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| Das
Death Valley ist wohl jedem USA - Fan zumindest dem Namen nach bekannt.
" Tal des Todes " - das prägt sich nun einmal ein... |
| Einst
war dieses Gebiet ein Teil eines Ozeans. Als sich jedoch die " Sierra
Nevada " auffaltete , regneten die Niederschläge , die das so |
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entstandene Binnenmehr speisten , nun an den fünf vorgelagerten
Bergketten ab. So war dieses Gewässer zum Austrocknen verdammt... |
| Davon
zeugt auch heute noch die recht große Salzkruste , welche man zum Teil
im Talboden bewundern kann , wo sie zu Tage tritt. |
| Die
Höhenunterschiede , welche man im Park antrifft , sind gewaltig : Stellt
" Badwater " mit 86m unter NN den tiefsten Punkt der USA dar ,
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| so
erhebt sich der " Teleskope Peak " 3368m gewaltig über die Szenerie. |
| Der
National Park besteht eigentlich aus zwei Tälern: dem Death Valley und
dem Panamint Valley und weist Spuren von zwei |
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Vergletscherungen auf. Auch siedelten nachweislich schon vor ca. 9000
Jahren Indianerstämme in dieser unwirtlichen Gegend. |
| Noch
heute ist dies die anerkannte Heimat der " Timbisha Shoshone ". Das Tal
ist sehr reich an Erzen und Mineralien. Viele Jahre wurden
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| Talkum
und Borax ( für die Seifenherstellung ) abgebaut - einige stillgelegte
Minenanlagen kann man heute noch besuchen , z.B. am |
| "
Harmony Borax Works Interpretive Trail " , der sich von der US 190 aus ,
welche durch den Park führt , leicht erreichen lässt . |
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Auch Gold und Silbervorkommen sind bekannt. 1933 wurde ein Teil der Parkfläche zum " National Monument
" ernannt und somit der Abbau von
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Bodenschätzen eingeschränkt. 1994 wurde die Schutzzone stark ausgedehnt
und in den Status eines " National Parks " erhoben. |
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| Seinen
abschreckenden Namen verdankt das Tal einigen Siedlern , die im Zuge des
" Gold Rush " weiter nach Kalifornien vordringen wollten ,
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| das bis
dahin unerforschte Tal aber völlig unzureichend vorbereitet durchquerten
und einen Mann und einen Wagen verloren. |
| Es
handelte sich dabei um den Versuch , eine moderate Abkürzung aus dem Tal
über die Bergketten zu finden. |
| Was
diese Menschen damals noch nicht wussten , ist die Tatsache , dass hier
klimatische Extreme vorherrschen: |
| Im
Sommer können es locker über 50°C werden. Höchste gemessene Temperatur
waren einmal 57°C ( Furnace Creek ) , es sollen am |
| Badwater
Point aber in der Regel noch mehr sein. Dies betrifft natürlich nur die
Sommermonate. Das Problem ist , dass Death Valley |
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ringsherum von Bergketten eingeschlossen ist - so wird oft jeglicher
Wind , welcher etwas Erfrischung bringen könnte , ferngehalten. |
| So sinkt
auch abends das Thermometer nur bescheiden. Wir hatten Ende Oktober mal
knapp 30°C - bei Sonnenuntergang ! Brrrr... |
| Diesen
Zustand machen sich viele Autohersteller zunutze , können sie hier doch
ihre zukünftigen Modelle unter extremen Bedingungen |
| auf "
Herz und Nieren " testen. Wohnmobilverleiher sind dagegen etwas
skeptischer : Sie untersagen im Sommerzeitraum den Besuch des Tals... |
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| Das Tal ist sehr reich
an Mineralien und Erzen. Davon kann man sich am besten
auf einer Fahrt über den 15 km " Artists Drive " überzeugen. |
| Die
Bodenschätze sind besonders an der Westseite der Armagosa Range durch
Erosion hervorgetreten , oxidiert und leuchten so in den |
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verschiedensten Farben. Der Clou : Dies fand auch noch auf engstem Raum
statt. Diesen Ort nennt man bezeichnenderweise " Artists Palette ".... |
| Der "
Zabriskie Point " ist ebenfalls einen Besuch wert - herrliche Farben
erwarten hier den Besucher - Bild 1 + 3 zeigen dies - siehe oben! |
| " Dantes
View " ist d e r Aussichtspunkt über das Tal - morgens , bei
Sonnenaufgang , ist hier die beste Zeit für einen Blick über die Weite.
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| Der
tiefste Punkt Nordamerikas ist " Badwater " - er liegt im gleichnamigen
Basin , welches meist ein wenig mit Wasser bedeckt ist... |
| Unweit
dieses Ziels befindet sich der " Golden Canyon " - er lädt zum Wandern
ein ; auf einem ca. 2 Meilen langen Trip erfreut man sich an
|
| an den goldgelb
leuchtenden Felsformationen. Auch verschiedene Schichten
des Gesteinaufbaus lassen sich gut erkennen. |
| Die
Auswirkungen von " Flash Floods " , den Canyon herunterrauschende
Schlammabflüsse bei starken Niederschlägen , |
| bekommt
man besonders gut sehen - so finden sich auf dem Trail noch Reste einer
1976 weggerissenen Straße , die in den Canyon führte... |
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| " Devils
Golf Course " - schon der Name lässt nichts Gutes erwarten. Hier haben
sich große Salzschollen |
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aus dem Boden herausgehoben. Der Wechsel von
Nässe ( falls es doch mal im Tal regnet
, im Jahr allerdings nicht |
| mehr als
2 - 5 cm pro Quadratmeter ! ) und extremer Hitze erzeugen diesen
Vorgang. Die Erdschollen sind übersät mit messerscharfen ,
|
| nicht
brechenden Salzspitzen und Zacken - man muss deshalb äußerste Vorsicht
beim Betreten des Gebietes walten lassen ( Bild Mitte ) ! |
| Wie die
Vorgenannten sind auch die " Stovepipe Wells " , ein weißes
Sanddünenfeld , relativ einfach von den Highways des Parks erreichbar. |
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| Länger
ist die Anfahrt zu " Scottys Castle " im Norden des Parks. In den 20ern
des letzten Jahrhunderts von einem Geschäftsmann als |
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Ferienhaus in die lebensfeindliche Landschaft gebaut , erfreuen sich das
Anwesen und seine exklusive Ausstattung heute vieler Besucher. |
| Ist man
schon einmal in dieser Abgeschiedenheit , empfiehlt sich ein Abstecher
zum " Ubehebe Crater " , einem gewaltigen Meteoriteneinschlag. |
| Verfolgt
man den eingeschlagenen Weg weiter in Richtung Süden über eine " Dirt
Road " , eine Schotterpiste , so kommt man an die |
| "
Teakettle Junction " , einem Wegweiser , behangen mit allerlei
Teekesseln , Tassen usw. : Hinterlassenschaften einstiger Besucher... |
| Biegt
man nun rechts ab , führt der Weg weiter in das " Racetrack Valley " . |
| An
dieser Stelle gibt es ein bis heute nicht ganz aufgeklärtes Phänomen zu
entdecken. Über eine ausgetrocknete und aufgerissene Ebene |
| "
gleiten " große Steine hinweg und ziehen regelrecht eine Spur hinter
sich her - etwas mystisch ist das schon , sehenswert ist es in jedem
Fall... |
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Loading...
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| Im Death
Valley gibt es einige Möglichkeiten , " sein Haupt zu betten " : Das
zentral gelegene " Furnace Creek Inn " ist recht nobel,
|
| dem
einen oder anderen aber auch etwas " too expensive "... |
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Weiterhin gibt es einige kleine Campgrounds in der Nähe des Visitor
Centers , welches sich direkt an der US 190 befindet. |
| Auch am
Stove Pipe Wells Village sowie unweit Scottys Castle ( Mesquite Spring )
befinden sich Campmöglichkeiten bzw. Motels. |
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Sinnvoll ist es vielleicht auch , sich noch vor den Parkeingängen eine
Bleibe für die Nacht zu suchen. |
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| Der
National Park befindet sich in Kalifornien , unweit zur Grenze Nevadas.
Er ist über die SR 190 , die sich in Ost - West Richtung durch das |
| Areal
windet , zu
erreichen. Auch die SR 374 im Nordosten sowie die SR 178 im Südosten
kann man für die Anreise nutzen . Alle drei Straßen |
| sind von
Las Vegas aus ansteuerbar , als Reisezeit sind mehrere Stunden
einzuplanen. Der Annual Pass gilt hier . |
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Möchtest
du
weitere
Nationalparks
besuchen
,
dann
besorg
dir
den
"
Annual
Pass
" -
damit
hat
man
ein
Jahr
lang |
|
freien
Eintritt
zu
allen
National Parks und Recreation Sites ( keine State Parks ) .
Kosten
:
einmalig
80
US$
oder
günstig
hier : |
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