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Ein wenig Wehmut befällt uns doch immer und immer
wieder , denken wir nur ein
bisschen an Havasupai zurück
... |
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Sie etwa nicht ? |
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Aaaaahhhh , Sie wissen gar nicht, wer oder was "
Havasupai " ist ? |
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Na, dann wollen wir versuchen , es Ihnen etwas
näher zu erklären ; |
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Stellen Sie sich doch einmal vor , wie Sie den "
Garten Eden " beschreiben
würden ; |
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etwa idyllisch , traumhaft und still zugleich , mit
üppiger Vegetation gesäumte
Bäche und Seen , in die sich
ihrerseits wundervoll |
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rauschende und fulminant herabstürzende Wasserfälle
ergießen , von
Vogelgezwitscher untermalt ,
und : |
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Nur Sie und die Natur sind hier draußen , Sie beide
- und am besten ganz allein
...
;o) |
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| ...der
Weg ist das Ziel... |
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An einen solchen Traum wird man unweigerlich
erinnert , setzt man das
erste Mal seinen Fuß in
unser " Zielgebiet " . |
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Doch ohne Fleiß kein Preis ! |
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Bevor man das gepriesene Fleckchen Erde erreicht,
muss man sich einfach dem
Weg dorthin " hingeben " . |
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Denn nur so kann man die " Erfahrung Havasupai " intensiv aufsaugen ,
genießen , erleben ..... |
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Das " Gesamtpaket " beinhaltet zunächst einiges an
Beinarbeit - den geliebten
Wagen dagegen lässt der Wanderer |
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einfach auf dem
Hualapai Hilltop zurück und startet
am besten per pedes in Richtung Canyongrund .
Canyongrund ? Wie
jetzt
? |
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Die " Havasu 'Baaja " , besser bekannt unter dem
Namen " Havasupai " , sind
ein Indianerstamm , welcher
in einem |
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Seitenarm des Grand Canyon , dem " Cataract Canyon
", seit ca. 1000 - 1500
Jahren siedelt und von
Ackerbau , Viehzucht |
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und zunehmend auch dem Tourismus lebt . Der
Stammesname bedeutet so viel
wie " die Leute vom blau -
grünen Wasser " . |
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Genau dieses blau - grüne Wasser des Havasu Creek
beschert den knapp 600
Havasupai -
Stammesangehörigen |
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( 450 davon leben noch die meiste Zeit im Canyon
selbst ) eine Vielzahl von
Besuchern aus den USA und
zunehmend der ganzen Welt . |
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Nein , nicht nur wegen der Farbe des den unteren
Canyonteil durchfließenden
Gewässers steuern die Leute
diese abgelegene Gegend an ,
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sondern weil dieser mit seinem sehr kalkhaltigen
Wasser traumhaft schöne
Wasserfälle , natürliche
Pools und Kaskaden erschuf ,
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die unserer westlich geprägten Vorstellung eines " Garten Eden "
ziemlich nahe kommen .... |
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Wie schon angekündigt erreicht man am
eindrucksvollsten diese
Naturschönheit auf
Schusters Rappen . |
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Das ist rein gefühlsmäßig
nicht mehr zu toppen !
.... |
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Allerdings: Der Hauptort
Supai ist auch anders
erreichbar - nicht nur zu
Fuß, sondern auch zu Pferd (
Maultier ) |
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oder einfacher noch mit dem Helikopter. Diese
Variante ist aber sehr teuer
und nicht jeden Tag
verfügbar . Mehr dazu später
... |
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Der Nachteil an der Heli - Variante ist aber ,
dass man völlig " steril " im Canyon ankommt und
einem jeglicher Bezug zu ihm fehlt
. |
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Verlässt man sich allein auf seinen Körper , sollte man
ein gewisses Maß an
Kondition mitbringen , denn
die erste Etappe nach Supai |
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beträgt allein 8! Meilen ( ca. 13
Kilometer / 6 Stunden ) . Beginnt die
Wanderung
zunächst auf einem
sehr steilen , mehr recht
als |
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schlecht hergerichteten Pfad , der sich
serpentinenartig vom
Hualapai Hilltop ( dem PKW-
Parkplatz ) in den Canyongrund
hinabwindet , |
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verläuft dieser im Weiteren sehr moderat , aber
stetig ein wenig fallend in
Richtung des Canyoninneren .
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Unten angekommen bietet der Cataract Canyon dem
Hiker einen zunächst sehr
freien Blick auf die sonst
so begrenzenden |
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Canyonwalls ; dies ändert sich natürlich , je
länger die zurückgelegte
Wegstrecke ist - es wird enger ,
die Sandsteinwände höher ... |
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Im letzten Viertel der Wanderung verändert sich die
Kulisse schlagartig : |
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Die Canyonwände ändern die Richtung und der vor
einem liegende Raum öffnet
sich weit und ist reich an Vegetation . |
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War der Trail bis eben noch recht einfach zu
bewandern, wird es
allmählich sandiger und
sandiger , vor allem bei
längerer Trockenheit . |
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Die Schritte werden kürzer und deren Frequenz immer
geringer - |
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der letzte Part scheint der schwierigste von allen
zu sein , obwohl das
Streckenprofil zunächst eben
verläuft: Man ist eben
ziemlich fertig ... |
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Ein wenig Luft holen kann man im Tourist Office
, gleich links am Ortseingang gelegen .
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Hier gibt man die Reservierungsnummer an , die man
einige Tage oder besser
einige Wochen vorher auf
telefonischem Wege erhalten
hat . |
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Die Vorabreservierung ( Telefonnummern -
LINK
) ist in jedem Falle bedeutend
günstiger als die " Hier bin
ich ! - Variante " ; |
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wenn man die verlangten Preise überhaupt noch
günstig nennen kann . |
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Die Havasupai wissen sehr genau um den Wert
des Schatzes , den sie da
hüten... |
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Nachdem man während der kleinen Pause etwas
Energie getankt hat ,
geht man das letzte
Teilstück an, zumindest , wenn |
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man einen Camping - Space gebucht hat und nicht in
der im Ort befindlichen (
kleinen ) Lodge unterkommen
möchte . |
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Von Supai / AZ aus geht es nun in
fast unmittelbarer Nähe des Havasu Creeks
immer weiter auf fallendem
Gelände |
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zum Campground und somit auch in Richtung
der eigentlichen
Attraktionen : den
wunderschönen
Wasserfällen... |
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Den Anfang machte der " Navajo Fall " : Auf halbem
Weg zwischen Dorf und
Zeltplatz gelegen , "
versteckte " er sich recht
gut |
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hinter Büschen und Bäumen ; um einen Blick darauf
zu werfen oder gar in dem
vorgelagerten , romantischen
Naturpool zu baden , |
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musste der Beaver Creek durchwatet werden. |
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Leider wurde dieser im Sommer 2008 durch gewaltige
Sturzfluten zerstört ;-(
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Als Ergebnis entstanden zwei neue Fälle , auf deren
feste Namen man sich aber
bis dato noch nicht geeinigt
hat .... |
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Folgt der Wanderer nun weiter dem Weg hinunter in
den Canyon , kommt er schon
nach kurzer Zeit zu einem
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der schönsten Wasserfälle des gesamten USA
- Südwestens , dem " Havasu Fall "
. |
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Schon am
Rauschen der herabstürzenden
Wassermassen ist er aus einigem
Abstand auszumachen ; |
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von einem kleinen Plateau zur Rechten des Hauptweges
kann man direkt bis an die "
Absturzstelle " herantreten . |
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Hier befinden sich innerhalb des Beaver
Creeks kleine Naturbecken , in
denen man getrost Platz nehmen
und entspannen kann ...
;o) |
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Auch der " Havasu Fall " ergießt sich in einem
großen Becken , in dem das
türkise Kalkwasser wunderschöne
Becken und Kaskaden |
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erschuf ; das traumhafte Ensemble wird visuell
durch saftig grüne Vegetation ,
rostrote Canyonwände und einen
Naturstrand vollendet . |
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Wer spätestens an dieser Stelle nicht schwach wird ,
dem fehlt offensichtlich
jeglicher
Sinn für Romantik ... |
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Loading...
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Nach diesem " visuellen Schock " erreicht man einige
Meter weiter endlich den
angekündigten Campground .
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Von den Ufern des Beaver Creeks sind einige Meter
Platz bis zu den steil
aufragenden Canyonwänden . |
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Hier befinden sich , aneinandergereiht wie auf einer Perlenkette ,
die Camp Spaces , ausgestattet
mit einer Sitzbank - Tisch -
Kombination . |
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Fließend Wasser ( abgesehen vom Bach selbst ) ist
hier genau so wenig zu haben wie
ein Waschraum oder WC . |
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Einzig und allein sind an beiden Enden des
Campingplatzes Dixi's (
Plumpsklo oder wie auch immer )
aufgestellt , welche dann und
wann |
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mit dem Heli zu ihrer Entleerung abgeholt werden :
Hoffentlich sitzt man genau in diesem
Augenblick nicht drinnen
;o) |
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Allzu große Komfort - Ansprüche sollte man also nicht stellen
, wenn man einen Besuch von Havasupai in Erwägung zieht... |
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Diese kleine Einschränkung vergisst der Besucher
gerne wieder , sofern er sich
entscheidet , weiter den
Bachlauf zu verfolgen ; |
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bald steht er an der nächsten Klippe , von der
sich dieses Mal gewaltig der " Mooney Fall " in die Tiefe
stürzt ..... |
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Auch hier ist der Ausblick einfach spektakulär -
deshalb treffen sich an jener
Stelle gerne Mitglieder "
eingewandeter " Teenie - Gruppen |
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um hier den Sonnenuntergang und die vom Getöse des
abstürzenden Creeks
untermalte Ruhe zu genießen ... |
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Um die Eindrücke noch zu steigern
, trieb man vor etlichen Jahren
einen kleinen schmalen Tunnel in
eine |
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der Canyonwände , die den 60m in die Tiefe
stürzenden Mooney Fall
halbkreisförmig " einrahmen " . |
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Über diesen nicht ganz ungefährlichen Zugang
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(es geht über etwas glitschige Treppen , marode
Holzleitern und primitiv
abgesicherte , in den Fels
gehauene Stufen hinunter)
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gelangt man zu dem ebenfalls sehr fotogenen Becken
dieses Katarakts . Läuft man noch
weiter in Fließrichtung des
Gewässers , |
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erreicht man nach knapp 5 km die " Beaver Falls "
; auf ca. 5-6 m Höhenunterschied
ergießen sich mehrere wunderschöne
Kaskaden |
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in die zu ihren " Füßen " befindlichen Natural
Pools : von einem in den
nächsten und so weiter und so
fort ... mmmmmhhhhh
... |
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Wagt sich der Besucher noch weitere geschätzte 5 km
entlang des " Biber - Bach -
Laufs ", gelangt er geradewegs
zum Colorado River . |
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Doch Vorsicht ist geboten : Solch ein Unterfangen
sollte sehr früh angegangen
werden , denn das Vorankommen
ist teilweise |
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sehr mühsam und zeitraubend ; ab und zu enden die
Pfade entlang des Wassers abrupt
, und der Beaver Creek muss
durchquert werden . |
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Ein Zuckerschlecken ist das nicht ! Ist man
sich nicht sicher , dies zu
schaffen , dann lieber bei
den Kaskaden den Rückweg
antreten ! |
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Auf jeden Fall den Rucksack für Eventualitäten
vorbereiten : Wasser , Proviant
, Licht und Zusatzklamotten sind
mitzuführen ... |
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An dieser Stelle greifen wir letzteren Satz auf :
Mitbringen muss man zu den Waterfalls eigentlich
alles - aber auch wieder
mitnehmen ! |
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Denn das größere Problem ist eher die
Müllentsorgung als das
Erleben von herrlichen
Stunden an " very nice
places " ...
;o) |
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Zur Beförderung diverser Camping - Utensilien
kann , wie erwähnt ,
vorrangig die Kraft von
Maultieren genutzt werden .
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Dies macht Sinn , ist der Weg zu den Havasupai sehr
lang und somit beschwerlich
, |
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zumindest wenn man sein Gepäck in den Canyon selber
schleppt - wir haben es ,
selbstverständlich nur für
euch , getestet
;-( |
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Da hat man danach geraume Zeit " Rücken " ...
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ABER : diese Variante ist die preisgünstigste !
Wer also auch das
Reisebudget ein wenig im
Auge hat - bitte sehr ....
;-) |
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Deshalb heißt die Devise : " Pack nicht zu
viel ein"
- was den meisten
Menschen heutzutage sehr
schwer fallen dürfte ... |
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|
Ok , will man den ganzen " Kram " doch nicht
alleine schleppen , gibt es
nur eine Lösung ; |
|
Ist man am Hualapai Hilltop ( dem Ende des
gleichnamigen HWY )
angekommen , Rucksäcke sowie
Zelt / Schlafsäcke usw. dort
abstellen , |
|
wo sie von einem der nächsten Transporte
aufgenommen und zu Tal
getragen werden können .
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Schon hier beginnen oftmals die ersten Probleme :
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Vielen Besuchern ist zunächst völlig unklar ,
wo genau sich auf dem
Hilltop besagte "
Gepäcksammelstelle "
befinden soll. |
|
Die Angaben hierzu sind äußerst schwammig und
oftmals eher unbrauchbar .
Deshalb hier die uns
bekannte Variante : |
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Das Gepäck stellt der Reisende direkt am Trailer (
sieht aus wie ein größerer
Bauwagen ) ab , NICHT am
Trail oder Trailhead ! |
|
Dieses Gebäude befindet sich an der Ostseite des
Parkplatzes auf dem Hilltop
. Dieser Parkplatz ist wie
eine große Wendeschleife |
|
angelegt . An diesem Rundweg sind die einzelnen
Parking Lots für die
Besucherfahrzeuge direkt
angeschlossen . |
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Also den Wagen abstellen und das Gepäck zu
vorgerückter Stunde bei dem
Trailer postieren . Eine
vernünftige Ausschilderung
fehlt leider . ;-( |
|
Am besten ist es wohl , sich schon vor
Sonnenuntergang einzufinden
. So hat man die Möglichkeit
zu schauen , wohin die
anderen Gäste , |
|
die mit Sicherheit vorhanden sein werden , ihr
Gepäck abgestellt haben ;
auch ist noch Zeit , evtl. die
eine oder andere Frage zu
stellen |
|
( viele Besucher kommen mit geführten Gruppen
hierher , welche sich
garantiert mit dem Prozedere
auskennen - einfach mal
beobachten ... ) . |
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Die Maultiere werden im Laufe des nächsten
Vormittags aus dem Canyon
hinauf auf den Hilltop
geführt , wo sie die
Habseligkeiten |
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der mit Eindrücken " gefüllten " Havasupai -
Besucher nach oben tragen ,
verschnaufen , die neue "
Fuhre " aufnehmen und
dieselbige |
|
nun in den Cataract Canyon befördern . Die Tiere
werden von
Stammesmitgliedern begleitet
und bestückt . |
|
Sie werden Ihnen in jedem Falle begegnen ,
vorausgesetzt , man ist schon
früh aufgebrochen . |
|
Das ist die wohl angenehmste Variante , denn mit "
früh " meinen wir
tatsächlich ca. eine Stunde
vor Sunrise ! |
|
Es ist zwar noch recht frisch und stockfinster ,
aber mit entsprechender
Kleidung und einer
lichtstarken Kopflampe
ausgerüstet |
|
steigen Sie in aller Ruhe die steilen Serpentinen
des Trails hinunter in den
Canyongrund. |
|
Auch sind Wanderstöcke (
Hiking Sticks )
von Vorteil , ist doch
der Weg teilweise recht
rutschig von Sand und Geröll
. |
|
Hat man diesen Teil hinter
sich gelassen , ist im
besten Falle noch nicht eine
Schweißperle entstanden ...
;-) |
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Nun kann man während des Marsches nach Supai / AZ
die aufgehende Sonne
insofern bewundern , als dass
sie die Canyonwände in
|
|
herrliches Rot taucht - hier und da ein grüner
Busch oder Baum , und das
Gefühl , sich in einer
Idylle zu befinden , stellt
sich alsbald ein ;o) |
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Ist man obiger Beschreibung gefolgt ( Hineinwandern
, im Office anmelden ,
Ticket mit Nummer erhalten
und bis zum Havasu Fall
gehen ) , |
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erreicht man eine Art Tor , neben einem primitiven
Holzhäuschen gelegen . Hier
ist die meiste Zeit ein
Kontrolleur postiert ,
|
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der die Tickets checkt und weitere Instruktionen
gibt . An dieser Pforte
stoppen auch die Maultier -
Trecks und entledigen sich
ihrer Fracht bzw. |
|
nehmen neue auf - demzufolge muss man auch hier
seine "Leggage"
positionieren , wenn man den Canyon
verlassen will ....
;-( |
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Eines noch zur Sicherheit : Sollten aufgrund
starker Regenfälle
Sturzfluten zu erwarten sein
, muss man sich in die höher
gelegenen |
|
Bereiche , z.B. oberhalb des Havasu Falls ,
zurückziehen . Diese Areas
sind zwar beschildert ,
besser ist es aber , danach zu
fragen ! |
|
Das letzte Ereignis ist noch gar nicht so lange her
: Im Sommer 2008 brach
infolge unerwartet großer
Wassermassen ein Damm |
|
innerhalb des Canyons , der Campground ging
förmlich unter , und viele
Personen mussten via Heli
gerettet werden ... |
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Danach war der Canyon fast ein Jahr für Touristen
gesperrt ...... |
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Dass das Dorf Supai eines der letzten der USA ist,
das nicht mit dem Auto zu
erreichen ist , irritiert
den Mitteleuropäer doch
etwas ; |
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überraschend dagegen , wie gut die Havasupai technisch
trotzdem ausstaffiert sind : |
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Landwirtschaft wird im Canyon mit Traktoren
betrieben , elektrischer
Strom ist im Ort
selbstverständlich ( nicht
am Campingplatz ) , |
|
und das Internet wird via DSL - Leitung bzw. SAT in
den Cataract Canyon geholt
und verbindet so diese
Natives mit der restlichen
Welt |
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besser als manch anderen US - Bürger ; die
alltägliche Logistik
übernehmen vorrangig Mulis ,
die die lebensnotwendigen
Dinge |
|
auf ihrem Rücken talwärts tragen , der
Personentransport der Locals
wird dagegen zumeist per
Helicopterflug abgewickelt . |
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Nebenbei muss man erwähnen , dass die US Army seit
vielen Jahren eine
Patenschaft mit den Havasupai unterhält . |
|
Die Marines sind zur Stelle , um technische
Schwierigkeiten zu beheben oder auch Klettergerüste für die
Kleinsten aufzustellen. |
|
Dies ist nicht selbstverständlich - hier bilden die
" Leute vom blau - grünen
Wasser " eine echte Ausnahme
.... |
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Auch wird immer wieder die Werbetrommel für dieses
Kleinod der Natur gerührt ,
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wenn sich Hollywoodgrößen wie Nicolas Cage oder
Jessica Biel die Ehre geben
- sei es privat oder während
eines Drehs .... |
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Der Ort Supai liegt in Arizona , an der Südkante (
South Rim ) des Grand Canyon
, und ist nicht unmittelbar
vom Gebiet des Nationalparks |
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erreichbar . Dennoch stellt die Anreise hierher ,
in die Havasupai Indian
Reservation , keine große
Hürde dar - wenn man in der
Gegend ist ... |
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Ausgangspunkt sind die Orte
Kingman/AZ oder
Seligman/AZ , beide an der Historic Route 66 gelegen
und von |
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Städten wie
Las Vegas/NV oder z.B.
Flagstaff/AZ ,
Phoenix/AZ ,
Page/AZ oder
Sedona/AZ durchaus
erreichbar . |
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Ungefähr in der Mitte des Weges , zwischen Peach
Springs/AZ und dem Grand
Canyon Caverns Airport ,
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zweigt eine
Indian Route nach Norden ab . Dies ist
der Hualapi Hilltop Highway
, welcher direkt zum Ziel
führt . |
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Außer zu Fuß gibt es noch weitere Möglichkeiten , in
den und aus dem Canyon zu
gelangen : |
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Auf dem
Rücken eines Pferdes (
vorher per Telefon abklären
) und mit
dem Hubschrauber vom Hualapai Hilltop
bzw. von Supai aus ; |
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Während sich der Landeplatz an der Ostseite des
Hilltop befindet (vor Ort
morgens einchecken ) , ist
er in Supai/AZ zentral im
Dorf gelegen. |
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Direkt an selbigem findet man sich in der Früh' des
Abreisetages ein und lässt
sich auf eine Warteliste
setzen . |
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Name und Gewicht ( das des Körpers und des Gepäcks
) angeben und natürlich den
entsprechenden Obolus
entrichten (derzeit ca. 85
USD) . |
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Das System heißt "First Come - First Serve" ( wer
zuerst kommt , malt zuerst
...) . Danach heißt es Ruhe
bewahren : |
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Vorrang haben immer die Einheimischen ( Tribe Members ) ! Ist deren
Ein- bzw. Ausreise
abgewickelt , sind die
Touristen an der Reihe . |
|
Erfahrungsgemäß ist dieser Zeitpunkt nicht vor 10 -
12 Uhr morgens ! Also
am besten früh einschreiben
(Morgenspaziergang), |
|
zum Camp zurückgehen , in aller Ruhe frühstücken ,
packen und die Waterfall
Area voller Eindrücke in
Richtung Supai loslaufen ...
:-( |
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Achtung ! Samstags und Dienstags ( Sommer
, Winter abweichend )
wird nicht geflogen !!!
LINK |
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Da sich die Preise von Jahr zu Jahr erhöhen , leiten
wir Sie zur Website des
Havasupaitribe ( nicht die
offizielle Site ) weiter . |
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Diese Angaben werden immer wieder aktualisiert .
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Wichtig ist in jedem Fall , ausreichend Dollar
mitzuführen, denn so
ein Trip ist " very
expensive " , egal , wie man
diesen durchführt . |
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Auch andere " Airlines " , wie z.B.
Papillon ,
bieten an , vom South Rim
oder etwa von Vegas aus
einzufliegen - ist aber
recht teuer ! |
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Die partiell ausufernden Preise erfahren Sie auf
deren Websites ...
Wir wünschen wunderbare
Erlebnisse ! |
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