Mit dem Begriff Arizona assoziieren viele Menschen vor allem
endlose Weiten , Felsen , Wüsten , Kakteen , Cowboys und Indianer .
Doch hier existiert auch ein kleines Paradies - die Wasserfälle der Havasupai ...

 

 
Vorwort
Ein wenig Wehmut befällt uns doch immer und immer wieder , denken wir nur ein bisschen an Havasupai zurück ...
Sie etwa nicht ?
Aaaaahhhh , Sie wissen gar nicht, wer oder was " Havasupai " ist ?
Na, dann wollen wir versuchen  , es Ihnen etwas näher zu erklären ;
 
Stellen Sie sich doch einmal vor , wie Sie den " Garten Eden " beschreiben würden ;
etwa idyllisch , traumhaft und still zugleich , mit üppiger Vegetation gesäumte Bäche und Seen , in die sich ihrerseits wundervoll
rauschende und fulminant herabstürzende Wasserfälle ergießen , von Vogelgezwitscher untermalt , und :
Nur Sie und die Natur sind hier draußen , Sie beide - und am besten ganz allein ...      ;o)

Mooney Fall Wading

Havasu Fall
Navajo Fall
...der Weg ist das Ziel...
An einen solchen Traum wird man unweigerlich erinnert , setzt man das erste Mal seinen Fuß in unser " Zielgebiet " .
 
Doch ohne Fleiß kein Preis !
Bevor man das gepriesene Fleckchen Erde erreicht, muss man sich einfach dem Weg dorthin " hingeben " .
Denn nur so kann man die " Erfahrung Havasupai "  intensiv aufsaugen , genießen , erleben .....
 
Das " Gesamtpaket " beinhaltet zunächst einiges an Beinarbeit - den geliebten Wagen dagegen lässt der  Wanderer
einfach auf dem Hualapai Hilltop zurück und startet am besten per pedes in Richtung Canyongrund .  Canyongrund ?  Wie jetzt ?
 
 
Die " Havasu 'Baaja " , besser bekannt unter dem Namen " Havasupai " , sind ein Indianerstamm , welcher in einem
Seitenarm des Grand Canyon , dem " Cataract Canyon ", seit ca. 1000 - 1500 Jahren siedelt und von Ackerbau , Viehzucht
und zunehmend auch dem Tourismus lebt .  Der Stammesname bedeutet so viel wie " die Leute vom blau - grünen Wasser " .
 
Genau dieses blau - grüne Wasser des Havasu Creek beschert den knapp 600 Havasupai - Stammesangehörigen
( 450 davon leben noch die meiste Zeit im Canyon selbst ) eine Vielzahl von Besuchern aus den USA und zunehmend der ganzen Welt .
Nein , nicht nur wegen der Farbe des den unteren Canyonteil durchfließenden Gewässers steuern die Leute diese abgelegene Gegend an ,
sondern weil dieser mit seinem sehr kalkhaltigen Wasser traumhaft schöne Wasserfälle , natürliche Pools und Kaskaden erschuf ,
die unserer westlich geprägten Vorstellung eines " Garten Eden " ziemlich nahe kommen ....
 
Wie schon angekündigt erreicht man am eindrucksvollsten diese Naturschönheit auf Schusters Rappen .
Das ist rein gefühlsmäßig nicht mehr zu toppen !  ....
 
Allerdings: Der Hauptort Supai ist auch anders erreichbar - nicht nur zu Fuß, sondern auch zu Pferd ( Maultier )
oder einfacher noch mit dem Helikopter. Diese Variante ist aber sehr teuer und nicht jeden Tag verfügbar . Mehr dazu später ...
Der Nachteil an der Heli - Variante ist aber , dass man völlig " steril "  im Canyon ankommt und einem jeglicher Bezug zu  ihm  fehlt .
Trip
Verlässt man sich allein auf seinen Körper , sollte man ein gewisses Maß an Kondition mitbringen , denn die erste Etappe nach Supai
beträgt allein  8! Meilen ( ca. 13 Kilometer / 6 Stunden ) . Beginnt die Wanderung zunächst auf einem sehr steilen , mehr recht als
schlecht hergerichteten Pfad , der sich serpentinenartig vom Hualapai Hilltop ( dem PKW- Parkplatz )  in den Canyongrund hinabwindet ,
verläuft dieser im Weiteren sehr moderat , aber stetig ein wenig fallend in Richtung des Canyoninneren .
 
Unten angekommen bietet der Cataract Canyon dem Hiker einen zunächst sehr freien Blick auf die sonst so begrenzenden
Canyonwalls ; dies ändert sich natürlich , je länger die zurückgelegte Wegstrecke ist - es wird enger , die Sandsteinwände höher ...
 
 
Im letzten Viertel der Wanderung verändert sich die Kulisse schlagartig :
Die Canyonwände ändern die Richtung und der vor einem liegende Raum öffnet sich weit und ist reich an Vegetation .
War der Trail bis eben noch recht einfach zu bewandern, wird es allmählich sandiger und sandiger , vor allem bei längerer Trockenheit .
Die Schritte werden kürzer und deren Frequenz immer geringer -
der letzte Part scheint der schwierigste von allen zu sein , obwohl das Streckenprofil zunächst eben verläuft: Man ist eben ziemlich fertig ...
 
 
Ein wenig Luft holen kann man im Tourist Office , gleich links am Ortseingang  gelegen .
Hier gibt man die Reservierungsnummer an , die man einige Tage oder besser einige Wochen vorher auf telefonischem Wege erhalten hat .
Die Vorabreservierung ( Telefonnummern - LINK ) ist in jedem Falle bedeutend günstiger als die " Hier bin ich !  - Variante " ;
wenn man die verlangten Preise überhaupt noch günstig nennen kann .
Die Havasupai wissen sehr genau um den Wert des Schatzes , den sie da hüten...
 
 
Nachdem man während der kleinen Pause etwas Energie getankt hat , geht man das letzte Teilstück an, zumindest , wenn
man einen Camping - Space gebucht hat und nicht in der im Ort befindlichen ( kleinen ) Lodge unterkommen möchte .
Wasserfälle
Von Supai / AZ aus geht es nun in fast unmittelbarer Nähe des Havasu Creeks immer weiter auf fallendem Gelände
zum Campground und somit auch in Richtung der eigentlichen Attraktionen : den wunderschönen Wasserfällen...
 
Den Anfang machte der " Navajo Fall " : Auf halbem Weg zwischen Dorf und Zeltplatz gelegen , " versteckte " er sich recht gut
hinter Büschen und Bäumen ; um einen Blick darauf zu werfen oder gar in dem vorgelagerten , romantischen Naturpool zu baden ,
musste der Beaver Creek durchwatet werden.
Leider wurde dieser im Sommer 2008 durch gewaltige Sturzfluten zerstört ;-( 
Als Ergebnis entstanden zwei neue Fälle , auf deren feste Namen man sich aber bis dato noch nicht geeinigt hat ....
 
 
Folgt der Wanderer nun weiter dem Weg hinunter in den Canyon , kommt er schon nach kurzer Zeit zu einem
der schönsten Wasserfälle des gesamten USA - Südwestens , dem " Havasu Fall " .
 
Schon am Rauschen der herabstürzenden Wassermassen ist er aus einigem Abstand auszumachen ;
von einem kleinen Plateau zur Rechten des Hauptweges kann man direkt bis an die " Absturzstelle " herantreten .
Hier befinden sich innerhalb des Beaver Creeks kleine Naturbecken , in denen man getrost Platz nehmen und entspannen kann ...  ;o)
 
Auch der " Havasu Fall " ergießt sich in einem großen Becken , in dem das türkise Kalkwasser wunderschöne Becken und Kaskaden
erschuf ; das traumhafte Ensemble wird visuell durch saftig grüne Vegetation , rostrote Canyonwände und einen Naturstrand vollendet .
Wer spätestens an dieser Stelle nicht schwach wird , dem fehlt offensichtlich jeglicher Sinn für Romantik ...

Loading...
Nach diesem " visuellen Schock " erreicht man einige Meter weiter endlich den angekündigten Campground .
Von den Ufern des Beaver Creeks sind einige Meter Platz bis zu den steil aufragenden Canyonwänden .
Hier befinden sich , aneinandergereiht wie auf einer Perlenkette , die Camp Spaces , ausgestattet mit einer Sitzbank - Tisch - Kombination .
 
Fließend Wasser ( abgesehen vom Bach selbst ) ist hier genau so wenig zu haben wie ein Waschraum oder WC .
Einzig und allein sind an beiden Enden des Campingplatzes Dixi's ( Plumpsklo oder wie auch immer ) aufgestellt , welche dann und wann
mit dem Heli zu ihrer Entleerung abgeholt werden : Hoffentlich sitzt man genau in diesem Augenblick nicht drinnen  ;o)
 
Allzu große Komfort - Ansprüche sollte man also nicht stellen , wenn man einen Besuch von Havasupai in Erwägung zieht...
Diese kleine Einschränkung vergisst der Besucher gerne wieder , sofern er sich entscheidet , weiter den Bachlauf zu verfolgen ;
bald steht er an der nächsten Klippe , von der sich dieses Mal gewaltig der " Mooney Fall " in die Tiefe stürzt .....
 
Auch hier ist der Ausblick einfach spektakulär - deshalb treffen sich an jener Stelle gerne Mitglieder " eingewandeter " Teenie - Gruppen
um hier den Sonnenuntergang und die vom Getöse des abstürzenden Creeks untermalte Ruhe zu genießen ...
 
Um die Eindrücke noch zu steigern , trieb man vor etlichen Jahren einen kleinen schmalen Tunnel in eine
der Canyonwände , die den 60m in die Tiefe stürzenden Mooney Fall halbkreisförmig " einrahmen " .
Über diesen nicht ganz ungefährlichen Zugang 
(es geht über etwas glitschige Treppen , marode Holzleitern und primitiv abgesicherte , in den Fels gehauene Stufen hinunter) 
gelangt man zu dem ebenfalls sehr fotogenen Becken dieses Katarakts . Läuft man noch weiter in Fließrichtung des Gewässers ,
erreicht man nach knapp 5 km die " Beaver Falls " ; auf ca. 5-6 m Höhenunterschied ergießen sich mehrere wunderschöne Kaskaden
in die zu ihren " Füßen " befindlichen Natural Pools : von einem  in den nächsten und so weiter und so fort ...   mmmmmhhhhh ...
 
 
Wagt sich der Besucher noch weitere geschätzte 5 km entlang des " Biber - Bach - Laufs ", gelangt er geradewegs zum Colorado River .
Doch Vorsicht ist geboten : Solch ein Unterfangen sollte sehr früh angegangen werden , denn das Vorankommen ist teilweise
sehr mühsam und zeitraubend ; ab und zu enden die Pfade entlang des Wassers abrupt , und der Beaver Creek muss durchquert werden .
Ein Zuckerschlecken ist das nicht !  Ist man sich nicht sicher , dies zu schaffen , dann lieber bei den Kaskaden den Rückweg antreten !
 
Auf jeden Fall den Rucksack für Eventualitäten vorbereiten : Wasser , Proviant , Licht und Zusatzklamotten sind mitzuführen ...
Technisches...
An dieser Stelle greifen wir letzteren Satz auf : Mitbringen muss man zu den Waterfalls  eigentlich alles - aber auch wieder mitnehmen !
Denn das größere Problem ist eher die Müllentsorgung als das Erleben von herrlichen Stunden an " very nice places " ...    ;o)
 
Zur Beförderung diverser Camping - Utensilien kann , wie erwähnt , vorrangig die Kraft von Maultieren genutzt werden .
Dies macht Sinn , ist der Weg zu den Havasupai sehr lang und somit beschwerlich ,
zumindest wenn man sein Gepäck in den Canyon selber schleppt - wir haben es , selbstverständlich nur für euch , getestet     ;-(
Da hat man danach geraume Zeit " Rücken " ...     
ABER : diese Variante ist die preisgünstigste !  Wer also auch das Reisebudget ein wenig im Auge hat - bitte sehr ....    ;-)
Deshalb heißt die Devise : " Pack nicht zu viel ein"    -  was den meisten Menschen heutzutage sehr schwer fallen dürfte ...
 
Ok , will man den ganzen " Kram " doch nicht alleine schleppen , gibt es nur eine Lösung ;
Ist man am Hualapai Hilltop ( dem Ende des gleichnamigen HWY ) angekommen , Rucksäcke sowie Zelt / Schlafsäcke usw. dort abstellen ,
wo sie von einem der nächsten Transporte aufgenommen und zu Tal getragen werden können .
Schon hier beginnen oftmals die ersten Probleme :
Vielen Besuchern ist zunächst völlig unklar , wo genau sich auf dem Hilltop besagte " Gepäcksammelstelle " befinden soll.
Die Angaben hierzu sind äußerst schwammig und oftmals eher unbrauchbar . Deshalb hier die uns bekannte Variante :
Das Gepäck stellt der Reisende direkt am Trailer ( sieht aus wie ein größerer Bauwagen ) ab , NICHT am Trail oder Trailhead !
Dieses Gebäude befindet sich an der Ostseite des Parkplatzes auf dem Hilltop . Dieser Parkplatz ist wie eine große Wendeschleife
angelegt . An diesem Rundweg sind die einzelnen Parking Lots für die Besucherfahrzeuge direkt angeschlossen .
 
Also den Wagen abstellen und das Gepäck zu vorgerückter Stunde bei dem Trailer postieren . Eine vernünftige Ausschilderung fehlt leider .  ;-(
Am besten ist es wohl , sich schon vor Sonnenuntergang einzufinden . So hat man die Möglichkeit zu schauen , wohin die anderen Gäste ,
die mit Sicherheit vorhanden sein werden , ihr Gepäck abgestellt haben ; auch ist noch Zeit , evtl. die eine oder andere Frage zu stellen
( viele Besucher kommen mit geführten Gruppen hierher , welche sich garantiert mit dem Prozedere auskennen - einfach mal beobachten ... ) .
 
 
Die Maultiere werden im Laufe des nächsten Vormittags aus dem Canyon hinauf auf den Hilltop geführt , wo sie die Habseligkeiten
der mit Eindrücken " gefüllten " Havasupai - Besucher nach oben tragen , verschnaufen , die neue " Fuhre " aufnehmen und dieselbige
nun in den Cataract Canyon befördern . Die Tiere werden von Stammesmitgliedern begleitet und bestückt .
Sie werden Ihnen in jedem Falle begegnen , vorausgesetzt , man ist schon früh aufgebrochen .
Das ist die wohl angenehmste Variante , denn mit " früh " meinen wir tatsächlich ca. eine Stunde vor Sunrise !
Es ist zwar noch recht frisch und stockfinster , aber mit entsprechender Kleidung und einer lichtstarken Kopflampe ausgerüstet
steigen Sie in aller Ruhe die steilen Serpentinen des Trails hinunter in den Canyongrund.
Auch sind Wanderstöcke ( Hiking Sticks ) von Vorteil , ist doch der Weg teilweise recht rutschig von Sand und Geröll .
Hat man diesen Teil hinter sich gelassen , ist im besten Falle noch nicht eine Schweißperle entstanden ... ;-)
 
Nun kann man während des Marsches nach Supai / AZ die aufgehende Sonne insofern bewundern , als dass sie die Canyonwände in
herrliches Rot taucht - hier und da ein grüner Busch oder Baum , und das Gefühl , sich in einer Idylle zu befinden , stellt sich alsbald ein  ;o)
Ist man obiger Beschreibung gefolgt ( Hineinwandern , im Office anmelden , Ticket mit Nummer erhalten und bis zum Havasu Fall gehen ) ,
erreicht man eine Art Tor , neben einem primitiven Holzhäuschen gelegen . Hier ist die meiste Zeit ein Kontrolleur postiert ,
der die Tickets checkt und weitere Instruktionen gibt . An dieser Pforte stoppen auch die Maultier - Trecks und entledigen sich ihrer Fracht bzw.
nehmen neue auf - demzufolge muss man auch hier seine "Leggage" positionieren , wenn man den Canyon verlassen will ....    ;-(
 
Eines noch zur Sicherheit : Sollten aufgrund starker Regenfälle Sturzfluten zu erwarten sein , muss man sich in die höher gelegenen
Bereiche , z.B. oberhalb des Havasu Falls , zurückziehen . Diese Areas sind zwar beschildert , besser ist es aber , danach zu fragen !
Das letzte Ereignis ist noch gar nicht so lange her : Im Sommer 2008 brach infolge unerwartet großer Wassermassen ein Damm
innerhalb des Canyons , der Campground ging förmlich unter , und viele Personen mussten via Heli gerettet werden ...
Danach war der Canyon fast ein Jahr für Touristen gesperrt ......
Hinweis
Dass das Dorf Supai eines der letzten der USA ist, das nicht mit dem Auto zu erreichen ist , irritiert den Mitteleuropäer doch etwas ;
überraschend dagegen , wie gut die Havasupai  technisch trotzdem ausstaffiert sind :
Landwirtschaft wird im Canyon mit Traktoren betrieben , elektrischer Strom ist im Ort selbstverständlich ( nicht am Campingplatz ) ,
und das Internet wird via DSL - Leitung bzw. SAT in den Cataract Canyon geholt und verbindet so diese Natives mit der restlichen Welt
besser als manch anderen US - Bürger ; die alltägliche Logistik übernehmen vorrangig Mulis , die die lebensnotwendigen Dinge
auf ihrem Rücken talwärts tragen , der Personentransport der Locals wird dagegen zumeist per Helicopterflug abgewickelt .
 
Nebenbei muss man erwähnen , dass die US Army seit vielen Jahren eine Patenschaft mit den Havasupai unterhält .
Die Marines sind zur Stelle , um technische Schwierigkeiten zu beheben oder auch Klettergerüste für die Kleinsten aufzustellen.
Dies ist nicht selbstverständlich - hier bilden die  " Leute vom blau - grünen Wasser " eine echte Ausnahme ....
 
Auch wird immer wieder die Werbetrommel für dieses Kleinod der Natur gerührt ,
wenn sich Hollywoodgrößen wie Nicolas Cage oder Jessica Biel die Ehre geben - sei es privat oder während eines Drehs ....
Anfahrt + Preise
Der Ort Supai liegt in Arizona , an der Südkante ( South Rim ) des Grand Canyon , und ist nicht unmittelbar vom Gebiet des Nationalparks
erreichbar . Dennoch stellt die Anreise hierher , in die Havasupai Indian Reservation , keine große Hürde dar - wenn man in der Gegend ist ...
 
Ausgangspunkt sind die Orte Kingman/AZ oder Seligman/AZ , beide an der Historic Route 66 gelegen und von
Städten wie Las Vegas/NV oder z.B. Flagstaff/AZ , Phoenix/AZ , Page/AZ oder Sedona/AZ durchaus erreichbar .
Ungefähr in der Mitte des Weges , zwischen Peach Springs/AZ und dem Grand Canyon Caverns Airport ,
zweigt eine Indian Route nach Norden ab . Dies ist der Hualapi Hilltop Highway , welcher direkt zum Ziel führt .
 
Außer zu Fuß gibt es noch weitere Möglichkeiten , in den und aus dem Canyon zu gelangen :
Auf dem Rücken eines Pferdes ( vorher per Telefon abklären ) und mit dem Hubschrauber vom Hualapai Hilltop bzw. von Supai aus ;
Während sich der Landeplatz an der Ostseite des Hilltop befindet (vor Ort morgens einchecken ) , ist er in Supai/AZ zentral im Dorf gelegen.
Direkt an selbigem findet man sich in der Früh' des Abreisetages ein und lässt sich auf eine Warteliste setzen .
Name und Gewicht ( das des Körpers und des Gepäcks ) angeben und natürlich den entsprechenden Obolus entrichten (derzeit ca. 85 USD) .
Das System heißt "First Come - First Serve" ( wer zuerst kommt , malt zuerst ...) . Danach heißt es Ruhe bewahren :
Vorrang haben immer die Einheimischen ( Tribe Members ) !  Ist deren Ein- bzw. Ausreise abgewickelt , sind die Touristen an der Reihe .
Erfahrungsgemäß ist dieser Zeitpunkt nicht vor 10 - 12 Uhr morgens !  Also am besten früh einschreiben (Morgenspaziergang),
zum Camp zurückgehen , in aller Ruhe frühstücken , packen und die Waterfall Area voller Eindrücke in Richtung Supai loslaufen ...   :-(
Achtung !  Samstags und Dienstags ( Sommer  , Winter abweichend )  wird nicht geflogen !!!  LINK
 

 
Da sich die Preise von Jahr zu Jahr erhöhen , leiten wir Sie zur Website des Havasupaitribe ( nicht die offizielle Site ) weiter .
Diese Angaben werden immer wieder aktualisiert . 
Wichtig ist in jedem Fall , ausreichend Dollar mitzuführen, denn so ein Trip ist " very expensive " , egal , wie man diesen durchführt .
 
Auch andere " Airlines " , wie z.B. Papillon , bieten an , vom South Rim oder etwa von Vegas aus einzufliegen - ist aber recht teuer !
Die partiell ausufernden Preise erfahren Sie auf deren Websites ...                                                     Wir wünschen wunderbare Erlebnisse !

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