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7.00 Uhr morgens : Abfahrt nach Frankfurt - der Flughafen ist natürlich unser Ziel ... |
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Es ist der 8. Oktober 2005 , das Wetter ist " so lala
" und lässt uns nur " Besseres "
erwarten ! |
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Auf einem von uns erhofften Fensterplatz an Bord einer
US Airways - Maschine heben wir
kurze Zeit später ab. |
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Wir , das sind nicht , wie man vermuten mag , die "
Biesel - Five " , sondern unser
Papa Christian in Begleitung eines |
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" Neu - Südwest - Fans " : seiner Mum und unserer Oma
Martina ! |
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Als ausgesprochener Reise- und Fotofreak hatte sie von
Christians Vorbereitungen " Wind
" bekommen und war sofort dabei
! |
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So hocken wir nun gemeinsam auf unseren Sitzen und sind
voller Erwartungen ... |
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Die allerdings beim Zwischenstopp in
Philadelphia das erste Mal auf eine
harte Probe gestellt werden : |
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Die Einwanderungsbehörde passieren wir ja noch recht
mühelos , als wir aber zur Personen-
und Gepäckkontrolle kommen ,
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bricht das " kontrollierte Chaos " aus !
Hunderte von Reisenden werden an
zwei Schaltern abgefertigt ! |
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Schuhe aus , Jacken aus , Handgepäck durchleuchten lassen
usw. usw. usw. |
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Nichts gegen Sicherheit - das ist schließlich das A
und O , aber das hier ist einfach
eine absolute Zumutung !
:-( |
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Langsam rennt uns die Zeit weg , und nachdem wir endlich
" auseinandergenommen wurden " ,
verrät uns ein Blick auf die Uhr
: |
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Sch... , wir haben nur noch ein paar Minuten , bis unser
Anschlussflug startet , und der
Terminal , welchen wir aufsuchen
müssen , |
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liegt zudem noch am anderen Ende des Flughafens . Auch
gibt es keine Shuttleverbindung
dorthin , wie es auf vielen |
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Airports üblich ist , und so rennen wir ( Christian
, 33 Jahre und Martina , 62 Jahre
alt ) uns förmlich die Seele aus
dem Leib.... |
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Zwei Minuten nach offizieller Startzeit erreichen wir
den Gate und werden aufgehalten
: " Too Late , Mister ! " sagt jemand
. |
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Noooooooooooo !!! It's not too late , Mister ! Noooooooo
!!!! entgegnen
wir wütend...
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Der Mann am Gate bekommt unsere Bordkarten und klingelt
die Dame am Ende des " Einstiegstunnels
" an . |
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Diese hat zwar schon das Teil abgedockt , als wir aber
schweißüberströmt angerannt kommen
, hat sie ein Einsehen und |
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schwenkt den Zugang noch einmal an die Maschine heran
. Nach mehrfachem Klopfen öffnet
sich die Tür des Fliegers doch noch, |
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und ein überfreundlicher Steward , bei dem wir uns an
dieser Stelle noch einmal bedanken
möchten , nimmt sich unserer an... |
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Gut ausgegangen , doch : Nie wieder Philadelphia !!!
Das ist unser letztes Wort !
;-) |
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Unsere " Abenteuerreise " hat also früher begonnen als
geplant ... |
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Fünfeinhalb Stunden später landen wir in Las Vegas ,
dem Start und Ziel unseres Rundtrips
. |
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Dann zum Mietwagenverleiher . Es ist Samstag , viele
Leute und : Keine Wagen vorrätig
! Mann , das läuft ja wieder... |
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Wir warten geraume Zeit , in Geduld konnten wir uns
ja glücklicherweise in den vorangegangenen
Stunden üben , bis ein Wagen
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unserer Fasson gebracht wird - ein Chevy Trail Blazer
, seines Zeichens SUV oder , wie
wie sagen würden , ein Allradfahrzeug
! |
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So , jetzt kann es also endlich losgehen ! Erst mal Mum den " Strip " , Vegas' berühmte
Hotelmeile , aus dem Wagen zeigen
. |
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Doch die ist kaputt und kaum noch aufnahmefähig , und
so geht es ab ins gebuchte Hotel
, wo wir geschafft in die Betten
sinken... |
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6.30 Uhr geht's raus aus den Federn
. Die Sonne lacht , und die Strapazen
des Vortages sind schon wieder vergessen
. |
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Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nun von
Primm
, unserem ersten Stopp ( ein paar
Meilen weg von der Metropole ,
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aber unschlagbar günstig ) , in Richtung Las Vegas ,
um uns für die nächsten Tage mit
Wasser und Lebensmitteln einzudecken
. |
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Nachdem wir unsere Wünsche erfüllt haben
und die verschieden Super - Hotels
auch mal bei Tageslicht ablichten
konnten , |
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starten wir nun durch und nehmen den Highway US 93 nach
Süden , der uns über Boulder City
zum Hoover Dam führt . |
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Da der Highway direkt über den Staudamm
verläuft , haben wir die Möglichkeit
, uns das Bauwerk etwas aus der
Nähe zu |
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betrachten . An einer genaueren " Inspektion " sind
wir aber momentan nicht interessiert
und verfolgen nun unseren
|
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abgesteckten Kurs weiter ; den nächsten Halt machen
wir in Kingman ( Arizona ) . Hier
treffen wir auf die " Historic Route
66 " . |
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Endlich am " Mythos " angekommen , machen wir uns sogleich
auf Motivsuche .
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Als das eine oder andere Foto gemacht ist , verlassen
wir das Städtchen auf der altehrwürdigen
" Route " . |
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Diese verläuft nun in Richtung Osten und trifft kurz
hinter dem kleinen Nest Seligman
auf den Interstate 40 .
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Doch in diesem typischen Ort , in dem die Zeit stehen
geblieben zu sein scheint , haben
wir noch etwas vor : |
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ein Besuch bei " Mister Route 66 " - Angel Delgadillo
, dem Initiator
der " Historic Route 66 Association
" , in seinem
|
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weltberühmten Friseursalon ; doch leider ist es schon
sehr spät , die Sonne taucht so
langsam aber sicher ab und wir |
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beschließen , die Suche nach diesem Herrn auf einen
späteren Trip zu verschieben - um
diese Uhrzeit wirkt ein unangemeldetes |
|
" Anklopfen " sicherlich etwas aufdringlich... |
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Ein paar Meilen weiter östlich liegt
Williams
, ebenfalls ein typisches " Route
- Städtchen " . Hier finden wir
Unterkunft für die |
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Nacht und für den nächsten Morgen einen idealen Ausgangspunkt
, um zum Grand Canyon zu finden
. |
Denn die State Route 64 verbindet Williams unmittelbar
mit dem National Park der Superlative.... |
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Die Montagmorgen - Frage : Wie kann man aufregender
in eine Woche starten als mit einem
Besuch des
Grand Canyon
? |
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Antwort : Gar nicht ! Das ist einfach nicht zu
toppen ! |
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Mit Kribbeln im Bauch schicken wir uns an , das im Morgentau
liegende Williams gen Norden zu
verlassen.... |
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Und so geht die Reise durch recht ebenes Gebiet . Die
State Route wird gesäumt von Wacholderarten
in allen Größen , hier
|
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und da mal ein Haus , aber sonst nichts Aufregendes
... |
|
Nach geraumer Zeit erreichen wir die ersten " Vorboten
" : Einige kleine Flugplätze befinden
sich in einer Art Gewerbegebiet
, |
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Motels , Diner etc. tauchen am Straßenrand auf , und
schon stehen wir vor dem Südeingang
des National Parks . |
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Hier erstehen wir für 50 Dollar einen " National Park
Pass " ( bei unserer 99er Tour hieß
er noch " Golden Eagle Pass " )
. |
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Nun der unvermeidliche " Vorabcheck " - wir laufen den
nächsten Aussichtspunkt an
|
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und unser " Neu - Südwest - Fan " ist erst einmal völlig
überwältigt.... |
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Ich ( Christian ) leiste zunächst " Aufbauhilfe " ;-)
, bevor es wieder aus dem Park geht
... |
|
Wieso dieser kurze Stopp ? Na logo , unsere Helikopterflüge
sind vorgebucht und zeitlich bleibt
uns keine andere Wahl .
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|
Ein Blick von oben ist bei diesem " Weltwunder " eigentlich
unerlässlich - dummerweise wussten
wir das damals |
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bei unserem 99'er Trip
nicht und verzichteten darauf -
aus Fehlern lernt man eben , und
der nicht ganz billige Spaß sollte
|
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es einem doch wert sein - wer weiß , ob man noch einmal
hierher kommt... |
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Kurze Zeit darauf sitzen wir im Heli und heben zu einem
Rundflug über den Canyon ab : Mann
, das ist nicht nur beeindruckend
, |
|
nein , es ist einfach grandios ! In unserer " Mediengesellschaft
" hat man zwar schon den einen oder
anderen Bericht mit |
|
Bildern aus der Vogelperspektive gesehen , aber in natura
wirkt das alles um das X-fache auf
dich ... einfach nur schön... |
|
Nachdem wir wieder heil gelandet sind , fahren wir erneut
an den Canyonrand , um uns " gütlich
zu tun "... |
|
Und so streifen wir den Rest des Tages am " South Rim
" entlang , besuchen alle möglichen
Aussichtspunkte , suchen die
|
|
schönsten Motive , gehen auch abseits der bekannte Pfade
, und genießen einfach
das herrliche Wetter. |
|
Heute findest du uns im Westen , bei " Hermits Rest
" , genauso wie im Osten am " Grand
View Point " und " Desert View "
.... |
|
Und so geht das bis zum Sonnenuntergang , bei dem wir
uns an den rotgold leuchtenden Canyonwänden
erfreuen . |
In der hereingebrochenen Dunkelheit reisen wir über
die US 89 nach Süden ab , um über
Flagstaff nach Holbrook zu fahren
. |
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Nach dem obligatorischen " Wachwerd' - Donut " und ein
/ zwei Kaffee für jeden brechen
wir zum nächsten Ziel unserer Reise |
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auf : dem "
Petrified
Forest " ( Versteinerter
Wald ) , einem Nationalpark unweit
des Route 66 - Städtchens
Holbrook
. |
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Hier erwartet den Besucher ein recht eigenartiger Flecken
Erde . |
|
Unzählige Bruchstücke versteinerter Baumstämme liegen
überall verstreut herum und begeistern
durch ihre wunderschöne |
|
Kolorierung in allen Regenbogenfarben . |
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Ein weiterer Blickfang sind die " Badlands " , wo man
die herrlichen Sedimentschichten
dieses Gebietes bewundern kann. |
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Natürlich bringen wir in einem solchen Ausnahmegebiet
viele Stunden zu , und als der späte
Nachmittag naht , machen wir uns |
|
auf und reisen in Richtung Norden weiter . Unsere Reiseplanung
sieht nun einen Abstecher zum "
Canyon de Chelly " vor . |
|
Hier wollen wir den " Spider Rock "
, zwei sehr fotogene Felsnadeln
, die aus dem Canyon emporragen
, bei Sonnenuntergang |
|
ablichten . Um so mehr sind wir überrascht , dass nicht
nur unser Zielobjekt , auf
dem laut Überlieferung die " Spinnenfrau
" lebt , |
in der untergehenden Sonne brilliert , sondern auch
die gesamte weitere Umgebung bei
dieser Beleuchtung super Motive
bietet...
 |
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Die Augen schlagen wir heute in einem Städtchen , das
sich
Farmington
nennt , auf . Es befindet sich schon
auf dem Gebiet |
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New Mexicos , ist knapp drei Autostunden vom Canyon
de Chelly ( Arizona ) entfernt und
für unsere heutige Tour der ideale |
|
Ausgangspunkt : Schnell noch mit Essbarem und Getränken
versorgt , verlassen wir die Stadt
in Richtung Süden . |
|
" Bisti Wilderness " ? Was sagt uns dieser Name ? Nichts
! |
|
Denn sämtliche Reiseführer etc. schweigen sich dahingehend
aus ... |
|
Die Zufahrt zur Nordseite dieses Gebietes finden wir
schnell und fahren einige Meilen
über eine Schotterpiste , |
|
bis es nicht mehr weitergeht . Hier kann man wohl den
Wagen stehen lassen und hinter einem
Drahtzaun seinen Trip beginnen . |
|
Aber irgend etwas verunsichert uns . Vielleicht sind
wir hier falsch , schwirrt einem
dann so durch den Kopf ! |
|
Also bleibt nur eine Alternative : Wir probieren es
mal über die Süd - Zufahrt ! |
|
Etliche Meilen und Minuten später erreichen wir problemlos
einen kleinen Platz vor einer Einzäunung
. |
|
Hier existiert sogar ein Schild mit der Aufschrift :"
Bisti Wilderness
Area " - hey , wir
sind richtig !
|
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Rucksack mit etwas Proviant füllen , Kameras , Akkus
und GPS - Gerät einpacken , und schon geht unser Ausflug in das |
|
nach Mondlandschaft aussehende Gebiet los .
|
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Na ja , ein paar Stunden werden wir uns schon aufhalten
- es gibt ja so viel zu entdecken
! |
|
Und wirklich ! Hier hat doch irgendwer mit Lehm gezaubert
! |
|
Stundenlang durchstreifen wir dieses einmalige Gebiet
und können uns an den Massen skurriler
Hoodoos nicht satt sehen ...
|
|
Um das Ganze noch zu krönen , wollen wir versuchen
, zur " Egg Factory " zu gelangen
- dies ist ein geniales Motiv |
|
und schon lange auf unserer " Must - Have - Liste "
. |
|
Dazu hat sich Christian vorab die GPS - Daten besorgt
, und so wandern wir drauflos .
Eigentlich sind es nur 5 Kilometer
|
Luftlinie bis zum Ziel ( laut
GPS
) , und so beschließen wir , den
Trip zu wagen . Bald darauf verlassen
wir das Tal mit den |
|
unzähligen " Skulpturen " und müssen nun immer weiter
über die " Badlands " gehen - diese
Hügel sind aus getrocknetem und
|
|
aufgerissenem Lehmboden , und man läuft wie auf dickem
Teppich ... |
|
Das Ganze geht mit der Zeit mächtig in die Beine , hoch
, runter , hoch , runter usw. usf.
:-( |
|
Nach einiger Zeit kommt uns unsere Route doch sehr spanisch
vor , die Hügel werden höher und
höher , und von den " Eiern " |
|
ist weit und breit nichts zu sehen - doch unser kleiner
satellitengestützter Helfer verspricht
, dass es nicht mehr weit sei, und |
|
so gehen wir bis zum " bitteren
Ende " weiter ... |
|
Wir sind da ! Endlich ! Ein paar Mal wollten wir schon
umkehren , doch nun stehen wir in
einem kleinen Tal , ringsherum |
|
mit kleinen Felstürmen bestückt - das Ziel ! Hier
irgendwo müssen die " Eggs " also
sein ... |
|
Nach genauerer Untersuchung der Umgebung resignieren
wir - WIR SIND FALSCH !!! SCH.... |
|
|
|
Also machen wir kehrt und laufen eiligen Schrittes wieder
zurück . Dabei versuchen wir nun
einen etwas leichteren Weg zu finden
. |
|
Was anfänglich vielversprechend aussieht , erweist sich
nach einigen Metern immer wieder
als Sackgasse .
|
|
Und so kämpfen wir mit den Lehmhügeln , die uns " gefangen
" haben , und mit uns , denn die
Beine werden immer schwerer ... |
|
So langsam bricht die Nacht herein , und wir können
von Glück sagen , dass der Vollmond
uns zu Hilfe kommt ! |
|
Sonst müssten wir hier draußen übernachten ( brrrrr....)
! Unsere Taschenlampen haben wir
natürlich im Wagen gelassen ,
|
|
wer rechnet denn auch mit so einem Reinfall ?
Und so stehen wir Punkt 22.00 Uhr
völlig erschöpft am Auto . |
Den Rückweg hat unser GPS - Device mit der " Trackback "- Funktion tadellos bis auf den
Meter wiedergefunden ! |
|
Bei späterer Recherche stellt sich heraus : Die GPS
- Daten , die wir bekamen , hatten
einen Zahlendreher !
MIST ! |
|
Martinas ( 62 Jahre ) Tages - Resümee : " ...die schlimmste
Wanderung des Lebens... " - na ,
wenn sie es nicht weiß , wer dann
? |
Übernachtung abermals in
Farmington
.
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Wir verlassen New Mexico , kommen aber
eines Tages bestimmt noch einmal
wieder her ( es gibt doch noch so
viel zu sehen ... ) |
 |
Unser nächster Halt ist der im westlichen Colorado gelegene
"
Mesa Verde
National Park " . |
|
Einst siedelten in diesem Gebiet die Ureinwohner des
Südwestens , lange bevor die uns
bekannten " Prärieindianer " auftauchten
. |
|
Sie lebten hier , strategisch ausgeklügelt
unter natürlichen Felsüberhängen
, teilweise in Hunderten Metern
Höhe gelegen ,
|
|
wo sie kleine Siedlungen mit festen Steinhäusern anlegten
. |
|
Diese sind wegen ihrer relativ wetterunabhängigen Lage
teils gut erhalten , andere wurden
restauriert . |
|
In diesem National Park , unweit der Kleinstadt
Cortez
, ist die wohl größte Ansammlung
von " Cliff Dwellings "
|
|
( Klippenwohnungen ) im Südwesten zu finden .
|
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Die Wege sind gut ausgebaut , und in die einzelnen Siedlungen
gelangt man nur innerhalb einer
Führung durch einen Ranger. |
|
Natürlich haben wir hier den ganzen Tag zugebracht !
Ist doch logisch , oder ? |
|
Nachdem wir einen interessanten Einblick in die amerikanische
Frühgeschichte bekommen haben ,
reisen wir in der |
|
Abenddämmerung gen Norden ab . Endstation für heute
ist das Städtchen
Moab / Utah
, wo wir nach entsprechender
|
Nahrungsaufnahme unser erschöpftes Haupt in einem netten
Motel betten....
:-) |
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5.00 Uhr : Raus aus der Falle , waschen , anziehen ,
Kaffee und : ab die Post... !
|
| |
Unser GPS - Gerät hat den Sonnenaufgang für heute 7.25
Uhr berechnet , und genau dann wollen
wir am " Mesa Arch " ,
|
|
welcher sich im riesigen "
Canyonlands
National Park " befindet
, sein . |
|
Das " Glühen " dieses Felsbogens , welches nur bei aufgehender
Sonne erscheint , hat es uns angetan
. |
|
Nach ausgiebigem " Genuss " lassen wir unsere heißgelaufenen
Kameras etwas abkühlen und begeben
uns währenddessen |
|
zum nächsten Highlight und zum nächsten und zum nächsten.... |
|
Nachdem wir an verschiedenen Overlooks die Aussicht
auf die Mäanderlandschaft des Green
River bewundert haben , fahren wir
|
|
zum Beispiel zum " Whale Rock " und " Upheaval
Dome " weiter .
|
|
Um die Mittagszeit begeben wir uns in den "
Dead Horse
Point State Park
" , einen unmittelbaren Nachbarn
im Osten |
|
des Canyonlands National Park . |
|
Von hier aus hat man einen super Blick hinunter in die
vom Colorado River geformte Fels-
und Canyonlandschaft inklusive
|
|
einer " Hufeisenschleife " des berühmten Flusses .
Mann , das ist Westernszenerie pur
.... |
|
Und damit nicht genug . |
|
Als weiteren Abstecher versuchen wir nun den Trail zum
"
Corona Arch
und Bow Tie Arch
" in Nähe des Colorado zu finden
. |
|
Der Parkplatz ist relativ einfach anzusteuern , jedoch
finden wir den Aufstieg zu den Felsbögen
nicht gleich , da die
|
|
Ausschilderung des BLM typischerweise recht " mickrig
" ist und wir den berühmten Wald
vor lauter Bäumen nicht sehen... |
|
Um nicht zuviel Zeit zu verlieren , streichen wir für
heute die Segel und nehmen dieses
Ziel für morgen in Angriff , zumal |
|
dann die Lichtverhältnisse aufgrund der Uhrzeit vielversprechender
sind . |
|
Nun geht´s ab in den "
Arches National
Park " , der ebenfalls
in geringer Entfernung liegt . Dort
wollen wir die ersten " Shoots " |
|
von den spektakulären Sandsteinbögen machen - und dies
im warmen Sonnenuntergangslicht
- mmmhhh..... |
Völlig fertig trudeln wir im Dunkel des Abend wieder
in
Moab
ein : Augen zu und schnarch...
;-) |
|
|
|
|
|
|
In den frühen Morgenstunden verlassen wir abermals
Moab
gen Norden mit dem Ansinnen , die
schönen Arches im |
| |
gleichnamigen Park im Licht eines beginnenden Tages
auf unsere Chips zu bannen .
|
|
In diesem Zeitraum wirken die gewaltigen Naturphänomene
ganz anders als am Nachmittag zuvor
. |
|
Wieder werden unzählige Bilder geschossen , wird gewandert
und gestaunt .
|
|
Jetzt , um die Mittagszeit , wenn die Sonne am höchsten
steht , wollen wir den Park verlassen
und noch einen " Angriff " |
|
auf den "
Corona Arch
und Bow Tie Arch
" starten . Wir hoffen nun darauf
, ein etwas günstigeres Licht als
am Nachmittag
|
|
zuvor zu haben , um den gewaltigen Corona Arch in seiner
ganzen Pracht ablichten zu können... |
|
Dazu fahren wir den hübschen Scenic Byway 279 entlang
des Colorado River .
|
|
Direkt an der auch " Old Potash Road "
genannten Strecke erreichen wir wieder den Parkplatz
, stellen den Wagen ab und |
|
beginnen " den Aufstieg " - dieser ist nicht besonders
schwierig , in Anbetracht der großen
Hitze an diesem Tag fällt das
|
|
ständige Bergauflaufen aber nicht gerade leicht ... |
|
Es sind einige Anstiege sowie eine in den Fels gehauene
Treppe zu überwinden , aber so richtig
knifflige Stellen gibt es zu Glück |
|
nicht , und so gelangen wir am riesigen Corona Arch
, durch den in einem Werbefilm sogar
Hubschrauber fliegen , zum schönsten |
|
Zeitpunkt an . Die Sonne steht so , wie wir uns das
vorgestellt haben , und so gelingen
im Endeffekt auch recht gute Pic´s...
Danke ! |
|
Doch wir zeichnen uns auch heute durch Beharrlichkeit
aus und haben noch " Einen " auf
Lager : |
|
Die " Fisher Towers " , östlich von Moab gelegen
, bekommen heute noch Besuch von
uns ! |
|
Diese westernreife Kulisse steht im Verdacht , bei Sonnenuntergang
das schönste Braun des gesamten
Colorado Plateaus |
|
hervorzuzaubern ! Da dürfen wir natürlich nicht fehlen
! Und so finden wir uns pünktlich
zur " Goldenen Stunde " hier ein... |
|
Die rostroten Felstürme halten ihr " Versprechen " ,
und so können wir unser letztes
Highlight des Tages
|
|
bei einer Wanderung am Fuße der Towers ablichten ... |
Wir fahren im Dunkel des Abends noch
einige Meilen nach Süden und übernachten
in dem kleinen " Kaff "
Blanding
. |
|
|
|
|
Punkt acht laden wir unsere Taschen in den Wagen und
nehmen den Weg zum "
Mule Canyon
" in Angriff .
|
| |
Die Fahrt führt durch relativ ebenes Gelände und ist
nicht besonders aufregend .
|
|
Einzig die ziemlich schlecht auszumachende Abfahrt zum
Trailhead bringt unser Blut ein
klein wenig in Wallung .
|
|
Doch der sandige Weg ist schnell entdeckt , und so gelangen
wir ohne Probleme zu einer kleinen
Parkbucht , wo wir unseren |
|
Trail Blazer für einige Stunden abstellen. |
|
Unser Reiseplan sieht als erstes Ziel des noch jungen
Tages eine einstige Anasazibehausung
vor. |
|
Das ist zwar für uns sehr interessant , in der " Primitve
Area " des Gebietes um " Four Corner
" aber keine Seltenheit .
|
|
Doch diese Klippenwohnungen haben es in sich - oder
besser : "über sich" ! |
|
Wir suchen nach dem " House on Fire " , dem " brennenden
Haus " - diese ehemalige Wohnstätte
ist ein absolut starkes Motiv ,
|
|
vorausgesetzt , man findet sie ...
|
|
Denn sie ist vom Grund des Mule Canyon , durch den unsere
kleine Wanderung verläuft , sehr
schlecht auszumachen . |
|
Die Ureinwohner waren eben absolute Meister der Tarnung
, schließlich sicherte ihnen diese
Eigenschaft das Überleben .
|
|
Nach einer knappen halben Stunde wird uns bewusst ,
dass wir wohl der Anasazi - Taktik
auch noch hunderte Jahre später |
|
auf den Leim gegangen sind . Zwar haben wir an den steilen
Canyonwänden weitere Gebäude entdeckt
, offensichtlich sind |
|
wir aber schon ein ganzes Stück zu weit gelaufen . |
|
Doch unser kleiner " Vorbeimarsch " ist nicht so schlimm
, denn um so größer ist dafür die
Freude , als wir auf dem Rückweg |
|
endlich besagte Stätte finden - doch was ist das ?
|
|
Auf diversen , wenn auch seltenen Fotos , scheint das
Dach des Hauses " Feuer und Flamme
" zu sein ! |
|
Uns präsentiert es sich dagegen eher etwas einfarbig
und fade . Um doch noch zu unseren
Pic´s zu kommen , üben wir uns |
|
in Geduld , und siehe da : Die Sonne , die gestern Abend
von Regenwolken verdrängt worden
war , kommt doch noch heraus . |
|
Nun haben wir optimale Bedingungen und lassen es so
richtig krachen ...
|
|
Erst als alle möglichen Blickwinkel und Einstellungen
auf den Chips gespeichert sind ,
ziehen wir uns zurück... :-) |
|
Wir fahren nun weiter nach Süden , machen Halt am "
Mexican Hat " und bewegen uns zielstrebig
auf das nächste Highlight zu :
|
|
Das "
Monument Valley
" steht für den Nachmittag auf dem
Programm . |
|
Wir durchqueren den " Tribal Park " , welcher der Navajo
Nation untersteht , mit unserem
Wagen , zumindest , soweit es erlaubt
ist . |
|
Auch werden hier wieder die " Speicher " gefüllt : Gut
, dass jeder von uns beiden seine
eigene " Fotobank " dabei hat ... |
|
Der Sonnenuntergang wird natürlich noch " mitgenommen
" - schließlich taucht er dann die
gesamte Szenerie in tiefes Rot :
Wow ! |
|
Eine Übernachtung suchen wir uns in der Stadt
Page /
Arizona , zu der wir noch eine ganze
Weile fahren müssen .
|
Dafür können wir dann morgen früh das erste Mal so richtig
ausschlafen ( endlich ... ) |
|
|
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|
Heute geht es mal nicht ganz so hektisch los . Nach
dem Frühstück und einer kleinen
Shoppingtour , wo wir uns für die
nächsten |
| |
Tage mit " Fressalien " eindecken , fahren wir nur ein
paar Meilen raus aus der Stadt . |
|
Südlich von Page befindet sich nämlich eine gigantische
Hufeisenschleife , welche der Colorado
River in Jahrmillionen |
|
in den Sandstein geschürft hat . |
|
Sind wir bei unserem 99'er Trip noch ahnungslos daran
vorbeigefahren , so ist die Abfahrt
zur "
Horseshoe
Bend " |
|
mittlerweile ausgeschildert und mit Parkplatz " versehen
"... |
|
Die Sonne steht hoch am Himmel - und das bedeutet ,
dass wir uns auf dem schnellsten
Wege zum "
Lower Antelope
Canyon " |
|
machen sollten . |
|
Das Licht scheint für gute Pic's perfekt zu sein , und
da der Canyon nicht weit entfernt
von der " Bend " ist , sind wir
recht schnell
|
|
vor Ort und steigen alsbald hinab in
den " Korkenziehercanyon " , der
seinen Namen aufgrund seiner Formen
durchaus verdient ... |
|
Jetzt staunen und knipsen wir nur noch um die Wette
! Ein Bild wird schöner als das
andere , und wir sind völlig happy
... |
|
Nach dem Besuch dieser traumhaften " Felsspalte " ist
es nun Zeit , sich wiederzufinden
. |
|
Zu diesem Zweck geht es in Richtung Süden . Uns zieht
es jetzt in den " Glen Canyon "
, |
|
genauer gesagt in das Gebiet um "
Lees Ferry
" , einer ehemaligen Fähre über
den Colorado River. |
|
An der Abbruchkante der " Vermilion Cliffs " stoßen
wir auf ´" Steinpilze " , die diesen
Namen wirklich verdient haben ! |
|
Weiter geht es dann zu der kleinen Marina , wo heutzutage
die Raftingboote , die den Colorado
auf seinem weiteren Weg
|
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bezwingen wollen , zu Wasser gelassen werden .
|
|
Dann wieder zurück nach Page . Wir haben noch ein Ziel
für heute auf Lager : den " Alstrom
Point " , |
|
im Norden des " Lake Powell " gelegen , wollen
wir im Sonnenuntergang mit Vollmond
ablichten . |
|
Davon träumt doch jeder Foto - Ambitionierte , der in
diesem Gebiet unterwegs ist ... |
|
Wir nehmen uns davon natürlich nicht aus .
|
|
Christian ist allerdings im ersten Moment erschrocken
: |
|
Bei unserem ersten Besuch des Stausees im Jahre '99
war der Wasserstand doch noch um
einiges höher ! |
|
Na ja , egal . Wir machen uns auf den Weg zu diesem
Aussichtspunkt . Trotz Geländewagen
geht die Fahrt doch recht |
|
schleppend voran . Nach einer doch schon beträchtlich
zurückgelegten Wegstrecke sehen
wir ein , |
|
dass eine Weiterfahrt nicht mehr viel Sinn macht , da
es zu dunkel zum Fotografieren wird
. |
Wir beschließen umzukehren und das Projekt auf unbestimmte
Zeit zu verschieben...
:-( |
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Noch in der Nacht werden wir durch das dumpfe Grollen
eines heftigen Gewitters geweckt
. |
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Morgens um acht lacht die Sonne , und wir schicken uns
an aufzubrechen .
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Halb neun gießt es wie aus Kannen . Und so geht dieses
Spiel den ganzen Tag weiter :-(
! |
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Wir versehen den Dienstag somit mit einem " Haken "
und nutzen die Zeit , um schon einmal
unserer Wanderorientierung |
|
für morgen Vorlauf zu verschaffen . Wir fahren in Richtung
Westen , um die Lage des "
Toadstool
Hoodoo " und die
Abfahrt zu den |
|
"
Coyote Buttes
" abzuchecken . So sind wir schon
einmal im Klaren , was uns demnächst
erwartet , und brauchen dann nicht |
|
herumzusuchen . Wir machen Stopp an der Paria Contact
Station und dem G.S.E.N.M. - Visitor
Center in Big Water und
|
|
bringen so dies und das in Erfahrung . In einer Regenpause
werfen wir einen Blick auf den Glen
Canyon Dam und begeben uns
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danach zu " Foto Quick " , wo man kostenlos im
Web serven und eMails abrufen kann
- vielen Dank für diesen Service
! |
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So bekommen wir auch unsere Zeit herum... |
Das Abendmahl nehmen wir im "
Fiesta Mexicana " , einem Restaurant
der Stadt ein und werden
so ein wenig entschädigt
;-)
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Für heute haben wir schon vor Monaten Permits für das
Gebiet der "
Coyote Buttes
South " im Internet
erstanden und |
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somit auf dieses Erlebnis hingefiebert . Doch bevor
es soweit ist , machen wir während
unserer Anfahrt ins " Zielgebiet
" einen |
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kurzen Abstecher zum "
Toadstool
Hoodoo " , der unweit
des Highways liegt .
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Nach der verhältnismäßig kleinen Wanderung steuern wir
nun die " House Rock Valley Road
" an. |
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Sie fungiert als Zubringer in eines der abgelegensten
Gebiete des Südwestens .
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Doch schon nach wenigen Metern auf dieser Dirt Road
wird die Fahrt jäh unterbrochen
: |
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Ein paar Leute haben ihre Fahrzeuge links und rechts
der Piste abgestellt und nehmen
ungläubig den Zustand derselbigen
war.... |
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Mitten über die H.R.V.R. , wie sie auch genannt wird
( in Ami - Land wird ja alles abgekürzt
) , hat sich ein sonst trockener |
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Wash infolge des gestrigen Regentages stark mit Wasser
gefüllt und " rauscht " nun vor
den Augen der |
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" Ich -habe -ein- Permit- und -würde -es- gerne -auch-
heute- einlösen - Leute " vorbei
und hindert diese massiv an der
Weiterfahrt... |
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Alle können es kaum fassen , aber es ist wie es ist
: umkehren , abbrechen , Segel streichen.... |
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Nun gibt es drei Möglichkeiten : 1. hinschmeißen...
2. riesigen Umweg und Zeitverlust
hinnehmen ( man kann über Kanab |
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oder Page die " House Rock Valley Road " auch von Süden
her ( US 89 Old ) entern ) , oder
3. man probiert es... |
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Wir probieren es ! Sch....egal , jetzt gilt es ! Wozu
haben wir denn sonst einen teuren
4-WD gemietet ? |
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Und so lassen wir uns , unter den erschrockenen
Blicken der " Zwangszuschauer "
, langsam über eine " Schlammrampe
" |
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in den Wash gleiten - der Leiterrahmen auf der Unterseite
unseres Automobils ist jetzt zwar
vollkommen mit Dreck |
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gefüllt , doch nach ein paar Minuten " krabbeln " wir
auf der anderen Seite des Bachlaufes
langsam wieder auf die feste Road |
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zurück... |
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Booaahh ! Das war nicht ohne ! So erlebt man das
Colorado Plateau mal richtig
life... |
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Nachdem wir unseren Angstschweiß getrocknet haben und
der Puls wieder einigermaßen normal
ist , nehmen wir wieder Fahrt auf
. |
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Vier Holländer , welche zuvor durch den Wash gewatet
waren , nehmen wir , trotzdem, dass
sie
völlig schlammverschmiert |
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sind , auf unserer Rücksitzbank mit
, da die Strecke bis zum Trailhead
"Wire Pass" doch noch beträchtlich
ist... ;-) |
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Einige Zeit später kommen wir an den Y - Abzweig , der
zum Südteil der
Coyote Buttes führen soll . |
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Hier machen wir unser GPS - Gerät ( z.B.
Garmin eTrex
) " scharf " und folgen
nun dem kleinen Feldweg ins " Outback
" :-) |
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Bald darauf sehen wir an einem unscheinbaren Weg einen
BLM - typischen braunen Blechstreifen
. |
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Allerdings nehmen wir ihn nicht ganz ernst , da die
Beschriftung , welche die BLM -
Wegenummer angibt , schon sehr lange
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das Zeitliche gesegnet zu haben scheint ; und so fahren
wir weiter in der Hoffnung , dass
es noch eine weitere Abbiegung gibt.... |
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Auch sind in diese Richtung kaum noch Fahrspuren erkennbar
- bei einem Gebiet , für das Permits
vergeben werden ??? |
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Ganz im Gegensatz zu der von uns gewählten Piste - hier
scheint vor nicht allzu langer Zeit
jemand entlanggefahren zu sein... |
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Laut unserem Navi bewegen wir uns in einigen Meilen
Entfernung halbkreisförmig um unser
Ziel herum , aber ohne ihm
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entscheidend näher zu kommen - doch die Hoffnung , auf
einen Abzweig zur " CBS " zu treffen
, stirbt bekanntermaßen zuletzt
! |
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Die roten Felsformationen der " Cottonwood Cove " ,
die immer zu unserer Linken liegt
, machen wir per Fernglas recht gut
aus . |
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Inzwischen taucht aber vor uns ein ganz anderes Gebilde
auf : ein weißes Felsmassiv , einer
Burg oder Festung gleich ,
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mit goldenen Zinnen verziert , steht trutzig in dieser
Einöde herum . Eine Befragung des
GPS - Gerätes lässt uns erahnen
: |
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ist dies etwa "
White Pocket
" ? Das kann doch nicht sein !
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Die Felsformation , die eigentlich erst ein paar Tage
später auf unserem Programm stand
, sehen wir
durch Zufall direkt vor uns ! |
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Oder täuschen wir uns ? Das sah auf unserer Karte
alles viel weiter entfernt aus !
Na ja , mal sehen . |
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An einigen Stellen müssen wir uns ganz schön durch den
Sand wühlen , aber wir kommen voran
. |
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Nachdem wir so etwas wie einen Zaun ( die Spiegel passen
gerade so durch das Loch der Bretterwand
) einer kleinen Ranch |
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durchfahren haben , liegt das Ende unserer Fahrt schon
vor Augen . |
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Hier , an dem Platz , wo es nicht mehr weiter geht ,
treffen wir einen etwas pikiert
schauenden Mann . Im Gespräch stellt |
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sich dann heraus , dass er Ranger des BLM ist und die
letzten drei Tage im Sand der Strecke
festsaß . Offenbar war er auf |
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so etwas vorbereitet , denn der Kofferraum seines Offroaders
war vollgepackt mit Kocher , Büchsenfraß
und Wasser sowie |
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Kleidung aller Art . Auf einer selbst installierten
Wäscheleine trocknete er die Klamotten
des regnerischen Vortages ... |
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Auf die Frage , wo wir uns nun eigentlich befinden ,
antwortete er trocken : "
White Pocket
" ! |
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Mann , was für ein Glück ! Oder ist es etwa Pech
? Schließlich haben wir Permits
für die "
CBS
" , und nur für heute... |
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Was tun ? Der erste Gedanke ist meist der richtige
, und so beschließt Christian ,
natürlich rational denkend : |
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Da wir jetzt den Weg zu diesem ausgemachten " Geheimtipp
des Südwestens " kennen , fahren
wir zurück zur CBS ,
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nutzen unsere Permits und schauen hier ein andermal
vorbei - wir haben ja noch so viel
Zeit... |
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Wir sitzen schon wieder im Wagen , fahren ein paar Meter
und denken : Quatsch ! Umkehren
, nichts als UMKEHREN ! |
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Ein Glücksfall , dass es gestern wie aus Eimern geschüttet
hat ! Da ist der Sand noch zu bewältigen
! |
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Hier tritt der gleiche Effekt zutage , wie wir ihn vom
Strand kennen : dort , wo der Sand
durch die Wellen nass wird , ist
er fest ! |
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Warum sind wir da nicht gleich drauf gekommen ? Da finden
die Reifen des 4WD noch etwas Halt... |
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Erkenntnis : War kurz vor deinem Trip Regenwetter ,
kommst du mit einem Rental - Jeep
selbst zu " White Pocket " ! |
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Also kehren wir um . Der Ranger , der immer noch an
seinem Wagen steht , guckt noch
noch etwas komischer
, |
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als er unser weißes Fahrzeug
erneut am " White
Pocket Trailhead " ankommen sieht... |
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Auf die Frage , wie oft die Permits in der abgelegenen
CBS kontrolliert werden , antwortet
er :" Eher sporadisch ! " ;-)
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Natürlich bleiben wir nach dieser Auskunft hier ! Alles
andere wäre mehr als dumm ! Ein
bisschen Risiko ist halt inklusive... |
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Wir verbringen somit den halben Tag in diesem Gebiet
. Christian geht auf " Entdeckungstour
" um und auf dem Massiv , |
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Martina " begnügt " sich mit den physisch leichteren
Parts des Gebietes .... |
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Bei Sonnenuntergang bekommen wir dann doch ein wenig
" Muffengang " : Übernachten oder
nicht ? |
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Kommen wir nach dem heutigen Hitzetag noch problemlos
zurück ? Fragen über Fragen !
Wie macht man es nun richtig ? |
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Schließlich entscheiden wir uns für die " Flucht " -
ob es die richtige Idee ist , werden
wir wohl nie erfahren ! |
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Bei dem Versuch , den im ersten Kapitel
genannten Wash auf dem Rückweg zu
durchqueren , scheitern wir kläglich
an der Physik... |
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Wir kommen einfach nicht zurück auf die befestigte Piste
! Stattdessen leidet die Frontschürze
unseres Wagens ein wenig ... |
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Es bleibt uns nichts anders übrig als über die " Südroute
" , sprich über die " Old US 89
" , nach Page zu fahren , wo
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Dusche und Betten förmlich auf uns warten . 23.00 Uhr
erreichen wir total müde das Motel
- knips und weg... |
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Eines unserer Hauptziele haben wir ja schon tags zuvor
, wenn auch durch Zufall , " abgehakt
" . |
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Dafür mussten wir leider unser Permit für den Südteil
der Coyote Buttes , über das wir
uns so gefreut hatten , verfallen
lassen . |
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Doch , lieber Leser , wer jetzt meint : " Das war's
dann " , der irrt gewaltig ... |
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Für heute halten wir eigentlich " Eintrittskarten "
für den heißbegehrten Nordteil der
Coyote Buttes in unserer Hand . |
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Wir sind zwei von weltweit 20 Personen , die dieses
Gebiet heute betreten dürften !
Aber wir machen keinen Gebrauch
davon ! |
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Man möge uns an dieser Stelle für verrückt halten , täte uns aber Unrecht , denn : Vorbereitung ist
alles ! |
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Vorsorglich hatten wir uns Permits für zwei Tage bei der Internetauslosung für die "
CBN
" besorgt ,
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und da das Wetter
stabil und schön bleiben soll , nehmen wir die " Wave
" usw. eben morgen in Angriff ! |
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So nutzen wir die heutigen Tagesstunden endlich für
einen Trip in die "
Coyote Buttes
South " , vorausgesetzt
, wir finden hin... ;-) |
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Und wirklich ! Es klappt ! |
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Der Weg ist zwar ziemlich bandscheibenschädigend , es
geht durch tiefen Sand und über
ruppige Felsplateaus , |
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aber der Trail Blazer bringt uns , wenn auch langsam , an
unser Ziel . |
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Von weitem sehen wir schon die bunten Felskegel der
" Cottonwood Cove " auf uns zukommen
, und die Vorfreude steigt... |
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Nun wird den Rest des Tages das Areal erkundet und geknipst
, was das Zeug hält ! Immer wieder
neue Highlights ! Oh Mann ... |
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Kurz vorm Dunkelwerden kehren wir zum Wagen zurück .
Gute Hilfe leistet hierbei unser
GPS - Gerät , denn die sich |
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vor uns auftuende Kulisse lässt keinen Orientierungspunkt
, wo sich unser Parkplatz befinden
könnte , erkennen... |
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Den Rückweg meistern wir in der hereinbrechenden Nacht
bis zum Parkplatz am " Wire Pass
Trailhead " , dem Startpunkt |
unserer morgigen Wanderung zur " Wave " , wo nun noch
Steaks über einem offenen Feuerchen
gegrillt werden - lecker ....
;-) |
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Der nächste Knaller unserer Reise wird heute " erwandert
" : es geht in den bei Wanderern
und Fotografen wohl begehrtesten |
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Teil des Gebietes " Paria Canyon - Vermilion Cliffs
Wilderness " , den "
Coyote Buttes
North " mit seinem
einmaligen |
|
" Superstar " - der " Wave " . |
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Wie oft haben wir sie schon auf Bildern einschlägiger
Fotowebseiten bewundert und davon
geträumt , sie selbst einmal zu
sehen ... |
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Und heute ist es also soweit ! So richtig können wir
es noch gar nicht fassen - erst
das Glück , vor sieben Monaten bei
der |
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Online - Auslosung gleich zweimal zuschlagen zu können
, und dies zu unseren Wunschterminen
! |
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Dann auch noch pünktlich und unversehrt vor Ort sein
bei einem Traumwetter - unfassbar
!!! |
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Glaubt uns , dies alles ist nicht selbstverständlich
und führt bei uns zur massenhaften
Ausschüttung von Glückshormonen
... ;-) |
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Also tragen wir uns schon morgens in das " Trailhead
Register " ein , eine Tabelle ,
in der man Name usw. vermerkt ,
|
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damit die Ranger anfangen dich zu suchen , wenn
der Wagen schon drei Wochen den
gleichen Parkplatz belegt ... ;-) |
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Doch bevor wir den Weg zur Wave beginnen , wird erst
einmal ein Abstecher zu einem kleinen
Doppel - Arch , der hier in der |
|
Nähe sein soll , unternommen . Der ist gar nicht mal
schwer zu finden , doch die GPS-
Daten , welche uns vorliegen ,
|
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weichen dann doch um einige hundert Meter von unseren
Messungen ab ; das kostet doch Erhebliches
an Zeit . |
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Weiter zum Hauptziel . Das zuständige Bureau of Land
Management hat uns schöne bunte
Beschreibungen zugeschickt ,
|
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ebenfalls mit Navidaten und sogar mit Fotos versehen
, und so ist der Weg mit ein bisschen
Fantasie doch recht leicht |
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zu finden - unterschätzen sollte man den 5 km langen
Hinweg , der über Slickrock und
durch tiefen Sand führt, aber nicht
! |
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Doch wir haben sie nun vor uns ! Noch ein paar beschwerliche
Schritte eine sandige Bergaufpassage
hinauf und : |
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WIR SIND AM ZIEL ! Yeah ! Strike ! Bingo ! |
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Wir stehen vorm Nordeingang der Wave und können uns
schon jetzt an dem toll geschwungenen
Fels , der in allen Rottönen |
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leuchtet , erfreuen . Es ertönt das Kommando : " Kamera
heraus ! " - und nun gibt
es kein Halten mehr ... |
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Das Licht ist perfekt , und irgendwie ist die " Welle
" um einiges größer , als wir uns
das vorgestellt haben - WOW ! |
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Doch hier gibt es nicht nur das zu sehen . Und so "
durchforsten " wir das Plateau bis
zum späten Nachmittag .
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Das Dauergrinsen , welches von unseren
Gesichtern Besitz ergriffen hat
, werden wir wohl die nächsten Tage
nicht mehr los ! |
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Fazit : Der Nordteil der Coyote Buttes ist um einiges
anders als sein " Geschwisterchen
" - aber nicht unbedingt schöner
. |
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Möchte man den ultimativen Wander- und
Foto - Kick erleben , sollte man
auf jeden Fall beide Gebiete besuchen
- ein Traum... |
Zur Belohnung heute Abend noch einmal " mexikanisch
" ... |
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Die Vorräte rüsten wir an diesem noch jungen Tag als
erste Amtshandlung nach . Ein "
Frühstücksfachgeschäft " ,
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lockt uns mit dem vielversprechenden Namen " Ranch House
Grille " an . Es ist Wochenende
, und ganz Page scheint |
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hier seine Morgenmahlzeit einnehmen zu wollen ! Ja ,
will denn hier keiner mehr zu Haus
am Tisch sitzen ? |
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Nach anfänglichem Warten gehen wir doch noch gut gesättigt
aus der " Breakfast - Halle " und
steuern geradewegs |
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auf den von der Stadt nicht gerade weit entfernten "
Upper Antelope
Canyon " zu . Es
ist ein gewisser Andrang auf dem |
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vorgelagerten Parkplatz zu registrieren . Und alles
hier hat sich gegenüber unserem
99'er Trip etwas " touristischer
" gestaltet ...
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Auch die Fahrzeuge , mit denen die Touris durch den
sandigen Wash mittlerweile zum Canyon
geschippert werden , sind |
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von einstigen Jeeps zu Kleinlastwagen mutiert ...
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Das spricht für ein brummendes Geschäft , aber auch
für eine anzunehmende Überfüllung des Slotcanyons !
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Und wahrlich ! Unsere Befürchtungen treten leider
ein . Ok , es
ist Wochenausklang , die Leute haben
Zeit , |
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kommen von weit her , und sicherlich ist unser Besuch
zeitlich deshalb nicht optimal terminiert
. Aber das ist schon heftig !
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Nicht genug , dass man sich ganz im Gegensatz zum ersten
Besuch , der schon ein paar Jahre
zurückliegt , den Canyon
|
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mit anderen Leuten , die ständig vor die Linse laufen
, " teilen " muss , nein , man unterliegt
auch noch einer Zeitbeschränkung
! |
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Bei diesem gelinde gesagt " Ameisenhaufen "
noch ein ordentliches Bild hinzubekommen
ist ein mentaler Härtetest ! |
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Aber mit einem Schuss " Luck " versehen kommen wir auch
hier zu herrlichen Aufnahmen . Leider
ist die Jahreszeit zum |
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Ablichten des fotogenen " Beam " ungünstig - die Sonne
steht offensichtlich zu tief - dafür
aber hier im Sommer braten - Nö
! |
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An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei all
den Besuchern des Canyons bedanken
, die mit Verständnis
|
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auf unsere aufgebauten Stative reagiert und auf die
langen Belichtungszeiten Rücksicht
genommen haben !
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Das Fotografengehabe kann mitunter ganz schön nervig
sein und solch einen einmaligen
Besuch beeinträchtigen ... |
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Dank auch an alle , die an selbigem Tag hier Gast sein
wollten , dann aber doch nicht erschienen
sind ... ;-) |
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Den " Menschenmassen " entflohen , peilen wir eine Brücke
der US 89 südlich von Page an .
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Hier befindet sich der " Waterholes Canyon " , ebenfalls
ein Slotcanyon und vom selben Wasser
gespeist , welches auch |
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die zwei " Antelope Canyons " bei Niederschlag durchfließt
. Heute verdient er aber das Prädikat
" Waterfull Canyon " ! |
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Wassermassen schieben sich auch noch Tage nach dem letzten
Regenguss durch den Felsritz -
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vergessen wir einfach einen Einstieg - wäre eben günstig
gewesen , denn er befindet sich
auf Navajoland .
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Bei seinem Besuch und einem der beiden " Antelopes "
hätten wir einen weiteren Navajo
Nation - Aufschlag gespart - egal
. |
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So enteilen wir dem Wüstenstädtchen gen Norden
, sagen " Tschüss" für dieses
Jahr und biegen etliche Meilen später
rechts |
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auf die "
Cottonwood
Canyon Road " ab
. Auf der " To - Do - Liste " steht
der " Yellow Rock " , ein gelb eingefärbter
Berg , |
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der gerade in der Nachmittagssonne besonders neckisch
aussehen soll . Parkplatz sofort
gefunden , Register Box beschriftet
, |
|
Aufstieg zum Rock aber nicht gefunden . Uns bleibt aber
keine Zeit mehr zum Suchen , denn
ein Gewitter rückt bedrohlich |
|
in unsere Richtung vor . Wer weiß , dass die " CCR "
, wie sie auch genannt wird , bis
zu 72 Stunden nach einem Gewitter |
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unbefahrbar ist , der nimmt genau jetzt Reißaus ! Im
schlechtesten Fall sitzt du dann
hier eine ganze Zeit ungewollt fest
. |
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Wir disponieren um und nehmen Kurs auf den "
Grosvenor
Arch " , der von
unserer Route aus ohne Probleme
erreichbar ist . |
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Auch hier sind wir zur rechten Zeit am rechten Ort .
Das Licht des nahenden Sonnenuntergangs
taucht den spektakulären |
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Fels - Doppel - Bogen in unschlagbar tiefgelbes Licht
- das ist die " Golden Hour " -
den Namen hat sie sich verdient
... |
Unsere erschöpften Häupter drücken wir heute Abend in
die Kissen eines kleinen Motels
in Escalante an der State Route
12 . |
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Gleich in der Früh' machen wir uns los um die Fundstelle
der mystischen "
Moqui Marbles
" systematisch einzukreisen ... |
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Dies ist nicht einfach , haben wir doch nur sehr vage
Infos zusammen getragen . Es gelingt
uns schließlich doch .
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Natürlich ist auch hierüber die Freude groß , und so
verweilen wir inmitten tausender
Metallkugeln noch eine ganze Zeit
... |
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Die Sonne hat den Zenit erreicht und wir den "
Lower Calf
Creek Fall " : einen
traumhaften Wasserfall , der am
Ende |
|
einer " Sackgassenschlucht " spektakulär in die Tiefe
hinabstürzt ... |
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Die sehr schöne Wanderroute ist auf jeden Fall zu empfehlen
- lernt man doch bei einem Trip
noch eine ganze Menge |
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über diese Gegend . Dafür sorgt eine kleine " Self -
Guide" - Broschüre , welche in der
Register Box zu finden ist .
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Nun will uns das Tageslicht in absehbarer Zeit schon
wieder verlassen . Deshalb sind
wir im "
Devils Garden
" des |
|
Escalante Canyons anzutreffen . Zauberhafte meterhohe
Sandsteingebilde wurden hier geradezu
kunstvoll " aufgestellt " ;-) |
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und leuchten in der sinkenden Sonne in den imposantesten
Gelb- und Rottönen .
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Sogar ein filigraner Felsbogen ist vorhanden , der "
Metate Arch " , und bittet um eine
Aufnahme auf unser Speichermedium
... |
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Da sagen wir doch nicht " Nein " ! Schlafen gehen
wir allerdings in einem Motel in
Tropic - einem Nest am Fuße des
|
"
Bryce Canyon
" , dem wir morgen unsere Aufwartung
machen wollen ;-)
...gähn... |
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Kurz nach Sonnenaufgang lässt uns noch die eiskalte
Luft des hochgelegenen "
Bryce Canyon
National Park " (
-4°C ) frösteln ,
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der Anblick der herrlichen Pastellfarben , die bei dieser
Schummerbeleuchtung zu Tage treten
, wärmt uns aber gleich wieder auf
. |
|
Spätestens an den inzwischen heißgelaufenen Digitalkameras
kann man sich die Finger wärmen
... |
|
Mann , in dieser Höhe ist schon Nachtfrost - kein Wunder
, liegt doch der höchste Punkt des
Parks bei ca. 2800m ! |
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Wir wandern verschiedene Trails entlang und machen immer
wieder an den Overlooks halt , |
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bieten sie doch einfach die besten Aus- und Überblicke über diese tolle Naturschönheit
. |
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Gegen Mittag wird das Licht des wolkenlosen Himmels
dann doch ziemlich hart für gute
Fotografien , und so entschließen
wir uns , |
|
das Areal für ein paar Stunden zu verlassen und den
nur knapp zwanzig Meilen entfernten
"
Kodachrome
Basin State Park
" |
|
anzusteuern . Dort sind wir völlig alleine und " erforschen
" das kleine , aber feine Schutzgebiet
, welches durch |
|
eine größere Anzahl senkrecht stehender Gesteinssäulen
besonders markant und fotogen ist
. |
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Zum Sonnenuntergang finden wir uns nach diesem Ausflug
wieder im Bryce Canyon ein , |
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wo intensivste Farben die wunderschönen filigranen Hoodoos noch mehr in Szene
setzen ... |
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Die Spitzen und " Zinnen " der Felstürmchen beginnen
mit den letzten Sonnenstrahlen regelrecht
zu glühen , bevor sie im Licht |
|
der Dämmerung ein graues , tristes Mäntelchen anlegen
. |
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Wir nutzen die Zeit des angebrochenen Abends für eine
Einkehr in " Rubys Inn " , wo wir
schmausen , und die Weiterfahrt |
zu
Mt. Carmel , wo wir schlapp in die Motelbetten
" sacken " ....
;-) |
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Nach einer deftigen " Brotzeit " - dies ist wörtlich
zu verstehen , da wir uns durch
die verschiedensten Toastsorten
des |
 |
Coffeeshops testen durften - und einer äußerst netten
Unterhaltung mit der uns bedienenden
Dame brechen wir nach Westen auf
. |
|
Es ist nicht allzu viel Zeit verstrichen , da passieren
wir den Parkeingang des "
Zion National
Park " .
|
|
Hier toben wir uns , wie an den vorangegangenen Tagen
auch , fotografisch und wandertechnisch
stundenlang aus... |
|
Da sich die Sonnenstrahlen wegen eines nahenden Gewitters
aus dem Canyon verabschieden , disponieren
wir um |
|
und verlassen den Park in die gleiche Richtung , aus
der wir gekommen sind .
|
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Unser Nachmittagsziel ist der "
Coral Pink
Sand Dunes State Park
" , welcher die einzigen Sanddünen
weit und breit beherbergt . |
|
Und was für schöne ! Verbunden mit der Anreise ist die
Hoffnung , dass das Gewitter , welches
in den Zion NP aus dieser
|
|
Himmelsrichtung hereinzog , sämtliche Spuren im korallerosa
leuchtenden Sand dieses natürlichen
Kleinods verwischt hat |
|
und wir die wunderschönen Dünen sozusagen " jungfräulich
" vor die Linse bekommen ... |
|
Und wahrhaftig : Wir haben Glück ! Es passt wieder alles
zusammen , und unsere " Strähne
" reißt nicht ab ... |
|
Die wunderschönen Sandhügel sind wie aus dem Ei gepellt
- kein Fußabdruck ist zu sehen ,
keine Reifenspur , nichts ! |
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Der Wind hat die Oberfläche bereits abgetrocknet , eine
laue Brise wirbelt hier und da schon
wieder Sand auf , und unser Gang |
|
fällt auf dem noch festen Untergrund nicht sonderlich
schwer . Mit diesen Traumkonditionen
ausgerüstet bleiben wir
|
|
selbstverständlich bis zu dem Zeitpunkt , wo die Sonne
endgültig hinter dem Horizont verschwindet... |
|
Wir legen noch ganz schön viele Meilen im Dunkel zurück
und übernachten in
Mesquite / Nevada
, kurz hinter der Grenze zu |
Utah - hier sind die Motelpreise einfach unschlagbar
! Aber gegenüber 1999 immerhin um
zehn Dollar pro Zimmer angestiegen
! |
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|
Diesen Morgen beginnen wir mit einem deftigen Breakfast
. Dann führt uns unsere Neugier
in den kleinen , aber sehr schönen |
 |
"
Valley of
Fire State Park "
, welcher , oft unbeachtet , an
der Interstate 15 nördlich
von Las Vegas auf " Besuch " wartet... |
|
Auf den ersten Blick wird uns bei der Einfahrt in das
Gebiet klar , warum dieser Park
einfach solch einen Namen tragen
muss ! |
|
Das Rot der wie Schweizer Käse durchlöcherten Felsformationen
ist einfach der Hammer ... |
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Wir verschaffen uns einen Überblick , indem wir die
Parkstraßen einmal grob abfahren
. |
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So grenzen wir unsere Ziele für den Nachmittag ein .
|
|
Jetzt , wo die Sonne sich schon so langsam , aber sicher
auf dem Feierabend vorbereitet ,
schlägt unsere Stunde .
|
|
Der " Rainbow Vista " , ein durch und durch eingefärbtes
Gebiet , beginnt seine Farben
und Strukturen
|
|
" herauszuarbeiten " , der " Silica Dome " zeigt
sich von seiner besten Seite , der
" Ephemeral Arch " brennt regelrecht |
|
und der " Elephant Rock " sieht mit der Schattenbildung
auf seiner " Haut " erst so richtig
gut aus .... |
|
Die Felsen des Parks , tiefgelb und rostrot inzwischen
, glühen förmlich im Licht des Sonnenuntergangs
... |
|
Doch auch , nachdem die Dämmerung dem Dunkel des angebrochenen
Abends gewichen ist , kann man bei
genauerem |
|
Hinschauen doch noch etwas Glühendes ausmachen - unsere
Kameras ! An ihnen " wärmen " wir
uns bei einem |
|
tagesabschließenden BBQ , welches wir an einem
fest installierten Grill veranstalten
- hmmmmmm ! |
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Doch noch ist der Tag nicht vorbei , und so nutzen wir
die verbleibenden Stunden , um uns
unserem morgigen Ziel zu nähern
. |
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Unser Route führt unweigerlich über Las Vegas . Als
der Interstate 15 beginnt , hinab
ins Tal , wo die Stadt liegt , zu
führen , |
|
stockt uns der Atem , und ein Schauer läuft uns den
Rücken hinunter :
|
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Von hier oben blicken wir auf das riesige goldene Lichtermeer der Spielerstadt - einfach
Wahnsinn ! |
|
Mit diesem tollen Eindruck im Hinterkopf erreichen wir
spät abends ein Motel unweit des
Armagosa Valley , direkt an der |
|
kalifornischen Grenze . Völlig geplättet ( so wie die
vorangegangenen Tage auch ...) fallen
wir in die Betten . |
Die Vorfreude auf unseren Trip ins "
Death Valley
" nehmen wir mit in die " Heia "
... ;-) |
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Der Tag ist noch jung , und wir brechen
schon wieder auf .
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Das " Tal des Todes " wollen wir heute
, kurz vor Schluss unserer Reise
, entern und so unserem Trip ein
letztes Highlight |
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bescheren . Um diese Uhrzeit hat man wohl vom " Dantes
View " den besten Blick ins Tal
. Doch leider ist der Weg dorthin |
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gesperrt . Also Häkchen dran und weiter . Es warten
weitere " Points Of Interests "
auf uns , denen wir gerne einen
Besuch |
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abstatten wollen . Und so verbringen wir den Tag , wo
sich die Sonne hinter einem angenehmen
Wolkenschleier verbirgt ,
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im " Golden Canyon " , an " Devils Golf Course " , beim
" Badwater Point " , am " Zabriskie
Point " , " Stovepipe Wells " usw.
. |
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Nach eindringlicher Überlegung lassen wir von einer
Fahrt zum " Race Track " ab , da
wir übermorgen unseren Mietwagen
heil |
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abgeben müssen - da wird es knapp , einen evtl. beschädigten
Reifen ( die Strecke soll teilweise
recht brutal zum Material sein ) |
|
zu ersetzen ; aufgeschoben ist nicht aufgehoben - vielleicht
dann beim nächsten Trip ? Mal sehen
. |
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Den wieder einmal sehr gelungenen Tag runden wir noch
mit einem Besuch in der Ghost Town
" Rhyolite " ab .
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Übernachtung in North Las Vegas , davor geht es auf
den " Strip " , in einige Mega -
Hotels - das muss eben einfach sein
! |
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Heute morgen steht noch einmal eine gründliche Reinigung
unseres Rental Car
an . |
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Der Schlamm unserer Outdoor - Fahrten
hängt noch am gesamten Unterboden
fest . Doch in Vegas eine SB-Waschbox
, |
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wie wir sie in Deutschland kennen , zu finden , gestaltet
sich als echte Herausforderung und
kostet jede Menge Zeit . |
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Nach einer guten Stunde werden wir dann fündig , weitere
sechzig Minuten später und um einige
Dollar ärmer haben wir unsere |
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Spuren " verwischt " ;-) und das Gewissen beruhigt
- so können wir den Trail Blazer
zurückgeben - Puh ! |
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Nun beziehen wir unsere letzte Schlafstätte auf dem
Kontinent - ein Zimmer im " Stratosphere
Tower Hotel " .
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Weiter geht's mit einer Shoppingtour in einem Factory
Outlet der Stadt - wenn man schon
mal da ist ... |
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Um 18.00 Uhr fährt ein Kleinbus vor dem Hotel vor und
holt uns zu einem Heli - Rundflug
über die Stadt ab . |
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Kein Zufall , den haben wir günstig vorgebucht . Die
Crew auf dem Airport ist sehr lustig
, Champagner fließt in Strömen ,
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wir sind auch bester Laune :-))). Die wird noch
einmal gehoben , als wir über die
Hotelmeile , den Strip , schweben
. |
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Schöner kann man solch eine Hammer - Tour einfach nicht
abschließen - da sind wir uns einig
.... :-) |
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Auch heute Abend stehen die Hotels und Casinos auf unserem
Plan . Doch wir zocken nicht , sondern
lassen die Nacht |
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über uns " hereinbrechen " , staunen über die Kreativität
der Amis und pendeln so langsam
aus ... |
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Tschüss , Las Vegas , tschüss Südwesten - das war's
dann . Natürlich war die Zeit viel
zu kurz , das ist doch klar . |
Mit etwas Glück sehen wir uns wieder . Bis dahin ... |