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Im Hinterland von Málaga , abseits des Costa del Sol - Trubels , findet man bezaubernde Städte und Dörfer die den Besucher noch relativ ursprünglich empfangen , da sie durch ihre Abgelegenheit der touristischen Erschließung bis jetzt " entkommen " konnten. Genau das macht ihren besonderen Charme aus....
Ronda ist solch eine Stadt. Zu den ältesten Siedlungsgebieten Spaniens zählend , erstreckt sie sich spektakulär und  majestätisch auf  zwei ca. 750m hohen Felsplateaus.
Sie wird als "Wiege des modernen Stierkampfes" bezeichnet - und dieser steht hier auch ganz im Mittelpunkt ...

                            

 
     
Einst handelten Phönizier und Griechen hier. Römer , Westgoten , Mauren und die Marokkaner folgten.
Seine bewegte Geschichte ist Ronda vor allem in der Altstadt  " La Ciudad " anzusehen, die den Ursprung Rondas darstellt  
und in der noch viele Gebäude der langen Herrschaft der Mauren erhalten blieben , obwohl 1485 die Christen die Stadt endgültig zurückeroberten.
   
 
   
Im jüngeren Stadtteil " El Mercadillo " steht eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens , die" Plaza de Toros " ( 1784 ).  
Gleich nebenan liegt der " Plaza de Espana " mit einem großen Parador - einst Rathaus der Stadt - von hier aus sind es nur noch ein Paar Schritte zur  
"Puente Nuevo" , einer Brücke , welche erst ab 1751 die Alt- und Neustadt Rondas verband und zu beiden Seiten des Abgrundes aufregende Aussichten ins  
Tal "El Tajo" und den Fluss "Rio Guadalevin" bietet.  
   
 
   
In der "La Ciudad" angekommen ,  
  erwarten den Besucher noch einige Relikte vergangener Zeiten - die arabischen Bäder " Baños Árabe " , die "Casa del Rey Moro"   
(Haus des maurischen Herrschers) , die Kirche San Sebastián  (auf einer Moschee erbaut) sowie die Hauptkirche von Ronda , die " Santa Maria Major " ,  
welche aus Moschee - Resten besteht und mehrmals im Stile der Spätgotik , Renaissance und des Barock erweitert wurde. Im Süden Rondas ,  
Richtung Marbella , liegt die " Espiritú Santo " , eine Kirche gleich neben der Puerta de Almocábar , dem Übergang zur Vorstadt " San Francisco ".  
   
 

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Ronda beherbergte Dichter wie Ernest Hemingway und Rainer Maria Rilke sowie natürlich Toreros von Rang und Namen bis in die heutige Zeit.  
Tipp:  Um die " Puente Nuevo " in ihrer ganzen Ansicht abzulichten , muss man sich auf einem kleinen Pfad ,  
welcher hinter dem "Palacio Mondragon" im Stadtteil " La Ciudad " beginnt , abwärts begeben .  
An diesem Pfad sind noch sehr gut die Reste der einstigen maurischen Stadtmauer zu erkennen und einige Meter alter Hohlwege zu durchwandern...  
   

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