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Vodnjan zehrt heute noch von seiner mittelalterlichen Geschichte. 1331 wählten die Vodnjaner die einflussreichen Venezianer zu ihren Landesherren , welche die Geschichte der Stadt wesentlich mitprägten. Diese stationierten hier ihr Heer , da der ursprüngliche Ort mit seinem Häuserring und seinen verwinkelten Gassen als uneinnehmbar galt. Einige Einwohner sprechen noch den alten "istroromanischen" Dialekt und auch sämtliche Straßennamen sind zweisprachig ausgeschildert.
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Besonders besuchenswert ist die die im "Palladio - Stil" erbaute Kirche des Kleinstädtchens. Sie ist die größte Pfarrkirche in ganz Istrien und beherbergt hinter dem Hauptaltar jahrhundertealte Mumien , wie die der Nicola Bursa und des heiligen Bembo und verschiedene unverweste Körperteile anderer Heiliger. Ein Muss ist das Museum in den Sakristeiräumen. Zu sehen sind ein Teil der an die 900 Ausstellungsstücke umfassenden Sammlung von kostbaren Sakralschätzen aus dem 12. - 18 Jh. Als Venedig der Angriff Napoleons drohte , wurden die unwiederbringlichen Stücke nach Vodnjan verbracht , um sie dem Zugriff der Franzosen zu entziehen . |
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Empfehlenswert ist es , Vodnjan in Richtung Norden zu verlassen. An der Straße nach Pazin liegt das beschauliche Städtchen Svetvinčenat. Einst war es eine venezianisch - Mallorcinische Grenzstadt namens Žminj , die wohl einzige Renaissance - Stadt in ganz Istrien. Stolz ist man hier besonders auf die sehenswerte Viereckfestung in der Ortsmitte , die eine Familie Grimani 1589 erbauen ließ und das Zusammenspiel verschiedener schöner Architekturen am Markt mit der barocken Michaels - Kirche sowie einer weiteren Kapelle. |
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