Diese außergewöhnlichen Murmeln ungeklärter Herkunft
werden von den Indianern verehrt - haben sie etwa magische Kräfte ???
 
Allgemein
Die Moqui Marbles ( auch: Moki Marbles ) üben seit Jahrhunderten eine große Faszination auf die Menschen aus.
Das liegt sicherlich an ihrer unbekannten Herkunft zum einen , zum anderen an ihrer unvergleichlichen Zusammensetzung .
 
Sie bestehen aus einem ca. 1cm starken , geschlossenem Eisenoxydmantel ( Hämatit ) und sind mit Sandstein gefüllt .
Sie sind in zwei verschiedenen Formen zu finden : völlig rund ( auch " Weibchen " genannt ) und abgeflacht ( " Männchen " ) .
 
Einst wurden sie von Schamanen zur Heilung von Krankheiten und Gebrechen verwendet oder fungierten auch als Glücksbringer
und treuer Begleiter auf dem Lebensweg eines jeden " Moqui - Indianers " ( frühere Bewohner des Fundgebietes , daher der Name ).
Jedes Neugeborene bekam der Sage nach ein " Pärchen " dieser seltsamen Gebilde als eine Art Talisman geschenkt .
" Moqui " heißt in der Sprache der Hopi soviel wie " Teurer Liebling " oder auch " Teurer Abreisender " ; die Murmeln galten als 
Hinterlassenschaft derer , welche in die " ewigen Jagdgründe " eingingen , damit diese weiterhin bei ihrem Stamm weilen konnten...

Moqui Marbles

Pipes

zusammengebackene Moqui Marbles

Entstehung
Die Entstehung der Moquis ist bis heute nicht geklärt . Erklärungsversuche sind letztendlich nur Mutmaßungen.
Es gibt verschiedene Theorien - hier nur mal einige wenige im Telegrammstil : vermutet wird die Bildung durch einen Kometeneinschlag ,
weiter gibt es Annahmen , sie seien durch Vulkanismus entstanden ; auch chemische Reaktionen werden für möglich gehalten usw. usw. ...
Fakt ist : Noch niemand hat den Ursprung so richtig nachgewiesen - also noch ein Fall für die Wissenschaft     ;-)
 
Interessant sind in diesem Zusammenhang allerdings die " Pipes " ( Leitungen , Rohre ) , welche sich ganz in der Nähe der Fundstelle
befinden . Meterhoch übereinandergestapelt , leider nur noch bruchstückhaft erhalten , liegen sie am Rande eines Gesteinsplateaus ,
von welchem schon der gesamte Sand , der in dieser Gegend vorherrscht , durch das Gefälle dieser Ebene " abgewaschen " wurde.
Hier sammelten sich die Eisenkugeln zu Tausenden in vereinzelten " Nestern " . Auch die Überreste der offensichtlich einst meterlangen
Pipes findet man hier wieder. Ob diese nun durch Erdspannungen geborsten sind und im Laufe der Zeit zerbrachen , vermag ich nicht
zu sagen - augenscheinlich haben sie aber etwas mit der Entstehung der Moquis zu tun , denn sie bestehen aus dem selben Material.
Ob sie zum gleichen Zeitpunkt entstanden oder gar aktiv an der " Geburt " der Kugeln beteiligt waren - wer weiß...
 
Wir haben den Test gemacht und ein Exemplar in ein solches " Rohr " eingefügt , und siehe da : es passte genau !
Dass die Pipes teilweise mit Sand gefüllt sind , kann auch an einer Einschwemmung über Jahre liegen .
Wer mit dem Begriff " Hämatit " oder " Eisenoxyd " nicht so richtig etwas anfangen kann , hier ein kurzer Vergleich :
Man muss sich die Beschaffenheit etwa wie die eines alten Gussofen oder einer Gussbadewanne aus Omas Zeiten vorstellen:
Sehr fest , aber auch sehr spröde und bei Gewalteinwirkung zerbrechlich - offenbar haben schon einige Touris vor lauter Neugier
die eine oder andere Kugel " geknackt "  - vielleicht , um ihr endlich  "das" Geheimnis zu entlocken...       :-)
Fundort
Moqui Marbles findet man an mehreren Orten auf dem Gebiet Utahs und Arizonas . Sie sind normalerweise relativ klein.
 
Doch an diesem Ort erreichen die mystischen Kugeln Durchmesser von bis zu ca. 10cm !!!
Somit bringen sie ein recht beeindruckendes Gewicht auf die Waage . Auch die " Pipes " sind absolut einmalig .
 
Damit es dem einen oder anderen nach einem Besuch also nicht die Hosen unnötig nach unten zieht , werden wir Lage und Ort  n i c h t
veröffentlichen und verhindern so einen Ansturm auf dieses einmalige Gebiet .
Handel wird im Internet oder in Rockshops sowieso schon genug getrieben...
Betreiber anderer Websites , die das Thema behandeln , sehen das zum Glück genauso. Wir bitten um Verständnis.

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