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Der Lower Antelope Canyon fristet
unbegründeter Weise immer noch ein " mediales
Schattendasein " |
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gegenüber seinem "Bruder" , dem
Upper Antelope Canyon. |
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Den Besucher freut's : Ist doch der Canyon
bei weitem nicht so "überlaufen" wie sein
oberes Pendant. |
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Zunächst stimmt die Szenerie so gar nicht
auf das bevorstehende Erlebnis ein , |
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denn um den unscheinbaren Sloteingang
dominieren Sand und Sandstein . |
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Einsam steht das Kassenhäuschen in der Wüste
am Fuße des unübersehbaren Kraftwerkes ,
umringt von ein paar Parkplätzen. |
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Der Eintrittspreis ist auch hier relativ
gesalzen - aber es lohnt sich ( 12,50 USD +
5 USD Navajo Nation - Zuschlag - pro Person
) !!! |
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Zeitlimits kennt man hier zum Glück auch
noch nicht ; eine Führung kann mitgebucht
werden , ist aber nicht nötig. |
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Bevor man den Canyon "entert" , passiert man
eine Tafel , die an ein Unglück von
1997 erinnert: |
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Damals kamen 11 Touristen ums Leben, als sie
ein "Flash Flood" während ihrer Tour
überraschte |
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und erbarmungslos mit sich in Richtung Lake
Powell riss - mehrere Personen wurden bis
dato nicht wieder aufgefunden.... |
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Seitdem haben die
Navajos , Besitzer dieses
Landes , ein gut funktionierendes Warnsystem
eingerichtet. |
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Wie im "Upper" , so wird auch hier der
Canyon gesperrt , sobald Niederschläge in
der Region angesagt sind. Sicherheit geht
eben vor. |
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Es ist soweit : |
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Nun "steigt" man über ein paar Stahltreppen
in den engen Corkscrew - Canyon ein. |
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Und so geht es durch den ganzen Slot weiter
: Immer wieder sind einige Höhenmeter via
Stufen zu überwinden. |
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Auch sind einige Engstellen vorhanden ,
welche aber für "normalgebaute" Leute kein
Problem darstellen sollten :-) |
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Den Besucher erwartet dafür aber ein
Augenschmaus der besonderen Art:
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Wahnsinnsformen und -farben begleiten dich
auf deinem gesamten Trip - dieser Canyon
wird dich garantiert überwältigen... |
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Fotografiertechnisch gilt das gleiche wie im
"Upper Antelope Canyon": |
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10 - 14 Uhr sind vom Licht her am besten ,
in den Sommermonaten sicherlich auch etwas
früher bzw. später. |
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Sonnig sollte es allerdings schon sein ,
sonst ist es etwas zu dunkel , und Farben
und Formen wirken nicht so. |
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Man sollte keinen Himmel und starke
Sonneneinstrahlung auf dem Bildausschnitt zu
platzieren, |
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dann stimmt die Belichtung nicht mehr. |
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Eine Sonnenblende ist von Vorteil , einen
Grau- bzw. Polfilter kann man ruhig
mal versuchen. |
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Ein Stativ sowie lange Belichtungszeiten
sind Voraussetzung für gute Pics !
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Eine Kamera mit manuellen
Einstellmöglichkeiten ist von Vorteil. |
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Den Blitz lässt man auch hier ausgeschaltet. |
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Die Canyons im Antelope Creek wurden erst
relativ spät erkundet , |
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nachdem im Jahre 1931 ein Schafe hütendes
Navajo - Mädchen durch Zufall diese
entdeckte. |
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Sie befinden sich auf dem Gebiet der "Navajo
- Nation" , ein Gebiet , welches die
Regierung |
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den Ureinwohnern einst zugestand und von
diesen auch weitestgehend verwaltet wird
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(so haben die Navajos z.B. im Gegensatz zu
Rest - Arizona die Sommerzeit eingeführt
usw.) . |
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Die Anfahrt gestaltet sich ähnlich wie zum
"Upper Antelope Canyon" - zunächst die SR 98
Page - Kayenta |
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nehmen , Abzweig zum "Upper" passieren und
nach 500m links vorm Kraftwerk abbiegen. |
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Nach ca. 1 km befindet sich links die Abfahrt zu
einem Schotterweg , das Kassenhaus siehst du
dann schon.... |