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Vor dem
Eintreffen der ersten weißen Siedler überwinterten die Ute ( indianische
Ureinwohner ) hier und nutzten die Gegend vorrangig zur Jagd . |
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Bei der
Erkundung von Siedlungs- und Baugebieten für die Stadt „ Colorado City "
, |
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im
Bereich des heutigen Colorado Springs , trafen Landvermesser auf diese
außergewöhnliche Szenerie . |
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Zu Beginn
des 20.Jh. kaufte Charles Elliott Perkin , seines Zeichens Direktor
der
Burlington Northern Eisenbahngesellschaft , |
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das Areal, um sich ein
Rückzugsgebiet für seine Urlaubszeit zu schaffen . |
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Beeindruckt von der Anmut und Schönheit dieses Erdenfleckchens änderte
er aber seinen Plan und ließ von diesem Vorhaben ab . |
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Seine
Nachkommen spendeten der Stadt Colorado Springs das Grundstück unter der
Auflage , dass sich die Stadt seither und |
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in
Zukunft um die Erhaltung und den Schutz des „ Göttergarten " zu kümmern
hat und dass dieser für jedermann zugänglich zu sein hat . |
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Zu der überlassenen Fläche von ca. 480 acres
wurden über die Jahre weitere benachbarte |
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Grundstücke angeschlossen , so dass das Schutzgebiet heute ca. 1400
acres umfasst . |
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Der „
Garden of the Gods " ist öffentlich , kostet keinen Eintritt und ist
kein National- oder State Park. |
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| Im
ersten Viertel des letzten Jahrhunderts war der Park noch Tummelplatz
für allerlei junge Leute und Gruppen |
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durfte noch kreuz und quer mit dem Auto befahren werden . |
| Bald
stellte man jedoch fest , dass dadurch die Bodenerosion sehr stark
voranschritt, und man entschloss sich , |
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zunächst die Hauptwege , wie den Perkins Trail , mit Pflaster bzw. Beton
zu befestigen |
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die Hänge und Böschungen des Parkgeländes mit Buschwerk und Bäumen zu
rekultivieren . |
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| Die
Parkanlage verfügt heute über eine Ringstraße mit Zugängen zu
verschiedenen Parkplätzen . |
| Von
dort aus starten verschiedene Trails und ergeben so ein großes Netzwerk
an größtenteils einfach zu laufenden Wegen . |
| Hier
und da warten Bänke auf pflastermüde Leute . Sie sind meist in der Nähe
besonderer Sandsteinformationen aufgestellt . |
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Wanderer kommen im Garden of the Gods genauso auf ihre Kosten wie
Mountainbiker , Rollstuhlfahrer oder Reiter . |
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Kletterer benötigen ein Permit , welches ein Jahr Gültigkeit besitzt und
im „
Garden of the Gods Visitor and Nature Center " erhältlich ist . |
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Dieses befindet sich gut sichtbar auf einer kleinen Anhöhe genau
gegenüber dem Haupteingang des Parks . |
| Hier
erfährt man viel über die Entstehung und Geschichte des Göttergartens
und erhält neben vielen weiteren |
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Tagesveranstaltungen wie Naturrundgängen , Busfahrten , Segwaytouren
etc. noch etliche Informationen rund um den Park . |
| Ein
Besuch des Centers kann durchaus empfohlen werden , auch wenn die
Merchandising – Ecke etwas kleiner sein könnte . |
| Die
Angestellten halten ebenfalls Infos für Kletterer bereit , da im Laufe
der Jahre schon einige Climber tödlich oder schwer verunglückt sind . |
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So sollte
nur bei gutem Wetter , mit entsprechender Ausrüstung und am besten nicht
alleine losgegangen werden . |
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Wie in
vielen Nationalparks üblich , wurden auch hier markante Felsformationen
mit Namen versehen . |
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So findet
man im Park die „ Kissing Camels " , „ Three Graces " , „ Balanced Rock
“ , „ Steamboat Rock “ oder „ The Hogback “ . |
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Wer seine
Phantasie etwas bemüht , kann bei näherem Hinsehen doch Verbindungen zum
gegebenen Namen erkennen . |
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Auf dem „
Garden Drive " , der Parkstraße , tummeln sich an Wochenenden,
Feiertagen und in der Ferienzeit |
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oftmals Spaziergänger und Fotografen , aber auch jede Menge Inline
Skater sowie professionelle und semi – professionelle Radrennfahrer . |
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Vorsicht hat also oberste Priorität , umrundet man den „ Drive " mit
seinem Fahrzeug . |
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Wer sich
an den tollen , rotgefärbten Formationen satt gesehen und noch etwas Zeit
hat , für den gibt es |
| kurz
vor dem Main Park Entrance das Freilichtmuseum „
Rock Ledge Ranch
Historic Site " . |
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Hier wird
das Leben zur Gründungszeit von Colorado Springs und in späteren Epochen
dargestellt . |
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Es gibt
u.a. ein restauriertes Ranchhaus , eine kleine Blockhütte und ein Tipi
der indianischen Ureinwohner zu sehen . |
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Auch
werden Vorführungen angeboten , die das Leben und Arbeiten jener Zeit
widerspiegeln sollen . |
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Allerdings ist die Rock Ledge Ranch nur an bestimmten Tagen geöffnet und
es wird ein Eintritt verlangt . |
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Sie
gehört nicht zum Park . |
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Alles in
allem ist der „ Garden of the Gods " auf jeden Fall einen Besuch wert ,
sollte man sich in der Gegend aufhalten . |
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Diese
einmalige Landschaft beeindruckt durch das Zusammenspiel der grünen
Vegetation , |
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aus der
die an
die 100m hohen roten Sandsteinzacken in den blauen Himmel zu wachsen
scheinen . |
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Und der
schneebedeckte Hausberg „ Pikes Peak " wacht mit seinen 4300m Höhe im
Hintergrund – idyllisch... |
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