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Beginnen muss man die Tour mit der Erlangung eines Permits (
Erlaubnis ) , welches man per Internet
oder auch in den Visitor Center |
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des Zion National Parks erhalten kann. In der Nebensaison
sollte dies kein Problem darstellen , im
Sommer kann es schon einmal eng werden. |
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Die Zahl der
Besucher ist auf fünfzig Leute pro Tag
beschränkt - und das ist auch gut so . |
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Ob man allerdings so vielen Wanderern begegnet , ist fraglich
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Achtung ! Immer erst die
Flash Flood Gefahr am Backcountry Desk
oder
HIER
in Erfahrung bringen ! |
| Ist man glücklicher Besitzer eines Permits , empfiehlt es sich
, möglichst früh aufzubrechen . |
| Der Hike beginnt am " Left Fork Trailhead " , einem
unscheinbaren Parkplatz ( ca. 8 Meilen
vom Abzweig ) direkt an der Kolob
Terrace Road , |
| die vom kleinen Örtchen " Virgin " nach Nordosten abzweigt
und tief im Zion NP , am " Kolob
Reservoir " endet . |
| Diese Road liegt außerhalb des Parkgebietes und kann über die SR
9 , |
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die die Orte "
Springdale " ( südlicher
Parkeingang des
Zion NP
) mit "
La Verkin
" im Westen verbindet , erreicht werden
. |
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Vor Antritt der Wanderung legt man das " Parking Tag " ,
welches zusammen mit dem Permit
übergeben wurde , |
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gut sichtbar hinter die Frontscheibe des Wagens . Nicht
vergessen , denn der Parkplatz wird
täglich von Rangern kontrolliert . |
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An einer Infotafel , wo man auch noch seinen Abfall entsorgen
kann - in einen der Eimer ! ;-)))
- beginnt der Trail. |
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Dieser windet sich eine ganze Zeit durch bewaldetes Gebiet ,
bis man plötzlich vor einer großen
Schlucht steht : dem " Great West Canyon
" . |
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Hier muss man an der linken Flanke den Abstieg in Angriff
nehmen . Wir warnen vor Übermut !
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Sollte Euch das zu steil und gefährlich vorkommen , überdenkt
lieber noch einmal eure Entscheidung !
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Muss man Euch aus dem Canyon retten , was hauptsächlich mit
dem Helikopter erledigt wird , wird's
richtig teuer ! |
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Der Pfad , wenn man diesen überhaupt so nennen kann , führt
über die Geröllhalde der steilen
Felswand hinunter ins Tal ,
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ist unbefestigt , rutschig und vollkommen ungesichert .
An Stellen , die man kaum noch als Trail
ausmachen kann , sind oft Cairns |
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( Steinpyramiden ) aufgebaut , damit man den Kurs nicht ganz
verliert . Festes Schuhwerk ist genau so
wichtig wie Wanderstöcke . |
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Die bieten Halt auf dem losen Geröll und schonen die
Kniegelenke . Das Risiko des Abrutschens
wird so etwas kalkulierbarer ... |
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Nehmt euch auf jeden Fall genug Zeit für den Abstieg ! |
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Vom Trail aus sieht und hört man schon den rauschenden "
North Creek " .
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Unten angekommen , wendet man sich nach links und folgt dem
Fluss entgegen der Fließrichtung . |
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Hier steht der einzige Wegweiser der ganzen Tour , dem es
an Größe und Sichtbarkeit sehr stark
mangelt !
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Diesen Punkt sehr gut einprägen !!! Zu schnell ist man auf
dem Rückweg vorbeigelaufen und findet
den Aufstieg nicht mehr ... |
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Der linkerhand befindliche , schwarz gefärbte Felsvorsprung (
Black Butte ) ist nur ein kleiner
Anhaltspunkt für den " Heimweg "... |
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Einen Trail als solches sucht man vergebens . Sowohl rechts
als auch links des Flusses gibt es mehr
oder weniger sichtbare Pfade ,
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keiner davon führt aber direkt zum Ziel . Hin und wieder muss
man das Ufer wechseln : zum einen , um die
Schuhe trocken zu halten ,
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zum anderen , weil der Weg versperrt ist . Eine Empfehlung
abzugeben , welchen Weg man wählen
sollte , wäre
unkorrekt von uns ... |
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Gefühlsmäßig war der Pfad rechts vom Fluss etwas leichter ,
aber das ist unsere ganz
subjektive Einschätzung. |
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Die Tour schlaucht ziemlich stark , auch " Trainierte "
dürften hier schnell Ihre Grenzen
aufgezeigt bekommen ...
;-) |
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Ein ständiges Auf und Ab ist die Regel , das Vorankommen ist
in km/h kaum noch noch messbar und die
Wasservorräte , die man unbedingt ,
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nicht nur im Sommer , mitführen sollte , werden ganz schön
strapaziert . Irgendwann erreicht man
die ersten kleineren Kaskaden . |
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Diese laden zu einem Stopp ein und bereiten das
Fotografenherz ein wenig auf das noch
Kommende vor ... |
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Je nach Kondition , Lust und Laune liegt das Ende der
Wanderung noch ca. 20 Minuten Gehweg
entfernt - ein Klacks bei dieser
(Tor)Tour ... |
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Erreicht man nach etwas besser werdendem Weg rotbraun
gefärbte , wunderschöne Kaskaden , an
denen das Wasser des Flusses |
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idyllisch hinunterplätschert , ist die " Subway " in
greifbarer Nähe . Doch auch hier sollte
man nicht zu stürmisch sein : |
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Der Weg hinauf zur Felsröhre führt großenteils über glattes ,
bemoostes und veralgtes , sehr
glitschiges Gestein - schneller , als man
denkt |
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packt man
sich samt seiner Ausrüstung
anständig hin . Ein
nasser Hintern ist hierbei noch das
geringste Übel ... |
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Auch in der Subway , welche man inzwischen erreicht haben
sollte , ist Vorsicht der beste
Begleiter ; |
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Selbst der griffigste Schuh versagt auf diesem Untergrund
schnell ... |
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Einen ganzen Tag sollte man für diesen Hammer - Trip schon
einplanen . |
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Auf dem Hinweg die Zeit im Auge behalten : mindestens
dasselbe braucht man auch retour , nur
sind die Kräfte jetzt nicht mehr
frisch... |
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Stirnlampen oder weitere Beleuchtung ist unbedingt
empfehlenswert , zu leicht verschätzt
man sich . |
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Auch ein GPS - Empfänger
( wir hatten
Garmin
GPS ) erleichtert das
Wiederfinden des Aufstiegs ( beim
Abstieg Wegpunkt markieren ! ) . |
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In dieser Region des Canyons funktioniert der Empfang noch
einigermaßen , später kann man das Gerät
getrost ausschalten... |
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Am Wagen angekommen , fällt die ganze Anstrengung des Tages ,
im Angesicht der Erlebnisse ,
hoffentlich ein wenig von einem ab ...
;-))) |
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Ganz nebenbei gibt es noch eine weitere Tour zur Subway .
Diese wollen wir an dieser Stelle nur
der Vollständigkeit halber erwähnen .
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Sie führt über den " Wildcat Trail " und ist nur etwas für
Leute mit Canyoning - Erfahrung und
entsprechendem Equipment .
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Auf keinen Fall ist dies eine Variante für Anfänger ,
Hobbywanderer und Fotografen ... |