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| Die Gegend rund um "
Four Corner " , dem Punkt , wo die Bundesstaaten Utah , Arizona ,
Colorado und New Mexico zusammentreffen |
| ist bekannt dafür , in
der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner eine große Rolle gespielt
zu haben . |
| Viele
Hinterlassenschaften unterschiedlicher Kulturen sind auch heute noch
erhalten und größtenteils wenig besucht . |
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| Das Gebiet um den "
Mesa Verde National Park " , wo die
Anasazikultur sich offenbar konzentrierte , |
| wurde glücklicherweise
frühzeitig geschützt und zieht Menschen aus aller Welt in den Südwesten
Colorados . |
| Auch das südlich
gelegenere " Hovenweep National Monument " wird , wenn auch nicht so
stark , recht gut frequentiert . |
| Die westlich davon
gelegene "
Cedar Mesa Area " , welche durch
ein riesiges Canyonsystem zerklüftet ist , bekommt der " Pauschal -
Tourist " |
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normalerweise nicht zu Gesicht .... |
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| Die hier vielerorts
anzutreffenden Relikte längst vergangener Zeiten besucht dann schon eher
der gut informierte Individualreisende ... |
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| Wer den
Besuchermagneten wie dem " Monument Valley " im Süden , "
Canyonlands
oder
Arches NP " im Norden noch ein paar
Tage |
| widerstehen kann , hat
hier die Möglichkeit , seine Abenteuer- und Entdeckerlust reichlich
auszuleben ... |
| Vorher kann man sich im
Norden des kleinen Städtchens " Blanding / Utah " im " Edge of the
Cedars Anasazi Museum and State Park " |
| einfinden , um sich
schon einmal einen groben Überblick über das zu Erwartende zu verschaffen
. |
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| Die Utah State Route 261
( SR 261 ) ist bei dieser Tour der Ausgangspunkt . |
| Sie beginnt ( oder endet
? ) nordöstlich des kleinen Kaffs " Mexican Hat " , kurz vor der Grenze
zwischen Utah und Arizona , |
| und verläuft einige
Meilen durch eine riesige Ebene , bis sie sich an einer Abbruchkante
über eine staubige , ungeteerte Piste , |
| dem " Moki Dugway " ( "
Mokee " oder " Moqui " ) , hinauf auf ein Hochplateau schlängeln muss .
Für Wohnmobile etc. offiziell nicht empfohlen ... |
| Die Überwindung der
vielen Höhenmeter der einst von einer Uran fördernden Mining Company
gebauten " Gravel Road " ist recht ungewohnt ... ;-) |
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| Nun verläuft die SR 261
eigentlich nur noch geradeaus gen Norden , um später auf die SR 95 , die
Blanding mit Hanksville verbindet , zu treffen . |
| Auf ziemlich halber
Strecke zweigt nach Osten die " Cigarette Springs Road " , eine Dirt
Road , ab . |
| Zu verfehlen ist sie
nicht , da das BLM ( Bureau of Land Management ) diese Abfahrt
beschildert hat (BLM 239) . |
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| Wie sich das für eine Dirt Road gehört
, ist der Zustand der Piste nicht genau vorherzusagen ,
da dieser sich mit dem Wetter verändert. |
| Lasen wir noch in
Berichten von teils schlechten Gegebenheiten , hatten wir das Glück , über
eine sehr " glatt gebügelte " Strecke zu fahren. |
| Nach ca. 1,5 km gelangt
man zu einer " Fee Tube " , wo man seinen Fee ( Gebühr ) an das
BLM entrichten darf . |
| Diese gilt dann aber den
ganzen Tag und für die gesamte Gegend . |
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| Die Fahrt setzt man nun
noch 2,5 Meilen fort , bis man nach einer scharfen Rechtskurve
linkerhand eine kleine , unscheinbare Einfahrt sieht . |
| Nur einige Meter weiter
befindet sich eine Art Lichtung , die den Parkplatz bildet . |
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| Gleich am nördlichen
Waldesrand sieht man schon das BLM -typische " Trailhead " Schild , einen
braunen , senkrecht stehenden Blechstreifen . |
| Von hier aus führt ein
gut sichtbarer Pfad nach Nordosten , vorbei an sehr gut ausgeprägtem
kryptobiotischem Boden ( ruhig mal anschauen ! ) . |
| Bald erreicht man die
Canyonkante , wo sich der Weg hinunter in die Schlucht windet . Sieht
schlimmer aus , als es ist , der Höhenunterschied |
| ist nicht soooo groß .
Die Stellen , an denen es etwas unübersichtlich wird , sind mit kleinen
Steinpyramiden ( Cairns ) gekennzeichnet . |
| Den Aufstieg sollte man
sich gut einprägen , dann kommt man auf dem Rückweg nicht in
Schwierigkeiten . |
| Leute mit Digitalkameras
machen am besten ein Foto und rufen dies beim Zurückwandern
einfach auf ... |
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| Im Road Canyon
angekommen , sucht man sich nun einen Weg hinein , hier und da ist es zwar
etwas unwegsam , rätseln muss man aber nicht . |
| Entdeckt man an der
linken Canyonflanke einen unübersehbaren , prächtigen Riesenhoodoo , hat
man das Ziel fast erreicht . |
| Den Blick richtet man
nun auf die Felsüberhänge im oberen Drittel der Canyonwand und wird hier
bald das " Fallen Roof House " entdecken... |
| Der Aufstieg beginnt
ungefähr bei einer felsigen Verengung des Weges , mit Glück erkennt man
eine Steinpyramide , die etwa auf Kopfhöhe steht . |
| Geht man weiter in
den Road Canyon hinein , kann der aufmerksame Wanderer noch mehrere
Ruinen entdecken . |
| Einen guten halben Tag
lang kann man durchaus auf Erkundung gehen , Neugierige bleiben
vielleicht auch länger ... |
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Um es ein wenig zu vereinfachen , haben wir die die
Zufahrt und das Ziel ( "
Fallen Roof Ruin " ) hier
dargestellt : Karte |
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Wer das Programm " Google Earth " (
Download )
zur Verfügung hat , kann die
Gegend genauer ,
einschließlich der GPS Daten ,
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(übertragbar auf ein
GPS-Gerät) " erkunden " :
Link |
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