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Es ist der 21.10.2006 : |
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6.00 Uhr in der Früh startet ein kleiner Shuttlebus
in der noch sehr verschlafenen
Ortschaft Ratingen . |
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An Bord : drei Leute , deren Zustand sich kaum von
dem der Kleinstadt unterscheidet
... |
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Ziel : der unweit gelegene Düsseldorfer Flughafen
... |
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Auflösung : da unser Flug sehr früh startet , haben
wir uns für ein
Flughafenmotel
entschieden . |
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Dies liegt zwar etwas entfernt vom Airport ,
bietet aber einige Vorteile :
eine entspannte , hektikfreie
Anreise am Vorabend ,
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kostenloser Hin- und Rücktransfer zum Flughafen und
kostenloser Parkplatz für die
Dauer des Urlaubs . |
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Warum Düsseldorf , wo wir doch aus Mitteldeutschland
stammen ??? |
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Nun , Delta Airlines eröffnet gerade eine neue
Verbindung und ködert dabei
natürlich mit günstigen Preisen
, |
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die um einiges unter denen anderer Mitbewerber liegen .
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Dazu können wir ja Benzin- und Motelkosten durch
drei teilen - das rechnet sich
auf jeden Fall ... |
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Drei ?! Ja
, dieses Mal sind wir zu dritt . |
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" Wir " , das sind " USA - Neuling " Birgit ,
Southwest - Fan Martina -
schon im letzten Jahr von der
Partie |
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und meine Wenigkeit : Christian , in der nicht
minder wichtigen Funktion des "
Tripleaders " ....
;-) |
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Dieses Jahr verläuft der Flug völlig problemlos .
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Atlanta , unser Zwischenstopp , ist dem "
Reiseleiter " noch aus ' 99
in guter Erinnerung . Auch heuer
geht wieder alles glatt . |
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In Las Vegas , unserer Destination , angekommen ,
übernehmen wir bei Alamo wie
auch beim
2005er Trip einen
Chevy Trailblazer. |
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Ins Auge gefasst war eigentlich dieses Mal ein Jeep
Grand Cherokee ( wegen der
höheren Bodenfreiheit ) , aber
dieser Typ |
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ist offensichtlich bei dieser Anmietstation
notorisch ausgebucht - oder sie
verfügen über gar keinen...
;-) |
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Dazu wollen wir unserem morgigen ersten Wanderziel
noch ein wenig entgegen fahren ,
damit wir den kommenden Tag ganz |
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locker angehen können . Wir nehmen den Interstate 15
gen Norden , um die kurz vor der
Grenze zu Utah liegende
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Stadt "
Mesquite " zu erreichen - die Fahrt dorthin
fällt Christian , nach nun doch
schon beträchtlicher Reisezeit ,
recht schwer... |
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Nachdem wir unsere vorgebuchte Unterkunft in
Beschlag genommen haben , sinken
die weiblichen Trip - Member in
die " Heia " ...
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Christian besorgt unterdessen schon einmal ein paar
Vorräte , Getränke usw. im
nahegelegenen Wal Mart .
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Wie man das alles an einem Tag unter einen Hut
bekommt ?!
Zeitverschiebung heißt das
Zauberwort... |
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Gleich am ersten Morgen unseres USA - Trips dürfen wir
uns einen ganz speziellen Luxus
gönnen : Ausschlafen ! |
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Ist nach der langen Anreise auch kein Wunder , das
hiervon reger Gebrauch gemacht
wird ... ;-) |
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Zunächst wird das Gepäck reisefertig zusammengepackt
, Akkus werden geladen ,
Fototaschen ein- und umgeräumt . |
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Nachdem " Rucksack & Co tripmäßig gestaltet sind und wir ein
kleines Frühstück eingenommen
haben , |
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besorgen wir uns in der Stadt noch ein paar
Kleinigkeiten , tanken auf und
starten zu unserem ersten
Abenteuer ...
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Auf unserer 2006er Tour steht "
Little
Finland " als
erstes Ziel auf dem Plan .
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Ein Gebiet , das , wenn überhaupt , touristisch als
jungfräulich bezeichnet werden
darf ... An dieser Stelle
: Thanx to
Isa !!! |
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Tief in Nevadas " wüstem " Hinterland , da , wo
sonst kein Schw... hinkommt bzw.
hinkommen möchte , fristet das |
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von uns nachträglich mit dem Prädikat "
Photographers Paradise "
versehene Erdenfleckchen sein
Dasein ;-) |
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Gut so ! Das beschert uns absolute Einsamkeit
- was will man mehr als
ambitionierter
Landschaftsfotograf ? |
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Potentielle " Ins - Bild - Läufer " sind somit auf
Null reduziert und der
Spaßfaktor steigert sich bei der
Entdeckung des Areals |
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deshalb in unermessliche Höhen . Wir trennen uns ,
jeder darf die Gegend auf eigene
Faust durchforsten und sondieren
. |
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Für den Fall der Fälle sind wir durch unsere
Neuanschaffung , ein paar
ordentlichen
Funkgeräten ,
verbunden . |
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Das gibt jedem eine gewisse Sicherheit , und so kann
man beruhigt mal aus Sichtweite
der anderen " verschwinden " ... |
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Nach Sonnenuntergang , der das rote Gestein von
Little Finland spektakulär zum
Glühen brachte , fahren wir die
vielen Meilen |
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durch Nevadas Wüste zurück , entern den Interstate
15 erneut und suchen uns in
Hurricane / Utah eine Unterkunft
. |
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Morgen wartet
gleich das nächste Highlight
auf uns , für das wir schon im
Vorfeld Permits bei einer
Lotterie gewonnen haben . |
Ob unser Vorhaben gelingt
oder der folgende Tag einen ganz anderen
Verlauf nimmt - man darf
gespannt sein... |
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Montag , der 23.10.06 : Wir brechen kurz nach
Sonnenaufgang von Hurricane aus in
Richtung
Zion
National Park auf
. |
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Als wir das kleine Örtchen " Virgin " passieren ,
entscheiden wir uns für folgende
Variante : |
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Christian setzt " die Damen " schon mal am Parkplatz
des Left Fork Trailheads ab ,
damit diese in aller Ruhe den
beschwerlichen |
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Trip zur Subway angehen können - dies bietet sich an
, da in
Virgin der Zubringer ,
die Kolob Terrace Road ,
abzweigt . |
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Inzwischen holt er im Visitor Center des Zion NP die
gewonnen Permits ab und stößt
dann zur " Vorhut " . |
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Dies ist zwar nicht ganz der legale Weg , doch so
sparen wir erheblich Zeit und
Hektik ein . |
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Doch alles kommt anders als gedacht: Am Parkplatz
wartet ein Aufgebot an Rangern ;
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auf solch ein " Empfangskomitee " sind wir , vor
allem zu dieser Uhrzeit , nicht
vorbereitet . |
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Doch bevor wir " stiften gehen " und nun artig dem
offiziellen Prozedere Folge
leisten , |
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fragen wir vorsichtshalber mal nach dem Grund des
doch unerwarteten Auflaufs ( ...
sind die alle wegen uns hier ? )
:-o |
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Zu unserem Erstaunen erzählt man uns von einem ,
seit mehreren Tagen vermissten ,
Hiker , der wohl im Canyon
verschollen ist . |
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Suchtrupps und Helikopter sind im Einsatz , um den
Mann zu bergen , und das kann
dauern . |
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Das heißt , es werden während der Sucharbeiten keine
weiteren Leute in den Great West
Canyon hinabsteigen dürfen . |
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Wie man sich vorstellen kann , nehmen wir diese
Auskunft stark angesäuert auf
und " traben " unverrichteter
Ding ab ...
:-( |
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Auch am " Backcountry Desk " im Visitor Center ,
unweit von
Springdale , macht
man uns keinerlei Hoffnung |
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für den morgigen Tag ein " Walk In Permit " zu
ergattern . Motto : Erst den Hiker bergen , dann wieder
Permits ausgeben - Punkt ! |
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So disponieren wir um und genießen sehr schöne
Stunden im Zion Canyon , wandern
und fotografieren ausgiebig . |
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Natürlich ist die Schlucht voll von herrlichen und
dramatisch schönen Motiven , so
dass wir den Verlust des Subway
Trips |
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doch relativ leicht kompensieren können . Als am
Nachmittag die Sonne tief steht
und sich aus dem Canyon
verabschiedet , |
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fahren wir erneut zur " Kolob Terrace Road " . Hier
bieten sich dem Auge gerade am
späten Nachmittag |
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herrliche Ausblicke auf die
in goldgelbes Licht getauchten Gipfel der " Kolob
Terraces " - durchaus eine "
Entschädigung " ...
;-) |
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In der Abenddämmerung geht die Reise zurück nach
Springdale .
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Dort angekommen , " zaubert " Christian noch ein
Schmankerl aus dem Ärmel : einen
Besuch in
Michael Fatali's
Gallery . |
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Letztes Jahr noch aus Zeitgründen gecancelt , machen
wir nun der Ausstellung eines
der besten Naturfotografen
Amerikas |
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unsere Aufwartung und sind völlig begeistert.
Die Motive sehen im Großformat
noch x-Mal besser aus als auf
seiner Website.
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Danach machen wir einen Stopp bei der gleich nebenan
befindlichen "
Pizza and Noodle
Company " .
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Während wir uns die Bäuche vollschlagen , können
wir durch die Glasabtrennung
auch weiterhin Fatalis Werke
bewundern ... |
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( Mittlerweile ist die Gallery innerhalb
Springdales
umgezogen und befindet sich nun
nicht weit vom Parkeingang . ) |
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Unsere Fahrt führt uns im Dunkel des Abends über die
State Route 9 aus dem Park
heraus nach Mount Carmel ,
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wo wir uns für die recht kurz werdende Nacht im "
Golden Hills Motel "
(
schlicht , aber ausreichend )
einmieten - Gähn ... |
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Die heutige Weckzeit fällt recht moderat aus , denn
unser nächstes Ziel liegt nur
ein paar Meilen Luftlinie vom
Motel entfernt . |
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Doch wer " Großes " leisten will , darf nicht mit
leerem Magen starten , und so
finden wir uns im benachbarten
Restaurant ein . |
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Genau wie letztes Jahr ( wir machten hier schon
einmal Station ) wird auch
diesmal ein deftiges Ami -
Frühstück serviert . |
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So gerüstet geht es nun in Richtung des "
Red Cave
Slotcanyon " ,
der der Mehrzahl der Besucher
des " Grand Circle " ,
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wie das spektakuläre National Parks umfassende
Gebiet genannt wird , unbekannt
sein dürfte.. |
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In der Tankstelle gegenüber unseres Motels gibt man
uns bereitwillig Auskunft zu
Einzelheiten des Tourbeginns. |
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Dieser ist etwas ungewöhnlich , da er von Privatland
ausgeht . |
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Wie wir wissen , können Amis empfindlich reagieren ,
wenn " Hinz und Kunz " auf dem
eigenem Grundstück herumläuft . |
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Christian übernimmt die Aufgabe , nett auf die
Hausherrin , die gerade etwas im
Vorgarten zu tun hat , zuzugehen und |
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um die Erlaubnis zu bitten , den Wagen innerhalb des
" Private Property " zu parken . |
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Die freundliche Dame hat nichts dagegen , erkundigt
sich noch , wo wir herkommen ,
erzählt, das überwiegend
Deutsche den Trip |
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zum Canyon in Angriff nehmen und erklärt
noch kurz und knapp den Weg
dorthin . Vielen Dank noch
einmal dafür ! |
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Zunächst sind wir uns beim Orientieren nicht so ganz
sicher , da der Weg sich vor Ort
, |
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trotz relativ gut überschaubarem Gelände , anders
darstellt , als es die
Landeignerin soeben beschrieben
hat . |
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Nachdem wir todesmutig den eiskalten " Virgin River
" durchquert haben ( etwa knöcheltief !!! ) , versperren
uns Weidezäune |
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an verschiedenen Stellen einfach und unaufgefordert
den Weg ! Ob diese nur die
Rinder am " Auswandern " hindern
sollen |
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oder ob wir schon ein Nachbargrundstück betreten ,
ist uns eine Zeitlang nicht so
ganz klar . |
|
Und so macht sich unser männliches Teammitglied auf
, um endlich seine "
Scoutqualitäten " zutage treten
zu lassen ... |
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Vorsicht ist geboten , denn das Internet beherbergt
" Überlieferungen " , die von
einem , sagen wir mal "
waffentragenden " ,
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angegrautem Landowner berichten , der gerne mal
filmreif Hiker auf ihre
Fehltritte in punkto "
Besuchsrecht " hinweist...
;-) |
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Bald ist die weitere Streckenführung ausgemacht , und
Christian gibt per
Funk den
wartenden Frauen präzise
Anweisungen ,
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die Ihn vor allem vor dem Zurücklaufen bewahren
sollen ...
;-) |
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Nachdem sich das Team wieder zusammengefunden hat ,
geht es durch einen sandigen ,
hier und da von Patronenhülsen |
|
gesäumtem Wash immer mehr dem Ziel entgegen
und endet in einer Art
Sackgasse direkt an den " Elk
Cliffs " . |
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Dieses Massiv türmt sich hoch vor
uns auf und bieten nur einen
kleinen Schlitz im
Fels zum Weitergehen an - den "
Red Cave Slot ". |
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Leider können wir nicht so weit wie gedacht in die
Red Cave eindringen , da der
Boden mehr als uns recht ist
beim Gehen |
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nachgibt
und von der Konsistenz her einem vollgesogenem Schwamm gleicht . |
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Auch versperrt uns nach einigen Metern ein brackiger
Pool den Weg , dessen eiskaltes
Wasser wir nur mit einem
Neoprenanzug |
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durchwaten würden - offensichtlich würde man schon
an dieser Stelle bis zum Halse
in der Brühe stehen . |
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Die Anzüge liegen natürlich im Wagen , und auch so
haben wir keine Lust auf solch
ein Abenteuer ,
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denn das Wetter hat sich merklich verschlechtert und
dunkle Regenwolken sind
aufgezogen - die Zeit zum
Abmarsch ist gekommen . |
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Regen ist in einem Slotcanyon der denkbar
schlechteste Begleiter , denn
die Wassermassen des umliegenden
Areals sammeln sich
|
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blitzschnell zu einer riesigen Wassermenge , die
dann brutal durch diesen
Schlitzcanyon strömt und alles
mit fortreißt ,
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was nicht niet- und nagelfest ist . Mehrere böse
Unwetter sind kurz vor unserer
Ankunft über das Colorado
Plateau gezogen |
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und haben auch das Niveau des Canyonbodens enorm
abgesenkt ( gesehen bei
Vergleichen mit Fotos früheren
Datums ) . |
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Nö , hier und jetzt ist Schluss - und wir begeben
uns zurück zum Auto , damit wir
trockenen Hauptes die
Weiterfahrt |
|
angehen können . Diese führt uns durch strömenden
Regen , der mittlerweile
eingesetzt hat , zum "
Bryce Canyon
" . |
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Kaum , dass wir ausgestiegen sind , um uns am " Sunrise
Point " auch ohne Sonne etwas
umzuschauen , lässt der
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Niederschlag etwas nach - aber es ist saukalt ( Ende
Oktober auf 2500 m über NN - wen
wundert's ) ; Aussicht : Na ja
.... |
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Das " Rubys Inn " , bestes und zugleich teuerstes
Motel und Restaurant in der
Gegend ,
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wird von uns besucht ,
wo wir für Speis und Trank etliche Dollars lassen
können ... |
Weiter geht es die SR 12 nach Osten , wo wir , wie
im Vorjahr auch , in
Escalante
ein Dach über unsere Köpfe
suchen... |
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Auf unserer " To Do - Liste " steht heute eine Fahrt
zu den "
Moqui Marbles
" . |
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Leider verbietet uns unser Versprechen , den Weg
dorthin zu verraten , eine
detailliertere Beschreibung
entfällt also an dieser Stelle . |
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Nur soweit : Die erwähnten Unwetter haben auch in
dieser Region , in der wir uns
mittlerweile befinden , ihre
Spuren hinterlassen . |
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Martina mimt heute den Chauffeur und sieht sich
plötzlich größeren Anforderungen
an ihr fahrerisches Können
gegenüber , |
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denn Teile des eingeschlagenen Weges , ohnehin nur
eine " Dirt Road " , sind von
den Wassermassen weggerissen
worden ... |
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Mit etwas Mut und gutem Augenmaß finden wir
allerdings eine Möglichkeit zur
Weiterfahrt .
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Nachdem das Herz die Hose , in selbige es
zwischenzeitlich gerutscht war ,
wieder verlassen hat , nähern
wir uns dem Zielgebiet . |
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Doch auch dort treffen wir auf widrige " Road
Conditions " , und dieses
missbilligend sehen wir uns
gezwungen , den Wagen |
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etwas früher stehen zu lassen und die Wegstrecke
unseres bevorstehenden
Fußmarsches ein wenig länger zu
kalkulieren ...
;-) |
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Nun , frohen Mutes und mit einigermaßen gutem Wetter
am Himmel wandern wir los und
verbringen geraume Zeit |
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in der " Marbles Area " ; die Kameras glühen im nu
und unser Augenmerk gilt allein
den merkwürdigen
eisenummantelten
Kugeln . |
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Von den Gewittern , die mit schwarzen Wolken aus
mehreren Richtungen blitzartig
herangezogen sind ,
|
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bemerken wir zunächst nichts - um so größer wird die
Aufregung , als plötzlich ein
Sturm losbricht und uns "
besandet " ... |
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Gerade noch im Laufschritt trocken am Auto
angekommen , geht nun ein
ordentlicher Hagelschauer nieder
. |
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Um auf dem sich bildenden Eisbelag nicht übernachten
zu müssen , verlassen wir mit
mehr oder weniger rasanter Fahrt |
|
so schnell wie möglich die Gegend und atmen erst
wieder richtig durch , als der
rettende Highway erreicht ist... |
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Puh , was machen wir mit dem Rest des Tages ? |
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Den Gewittern entkommen , schlagen wir zunächst
wieder in Escalante auf , wo wir
unsere Vorräte auffüllen und die
|
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Entwicklung am Himmel immer wieder in Augenschein
nehmen . Da es immer
vielversprechender ausschaut
, entschließen |
|
wir uns , doch noch einen Fototrip in Angriff zu
nehmen und fahren zur " Hole In
The Rock Road " .
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Doch der Horizont wird schwärzer und schwärzer und
macht einen bedrohlichen
Eindruck . |
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Ein amerikanisches Pärchen , das wir in ihrem Jeep
zum Anhalten " gezwungen " haben
, kommt gerade aus dieser
Richtung |
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und warnt uns eindringlich vor einer Weiterfahrt ,
nicht nur wegen des aktuellen
Wettergeschehens , sondern weil
nach ihrer |
|
Aussage auch kaum einer der von der Strecke
abgehenden Seitenwege mehr
befahrbar sein soll - das
überzeugt uns . |
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Da der Weg zu "
Devils Garden
" nicht mehr weit ist ,
versuchen wir wenigstens bis
hierhin vorzudringen . |
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Dies gelingt auch , allerdings ist auch diese
Zufahrt , nicht mehr als ein
breitgeschobener , unbefestigter
Weg |
|
in einem jämmerlichen Zustand . In der Fahrspurmitte
hat auch an dieser Stelle der
Regen die Hälfte des Materials
abtransportiert...
|
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In der Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen am
Nachmittag machen wir zunächst
eine Begehung des Hoodoo -
Areals . |
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Die schön rot/gelb gewandeten Sandsteinformationen
grüßen uns - wir hatten ja schon
einmal das Vergnügen ...
:-) |
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Und wie von Geisterhand werden die bösen , dunklen
Wolken beiseite geschoben und
die Sonne hat ,
|
|
unterstützt von kaltem Wind , freie Sicht auf des
Teufels Garten .
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Na , das kommt uns zu passe und es wird geknipst ,
als ob nun die Erlangung des
Seelenheils auf dem Plan steht
... |
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Nach getaner " Arbeit " wird einer
der am Parkplatzrand fest
installierten Grills in Beschlag
genommen und zur Bräunung |
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herrlicher , leckerer Steaks , die in Escalante am
Mittag in unseren Besitz
übergegangen sind , genutzt .
Mmmhhh ! |
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Eine Frage beschäftigt uns bei unserer Abfahrt
dennoch : wie ist bloß der
Cadillac , der eher in eine
Großstadt passt ,
|
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hierher gekommen ? Der Fahrer gibt uns kurz
darauf eine Demonstration , bei
der er gerne auf unsere Hilfe
zurückgreift . |
|
Millimeter um Millimeter eiert der Wagen über das
überdimensionale Schlagloch ,
bei dessen Überquerung wir schon |
|
Manschetten in unserem Chevrolet Trailblazer
bekommen haben . Alle
verfügbaren Personen winken und
dirigieren in einer
|
|
nervenaufreibenden Aktion den konsterniert
schauenden Fahrer mehr durch als
über das Hindernis ; Verrückte
gibt es....
;-))) |
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Birgit übernimmt das Steuer und " schippert " uns
den langen Weg nach Kanab , wo
wir uns gegen 22.00 Uhr eine
Bleibe suchen . |
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Zu erwähnen ist , dass sie es schafft , einem der
zahlreich auf der State Route 12
hockenden Wildkaninchen das
|
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Lebenslichtlein auszublasen - darum geht sie
hiermit als " Hasenmörderin " in
diesen Reisebericht ein...
( nicht so ernst nehmen ) |
Des fürchterlichen Erlebnisses
entledigen wir uns zum
Tagesabschluss mit einer Bottle
erlesenen Zinfandelweins
;-) |
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Kanab / Utah , 7.00 Uhr . |
|











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Die drei " German Hikers " fallen in eine kleine
Bakery , aus der es schon sehr lecker
duftet , ein . |
|
Dies scheint um diese Uhrzeit der einzige Laden in
der ganzen Stadt zu sein , wo
man schon etwas zu Essen bekommt
. |
|
Der Chef serviert den frühen Gästen mit Freude die
zur Stärkung derselbigen
bestimmten Speisen und da noch
niemand weiter |
|
da ist , der dem Lokalbesitzer mit einer Order droht
, unterhalten wir uns ein wenig
. Thema ist so der übliche
Smalltalk , so etwas |
|
wie : " Wo kommt ihr her ? " , " Wo geht ihr hin ? " ,
" Genießt die
Zeit hier ! " usw. - aber es macht
Spaß , ein bisschen
|
|
mit den Einheimischen zu quatschen , obwohl die Wirtsleut' eher
deutschstämmig als einheimisch
aussehen ...
;-) |
|
Unter anderem erwähnt er , dass in
Kanab
prozentual zu anderen Touristen
gesehen immens viele Deutsche
einen Stopp einlegen . |
|
Tja , die Welt ist ein Dorf ... |
|
Am Ortsende dürfen wir in der aufgehenden Sonne
schon ein erstes Supermotiv
ablichten - eingefrorene
Beregnungsanlagen : Wow ! |
|
|
|
Von Kanab /
Utah müssen wir uns nun leider verabschieden , denn unser Weg
führt uns heute in die
Vermilion Cliffs . |
|
Die sind groß , deshalb picken wir uns ein
Sahnestück heraus und wandern ,
wie schon im Vorjahr , zur Wave
. |
|
Wer unseren 2005er Bericht kennt , weiß ,
dass dieses
zauberhafte Erdenfleckchen nicht
einfach so geentert werden darf
. |
|
Die " Coyote Buttes
North " , kurz
CBN , in welchen sich unter
anderen Highlights auch dieser
Sandstein gewordene Traum |
|
verbirgt , unterliegen strengen Limitierungen der
Besucherzahlen , um das fragile
Gestein vor dem Menschen selbst
zu schützen . |
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|
|
Denn viele übermotivierte Hobbywanderer zerstören
mit unqualifizierten Tritten auf
die zerbrechlichen
Felsstrukturen das , |
|
was Wind und Wetter in Jahrtausenden
einzigartig erschaffen haben -
dies ist dann leider
unwiederbringlich dahin . |
|
Ein Appell deshalb an alle , die nicht unbedingt
hierher müssen : Es gibt so viel
zu sehen , auch auf dem Colorado
Plateau , verschont |
|
die CBN
mit eurem Besuch , damit dort
alles so lange wie möglich
erhalten bleibt . Damit zeigt
man auch seine Naturliebe !!! |
|
|
|
Wir haben wie schon 2005 wieder all unser Können an
den Tag gelegt , um die heiß
begehrten Permits via
Internetverlosung |
|
zu ergattern . Etwas Übung , ein DSL - Anschluss und
zwei PC's zum richtigen
Zeitpunkt haben sich ausgezahlt
, und nun |
|
halten wir die wertvollen Pappkarten in unseren
Händen : mit stolzgeschwellter
Brust nennen wir uns heute mal "
Die Permiter " ... ;-) |
|
|
|
Nun , da der Trailblazer auf dem Parkplatz am " Wire
Pass Trailhead " ein ausgiebiges
Päuschen machen darf , wandern
wir |
|
indessen los , um in die Weiten der Paria Wilderness
vorzudringen . Nachdem wir uns
in der Trailhead Register Box |
|
namentlich verewigt haben , beginnt der doch
partiell anstrengende Hike zum "
Top Rock " , dem Hausberg der
Wave . |
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|
|
Das Wetter ist sehr schön , und der Tag verläuft so ,
wie man sich solch einen tollen
Fototrip vorstellt .
|
|
Die Kameras laufen heiß , die Speicherkarten werden
gefüllt und alle möglichen
Einstellungen ausprobiert ... |
|
Am frühen Nachmittag entscheiden sich Birgit und
Christian , den Top Rock zu
erklimmen . |
|
Dazu gehen sie entgegen des Uhrzeigersinns am Fuße
des Massivs entlang und wollen
über die " Sand Cove " eine Art
natürliche |
|
Rampe erreichen , die sie zum Aufstieg auf den
geheimnisvollen Berg nutzen
können . |
|
Doch dort angelangt , erweist sich diese Idee
gefährlicher als gedacht . Der
Fels ist glatt und rutschig und
steiler , als er aussieht . |
|
In der Mitte des Aufstiegs erlangt die Vernunft
Oberhand über Birgit , die
daraufhin Einsatz und zu
erwartenden Nutzen abwägt |
|
und sich zur Aufgabe des Unterfangens entschließt :
Respekt , Birgit !
Falscher Stolz kann manchmal ins
Auge gehen ! Hut ab ! |
|
|
|
Während Birgit vorsichtig absteigt , wagt Christian
den weiteren Weg nach oben .
Oben angekommen weiß er , dass er |
|
diese Möglichkeit , auf den Top Rock zu kommen ,
sollte es noch eine bessere
geben , niemandem
weiterempfehlen wird . |
|
Einfach zu gefährlich , das Risiko , hier abzustürzen
, ist doch recht groß , und Hilfe
ist schließlich far far away ... |
|
Zu Hause warten unsere Kinder , Partner etc. - da
hängt einfach zu viel dran ... |
|
|
|
Während sich also Birgit durch die Sand Cove einen
Rückweg sucht , schaut sich
Martina auf dem Plateau oberhalb
der Wave um . |
|
Sie ist zumindest über
Funk mit Christian verbunden
, was sehr beruhigt , weiß doch
der eine vom anderen , dass es
ihm gutgeht . |
|
Christian bahnt sich unterdessen über den teilweise
unwegsamen Top Rock
einen Weg zum " Melody Arch " ,
|
|
einem Felsbogen , garniert mit einem
überdimensionalen Loch in der
Felswand , durch die man einen
Ausblick auf die zwei |
|
" Teepee - Gruppen " , riesige bunte Sandsteinkegel
, die mit zu diesem Gebiet gehören
, hat . |
|
Leider allein , genießt er doch die fantastische
Sicht von hier oben , sucht sich
dann aber einen geeigneten Punkt
zum |
|
Abstieg , welcher sich auf Höhe der
" Teepees " , wo das Massiv eine
Art Taille bildet , auch finden
lässt . |
|
Dieser Weg ist ungleich einfacher als der Aufstieg .
Unten angekommen , sieht man an
der südöstlichen Bergflanke
sogar |
|
den " Big Mac " , einen Mega - Sandstein - Burger ,
stehen - vom Hineinbeißen würden
wir allerdings stark abraten...
;-) |
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|
|
Über den
Sprechfunk erfährt der " Tripleader " ,
kurz bevor er das Wave Plateau
erreicht , dass Birgit bislang
nicht wieder |
|
aufgetaucht ist , obwohl sie die kürzere und
vermeintlich leichtere Route zu
meistern hatte und schon längst
da sein müsste ... |
|
Christian macht sich also abermals daran , die
Strecke vom frühen Nachmittag
abzugehen . Hoffentlich ist
nichts passiert ! |
|
Hat sie sich vielleicht an ihrer Kamera verbrannt ?
Hängt sie im Treibsand fest ?
Sucht sie einen Platz zum
Übernachten ? |
|
Oder ist sie etwa in der " Sand Cove " neben Steffen
Synnatschkes "
Shipwrecks "
gestrandet ;-) ?
Fragen über Fragen ... |
|
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|
Doch bald hat sie das scharfe , geschulte Auge des
männlichen Teamguides als
kleinen Punkt tief unten in der
Senke der Cove |
|
ausgemacht und " rettet " unsere Birgit vorm
Überwintern ; der Rückweg hinauf
auf das Plateau gestaltete sich
wider Erwarten
|
|
schwieriger als gedacht , denn aus der
entgegengesetzten Richtung sieht
hier alles anders aus , und die
Orientierung fällt schwer ... |
|
Ist ja noch einmal alles gutgegangen ! |
|
So , jetzt aber schnell zur " Second Wave " , dem
Sonnenuntergangs - Highlight
hier am Fuße des Top Rock .
|
|
Es braucht einige Zeit , um den optimalen Standpunkt
für die Kamera zu finden , das
Stativ einigermaßen zu fixieren |
|
und verschiedene Bildeinstellungen durchzuspielen .
Ein paar Shots zur Probe und nun
Warten auf den Sunset ... |
|
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Der Marsch zurück zum Wagen geht auf Grund der
hereinbrechenden Dunkelheit mit
Stirnlampen - Unterstützung
recht zügig . |
|
Wir verlassen den Parkplatz über die " House Rock
Valley Road " nach Norden und
hoffen , dass der Wash , der uns
letztes |
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Jahr zum Umkehren zwang , trocken ist . Glück gehabt
, hier hat offensichtlich kurz
vorher ein Grader alles eben
geschoben . |
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So gelangen wir ohne Umschweife nach Page / Arizona
, wo wir uns ein Nachtlager
mieten , und stoßen zur Feier des
Tages |
noch mit einem Gläschen Rotwein an , der uns
endgültig bettfertig macht...
;-) |
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Eigentlich wollen wir heute einen Trip zu den "
White Pocket
" in Angriff nehmen , da wir
letztes Jahr unserer Meinung
nach |
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noch nicht alles ausgiebig abgelichtet haben ;
gestern haben wir aber einen
kurzen Vorabcheck gemacht , um
die |
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Verhältnisse der Wege zu klären . Es
hat tagelang in diesem Gebiet
nicht geregnet , und so ist der
Sand schon unkalkulierbar tief . |
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Würden wir eine Fahrt zu den "
Coyote Buttes
South " noch
wagen , weil man evtl. noch
jemanden zum Helfen trifft ,
wenn |
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man das Auto " eingegraben " hat , so ist das in der
Gegend der "
WP "
nicht zu erwarten ... |
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Leider haben wir nur noch eine knappe Woche
Reisezeit vor uns , und davon
ein paar Tage lang einen
Regentanz aufführen ,
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damit wir das Allradfahrzeug wieder frei bekommen ,
ist uns zu aufwändig ... |
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Deshalb entscheiden wir uns für
einen Trip in das "
White Valley
" , wo uns die Trockenheit nutzt
, |
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da sie die Streckenverhältnisse
ins Tal wesentlich verbessert .
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Schon von weitem sehen wir die weißen markanten
Klippen der White Rocks .
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Wir kommen gut voran und steigen bald darauf am Fuße
einer riesigen , meterhohen
Felsnadel aus dem Wagen ... |
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Wir " durchkämmen " einige Seitencanyons auf der
Suche nach schönen Motiven und
werden nicht enttäuscht . |
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In einer kleinen Seitenschlucht werden wir von
einigen mannshohen , braune
Kappen tragenden Hoodoos "
erwartet " . |
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Hier beginnt der Aufstieg auf das Plateau der White
Rocks . Über dieses erreichen
wir den "
Colored Canyon
" , unser nächstes Ziel. |
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Martina fühlt sich heute nicht ganz so gut : |
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Sie versucht zwar , die weißen Klippen zu bezwingen
, bricht dann aber
überlegterweise ab . |
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Um eines klarzustellen :
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Solche Entscheidungen fallen manchmal sehr schwer , sind aber keineswegs eine
Schande ! |
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Man hat zwar den langen Weg von zu
Hause nicht auf sich genommen ,
um dann kurz vor dem Ziel abzubrechen .
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Die Frage besteht doch aber darin , wie gut man sich
und sein Leistungsvermögen kennt
. |
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Der eine oder andere neigt ja in Aussicht auf die
Erlangung toller Motive oder
Wandererlebnisse leicht zur
Selbstüberschätzung ... |
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Diese Einstellung kann man gerade hier im " Outback
" des Colorado Plateaus schnell
bereuen und teuer bezahlen ! |
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Dieses Tafelland befindet sich auf der Höhe zwischen
1500 m und 3300 m - das heißt :
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Deutsche Hiker bekommen schon bei äußerlich
kleineren Anstrengungen ein
Problem mit der Atmung bzw.
Sauerstoffversorgung ! |
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Auch wenn weit und breit kein Berg oder Gebirge zu
sehen ist : ihr seid in großer
Höhe ! Richtet euch danach ! |
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Dazu kommen die teilweise extremen Temperaturunterschiede : It's the Desert !
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Tagsüber , auch im Frühjahr und Herbst , bei
Sonnenschein ist's heiß ; nachts
kann es durchaus bitterkalt
werden ... |
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Nach diesem verbalen Zeigefinger
kehren wir zur Geschichte zurück
: |
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Birgit und Christian begeben sich auf den
schweißtreibenden Weg zum "
Colored Canyon
" ( nirgendwo Schatten ... ) ,
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Martina inspiziert derweil die vielen kleinen
Seitentäler des " White Valley "
und kommt auch hier voll auf
ihre Kosten .
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Über
Funk ist sie mit den zwei anderen , " Hiker 1
und Hiker 3 " , verbunden . Diese
schicken sich in der
Zwischenzeit an ,
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diesen Hoodoo - überfüllten Canyon näher in
Augenschein zu nehmen - Hunderte
verschiedener Exemplare recken
sich den |
|
in dieser Gegend seltenen Besuchern entgegen ,
hoffen , abgelichtet zu werden und
somit ihren Bekanntheitsgrad zu
steigern
;-) |
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Am Nachmittag findet sich die Gruppe wieder zusammen
und verlässt das " Weiße Tal " . |
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Nächster Halt : Das "
Toadstool Valley
" , das sich einige Meilen
weiter westlich befindet , aber
völlig andere Strukturen und
Farben |
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aufweist . Einzige Gemeinsamkeit : Auch hier
findet man jede Menge der
bezaubernden , " steinbehüteten
" Felsnadeln . |
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Hatten wir 2005 einen Trip im Morgenlicht zum "
Toadstool Hoodoo
" unternommen , so werden wir
heute diese Location
|
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in der Abendsonne ablichten . |
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Das Rot und Weiß des Sandsteins ist bei unserer
Ankunft schon in ein schönes ,
warmes und gelbliches Licht
getaucht . |
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Fotogene Objekte gibt es in dieser " Ecke " en masse
, der größte Hoodoo ist aber
auch der schönste und verdient |
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natürlich zunächst unsere volle Aufmerksamkeit ,
auch weil er als erstes im
Schatten der umliegenden Cliffs
steht... |
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Abends kehren wir nach Page zurück und laden uns
beim " Lieblingsmexikaner " ,
dem "
Fiesta Mexicana " ,
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zur Nahrungsaufnahme ein. Gut gesättigt sinken wir zu später Stunde in unsere
Motel 8 - Betten... |
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Nicht , dass unsere am Vorabend eingenommene
Schlafstätten unbequem sind -
ganz im Gegenteil ! |
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Und doch werden wir gegen 4.00 Uhr morgens zum
Aufstehen " genötigt "
;-) |
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Ok , ok , ist ja gut : Wir wollten es ja so !
;-) |
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Denn heute steht zunächst ein weiteres Highlight
unserer Reise auf dem Plan : ein
Besuch der "
Wahweap Hoodoos
" ! |
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Im letzten Jahr konnten wir uns nicht so richtig zu
einer Tour durchringen - zu weit
und zu beschwerlich , dachten wir
... |
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Doch wer weiß , wann man wieder einmal die
Gelegenheit hat , hierher zu
kommen . |
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Schließlich handelt es sich um ein ausgesprochen
fotogenes Wanderziel .
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Weiße , meterhohe , mit braunen Kappen versehene , majestätisch anmutende Riesen - Hoodoos warten auf Besuch ... |
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Oder auch nicht - das Material der Felstürme ist
recht anfällig gegen "
mechanische Beanspruchung " . |
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Wer die Hoodoo - Gruppen fotografisch schön in Szene
setzen möchte , muss am frühen
Morgen , |
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etwa bei Sonnenaufgang , vor Ort sein - dann fällt das
" Sunrise - Light " sehr schön
auf die Objekte ... |
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Bald , gegen 5.00 Uhr , sind wir " on the road again
" ; als wir ein Stück die "
Cottonwood Canyon Road "
gefahren sind ,
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starren wir auf ein großes "
Gesperrt - Schild " : Weiter
geht es zur Zeit nicht auf
dieser Piste !
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Die erwähnten Unwetter haben auch
hier alles unwegsam gemacht und
Felsen abstürzen lassen , die
nun den Weg blockieren .
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Wie wie später erfahren müssen , fällt also auch
diesmal unser Trip zum " Yellow
Rock " ins Wasser , da dieser
nicht erreichbar ist |
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und es mindestens noch drei Wochen dauert , bis die
Zufahrten einigermaßen geräumt
sind : Schei... !
;-( |
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Dafür erweißt sich die BLM Road 431 , die uns an
unser Ziel führen soll ,
zunächst als einigermaßen intakt
. |
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Und so geht es auf der stellenweise ruppigen Piste
immer weiter gen Osten . Hier
und da klemmt es unterwegs auch
mal : |
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Auch hier fehlen stellenweise Teile der Strecke , so
dass die Orientierung manchmal
nicht ganz einfach ist . |
|
Aber immer wieder gelingt es uns , eine Möglichkeit
zu finden , irgendwie die
Weiterfahrt fortzusetzen .
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Hier und da muss von uns die Piste neu " gebaut "
werden , damit wir unser 4 WD -
Wägelchen , |
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das schon wegen seiner Bodenfreiheit hier draußen
unerlässlich ist , nicht
schrotten . |
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Also , an kritischen Stellen jedes Mal aussteigen ,
die Lage sondieren , winken ,
Steine zusammen tragen , stapeln
, |
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langsam den Wagen darüber rollen lassen , stoppen ,
kucken , wieder winken ,
anhalten , dann wieder ein Stück
zurück , |
|
nochmals Steine suchen , wieder stapeln , dann
probieren , geht , halt , ja ,
nein , langsam
usw. usw. usw . .... |
|
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So " arbeiten " wir uns durch die fiesen Stellen des
ansonsten einigermaßen befahrbaren Weges und erreichen
kurz nach |
|
Sonnenaufgang eine stark abfallende Passage . Hier
führt die Spur , die
offensichtlich Einheimische mit
ihren Pic Ups |
|
gezogen haben , steil in ein weites Tal hinab . Da
der Boden sehr lehmig ist und es
uns zu unsicher scheint , dort
hinab |
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zufahren , parken wir den Wagen an dieser Stelle
und legen den Rest des Weges zu
Fuß zurück . |
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Die Rest - Distanz fällt moderat aus , und selbst im " Wahweap Creek " , einem sehr
breiten Wash ,
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|
der einen Teil der Route darstellt , kommen wir
einfach und problemlos voran . |
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Nach einiger Zeit entdecken wir die " Wahweap
Hoodoos " zu unserer Rechten am
Fuße grauweißer Klippen , etwas
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oberhalb des Wash - Ufers und durch hohes Gras und
einigen Büschen vor neugierigen
Blicken geschützt ...
|
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Wir sind am Ziel ! Endlich ! |
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Und was sich vor unseren Augen auftut , lässt nur
einen Schluss zu : Es war
richtig , zu diesem einmaligen Ort
aufzubrechen ! |
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Einige Stunden später sind die Speicherchips unserer
Fotoapparate randvoll und wir
treten den Rückweg an . |
|
Dieser gestaltet sich natürlich ebenso durchwachsen
wie der Hinweg , und so dauert
es einige Zeit , bis wir den
Highway US 89 |
|
wieder erreichen . Diesem folgen wir nur ein paar
Minuten nach Westen und biegen
dann auf die südlich abgehende |
|
" House Rock Valley Road " , kurz " H.R.V.R. " ab .
|
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Sie ist der Zubringer zu unserem zweiten und letzten
" Kracher " des heutigen Tages :
den zauberhaften "
Coyote Buttes
South " ... |
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Auch für dieses Gebiet braucht man "
Permits " , die wir natürlich schon vor Monaten per Internet
bestellt haben . |
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Heute haben wir nur den Nachmittag gewählt , da er
die beste Beleuchtung für die
superbunten Felskegel- und türme
bietet . |
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Leider ist uns Frau Sonne nicht ganz hold und
versteckt sich ein bisschen
hinter einem Hochnebelschleier ,
so dass die |
|
Farben nicht ganz so kräftig rüberkommen -
andererseits gibt es wieder sehr
schöne , vorher noch nicht
gesehene Effekte
;-) |
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|
Die Anfahrt übernimmt zunächst Martina . Das ist
mutig , denn der Weg ist alles
andere als in einem guten
Zustand . |
|
Tiefer Sand wechselt sich ab mit äußerst felsigen ,
ruppigen Passagen , die nur noch
im Schneckentempo zu meistern
sind . |
|
Wir " fliegen " im Wagen hin und her - mit " Reisen
" hat das schon lange nichts
mehr zu tun ... |
|
Nach unzähligen Grüßen an die Bandscheiben wechseln
wir noch einmal den Fahrer.
|
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Christian muss nun die " Fuhre " weiter zum "
Cottonwood Cove " bringen , wo
wir parken und unseren Trip
starten. |
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In dem Gebiet der " South Unit " verteilen wir uns
wieder , gekoppelt durch unseren
Sprechfunk , in alle möglichen
Richtungen . |
|
Doch was ist das ! Aliens müssen
hier gelandet sein !
Haben sie hier in Arizonas Wüste
ihre heimliche Basis errichtet ? |
|
Zumindest dringen Wortfetzen , die auf nichts
anderes schließen lassen , an
unser Ohr und - nun stockt uns der
Atem ... |
|
Was unsere Augen erblicken , wagen wir nicht zu
glauben : mindestens fünfzehn
Koreaner klettern , hüpfen und
springen |
|
auf und zwischen den farbenfrohen Buttes mit ihrem
sehr fragilen Gesteinsschichten
umher ! |
|
Leute , das ist doch kein Spielplatz für
kindgebliebene Männer ! Was tut
ihr !!! ??? |
|
Doch diese " Horde " lässt sich nicht stören , sie
knipsen jede Ecke des Gebietes
ab , offensichtlich ohne
jeglichen |
|
künstlerischen Anspruch an die geschossenen Bilder ;
gleichzeitig verlieren sie immer
mehr unserer ohnehin schon
spärlichen |
|
Sympathiepunkte , da sie hemmungslos in unsere
Kameraeinstellungen hineinlaufen
und wir sämtliche Pics dreimal |
|
schießen können... ;-( |
|
Irgendwann brechen die Asiaten dann aber zu unserem
Glück auf , und wir können noch
einige Zeit dieses herrliche
Fleckchen |
|
samt seiner Stille für uns allein genießen , was
unsere eingetrübte Laune ein
wenig wieder aufhellt ... |
|
Im Schein eines fantastischen Abendhimmels begeben
wir uns zurück nach
Page ,
|
wo wir uns mit Salat und Wein verköstigen und
halbtot ins Bett fallen - was
für ein Tag... |
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Nach dem gestrigen Hammerprogramm lassen wir es
heute morgen etwas ruhiger
angehen . |
|



 |
Das " Ranch House Grille " , einem Steak- und
Barbecue - Restaurant im Zentrum
von
Page / AZ
, wird zur
Frühstückszeit |
|
von uns " heimgesucht " - der Laden ist voll bis zum
letzten Platz , und sehr nette
Bedienungen kümmern sich um uns
. |
|
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|
Um uns nach dem ausgiebigen Breakfast die Beine zu
vertreten , fahren wir das kurze
Stück raus aus der Stadt |
|
zum "
Horseshoe
Bend " , wo wir
eine gute Stunde damit zubringen
, Fotos zu schießen . |
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|
Wieder im Wagen , beschließen wir den "
Lower
Antelope Canyon "
nach 2006 abermals zu besuchen
, |
|
um die Anzahl unserer Pics ins " Unermessliche " zu
treiben... ;-) |
|
Doch : Dieser ist geschlossen , denn die September -
Unwetter haben auch vor dem Slotcanyon nicht Halt gemacht . |
|
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Und so setzten Birgit , Martina und Christian ihren
Weg nach Osten fort , um am
frühen Nachmittag das Monument
Valley |
|
zu erreichen . Dort angekommen , treiben wir
unseren Trailblazer über die
staubigen Pisten des herrlichen
Tals . |
|
Hier und da ein Stopp , Motive suchen , staunen ...
|
|
Und wir erinnern uns an gleicher Stelle an unseren
2005er
Trip , wo wir
über eigenartige Besucher
lachten |
|
( ein Touri stürzte dreimal bei dem Versuch ,
fotogen vor der Landschaft zu
posieren , vor den Augen seines |
|
fotografierenden Begleiters mehrere Meter einen
staubigen Abhang hinunter ;
dieser konnte dann dafür den
|
|
" Herrn im Batik - Look " oft in einmaligen
Stellagen ablichten - und wir
hatten unseren Spaß !
;-))) |
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Die Sonne macht sich langsam , aber sicher aus dem
Staub des Valleys und taucht die
Felsen in dieses unglaubliche
Rostrot ... |
|
Wir drei stehen schon parat und nehmen dieses
Schauspiel ausgiebig auf unseren
Speicherkarten auf . Ist doch
logo ! |
|
|
Im Dunkel des Abends suchen wir uns eine Bleibe im
nördlich gelegenen
Mexican
Hat , einem
kleinen Kaff am San Juan River . |
|
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Nach dem eher spärlich ausfallenden Motel -
Frühstück verlassen wir das öde
Mexican Hat , das seinen Namen
von einem |
|






 |
hier " gleich um die Ecke " stehenden ,
überdimensionalen
Sandsteinsombrero ableitet . |
|
Ein paar Meilen nach Norden auf dem US 163 weiter
biegen wir auf eine abgehende
Dirt Road , |
|
welche zum "
Valley Of The
Gods " führt , ab
. |
|
Auf dieser 17 - Meilen - Piste , die recht gut in
Schuss zu sein scheint , fahren
wir durch das Gebiet zahlreicher
dunkelroter |
|
" Zeugenberge " ( das ist das , was Wind und Wetter
von einem ehemaligen
Sandsteinplateau übrig gelassen
haben... ) . |
|
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|
Die Szenerie erinnert stark an gute alte
Wildwestfilme , und man erwartet ,
das jeden Moment Rothäute
auftauchen |
|
oder Revolverhelden eine böse Ballerei anfangen (
und wir unbewaffneten Europäer
mittendrin :-( )
.... |
|
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Doch nichts von alledem passiert , und wir können
ausgiebig die Stille in
Kombination mit unendlicher
Weite auf uns
|
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einwirken lassen - die Sicht ist zudem sehr gut , und
am Horizont erkennen wir die
Silhouette des "
Monument Valley
" - Wow... |
|
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Schön ist es vor allem , wenn man auch hier und da
mal aus dem Wagen steigt und die
Gegend zu Fuß erkundet . |
|
Wer nur stupide durchfahren möchte , kann sich
allerdings den Trip ins "
Tal der Götter
" sparen ... |
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Wir verlassen das Tal über den
Moki
Dugway , eine
steile , ungeteerte
Serpentinenroute , hinauf auf das
Plateau |
|
der " Cedar Mesa Region " und ein Teilstück des HWY
261 , der nun in Richtung des "
Natural Bridges Monument "
verläuft. |
|
Die Fahrt hier hinauf ist nun nicht der Superknaller
, aber eine willkommene
Abwechslung ist es schon , die
teils |
|
engen Kurven der Gravel Road zu meistern , zumal
durchaus auch der eine oder
andere Truck entgegenkommen kann
... |
|
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|
Nur einige Meilen weiter biegen wir noch einmal ab ,
diesmal auf die " Cigarette
Springs Road " , dem "
Road Canyon
"- Zubringer . |
|
An einem unscheinbaren Parkplatz beginnt unser Trip
in die Schlucht mit dem Ziel ,
Behausungen , die einst |
|
von Menschen der "
Basketmaker Culture " ( "
Korbmacher " kannten keine
Keramik , ca. 400 v.Chr. - 500
n.Chr .) |
|
unter natürliche Felsüberhänge gebaut wurden , zu
besuchen . |
|
Gebäude dieser Art findet man in den vielen
umliegenden Canyons einige ,
doch hier versteckt sich eines
der fotogensten Dwellings. |
|
|
|
Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir den "
Comb Ridge
" , eine knapp 130 km lange
geologische Aufwerfung , |
|
dessen fast senkrechte Abbruchkante herrlich
goldgelb des Sunsets leuchtet -
gepaart mit dem satten Grün des
" Comb Washs " |
|
ist dies noch ein echter Knüller zum Tagesabschluss
! So widmen wir einen
ausgedehnten Stopp diesem
Schauspiel ... |
Dann weiter nach
Blanding /UT , wo wir drei Comfort Inn - Betten mit unseren müden Leibern
füllen... ;-)
 |
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Punkt 6.30 Uhr sitzen wir im Breakfast Room des
Motels und laben uns am doch
einigermaßen reichhaltigen
|
|










 |
Frühstücksbuffet , wenn man das so nennen kann :
Kuchen , Donuts , Toast mit
Marmelade und Cornflakes - diese
Ami's...
;-) |
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Bald darauf brechen wir auf , um den "
Edge Of The Cedars State Park
" , der sich am Ortsrand von
Blanding befindet ,
|
|
zu besuchen. Hier sind archäologische Funde der
Anasazi aus der gesamten " Four
Corner Region " zusammengetragen
, |
|
und man kann Pueblo - Ruinen dieser Ureinwohner des
Südwestens besichtigen .
|
|
Dieser öffnet erst um 9.00 Uhr seine Pforten ( Mann,
schlafen die hier lange ... )
, und so entscheiden wir uns |
|
zur Weiterfahrt , um nicht zu viel Zeit zu
verlieren. Im Westen liegt der "
Mule Canyon
" , den wir über den HWY 95
erreichen . |
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|
Dieser wurde schon letztes Jahr von uns besucht ,
aber nun bietet es sich an , noch
einmal einen Halt einzulegen . |
|
Dies dürfte Birgit besonders freuen , da sie die
Location noch nicht kennt ... |
|
Und es wird geknipst , was das Zeug hält . Mit einigen
weiteren Leuten wechseln wir
immer wieder Positionen , so dass
|
|
jeder gute Shots von den Anasazi - Ruinen machen kann
. Sofort entwickelt sich ein
gutes Klima zwischen den Leuten
hier : |
|
Obwohl aus den unterschiedlichsten Nationen
, vereint
doch alle das gleiche Ziel
:
Wandern und Fotografieren . |
|
Es dauert nicht lange , da entwickeln sich kleinere
, noch zaghafte Gespräche
zwischen den Beteiligten . |
|
Die Amerikaner sind im allgemeinen sehr
aufgeschlossen , und wir Deutsche
sind hier in den USA gern
gesehene Gäste . |
|
|
|
Die nächsten Stunden " spülen " das Trio zum "
National Bridges National
Monument " , einem kleineren
Park mit |
|
mehreren Riesen - Arches , unter anderem der
weltweit zweitgrößten
Naturbrücke . Allerdings lassen
diese sich
|
|
wegen ihrer Größe relativ schlecht ablichten , außer
, man steigt in den Canyon ein .
|
|
Wer mehr Zeit zur Verfügung hat , sollte dies auch
tun , da man nicht nur Felsbögen
in der Region findet
|
|
sondern auch gut erhaltene Anasazi - Bauwerke
bewundern kann . Mehrere
Wanderrouten stehen hierfür zur
Verfügung . |
|
|
|
Wir für unseren Teil haben aber ein Ziel ins Auge
gefasst , welches wir bis zum
Nachmittag erreicht haben wollen
: |
|
" Little Egypt Geologic
Site " steht
heute noch auf dem Programm . Da
noch viele Meilen zu schrubben
sind , treten wir nun aufs Gas . |
|
Unterwegs bewundern wir an einem
Overlook , kurz hinter der "
Colorado Bridge " , den
Überblick über den östlichen |
|
Lake Powell , an dessen Ufer der kleine Ort " Hite "
mit seiner Marina gut zu
erkennen ist . |
|
Auch machen wir am Ufer des " Dirty Devil River " ,
einem Colorado - River - Zufluss ,
einige tolle Bilder . |
|
Hier sind schöne gelbe versteinerte Dünen am Fuße
rotbrauner Cliffs zu besichtigen
. Sogar einen Campground gibt es
in der Nähe. |
|
|
|
Am Nachmittag kommen wir also , wie geplant , am letzten
Ziel des heutigen Tages an .
|
|
Das Licht ist klasse , ein wenig windig vielleicht
, aber gute Fernsicht vorhanden .
Sogar interessante Wolken sind
am Himmel ... |
|
Zunächst gehen wir , jeder für sich , auf Motivsuche
. Später " feuern wir aus allen
Rohren " ! |
|
Im Sunset Light ergeben sich immer wieder herrliche
Motive , da gerade die
Schattenbildung den mit weißen
Streifen |
|
durchzogenen roten Sandstein sehr plastisch
ausschauen lässt . Das
Zeitfenster ist nicht allzu groß
, um Aufnahmen zu machen ,
|
|
dann verschwindet die Sonne hinter einer Bergkette
und lässt uns mit gutem
Restlicht alleine... |
|
Das nutzen die drei " German Hikers " aus
, um unseren
mitgebrachten Grill zu entfachen
und leckere Steaks und Würstchen |
|
in dieser traumhaften Kulisse anzurichten - unser "
Wild West Feeling " wird nur ein
wenig von kleineren , sandhaltigen
Böen |
|
gestört , die diesen unbedingt immer mal wieder auf
unserem " Bratgut " ablegen
wollen ; das lassen wir
natürlich nicht zu ! ;-) |
|
|
|
Im Dunkeln kommen wir im nördlich gelegenen " Hanksville " an , wo wir auf
Motelsuche gehen , was sich aber
nicht |
|
als schwierig gestaltet , da es scheinbar nur eines
gibt - das "
Whispering Sands
Motel " . |
|
Alle anderen Möglichkeiten haben geschlossen und
machen auch nicht den Eindruck , als wollten wir Mitteleuropäer |
|
( ein wenig verwöhnt vielleicht ) hier übernachten (
ziemliche "Kaschemmen" ) ... |
|
Nö , das " WSM " sieht ganz passabel aus , bietet
sogar Wireless Internet ( wer's
braucht ) und einen etwas
schrägen Manager ... |
|
Wir biegen also auf den Platz des Motels ein und
eiern plötzlich über denselbigen
! Vor der Zimmertür angekommen ,
|
|
schauen wir nach dem Grund der " deutlichen
Fahrverhaltensänderung " :
Wir
haben gut dreißig Zentimeter
tiefen Schlamm ,
|
|
der hier seit den vor Wochen niedergegangenen
Unwettern auf dem Hof liegt ,
über gut fünfzig Meter Länge
durchquert . |
|
Dementsprechend sieht nun auch der Wagen aus , mal
ganz abgesehen von der "
Schneise " , die wir geschlagen
haben ... |
|
|
|
Von einer solchen " Katastrophe " gepeinigt , wollen
wir uns an der Tanke gegenüber
ein Beruhigungsbier holen . |
|
Doch dieses benötigen wir erst recht nach Betreten
des Shops ! Während
Christian den Chevy tankt , sind
" die Damen " |
|
schon einmal zum " Bierhohlen " ( wie das Damen eben
nun mal machen ... ) gegangen .
|
|
Doch das normalerweise nicht besonders aufregende
Befüllen eines Autos wird durch
jähe Schreie in der Nacht
unterbrochen . |
|
Die Stimmen kommen dummerweise Christian sehr
bekannt vor und er ist auf
alles
gefasst : |
|
nur nicht auf einen silbernen , bis an die Zähne
bewaffneten Ritter ,
|
|
der wildfremde Leute abends beim Bezahlenwollen im
abgelegensten Kaff Utahs
erschreckt !!! |
|
|
|
Nachdem der Puls beider weiblichen Tourmitglieder
wieder fühlbar ist , klärt sich
alles auf : It's Halloween ! |
|
Super , wo sich doch der Besitzer der Gas Station nur diesen geringfügigen Scherz erlaubt hat...
;-) |
Und was kommt jetzt ? Antwort :
Bier austrinken , Heia machen -
Bis Morgen... |
|
|
|
|
Dieser Morgen ist sonnig , aber kalt . Um uns
aufzuwärmen , gehen wir nur ein
paar Schritte über die Straße zu
" Blondie " ,
|
|












 |
einem kleinen Restaurant , dass seine besten Tage
schon vor einer ganzen Weile
gesehen hat . |
|
Doch im gottverlassenen Hanksville scheint das
niemanden zu stören , denn außer
drei anderen Gästen , die
bestimmt keine |
|
Einheimischen sind ( Chinesen o.ä.) , sitzen nur wir
an einem der Tische und gönnen
uns Kaffee und fettige Rühreier
- na ja... |
|
|
|
Die State Route 24 bringt uns weiter nördlich voran.
|
|
Den Abzweig zum Goblin Valley nehmen auch wir und
folgen der weiteren
Ausschilderung zum State Park . |
|
Ca . eine Meile vor dem Parkeingang biegen wir auf
eine Dirt Road ab . Unser Weg
führt zum "
Little
Wild Horse Canyon
". |
|
|
|
Am Parkplatz angekommen , informieren wir uns an
einer Tafel über die
Streckenführung . |
|
Das Wetter ist immer noch sehr schön und das ist
auch gut so , denn bei der
Begehung eines Slotcanyons kann
man Regen |
|
nun überhaupt nicht gebrauchen - die Flash Flood -
Gefahr ist einfach nicht zu
unterschätzen ; aber das wisst
ihr ja... |
|
|
|
Die Wanderung gestaltet sich relativ einfach , und wir
erfreuen uns am Goldgelb und
Lachsrot der Sandsteinwände . |
|
Jeder darf sein eigenes Tempo gehen und anhalten ,
wo er/sie möchte und so lange
man mag . |
|
In der Canyonmitte ist der Slot nur noch
schulterbreit , ein seitliches
Gehen ist durch den aufgesetzten
Rucksack kaum möglich . |
|
Auch sind nun einige Passagen etwas anspruchsvoller , etwa
um " Choke Stone Drop Offs "
( in den Canyon hinabgestürzte |
|
Felsbrocken , die den Wasserfluss " verstopfen " und
wie eine große Stufe nur per
Klettereinlage zu überwinden
sind ), |
|
zu meistern oder einfach , um keine nassen Füße in den
Mini - Pools , die sich
nach Niederschlägen bilden , zu
bekommen ... |
|
|
|
Martina und Birgit gehen nicht den gesamten Weg mit
- zuviel gibt es unterwegs zu
sehen und abzulichten ... |
|
Christian durchwandert den gesamten Canyon , was
dauert , kommt aber irgendwann
zurück und wir setzten kurz
darauf |
|
unseren Trip fort . In der Abendsonne möchten wir im
" Cathedral Valley " weilen .
|
|
Hier befinden sich schroff aufragende
Felsformationen , die gerade in
diesem Licht fantastisch
aussehen .... |
|
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Wir nehmen wieder den HWY 24 , der nun ab Hanksville
Richtung Westen verläuft .
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Kurz hinter der Ortschaft sind auch hier die
Zerstörungen der Herbstunwetter zu sehen : |
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Der benachbarte " Freemont River " hat
meterlang
die komplette Gegenspur des
Highways fortgerissen ! |
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Mittlerweile fließt der Fluss mit relativ wenig
Wasser wieder in seinem
angestammten Bett , was uns
später von Nutzen sein kann . |
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Den kleinen Ort " Cainville " in Sichtweite biegen
wir nach Norden auf die "
Cainville Wash Road " ab . |
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Diese Dirt Road scheint uns regelrecht einzuladen ,
denn sie ist sehr gut
hergerichtet , finden wir . |
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Gut , hier und da ist es ein wenig ruppig , doch
kann man doch ganz passabel
vorankommen . |
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Erst vor kurzer Zeit muss man die Road neu geschoben
haben , sagt uns unser
geschultes Spurenleserauge ... |
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Doch was nach einigen Meilen Fahrt unser eben
gelobtes Sinnesorgan erblickt
, lässt nichts Gutes ahnen : |
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Am Fuße einer Senke sitzen zwei Cowboys auf ihren
Gradern ( Baumaschine ) und
schieben die Überreste der Piste
zusammen . |
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Die Jungs sind nett und halten kurz inne , um unsere
Frage nach dem Zustand der
restlichen Meilen zu beantworten
. |
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Doch die Antwort ist negativer , als wir erhoffen -
große Teile der Strecke sind
weggespült und somit
unpassierbar . |
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Auch nützt eine hohe Bodenfreiheit des Fahrzeugs
nichts , so die Aussage der
Fachleute . |
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Selbst die zweite Variante ins Tal zu gelangen (
zweigt weiter westlich vom HWY
24 ab ) ist trotz des
durchfahrbahren |
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Freemont Rivers zur Zeit nicht machbar ... |
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Ein wenig Resignation macht sich dann doch schon
breit , und die drei deutschen "
Südwest - Entdecker "
verabschieden sich |
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von den zwei netten Herrn , die noch einen guten
Tipp auf Lager haben : " Kommt
in ein paar Wochen noch einmal
wieder ! "
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Danke , aber da liegt wohl schon Schnee...
;-( |
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Den Rest des Tages retten wir uns nach " Fruita "
, wo
das Visitor Center des " Capitol
Reef National Parks " steht . |
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Unterwegs haben wir natürlich noch oft gehalten und
jede Menge Pics geschossen . |
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Der Park scheint sehr schön zu sein , aber unsere
Zeit drängt , und weiter geht es
über die " Boulder Mountains " ,
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die sich schon schneebedeckt zeigen und so unsere
Fahrt auf Sommerreifen zum
Abenteuer werden lässt . |
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Die Straße ist zwar geräumt , aber die Strecke führt
ständig nur bergauf - unser GPS
zeigt 2970 m auf dem Gipfel an -
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und etwas mulmig wird es uns schon zumute .
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Am Straßenrand stehen unzählige Deers ( so eine Art
Reh ) in der Dunkelheit und wir
hoffen , keines vor den Wagen zu
bekommen . |
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Wieder in Springdale angekommen , quartieren wir uns
im "
Canyon Ranch Motel " ein und
schlafen bald darauf tief und
fest ... |
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Heute muss es sein ! |
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Unser Vorhaben , endlich mal zur "
Subway
" zu wandern , haben wir noch
nicht " ad acta " gelegt ... |
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Am vorletzten Tag unserer Reise soll es nun
geschehen ; zu diesem Zweck
finden wir uns pünktlich |
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am Zion National Park Visitor Center ein , um die
begehrten Wandererlaubnisse (
Permits ) für diesen Trip zu
erstehen ... |
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Die junge Lady am " Backcountry Desk " , die uns zu
Beginn unserer Reise noch abwies
, stellt nun sehr freundlich
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die nötigen Schriftstücke aus . Wir bringen kurz
noch die Wettervorhersage in
Erfahrung und verschwinden , so
schnell es geht . |
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Da wir gestern Abend keine Möglichkeit gefunden
haben , irgendwelchen Proviant zu
erstehen , sind wir gezwungen ,
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noch einen morgendlichen Imbiss einzunehmen . Im "
Bumbleberrys Restaurant "
finden wir entsprechende
Verköstigung... |
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Gleich darauf geht es los , denn
die Zeit drängt - wie ihr wisst
, ist es Herbst und die Tage
sind dementsprechend kurz . |
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Am Parkplatz , unmittelbar an der " Kolob Terrace
Road " gelegen , stellen wir den
Chevy Trailblazer ab und brechen
zu |
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unserer letzten großen Tour dieser Reise auf . Mit
einer ordentlichen Portion
Gespanntheit machen wir uns auf
den Weg ... |
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" Weg " - das ist wohl übertrieben ; vielmehr finden
wir einen Pfad vor , der sich
eine ganze Weile durch einen
Wald schlängelt ,
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dann aber abrupt steil in den Canyon führt - und wir
meinen : STEIL !!!!
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Mit unseren Wanderstöcken stützen wir uns gegen den
Abhang , um nicht zu schnell zu
werden und den Halt zu verlieren
. |
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Gerät man hier ins Rutschen , ist die Tour schneller
vorbei , als einem lieb ist ,
abgesehen von den Verletzungen ,
die man bei |
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einem derartigen Absturz davontragen würde !
Der Pfad ist teilweise kaum
erkennbar und führt entlang
einer |
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Bergflanke , die über und über mit kleinem und
größerem Geröll bedeckt ist .
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Vorausschauende Leute haben auch hier einige
Steinmännchen , die bei der
Orientierung helfen , aufgebaut
. |
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Die Wanderung im Canyon ist hammerhart und geht auf
die Dauer mächtig an die
Reserven der Tourmitglieder .
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Der Weg führt über riesige Felsbrocken , durch
eiskaltes Wasser und dichtes
Unterholz . |
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Auch das ständige Ausschauhalten , um eine
Möglichkeit des Weiterkommens zu
erspähen , hält mächtig auf . |
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Ständig müssen wir uns Umgehungen suchen , um nicht
durch das hüfttiefe Wasser des
North Creek zu müssen . |
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So " arbeiten " wir uns Meter für Meter dem Ziel
entgegen . Gute 4 Std. für 4 km
Luftlinie - was für ein Tempo...
;-) |
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Die herrliche Umgebung zu genießen fällt angesichts
der Anstrengungen oft schon
schwer , aber auch dafür muss
Zeit sein . |
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Irgendwann , im zweiten Drittel der ( Tor-)Tour ,
verlassen Martina nach und nach
die Kräfte ; zu lang ist noch
die Restdistanz ... |
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Zum Ausruhen und späterem Weitergehen fehlt die Zeit
- bald schon muss man sich auf
den Rückweg machen ,
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um bei einigermaßen Helligkeit den Parkplatz
anzusteuern . Einige früh
gestartete Wanderer kommen uns
schon wieder entgegen |
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und weisen uns auf die Gefahr hin , von der
Dunkelheit überrascht zu werden
( Für diesen Fall haben wir
Beleuchtung im Gepäck ) . |
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Um sich nicht weiter zu verschleißen , beschließt sie
, zu warten und ihre
Kraftreserven für den Heimmarsch
aufzufrischen . |
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Per
Funk mit der " Basis " verbunden ,
laufen Birgit und Christian
weiter der Subway entgegen und
erreichen diese nach
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einigen weiteren Anstrengungen . Doch ,
den Schweiß haben wir nicht
umsonst investiert : Schön ist
es - absolut !
;-) |
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Einige Fotografen sind schon vor Ort und postieren
sich während ihrer akribischen
Motivsuche ständig vor unseren
Apparaten ... |
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Nachdem alle die erhofften Shots getätigt haben
, beginnt ein allgemeiner Aufbruch
, dem auch wir uns nicht
verwehren . |
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Denn die Zeit drängt , die Dämmerung beginnt bereits
. Der Rückweg gestaltet
sich auf Grund der nun
vorhandenen |
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Ortskenntnisse etwas leichter , aber nicht minder
anstrengend . Am Fuße des
Aufstiegs , den wir nur noch
durch unser
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GPS - Gerät
genau bestimmen können ,
werden die
Stirnlampen angeschnallt
,
da es nun mittlerweile völlig dunkel ist ... |
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Wir kraxeln mit letzter Kraft und einigen Pausen den
Hang hinauf zum Parkplatz , wo
unser Chevy schon auf uns wartet
. |
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Außer unserem
parkt noch ein Auto im
Mondenschein . Es gehört einem
weiteren Wanderer , ebenfalls
aus Deutschland . |
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Er hatte uns immer " auf Sicht verfolgt " , aber
nicht eingeholt ... |
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Wir wechseln noch ein paar Worte und tauschen Tipps
aus , da sein Urlaub erst
beginnt . |
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Währenddessen sind schon wieder alle Anstrengungen
vergessen , das Lachen kehrt in
unsere Gesichter zurück
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und wir " schwärmen " nur noch von der Tour .
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In "
St. George
" machen wir noch einen Mexikaner
(
Pancho & Lefty's ) klar ,
da gibt es lecker " Belohnungs -
Happahappa ". |
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Wir fahren über die Grenze nach Nevada , um
wieder einmal in "
Mesquite
" zu
stoppen , allein der Motelpreise
wegen .... |
Mann , war das noch einmal ein Tag - darüber
sprechen wir mit Sicherheit noch lange ! |
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Die Zeit verging wie im Fluge - heute ist nun unser
" Letzter " ! |
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In unserem
Motel
nehmen wir im gleich
angeschlossenen Restaurant ein "
angemessenes " Frühstück ein ... |
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Kurz darauf wird der Wagen einer ausgiebigen
Reinigung unterzogen , um die
Spuren unserer Outdoorausflüge
zu beseitigen .
;-) |
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Schon sind wir auf dem Interstate 15 Richtung Las
Vegas unterwegs . |
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Dort angekommen , checken wir zunächst in unser Hotel
ein , um das Gepäck los zu
werden . |
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Was kann man tagsüber in Vegas machen ? Klar :
Shoppen !!! |
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Wir finden uns am Nachmittag in einem riesigen
Factory Outlet Center wieder ,
wo wir nach Herzenslust durch
die Läden streifen ... |
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Nachdem wir diese " Pflichtübung " durch haben ,
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streifen wir nun durch einige Themenhotels wie " Ceasars Palace " , " Venetian
" , "
Bellagio " usw. |
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Die letzten Tage fordern doch bald ihren Tribut und
unsere Beine werden schwerer und
schwerer... |
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Wir " Three German Hikers " wieder im Hotel
angekommen , begibt sich Martina
schon einmal in die "
Horizontale " . |
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Birgit und Christian laden sich noch zu einem ( oder
zwei oder drei ) Guiness in die
Hotelbar ein , |
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wo eine fetzige Rockband aufspielt und die
Gäste zum Ausflippen bringt . |
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So , das war's . So schnell gehen 14 Tage rum !
Wahnsinn ! |
Morgen Abflug , Fahrt nach Hause , die Lieben wieder
in die Arme schließen und etwas
wehmütig
an diese Tage zurückdenken.... |
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