Sobald die Morgendämmerung einsetzt , springen wir
aus
unseren
Schlafsäcken
und
ziehen
uns
ziemlich
"
winterlich
" an ; |
|
Minusgrade erwarten uns zunächst hier draußen in der
Höhenlage
des
Joshua Tree
National
Park
... |
|
Mit vor Kälte zitternden Händen steuert Christian
unseren
Mietwagen
zu einem
kleinen
Wäldchen
- wenn
man das
so
nennen
darf ... |
|
|
|
Hier gibt es unserer Meinung nach die interessantesten
Shoots
vor dem
eigentlichen
Sonnenaufgang
zu
machen. |
|
Und wirklich : es gelingen uns
reihenweise
wunderschöne
Silhouettenfotos
der
Yucca
brevifolia und viele weitere tolle Pics . |
|
|
|
Danach eine Wanderung zum Barker Dam , einem künstlichen
Reservoir
-
herrlich
blühende
Kakteen
säumen
unseren
Weg |
|
dorthin . Später genießen wir die Fahrt vorbei an
Unmengen
dieser
eigenartig
gewachsenen
Bäume
hinauf
zum "
Keys
View
" ,
|
|
einem recht zugigem Overlook mit Blick hinüber zu den
San
Bernardino
Mountains
, alles
in allem
sehr
"verwüstet"
;-) |
|
|
|
Am späten Vormittag kehren wir zu unserem Zelt zurück
, um nun
endlich
mal
unserer
Morgentoilette
nachzukommen
und |
|
unsere Habseligkeiten gut geordnet im Wagen unterzubringen
. Auch
unsere
Nylonbehausung
wird
demontiert
und
verstaut
,
|
|
denn wir verlassen nun allmählich diesen magischen
Ort -
hatten
gar
nicht
gedacht
, dass
es hier
so schön
ist ! |
|
|
|
Auf unserer Route in Richtung Süden stoppen wir am "
Cholla
Garden "
-
interessanter
Name ,
stimmt´s
? |
|
So empfinden wir das auch und halten an .
Hunderte
Exemplare
dieser
Kaktusart
bilden
wirklich
eine Art
Garten
... |
|
Das Gebiet ist eingezäunt , und ein Hinweisschild
warnt
eindringlich
vor
diesen
recht
gefährlich
werden
könnenden
Pflanzen
. |
|
|
|
Denn : Hier wird scharf geschossen ! Christian
bekommt
dies
recht
bald am
eigenen
Leibe zu
spüren ; |
|
während wir diese eigenartigen
Chollas
ablichten
und in
Szene zu
setzen
versuchen
,
treffen
ein paar
weitere |
|
Besucher ein und laufen eiligst , in bester Touri -
Manier ,
durch
das
Netzwerk
von
schmalen
Pfaden . |
|
Da es langsam beginnt eng zu werden auf den Trails ,
möchte
unser
männliches
Tourmitglied
einfach
nur nett
sein |
|
und macht den "Kurzzeitbesuchern" durch einen
beherzten
Schritt
nach
hinten
bereitwillig
Platz : |
|
Doch
Gutmütigkeit
wird
hier
draußen
in der
Wildnis
sofort
bestraft ! |
|
Hunderte Stacheln bohren sich in
Windeseile
schmerzhaft
in die
Kopfhaut
des
Tripleaders
- So
eine
Schei...
;-( |
|
|
|
Zeitsprung : Wir beide sind inzwischen zum Auto
zurückgekehrt
.... |
|
Ca. eine Stunde später hat Martina so ziemlich die
meisten
"Speerspitzen"
dieser
Kakteen
unter
Zuhilfenahme
einer |
|
im Notfallset befindlichen Pinzette aus Christians
Haupt
entfernt
- hier
und da
piekst
es noch
, aber
es geht
wieder ! |
|
Danke , Mama..... ;-) |
|
|
|
Mit stark erhöhtem Vorsichts - Level begehen wir nun
abermals
das
Areal
und
toben
uns nach
Herzenslust
aus -
soweit
möglich
.. |
|
|
|
Am Nachmittag setzen wir uns Richtung Osten in
Bewegung
; bis
nach
Phoenix
/ AZ
wollen
wir es
heute
noch
schaffen
. |
|
Das wird ein ganz schöner Ritt , so knapp 300 Meilen
liegen
vor uns
... |
|
|
|
In der hereinbrechenden Dämmerung erreichen wir
Apache
Junction/AZ
, wo wir
im "
Super 8
" Motel
uns
endlich
mal
|
wieder eine Dusche genehmigen und in warme weiche
Betten
kuscheln
können
-
Mann ,
das hat
doch was
...
;-) |
|
Many
Miles -
Bad
Music ?
Das muss
nicht
sein...
► |
|
|
|
|
Auch wenn es uns nicht gerade leicht fällt : |
|





|
Punkt 5.00 AM klingelt der Wecker . Etwas zerknirscht
werfen
wir uns
(natürlich
nach der
Morgentoilette
;)
|
|
in unsere Klamotten , frühstücken etwas und verlassen
zum
Sonnenaufgang
unsere
Unterkunft
. |
|
|
|
Unsere Fahrt dauert nicht lange :
nach
einer
Viertelstunde
erreichen
wir die
sagenumwobenen
"
Superstition Mountains " - |
|
hier , in der "
Sonora
Wüste
",
befindet
sich der
"
Lost
Dutchman
State
Park " , den wir heute näher unter die Lupe nehmen ... |
|
|
|
Ein wunderschön zerklüftetes Bergmassiv erhebt sicht
majestätisch
aus dem
mit
Saguaro
-
Kakteen
bewachsenen
Umland -
|
|
jaaaaaa , so wird jedes Klischee vom " Wilden Westen
"
bestens
bedient
...
;-) |
|
|
|
Der Morgen hat eine angenehm frische , klare Luft
über die
Gegend
gelegt .
|
|
Und so wandern wir los , mal über feste Wege , mal
querfeldein
. Immer
wieder
ergeben
sich
neue
Perspektiven |
|
und Aussichten - goldgelb und orange blühende Wiesen
säumen
unseren
Trail ,
auch die
Kakteen
zeigen
ihre
Blüten
|
|
und Reiter nutzen die Gunst der Stunde zum Ausritt :
Im
Frühjahr
hierher
zu
kommen
war
genau
die
richtige
Entscheidung
... |
|
|
|
Immer wieder orientieren wir uns am " Prospectors
View
Trail "
, bis
wir beim
Abzweig
zum "
Siphon
Draw
Trail "
anlangen
;
|
|
trotz relativ gut überschaubarem Gelände , das sich
anders
darstellt
, als es
die
Landeignerin
soeben
beschrieben
hat . |
|
Hier trennen sich unsere Wege für eine Zeit - während
Martina
zu Füßen
der
Berge
Motive
sucht ,
erklimmt
|
|
Christian den drei Meilen langen Weg hinauf Richtung
"
Flatiron
"
, einer
markanten
Erhebung
auf dem
Massiv .
|
|
Die inzwischen recht stark angestiegene Außentemperatur
macht
dabei
beiden
auf ihre
Art zu
schaffen... |
|
|
|
Völlig durchnässt trifft der Sohn nach langer
Wanderung
wieder
auf
seine
Mutter
;-)
, |
|
und langsam , aber sicher machen wir uns auf , zu
unserem
Wagen zu
gelangen
- der
muss
auch
heute
noch
viel
fahren
.... |
|
|
|
Später sitzen wir im Schoße des
Grand
Cherokee
und
verlassen
die
Phoenix
- Area
gen
Norden . |
|
Heute Abend müssen wir unbedingt noch Hualapai
Hilltop
am Rande
des
Grand Canyon
ankommen
; |
|
ein Blick in die Karte verrät uns : we have a long
way to
go .... |
|
|
|
Unser Weg führt weg von Kakteenbewuchs und Steppe im
Süden zu
den
schönen
Wacholderwäldern
im
Norden
Arizonas
. |
|
Über Flagstaff , Seligman und die Route 66 erreichen
wir
spätabends
den
Endpunkt
der
Indian
Route 18
. |
|
Hier befindet sich ein großer Parkplatz in Form einer
Wendeschleife
.
Einheimische
und
Besucher
stellen
dort
ihre
Autos ab
, |
|
denn von hier aus geht es nur noch zu Fuß , mit Muli
bzw.
Pferd
oder
auch mit
dem
Helikopter
hinunter
nach
Supai
.... |
|
Wir hauen uns noch eine Stärkung " hinter die Kiemen
" ,
packen
alles
Nötige
für die
nächsten
Tage |
in die Rucksäcke und legen uns zur Ruh' -
aaahhhh
, das
tut gut
;-))) |
|
|
| |
|
|
|
|
3.30 Uhr läutet unser Handy . |
|










|
Nein , niemand ruft uns hier in dieser Einöde an -
falls
das
überhaupt
funktioniert
; es ist
derzeit
zum
Wecker "
degradiert
" ;-) . |
|
|
|
Wir machen uns im Schutze der Dunkelheit mit ein paar
Feuchttüchern
frisch -
nicht
unbedingt
schön ,
aber ist
ja nicht
für
ewig... |
|
Nach ein paar Happen unseres improvisierten Frühstücks
schicken
wir uns
an , den
Cataract
Canyon , |
|
einen Seitenarm des Grand Canyon ,
mit
Stirnlampen bestückt und beladen wie die Mulis , zu entern .... |
|
|
|
Auf den späten Morgen , wenn die
Coconino ( die Einheimischen ) so
nach und
nach
Vorräte
,
Gegenstände
und was |
|
noch alles so im Canyon liegenden Dorf
Supai
benötigt
wird ,
per Muli
befördert
haben
und sich
dann
daran
machen ,
|
|
das Gepäck der Touristen aufzunehmen bzw. faule oder
körperlich
unfähige
Besucher
ins Tal
zu
bringen
, wollen
wir
nicht
warten
... |
|
|
|
Bis dahin soll unser Zelt schon aufgebaut sein ...
;-) |
|
|
|
So geht es im funzeligen Schein unserer Kopflämpchen
zunächst
einen
steinigen
, recht
steilen
,
serpentinenartigen
Pfad |
|
hinunter in den Canyongrund - immer entlang einer
Abbruchkante
- nicht
ganz
ohne ,
wenn man
nicht
sieht ,
was da
unten
ist ... |
|
Unterwegs begegnen uns Pferde , die wir auf Grund der
bescheidenen
Lichtverhältnisse
nur
schemenhaft
ausmachen
können -
|
|
ein komisches Gefühl befällt uns dabei schon , sind
diese
Tiere
doch
normalerweise
nicht
gerade
Angst
einflößend
;-) |
|
|
|
Unten im Grund angekommen , eingerahmt und behütet
von
hohen
Canyonwänden
,
beginnt
es nach
und nach
zu
dämmern
-
|
|
die herrliche Kühle und Frische des anbrechenden
Morgens
machen
einen
Großteil
des Acht
- Meilen
-
Marsches |
|
recht erträglich , trotz unseres ziemlich groß
ausgefallenen
Gepäcks
. Immer
wieder
müssen
wir zu
vorgerückter
Stunde |
|
ein wenig zur Seite springen , da die Indianer so
nach und
nach mit
ihren
Reittieren
in
Richtung
Hilltop
aufbrechen
... |
|
Auch die ersten Wanderer begegnen uns nach einiger
Zeit -
sie
wollen
in die
Zivilisation
zurückkehren |
|
und wünschen uns " Good Luck " für unsere bevorstehende
"
Mission
"
;-))) |
|
|
|
Die auf mehreren Websites als etwas eintönige
beschriebene
Tour
entpuppt
sich als
doch
sehr
schön
und
interessant
,
|
|
vorausgesetzt , man hat ein Auge für diese Natur
- was
erwarten
manche
Leute
zwischen
aufragenden
Felswänden
???
;-) |
|
Mit immer höher stehender Sonne nähern wir uns nun
dem Dorf
Supai , und unsere Akkus lassen merklich
nach -
|
|
da ist ein kurzer Stopp an der Anmeldung am "
Ortseingang
" sehr
willkommen
... |
|
|
|
Doch dann , ausgerechnet in der prallen Mittagssonne
, wartet
das
härteste
Stück
Weg auf
uns : |
|
es geht noch einmal zwei Meilen durch tiefen Sand zum
Campground
- daaaas
schlauuuuucht
....
:-o |
|
|
|
Doch beim Anblick dieser zwischen den roten
Felsen
schlummernden
Idylle
verfliegt
augenblicklich
jede
Last und
Anstrengung
. |
|
Wir sind uns sicher : Das muss das Paradies sein -
solch
einen
Ort
findet
man
bestimmt
nicht
ein
zweites
Mal auf
Erden
... |
|
|
|
Da stört auch nicht , das hier einige Jugendgruppen
ihr
Lager
aufgeschlagen
haben ;
alle
sind
ruhig
und
diszipliniert
- TOLL
!!! |
|
Auch wir suchen uns einen schönen Fleck für unser
Zelt . |
|
Nach dessen Aufbau machen wir eine kurze Visite des
Mooney Fall
, kehren
dann
aber
zurück
zu
unserer
"
Behausung
" ,
|
|
legen wir uns in selbige und hören dem Rauschen des
Havasu
Creek ,
der nur
ein paar
Meter
entfernt
vorbeifließt , |
|
zu und schlummern ein ; Martina
erwacht
erst am
nächsten
Morgen
wieder ,
Christian
sucht
nach
schönen
Blickwinkeln |
|
für unser " Shooting " am nächsten Tag und kommt mit
den "
Eingeborenen
" ins
Gespräch
- bis
spät
abends
... |
Nun aber schnell in die" Heia " ! |
|
|
|
|
Da wir gestern am " Check in " erfahren haben , dass
heute ,
am
Samstag
, kein
Helikopter
von oder
nach
Havasupai
fliegt
|
|



|
und wir nicht willens sind , den Rückweg wieder per
pedes zu
bestreiten
,
verwerfen
wir
unseren
ursprünglichen
Plan ,
|
|
heute noch aus dem Canyon zu kommen , ganz schnell
und
stellen
uns
statt
dessen
auf
einen
ausgiebigen
Foto -
Tag ein
: Yeah ! |
|
|
|
Bald erweist sich , dass unser Umdenken die absolut
richtige
Entscheidung
war -
alles
andere
war ja
nur so
eine
Idee
....
;-) |
|
Denn : Motive sind zwar hauptsächlich die Wasserfälle
, aber
auch
sonst
bietet
der
Creek
mit
seinen
Terrassen |
|
und " Stromschnellen " immer wieder ausreichend
Material
zum
Ablichten
... |
|
|
|
Auch die unterschiedlichen Tageszeiten und die daraus
resultierenden
verschiedenen
Beleuchtungen
bieten
immer
wieder |
|
andere Foto - Momente. Und so bewegen wir uns ,
getrennt
voneinander
, " von
Fall zu
Fall "
;-))) |
|
|
|
Schön , dass man mal so viel Zeit hat , seine Ideen
umzusetzen
. |
|
Allerdings ist auch heute Martina bald müde und
Christian
übernimmt
alleine
den Part
des "
Wanderers
zwischen
den
Fällen "
;-) |
|
Der Trip gestern hat ihr wohl mächtig zugesetzt ... |
|
Ergo : Schlafen wirkt Wunder , und nun gehen unsere
Lichter
aus : |
Das Einzige , was die junge Nacht auf dem Campingplatz
noch
erhellt
, ist
das
Ausglühen
unserer
SD - Speicherkarten ... |
|
|
|
|
Schon im Dämmerlicht des neuen Tages macht sich
Christian
auf die
Socken ,
|
|









|
um abermals die Wasserfälle abzulichten , und zwar ,
noch
bevor
ein
Sonnenstrahl
sie "
küsst "
. |
|
Das Wetter sieht nämlich ganz danach aus , als wollte
" The
Sun "
recht
ungehindert
auf die
Objekte
der
Begierde
herab
scheinen.. |
|
|
|
Christian hat am Vorabend erfahren , dass der
Helikopter
nicht
vor
Mittag
beginnt
,
Touristen
auszufliegen
; |
|
zuerst kommen die Einheimischen dran , dann deren
Gepäck ,
Lebensmittel
,
Hardware
usw. |
|
Dann geht es der Reihe nach : First Come - First Save
ist das
Motto ;
|
|
manchmal entscheidet auch das Gewicht von Passagier
und
dessen
Gepäck . |
|
|
|
So haben wir genügend Zeit , noch Pics ohne Ende zu
schießen
... |
|
Doch Martina verpasst " ihren Einsatz " und bleibt
lieber
noch ein
wenig in
der
Waagerechten
...
;-) |
|
|
|
Etwas später entschließt sie sich dann , Zelt ,
Schlafsäcke
usw.
schon
einmal
im
Alleingang
zu
verpacken
; |
|
dabei geht leider die " Sehhilfe " zu Bruch - und
damit
auch
erst
einmal
die
Stimmung
...
;-) |
|
|
|
Nach des " Photographers " Rückkehr wird erst einmal
gefrühstückt
.
|
|
Nun , da schon alles verstaut ist , können wir kurz
darauf
den
sandigen
Bergaufpfad
zum
Indianerdorf
in
Angriff
nehmen . |
|
|
|
Dort angekommen , tragen wir uns in die Passagierliste
ein und
ein
laaaanges
Warten
beginnt
...
:-o |
|
Die eingangs erwähnten Jugendgruppen sind indessen
schon
lange "
ausgewandert
" ; |
|
Dazu mussten sie allerdings stundenlang auf die Mulis
warten ,
die den
recht
eintönigen
Job
verrichten
,
|
|
oftmals völlig unnötiges Zeug wildfremder Leuten
durch
den
Canyon
zu
transportieren
- egal ,
in
welche
Richtung... |
|
Bloß gut , als Mensch auf dieser Erde zu verweilen ,
denken
wir -
und : Da
macht
doch das
Warten
gleich
wieder
Spaß !
;-) |
|
|
|
Am Hilltop angekommen , bauen wir " unseren Wagen "
nochmals
völlig
um ,
denn
etliches
Equipment
der
letzten
Tage |
|
benötigen wir in nächster Zeit nicht - dann Abfahrt
gen
Süden ,
wo wir
nach
einigen
Meilen
auf die
Route 66
treffen
... |
|
|
|
Unser Weg führt uns nach Osten , wo wir in
Seligman
einen
Stopp
einlegen
: hier
wollen
wir ,
wie
schon
auf
unserer
2005er
Reise
,
|
|
Mr.
Angel
Delgadillo
treffen
, seines
Zeichens
Initiator
der
Historic
Route 66
Association
und
Betreiber
eines
Friseursalons... |
|
... gewesen : Das Ding hat sich , seitdem der "
Meister
" nicht
mehr
schafft
, zu
einem
gut
gehenden
Souvenirshop
gemausert
! |
|
|
|
Wie gerne hätten wir ihn mal selber gesprochen und
ihm zu
seinem
Erfolg
gratuliert
, aber
ausgerechnet
heute er
ist in
Kingman
, |
|
ebenfalls an der Route 66 gelegen , zu einem Geburtstag
eingeladen
: Wat'n
Pech
auch
;-( |
|
|
|
So nutzen wir die verbleibende Zeit zum Ablichten von
Route 66
-
Kuriositäten
, die
hier im
Ort mehr
oder
weniger
|
|
authentisch für die Touris oder einfach nur zum
Anschauen
aufgebaut
sind -
einschließlich
Delgadillos'
"
Barbershop
" ;-) |
|
|
|
Am Abend machen wir dem östlich gelegenen
Flagstaff
unsere
Aufwartung
. Hier
können
wir uns
mit "
Fressalien
"
eindecken |
|
und im Wal Mart eine neue Brille , wenn auch Marke "
Kassengestell
" für
den
Pechvogel
Martina
erstehen
...
;-) |
|
|
|
Es ist schon recht spät . Deshalb versuchen wir bei
einer
uns in
guter
Erinnerung
gebliebener
Motelkette
unterzukommen
. |
|
Doch : Flagstaff , das hast du nicht verdient ! |
|
Dreimal tauschen wir das Zimmer , bis das erste
brauchbare
auftaucht
;
Motel 6
in der
Lucky
Lane
- nicht
empfehlenswert
!!! |
Doch wer müde ist , schläft überall - deshalb : Augen
zu ( und
durch )
..... |
|
|
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Das Gefühl , die Nacht in
Norman
Bates
Motel
verbracht
zu haben
,
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verflüchtigt sich erst nach einem deftigen mexikanischem
Breakfast
....
;-) |
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Heut' setzen wir unsere Fahrt nach Norden fort -
grobe
Richtung
: Page /
AZ . |
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Jedoch nicht ganz so weit - das heben wir uns für
später
auf ... |
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Auf dem Programm steht der " Tatahatso Point " - eine
weitere
, aber
unbekannte
hufeisenförmige
Schleife
des
Colorado
Rivers ; |
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Leider weiß auch kaum jemand den Weg dorthin
;-( |
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Zwar haben wir die GPS - Daten der Schleife bei "
Google
Earth
"
herausgefunden
;
aber
Wegbeschreibungen
:
NULL
...
;-( |
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Clever , wie wir sind , wenden wir uns , im Zielgebiet
angekommen
, an
einheimische
Natives
; |
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doch die haben , ganz entgegen unseren Erwartungen ,
überhaupt
keinen
blassen
Dunst ,
wonach
wir hier
fragen
... |
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Haben die doch schon betagten Einwohner null Ahnung ,
dass es
in der
Gegend
überhaupt
so etwas
gibt ? |
|
Weder von uns gezeigte Bilder und Karten helfen da
weiter -
einzig
unser
GPS - Gerät weist zumindest die
Luftlinie...
:-o |
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Teilweise versteht man uns hier noch nicht einmal -
kein
Zeichen
für
unser
schlechtes
Englisch
,
sondern
:
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Viele Indianer sprechen keines ! Das müssen wir
erst
einmal
verdauen
! |
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Dafür lernen wir die Leute hier draußen kennen :
einen
Farmer ,
einen
Schäfer
und
etliche
andere
Leute . |
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Selbst einen zugemauerten
Hogan
finden
wir ;
natürlich
nähern
wir uns
dieser
Grabstätte
mit dem
nötigen
Respekt
... |
|
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|
Alles in allem gestaltet sich die Suche nach dem Weg
zum
Zielort
etwas
länger ,
als wir
erhofft
haben ; |
|
es gibt in dieser Gegend jede Menge Wege , doch alle
scheinen
schon
lange
nicht
mehr
befahren
worden
zu sein
, |
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und so lässt sich keine der Pisten als die richtige
einordnen
. Immer
wieder
enden
diese im
Nirvana
oder an
Klippen
,
|
|
die mit unserem Jeep einfach nicht machbar sind ... |
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Etwas später als gedacht erreichen wir endlich den "
Tatahatso Point
" - die
Schleife
des
Colorado
Rivers
ist
herrlich
,
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einzig der inzwischen aufgezogene Dunst und der damit
abhanden
gekommene
blaue
Himmel
sind
etwas
ärgerlich
.... |
|
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Nach einer geraumen Zeit verlassen wir diesen
magischen
Ort .
Many
Miles
östlich
von hier
befindet
sich
unser "
Next
Stop "
... |
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Unsere Fahrt endet an der Canyonkante des "
Coal Mine
Canyon
" ,
unweit
der
Kleinstadt
Tuba
City /
Arizona
. |
|
Nun haben wir noch genügend Zeit , gute Fotopositionen
zu
scouten
und uns
auf den
Sonnenuntergang
vorzubereiten
. |
|
Der Himmel ist in der Zwischenzeit wieder aufgeklart
und
bietet
so die
besten
Voraussetzungen
für
Super -
Fotos
...
;-) |
|
|
|
Nachdem wir uns " verausgabt " haben , fahren wir
zurück
nach
Tuba
City ,
um dort
eine
Bleibe
für die
Nacht
klar zu
machen ; |
|
doch es kommt anders als gedacht : Die Anzahl an
Unterkünften
ist
recht
begrenzt
und
heute
zudem
ausgebucht
! Sch... |
|
|
|
So versorgen wir uns noch in einem Supermarkt mit
Essbarem
und bei
Subway
mit
Sandwiches
und
kehren
|
zum Canyon zurück , wo wir in unmittelbarer
Nachbarschaft
zu einem
hübschen
Windrad
unser
Lager
aufschlagen
... |
|
|
|
|
Maaaaaaann , it was a very cold night !
:-o |
|







|
Jede volle Stunde haben wir die letzte Nacht den
Wagen
etwas
laufen
lassen ,
um die
Heizung
auf
Temperatur
zu
bringen
. |
|
Von der Sache her widerstrebt uns solch ein Umwelt
verpestendes
Verhalten
- aber
lieber
so , als
erfroren
... |
|
Nicht auszudenken , wenn wir das Zelt aufgebaut
hätten
... ;-( |
|
|
|
Noch vor Sonnenaufgang postieren wir uns am Rand des
Coal Mine
Canyon
, um
gute
Bilder
machen
zu
können - |
|
mit der aufgehenden Sonne frischt aber auch ein Wind
auf ,
der das
eine
oder
andere
Mal die
Stative
wackeln
lässt
... |
|
|
|
Kaum ist der Sunrise vorbei , wird das Licht zu hart
, und
wir
entschließen
uns zur
Weiterfahrt. |
|
Die nächsten Stunden werden wir völlig frei von
Motivsuche
,
Kameraeinstellungen
etc.
verbringen
!
Uhhhhhhhh..... |
|
|
|
Denn wir entern nun Hopi - Land , und dieser Indianerstamm
mag es
gar
nicht ,
wenn man
auf
seinem
Territorium
herumknipst. |
|
Selbstverständlich gilt das auch für uns .
|
|
Stattdessen besuchen wir die "
Second
Mesa
"
, einen
der drei
Hauptorte
der
Hopi -
Indianer
.
|
|
|
|
Wir schauen uns ausgiebig in dieser kleinen , sehr
speziellen
Ortschaft
um
|
|
und sind von der offensichtlichen Rückständigkeit der
Einwohner
sehr
bewegt
... |
|
Christian erinnert dieser Anblick stark an
seine
Besuche
in
Afrika -
irgendwie
komisch
, hier
beim "
Trendsetter
" USA
...
;-( |
|
|
|
Etwas später bestaunen wir die Exponate im "
Hopi
Cultural
Center
" ,
einem
schönen
Museum
etwas
außerhalb
des
Ortes . |
|
Wirklich sehr interessant hier ! Besonders die
Schwarzweiß-Fotos
aus den
20er
Jahren... |
|
Gerade diese super arrangierten , viele
Jahre
alten
Portraits
von
Stammesangehörigen
haben es
uns
angetan
. |
|
Aber auch die Lebensweise , Religion , Ackerbau und
deren
Veränderung
mit der
zunehmenden
Einflussnahme
der |
|
Europäer und des Christentums sind sehr gut und
anschaulich
dargestellt
. Prima
und
absolut
besuchenswert
! |
|
|
|
Am Nachmittag verabschieden wir uns von diesen netten
Leuten .
|
|
Unseren Trip setzen wir über unbefestigte Straßen und
Wege
fort ,
auf
deren
Lage und
Streckenführung
wir an
dieser
Stelle
|
|
nicht näher eingehen wollen , da , wie zuvor beschrieben
, die
Hopis es
nicht
gerne
sehen ,
wenn man
"
Geheimnisse
"
preisgibt... |
|
|
|
Nur soviel : Irgendwann landen wir im " Secret Canyon
" (
nicht
die
offizielle
Bezeichnung
, nur
unser
Arbeitsname
) ; |
|
eine Location , die wir seit einiger Zeit von Michael
Fatalis
Arbeiten
kennen ,
|
|
aber deren Position wir nur durch einen absoluten
Zufall
im Zuge
der
Vorbereitungen
zur
diesjährigen
Reise
herausbekamen
... |
|
|
|
Hier toben wir uns bis nach Sonnenuntergang aus : Ein
Wahnsinn
, was es
hier für
Motive
gibt -
unzählig
und
einmalig
...
;-))) |
|
|
|
Leider kommt es noch am selben Abend zum Disput !
|
|
Christian hat einen kurzen , aber unbekannten Weg zu
einem
der in
der Nähe
liegenden
Highways
zu
fahren
geplant
; |
|
in Anbetracht der " Road Conditions " besteht Martina
vehement
auf der
Rückfahrt
über die
zuvor
genommene
Route
und |
|
setzt sich durch - irgendwann spät abends landen wir
abermals
in
Tuba
City
, wo wir
wenigstens
unsere
Vorräte
aufrüsten |
|
und uns dann nicht zur erneuten Motelsuche , sondern
zur
Weiterfahrt
zum
frühmorgendlichen
Ziel
entschließen
.... |
|
Nach vielen unnötigen Meilen und 'ner Menge verschwendeter
Zeit
suchen
wir uns
einen
ganz
speziellen
Platz
zum
Parken...
|
Nun betten wir uns auf die Autositze
und
fiebern
der
nächsten
kalten
Nacht
entgegen
;-) |
|
|
|
|
Der noch jungfräuliche Morgen beginnt sich nach und
nach
aufzuhellen
, und
wir
brauchen
nur aus
dem
Wagen |
|













|
zu steigen , um unser nächstes Motiv noch vor dem
Sunrise
auf
unsere
Speicher
zu
bannen
... |
|
Unsere Nachtruhe haben wir nämlich in unmittelbarer
Nähe der
"
Elephant
Feets "
,
|
|
zweier frei in der Landschaft stehenden Sandsteinmonolithen
,
verbracht
... |
|
|
|
Besonders praktisch : Wir können von hier aus gleich
ein
weiteres
Vorhaben
realisieren
: einen
Besuch
des "
White
Mesa
Arch " ! |
|
|
|
Leider haben wir keine direkte Anfahrtsbeschreibung
zu
Verfügung
;
lediglich
die
ungefähre
Lage des
Felsbogens |
|
ist uns so einigermaßen bekannt - wie wir nun dort
hinkommen
, müssen
wir vor
Ort
abchecken
... |
|
|
|
Wir biegen auf staubige Indian Routs ab , aber keine
will uns
so recht
zusagen
. Danach
versuchen
wir es
via
Nebenstrecken
. |
|
So nach und nach nähern wir uns dem Arch . Unterwegs
fragen
wir auf
einer
einsamen
Ranch ,
durch
die eine |
|
der Pisten führt , nach dem ungefähren Weg ; doch
auch
hier
spricht
man zu
unser
Verwunderung
kein
Wort
Englisch
!? |
|
|
|
Allerdings kommen wir , nach einiger Zeit , mit Hand-
und
Fußsprache
doch
noch zu
einer
Beschreibung
... |
|
Nicht viel später erreichen wir die Base des Sandsteingiganten
und sind
einfach
nur
beeindruckt
;-) |
|
|
|
Über staubtrockene , ungeteerte Navajo - Roads rasen
wir ,
mit
einer
riesigen
Sand -
Wolke am
Heck ,
Richtung
Kayenta
/ AZ
. |
|
|
|
In diesem " Vorort " des Monument
Valley
;-)
möchten
wir uns
gerne
mit
einem
Fotoguide
verabreden
, |
|
der uns zu entlegenen Plätzen im Tal der Monumente
führen
soll ;
doch
leider
haben
wir nur
seinen
Anrufbeantworter |
|
als Gesprächspartner , und so wird nichts aus unserem
Plan -
das soll
sich
allerdings
noch als
die
bessere
Variante
herausstellen... |
|
|
|
Wie so oft haben wir auch dieses Mal einen " Plan B "
: Wir
disponieren
um und
probieren
, hinauf
zu "
Hunt's
Mesa "
zu
kommen . |
|
Es ist früher Nachmittag , und ehe wir oben auf
diesem
Plateau
sind und
geeignete
Stellen
gescoutet
haben ,
|
|
von denen man die perfekte Sicht auf das Monument
Valley
für
Sunset -
Shoots
hat -
das kann
dauern
.... |
|
|
|
Doch : Unverhofft kommt oft ! |
|
Eigentlich haben wir alles richtig gemacht : den
richtigen
Weg
eingeschlagen
, Kurs
gehalten
und uns
über
ruppige
|
|
Felspassagen gequält ; die Bandscheiben sind jetzt
neu
sortiert
, und
eine
wichtige
Hürde
ist als
nächstes
zu
nehmen : |
|
ein ausgetrocknetes Flussbett ( Wash ) , das schon
seeeeeehr
lange
kein
Wasser
mehr
gesehen
hat ! |
|
So fährt sich das Ganze auch - unter Vollgas wühlen
wir uns
viele
hundert
Meter
durch
den
knietiefen
Kies ... |
|
Doch kurz vor Erreichen des griffigen Sandsteins ,
der die
Basis
der Mesa
bildet ,
stoßen
wir auf
eine
Absperrung
:
|
|
" Nur für autorisierte Personen ! " . Eine stählerne
Kette
macht
uns in
diesem
Moment
unseren
Plan
zunichte...
;-( |
|
|
|
Komisch , da ein großer Teil des Tafelberges
nicht
unter
der
Verwaltung
der
Navajo
Nation
steht
und
zugänglich
sein
sollte
... |
|
Ok , wo " Plan B " nicht greift , gibt es immer noch
" Plan C
" !
Und so
finden
wir uns
,
nachdem
wir uns
mit
letzter
Kraft |
|
des großen " Cherokee " aus dem Wash gewühlt haben ,
abermals
nach
1999 ,
2005 und
2006 im
immer
wieder
sehens- |
|
und besuchenswerten Monument Valley wieder - mit
einer
Einschränkung
: Der
Wind
wird
immer
unerträglicher
! |
|
|
|
Ans Foto - Schießen ist nun nicht mehr zu denken ,
denn das
Tal
liegt
inzwischen
unter
einer
dunkelroten
|
|
Glocke aus Sand und Staub - aus derselbigen machen
wir uns
nun auf
in
Richtung
Westen ,
um
Schlimmerem
zu
entgehen
....
;-) |
|
|
Unsere Fahrt führt uns vorbei am "
Church
Rock "
und den
"
Dancing
Rocks "
,
|
|
die wir unter sehr außergewöhnlichen
Bedingungen
ablichten
. |
|
Der Highway einschließlich der Nebenstrecken sind "
vom
Sande
verweht
" , doch
wir
lassen
uns
nicht
entmutigen
und |
|
" spuren " hier neu ; der Allradantrieb unseres
Vehikels
bekommt
gut zu
tun ,
und wir
entsteigen
unserem
Jeep |
|
nahe einer Hügelkette . Wie in der
Schussrichtung
eines
Sandstrahlers
kämpfen
wir uns
, die
Fotoausrüstung
schützend
,
|
|
immer weiter bergauf und unsere Vermutungen werden
bestätigt
:
|
|
Oben auf der Anhöhe ist es zwar weiterhin windig ,
aber
nicht
mehr so
sanddurchsetzt
. Wir
warten
immer
wieder
|
|
die Pausen des Windes ab , um eindrucksvolle
Pics von
den
rostroten
Felsen
inmitten
der
platten
Tiefebene
zu
schießen
... |
|
|
Den Tagesausklang erleben wir aufgrund des Wetters im
entfernten
Chinle /
AZ , denn : Morgen früh geht's munter weiter ;-)
 |
|
|
|
|
Dreißig Minuten nach 4.00 Uhr verschafft sich unser "
Aufwachunterstützungsgerät
"
lautstark
Gehör
...
;-( |
|






|
Wir stürzen aus unseren Best - Western - Betten ,
greifen
uns das
Fotoequipment
und
streifen
uns das
Nötigste
über ... |
|
|
|
Wie die Henker treiben wir den Jeep aus der " Stadt "
; es
geht
über
üble ,
fast
unbefahrbare
Trails
|
|
( das letzte Unwetter hat an dieser Stelle wohl stark
gewütet
) hinauf
in die
Anhöhen
rund um
Chinle
.... |
|
|
|
Diese von uns recherchierte Streckenführung
kann nun
wahrlich
nicht
das "
Non Plus
Ultra "
sein ...
;-) |
|
Und so lassen wir uns noch eine Weile vom dämpfermordenden
Wegezustand
durchschütteln
... |
|
Dies hat den Vorteil , dass auch Körperpartien , die
sonst
etwas
unter
Rotationsmangel
leiden ,
wieder
mobilisiert
werden
;-) |
|
|
|
Bis zum Sonnenaufgang ist noch ein wenig Zeit , und
das gibt
uns
ausreichend
Gelegenheit
, die
besten
Standpunkte
zu |
|
suchen , um nachher den " Hope Arch " abzulichten ,
gerade
dann ,
wenn ihn
die
ersten
Sonnenstrahlen
berühren
-
mmmmhhhh
... |
|
|
|
Nachdem wir den Tagesanbruch inmitten dieser Landschaft
genossen
haben ,
geht es
nun über
eine
|
|
weeeeesentlich bessere Gravel Road , auf die
wir zum
Ende
unserer
Hinfahrt
stießen
, zurück
nach
Chinle ; |
|
|
|
Kurzer Stopp im Motel - hier packen wir unsere "
Sieben
Sachen "
,
checken
aus und
stärken
uns
|
|
im nahegelegenen Restaurant , es gibt " Park Ranger
Omelett
"
- wow
, das
hört
sich
doch
vielversprechend
an ! |
|
|
|
Gut gestärkt machen wir uns auf zum " Canyon de
Chelly
" , den
wir 2005
schon
einmal
kurz
besuchten
. |
|
Hier wollen wir , um zu einigen Zielen zu gelangen ,
einen
Guide
anheuern
, aber
keiner
hat Zeit
, und
warten
wollen
wir
nicht . |
|
Erst am Nachmittag ist wieder jemand verfügbar , und
das ist
nun
wirklich
zu spät
, zumal
teilweise
gewandert
werden
muss
;-( |
|
|
|
Also gehen wir unsere Tour etwas gelassener an ,
besuchen
mehrere
Outlooks
am North
Rim ,
begeben
uns ,
dem
|
|
Verlauf der Sonne angepasst , später an die Südkante
des
Canyons
und
versuchen
unzählige
Einstellungen
,
|
|
Panoramen usw. vom Inneren der Schlucht zu machen ... |
| Am
Nachmittag
macht
sich
Christian
alleine
zur "
White
House
Ruin "
auf -
diesen
Wunsch
hat er
schon
lange
gehegt
... |
|
|
|
Mit dem langsamen Verschwinden der Sonne heißt es
auch für
uns
aufzubrechen
. |
|
Unser Kurs :
Farmington
/ NM
; es
geht
über
Lukachukai
/ AZ
und
Red Rock
/ AZ
durch
eine
wundervolle
Landschaft
|
|
steil bergauf , vorbei am " Beautiful Mountain " (
3000m )
-
überall
liegt
noch
Schnee
links
und
rechts
der
Straße -
boah ,
geil ... |
|
Am höchsten Punkt der Road können wir weit unten im
Tal
schon
Shiprock
/ NM
ausmachen
|
|
einschließlich des gleichnamigen Monolithen , eines
unserer
nächsten
Ziele .
Route |
|
|
|
Nachdem wir in Farmington angekommen sind ,
füllen
wir
abermals
die
Vorräte
auf und
starten
den
Versuch
, |
|
eine preisgünstige Bleibe zu finden - dieses ist aber
ein
Schuss
in den
Ofen ,
denn wir
wollen
sehr
früh
aufstehen |
|
und da sind 80 USD und mehr für 'ne Dusche und
drei/vier
Stunden
Federbett
eine
völlige
Fehlinvestition
.... |
|
|
|
Nun kommt es auch nicht mehr auf die eine oder andere
Meile
zusätzlich
an . |
Im Süden Farmingtons , beim Nordeingang zu den
Bisti
Badlands
, gibt
es einen
netten
Parkplatz
- unser
"
Nachtlager
" ...
;-) |
|
|
|
|
|
|
Das fahle Licht des grauenden Morgens bedeutet uns :
Es ist
Zeit ,
der "
Koje "
zu
entsteigen
... |
|







|
Normalerweise bemerken die meisten Menschen , zu
Hause
weich
gebettet
, einen
solchen
Moment
nicht . |
|
Das ist auch nicht verwerflich , würden wir die
letzte
Nacht
doch
auch
lieber
in der
eigenen
Heia
verbracht
haben
.... |
|
Denn : Es ist kein Genuss , bei Minusgraden seinen
Schlaf
in einem
Auto zu
verbringen
- da
gleicht
das
Aufstehen
einer
Erlösung
... |
|
|
|
Natürlich hat uns auch die Vorfreude auf unser " Next
Aspiration
" die
letzten
Stunden
nicht
zur Ruhe
kommen
lassen . |
|
Schließlich geht es wieder in die Bistis ; zu denen
haben
wir seit
unserem
Trip in
2005
eine
ganz
besondere
Beziehung
...
;-) |
|
|
|
Eisiger Wind umstreift uns auf dem Weg zu diesem
Hoodoo -
Mekka ;
|
|
Zwar ist's bitterkalt , aber die langsam hervorlugende
Sonne
wärmt
zuerst
unsere
Gedanken
, dann
unsere
Bodys
... |
|
Nachdem wir unsere " Sunrise - Ziele " fotografisch
umgesetzt
haben ,
geht's
zurück
zum
Wagen . |
|
|
|
Aus diesem steigen wir erst wieder im
"
Chaco Culture
National
Historical
Park
" ,
|
| der
noch
viele
Meilen
weiter
im Süden
liegt . Das
Wetter
hat sich
hier
komplett
auf "
Schön "
gestellt
, |
|
und so können wir die wärmenden Strahlen auf unserer
Haut
spüren
, während wir das Areal näher unter die Lupe nehmen ;
|
|
einst lebten hier die Vorfahren der Hopi und
Diné
in einem
hochentwickelten
kulturellem
Zentrum
. |
|
Dieses UNESCO - Weltkulturerbe ist sehr gut restauriert
, und
wir
dürfen
es nun
endlich
einmal
bewundern
! |
|
|
|
Stunden später , es ist nicht mehr lange hin
bis zum
Sonnenuntergang
, sind
wir
wieder
an
unserem |
|
morgendlichen Ausgangspunkt angelangt - den Bisti
Badlands
: Haben
Sie
damit
gerechnet
?
;-)
|
|
|
|
Mit schnellen Schritten steuern wir nun den wahrscheinlich
einzigen
Punkt
dieses
lebensfeindlichen
Areals
an ,
|
|
welchen wir bis dato noch nicht gesehen haben - die "
Egg
Factory
" ; wir
müssen
ja noch
Kamerastandpunkte
suchen
... |
|
Es wird probiert und geknipst was die Speicherkarten
unserer
Cams
zulassen
... |
|
|
|
Mit vor Stolz geschwellter Brust steuern wir geradewegs
im
Dunkel
des noch
jungen
Abends
auf den
Jeep zu
,
|
|
entnehmen ihm den Grill , das Bratgut und fachen nun
ein
Feuerchen
an , auf
dem eine
halbe
Stunde
später
|
|
saftige Steaks vor sich hin brutzeln ; nach dem
Verzehr
dieser
leckeren
Mahlzeit
kuscheln
wir uns
abermals
in |
die kräftigen Wangen der Sitze unseres Gefährtes und
schlafen
zufrieden
ein .
Uhhhh
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Die ersten Stunden des neuen Tages führen uns
südöstlich
der
Bistis ,
|
|







|
nach "
Ah Shi Sle Pah "
, einem
ähnlich
gearteten
,
aber optisch doch recht eigenständigen Gebiet . |
|
Seit einigen Wochen wabert dieser Begriff durch das
Internet
, und
wir sind
gespannt
, was
sich
dahinter
verbirgt
... |
|
Entlang des Rims eines riesigen Washs findet der
Wandersmann
etliche
Ansammlungen
von
Steintürmen
. |
|
|
|
Leider erscheint das markante , oft
gelobte
gelbe
Band am
" Bauch
" der
Hodoos
je nach
Ausleuchtung
recht
blass ; |
|
der Himmel hat sich nach und nach zu einem einzigen
Grau
zusammengezogen
;-( |
|
|
|
Das ist natürlich ( auf gut deutsch ) Mist ! |
|
Aber wir lassen uns dadurch die Laune nicht verderben
und
stellen
zwischenzeitlich
ein Foto
nach ,
|
|
das wir auf einer befreundeten Website erspäht haben
-
irgendwie
cool ,
so an
der
selben
Stelle
zu "
posen "
..
;-) |
|
|
|
Auf dem Rückweg zu unserem Car lässt sich der
Wettergott
doch
noch
erweichen
, etwas
Sonne
scheinen
zu
lassen . |
| So
entstehen
brauchbare
Pics ;
wir
haben
die
Anfahrt
nicht
umsonst
getätigt
, und
unsere
Missstimmung
zerstiebt
zusehends
... |
|
|
|
Der Wind nimmt immer mehr an Stärke zu - ein vernünftiges
Fotografieren
ist kaum
mehr
möglich
;
|
|
zu sehr sind die Geräte dem aufgewirbelten Sand
ausgesetzt
, oder
die
Stative
beginnen
ständig
zu
wackeln
.
Nö , so
nicht ! |
|
|
|
Auch der Versuch , sich nun endlich einmal frisch zu
machen (
haben
wir
zeitlich
etwas
verschoben
) und
umzukleiden
, |
|
wird zur Tortour - von allen Seiten fliegt der Sand
in den
Wagen ,
aber so
ganz
ohne
Türenöffnen
geht es
nun mal
nicht
...
;-( |
|
|
|
Am Nachmittag spulen wir wieder viele Meilen ab und
bewegen
uns
zurück
nach
Norden . |
|
Kurzer Zwischenstopp in Farmingtons Wal Mart , das
Level
unseres
Vorratbestandes
wieder
nach
oben
fahren
|
|
und weiter nach
Shiprock
, wo wir
den
Namen
gebenden
und ganz
in der
Nähe
liegenden
Monolithen
ablichten
werden . |
|
|
|
Auch dort sind die Bedingungen vor lauter Wind
schwierig
, aber
machbar
. |
|
Es ist ist genug Zeit , um interessante Blickwinkel
auszukundschaften
- das
hilft
uns dann
etwas
später
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während der Sonnenuntergangsphase recht gut : Wir
haben
nun nur
noch
einen
Feind -
den
stark
böigen
Wind ... |
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Da es in Shiprock selbst keinerlei Unterkünfte gibt
und wir
nach
fließendem
Wasser
verlangen
,
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fahren wir das Stück hinüber nach Farmington / NM ,
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wo wir im Motel 6 einchecken und eine bekannte
Schnellrestaurantkette
"entern"
- dann :
Schnarch..... |
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Wer unsere Reiseberichte der letzten Jahre mitverfolgt
hat ,
ist nun
gar
nicht
verwundert
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Wie nicht anders zu erwarten , stehen wir pünktlich
zum
Sonnenaufgang
wieder
in der
Nähe des
Shiprocks
,
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um diesen auch bei Morgenlicht durch die Objektive
unserer
Kameras
zu "
observieren
" ( fast
noch
besser
als
abends )
...
;-)
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Nachdem dieses Schauspiel zu Ende ist und bevor das
grelle
Licht
eines
wolkenlosen
Tages
vollends
die
Oberhand
gewinnt
, |
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zieht die Landschaft östlich von Farmington / New
Mexico
an
unseren
Wagenfenstern
vorbei..
. |
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Gut in der Zeit liegend , gönnen wir uns mal wieder
seit
längerem
ein
zünftiges
Breakfast
in einem
Bloomfielder
Restaurant
. |
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Hier läuft heute die " all you can eat " - Nummer :
Einmal
zahlen
und vom
Buffet
essen ,
was du
schaffen
kannst
oder
willst
...
:-o |
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Nach unserer " Wiederbefüllung " steuern wir den Jeep
nach
Cuba !
Ja ja ,
die Welt
ist
zusammengerückt
...
;-) |
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Cuba in
New
Mexico
, ist
doch
logisch
. Im Ort
biegen
wir
östlich
auf die
State
Route
126 ab
. |
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Diese führt hinauf in die Berge , vorbei an Unmengen
von
Schnee ,
einsamen
Seen ,
Dreieinhalbtausendern
,
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grünen Wäldern , Campingplätzen und idyllisch
gelegenen
Ranches
;
Mann ,
New
Mexico
hatten
wir uns
karger
vorgestellt
! |
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Im Schatten der Jemez Mountains wartet geradezu ein
National
Monument
auf den
Besuch
deutscher
"
Entdecker
"...
;-) |
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In diesem Bewusstsein biegen wir kurz vor Los Alamos
zum "
Bandelier
National
Monument
" ab .
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Der Park macht einen sehr aufgeräumten Eindruck , und
wir
lernen
eine
ganze
Menge
Neues
über das
Leben
der |
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amerikanischen Ureinwohner . Obwohl es hier an die
tausend
nachgewiesene
Wohnstätten
gibt ,
halten
wir uns
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nur im Frijoles Canyon , der Hauptschlucht des
National
Monument
, auf . |
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Hier konzentrieren sich die meisten Hinterlassenschaften
und
Gebäudereste
aus
grauer
Vorzeit
. |
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Deshalb teilen wir uns auf : während Martina den
Canyongrund
sichtet
, macht
sich
Christian
auf die
etwas
anstrengendere |
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Tour zu einer in den Felswänden gelegen Kiva - diese
ist nur
über
sehr
steile
Leitern
und
schmale
Pfade
erreichbar
.
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Da hält sich der " weibliche Hiker " vornehm zurück .
Auch
sind wir
nicht
die
einzigen
deutschsprachigen
Reisenden
hier ;
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Südwestfans aus der Alpenrepublik Österreich haben
ebenfalls
den Weg
hierher
gefunden
, und
man
kommt
ins
Gespräch
...
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Die Stunde vor dem Sunset ist an diesem geschichtsträchtigen
Ort
wieder
einmal
die wohl
wichtigste
für
Fotografen
. |
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Das sehr helle Gestein des Canyons nimmt nach und
nach
eine
annehmbare
Färbung
und
Ausleuchtung
an :
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Jetzt ist unser Einsatz ! So ziemlich als
letzte
Besucher
verlassen
wir den
Park ...
;-) |
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In der Dunkelheit reisen wir weiter nach Süden in die
Hauptstadt
New Mexicos
- Santa
Fe . |
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Motel 6 ist wieder unsere Adresse - einfach günstig ,
mehr
braucht
der
Reisende
, der
nur ein
paar
Stunden
stoppt ,
nicht . |
Dennys
, schräg
gegenüber
, hält
noch
eine
reichhaltiges
Menü für
unsere
ausgezehrten
Leiber
bereit ;
mmmhhh
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Ein Blick aus dem Motelfenster stimmt
uns
etwas
traurig
: Kann
Mann /
Frau
denn
nicht
einmal
ausschlafen
??? |
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Aber wir haben uns den Wecker ja extra so gestellt ,
um
rechtzeitig
unser
nächstes
Motiv
vor die
Linse zu
bekommen
;-) |
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Da man ja noch die Morgentoilette erledigen , Taschen
packen
und
auschecken
muss ,
gehen ja
noch
etliche
Minuten
drauf
... |
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Minus zwei Grad Celsius zeigt das Thermometer , aber der Himmel ist wolkenlos , und es schaut
nach
einem
schönen
Tag aus
. |
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Wir befahren den Interstate 25 nach Süden - einige
Exits
später
biegen
wir zu
dem
Kasha Katuwe Tent
Rocks NM ab . |
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Leider sind wir etwas arg früh vor Ort und werden von
einem
sich
erst um
8.00 Uhr
morgens
öffnenden
Tor
aufgehalten
. |
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Wir haben also noch etwas Zeit und sehen uns mal die
Gegend
um den
Nachbarort
Cochiti
Pueblo
an .
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In der Nähe ist ein relativ neu errichteter Staudamm
zu
bestaunen
- man
findet
hier
einen
Golfplatz
, Marina
und |
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Bootsanlegestellen genauso wie Stellplätze für
Motorhomes
, Zelte
und
Ferienappartements
. |
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Offensichtlich ist dies ein schönes Ziel für Besucher
aus
Albuquerque , Santa Fe und dem restlichen Umland : Nicht
schlecht
! |
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Nachdem sich endlich kurz nach acht die Einfahrt zum
National
Monument
auftut ,
geht es
mit
Karacho
zum
eigentlichen
Park .
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Wir sind die einzigen Besucher , und so stört die
riesige
Wolke ,
die
unser
Fahrzeug
auf der
Schotterpiste
erzeugt
,
niemanden
;-) |
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Eile ist nun geboten , denn das Gestein ist , genau
wie im
nördlich
gelegenen
Bandelier
NM
, recht
hell und
daher
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" anfällig " gegenüber dem Sonnenlicht ; Überbelichtungen
etc.
können
wir
einfach
nicht
brauchen
. |
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Doch wie so oft stimmt auch hier glücklicherweise
unser
Timing ;
wir
trennen
uns
wieder ,
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das hat sich als recht nützlich erwiesen , gerade
wenn man
lichttechnisch
ein
wenig
unter
Zeitdruck
steht . |
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Während Martina das " Lower Level " , also die nicht
ganz so
anstrengende
Route ,
angeht ,
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macht Christian den höher gelegenen Teil des Monuments
mit der
Kamera
hier und
da
unsicher
.... |
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Ergebnis ist eine umfassende Sammlung
von
Material
über die
imposanten
,
zeltförmigen
Felskegel
. |
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So können wir nun beruhigt das Indianergebiet
verlassen
und uns
auf den
Rückweg
nach
Santa Fe
machen . |
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Hier besuchen wir abermals das Restaurant vom
Vorabend
- liegt
halt
gerade
günstig
auf dem
Weg ( so ein Frühstück - mmhh ) ... |
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Doch dieser Tag ist noch lange nicht zu Ende !
Wir
erkunden
( sehr
weitläufig
) das
Gebiet um
Santa Fe
. |
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Da wir " The Capital Of New Mexico " momentan nicht
als
soooo
spektakulär
einordnen
(
sicherlich
hat auch
sie ihre
Reize )
, |
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durchqueren wir sie nur und fahren gen Norden ; in
Richtung
Taos /
NM gibt
es
einige
neckische
Kirchen
zu
entdecken
: |
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Ist es doch mal eine willkommene Abwechslung zwischen
all den
Naturfotografien
( auch
für
unsere
Festplatten
) ...
;-) |
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Schmale Pampa - Roads führen uns zu Gotteshäusern wie
in
Nambe
Pueblo
, schick
im Adobe
- Stil
erbaut ,
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dem
Santuario
de
Chimayo
(Anfang 19.
Jahrhundert)
, Las Trampas
mit
seiner
Church "
San Jose
de
Gracia "
,
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erbaut 1776 , sowie auf dem weiteren Weg folgend das
schöne
Bauwerk
" San
Juan de
Los
Lagos "
in Talpa
/ NM
(auch
Talba )
, |
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und nicht zu vergessen das neckische Kloster " San
Francisco
de Asis
" in
Rancho
de Taos
. |
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Nachdem sich die Sonne langsam , aber sicher hinter
Schleierwolken
verziehen
möchte ,
fahren
wir noch
ein
Stück . |
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15 Meilen hinter Taos liegt die "
Rio
Grande
Gorge
Bridge
" , die
den Rio
Grande
beeindruckend
überspannt
. |
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Wir schauen uns ausgiebig um und
lassen
die
Szenerie
auf uns
wirken
... |
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Im gedimmten Licht des frühen Abends reisen wir noch
eine
ganze
Menge
Meilen
nach
Osten
weiter . |
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Die Strecke führt durch Bergland , welches Blicke
z.B. auf
den
Cimarron
Canyon
State
Park
u.a.
öffnet . |
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Von der ganzen Fahrerei haben wir erst in
Raton /
NM
, direkt
am
Interstate
25
gelegen
, die
Nase
voll ... |
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Nachtruhe , wie so oft auch hier im Motel 6 - draußen
ist's
wieder
unter
Null
Grad ,
das ist
uns dann
doch zu
kalt für
Camping
;-) |
Für morgen haben wir so ein gutes Sprungbrett in
Richtung
Norden
gefunden
- mal
sehen ,
was auf
uns
zukommt
...
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Unsere
entsprechende
Reise -
Route
findet
Ihr
HIER
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Wie die Reise weitergeht , welche Abenteuer und Widrigkeiten wir |
 |
noch
alles
meistern
müssen
, erfährst
Du auf
der
nächsten
Seite
. |
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