Die Coyote Buttes South stehen zu Unrecht wegen der schlechten
Erreichbarkeit immer etwas im Schatten ihres nördlichen Nachbarn...

 

 
Allgemein
Die Coyote Buttes South sind genau wie die " North Unit " ein dem Pauschal - Amerika - Touristen doch eher unbekanntes Terrain.
Doch im Gegensatz zur " Wave und Co " im Norden halten sich die Besucherzahlen hier in sehr geringen Grenzen.
Wurde vor Jahren ein System zu Drosselung des Ansturms auf das Gebiet der gesamten Coyote Buttes in Form einer Permit - Auslosung
eingerichtet , so beschränkt sich der Strom der Wanderer und Fotografen , die den Südteil des Gebietes erkunden wollen , von ganz allein.
Schuld ist die relativ schlechte Erreichbarkeit . Unwegsames Gelände , sandige Passagen oder überschwemmte Wege machen die Anreise
zum " Abenteuer ". Somit hat man nur drei Möglichkeiten: 1. den PKW früh stehen lassen und einen weiten Marsch absolvieren ?
Nicht zu empfehlen - sandiger Boden , bergauf laufen , Hitze , Höhenluft und jede Menge Trinkwasser schleppen ist sehr anstrengend !
2. vorab ein Allrad - Fahrzeug mieten ?  Ist zwar recht teuer - tut nur dem Geldbeutel  , nicht aber den Beinen weh   :-)
3. Oder man lässt es einfach sein und kommt nicht in diese Gegend....   :-(
Wer letztere Möglichkeit wählt , spart Zeit , Kosten und Mühe.  Er verzichtet aber auch auf den Besuch eines absolut fantastischen Stücks
Natur des amerikanischen Südwestens !   Danke , dass es solche Leute noch gibt... (da hat man dieses Fleckchen Erde noch " für sich "  ;-) !
Fakt ist : Dieses Gebiet ist durch und durch bestückt mit den außergewöhnlichsten Sandsteinformen - wie umgerührter und erstarrter Fels
mutet der Anblick an. Farblich übertrifft der Südteil der Coyote Buttes sogar noch sein nördliches Pendant - eigentlich kaum vorstellbar...
Die Formationen bestehen aus äußerst zerbrechlichen und filigranen Sandsteinschichten - der Vergleich mit Blätterteig trifft es recht genau.
Die einzige Möglichkeit der Erhaltung dieses Kunstwerks , geschaffen von Wind und Wetter , ist nun einmal , möglichst wenigen Besuchern
den Zutritt zu gewähren. Sonst würde innerhalb kurzer Zeit ein unwiederbringlicher Schatz zertrampelt und zerstört werden...

Coyote Buttes South

Coyote Buttes South - Dali Rock , Weird Rock

Coyote Buttes South

Permit System
Wie auf unserer " Coyote Buttes North " - Seite beschrieben , werden auch für dieses Gebiet täglich 10- Online - Permits vergeben.
Wie der aktuelle Stand in punkto " Walk - In-  Permit " ist , vermögen wir an dieser Stelle nicht genau zu sagen , schwanken doch unsere Infos
zwischen " möglich " und " nur online verfügbar ". Nach unseren Erfahrungen sind online immer Permits für die CBS zu haben.
Die Zahl an Interessenten ist demnach verschwindend gering. Und selbst diejenigen , die ein Ticket " gewonnen " haben , kommen längst nicht alle
her. Die fünf Dollar pro Permit und Person lassen sich ja auch bei Nicht - Anreise relativ leicht verschmerzen...
Für alle , die es trotz aller " Widrigkeiten " doch in die Coyote Buttes South wagen , hat dieses einen entscheidenden Vorteil: Absolute Ruhe !!!   :-)
Hier noch einmal für alle , die diesem Naturspektakel einen oder mehrere Tage widmen wollen , die Permitbeschaffung :
Damit es etwas einfacher geht , haben wir dazu eine kleine Flash - Animation zum Ausfüllen der einzelnen Seiten bereitgestellt: Press
Die Datei hat ca. 650 kB , anschauen lohnt aber. Wer keinen Flash Player installiert hat , kann diesen hier kostenlos downloaden. Press
 
 
Anfahrt
Gemessen an den ausführlichen Beschreibungen , welche der " Wave  - Hiker " mittlerweile vom BLM bei Permit - Erwerb bekommt , sind
die Infos des BLM zum Auffinden und Besuch der Coyote Buttes South eher als " dürftig " zu bezeichnen .
Lediglich eine kopierte Karte stellte man uns zu Verfügung - das war's dann aber auch schon... 
So ging es mit " viel Fantasie " ins Gelände.  Zuvor ist natürlich die Contact Station nach den Zuständen der einzelnen Pisten zu befragen.
Doch auch hier gibt es mehr oder weniger vage Angaben - offensichtlich " verirrt " sich der eine oder andere Ranger auch nur sporadisch hierher...
Wenigstens konnte ich eine Alternativstrecke herausbekommen , falls die " offiziellen " unbefahrbar sind.
Eins vornweg : Auch wenn nicht ständig ein Ranger in dieser Gegend anzutreffen ist , heißt das nicht  , dass hier nicht kontrolliert wird !
Wirst du ohne Permit erwischt , gibt es eine Anzeige und 'ne saftige Geldbuße - dumm , zumal für die CBS immer Tickets erhältlich sind !
Deshalb das " Parking Tag " sichtbar in die Frontscheibe legen , da geht man von vornherein schon mal einigem aus dem Weg...
 
Bestellt man sein Permit via Internet , lernt man schon während der Buchung die drei verschiedenen " Accsess " zur CBS namentlich kennen.
Alle Zugänge sind zunächst über die " House Rock Valley Road " ( BLM # 1065 ) anzusteuern. Von der US 89 aus erreicht man nach ca.16 Meilen
Nr. 1 -  das " Lone Tree Reservoir " - bis hierher kommt man bei günstigen Verhältnissen auch noch mit einem PKW , dann muss man
allerdings auf " Fußbetrieb " umschalten und 2,5 Meilen bis zur Nr. 2 , der" Paw Hole ", wandern. Denn hier befindet sich der erste Zugang
zur " South Unit " der Coyote Buttes. Wer ein 4WD -Fahrzeug als " Unterstützung " dabei hat , kann die Muskelkraft sparen und die
Weiterfahrt antreten. Es geht zwar über etliche ruppige Felsplatten - mit einem " zarten Füßchen " sollte dies aber kein Problem darstellen.
Vom Paw Hole Trailhead aus kann man die CBS von ihrer südlichsten Spitze aus erwandern. Allerdings ist es hier noch nicht ganz so spektakulär.
Wer seinen Trip mit einem absoluten Farben- und Formenfeuerwerk krönen möchte , muss bis zur Nr. 3 vordringen - der " Cottonwood Cove ".
Das verlangt Mensch und Maschine doch schon ein wenig ab. Die Strecke wird sehr sandig , und ein Aufsetzen und Steckenbleiben des Fahrzeugs
ist je nach Zustand des Weges möglich. Also zur Not vorher zu Fuß die Gegebenheiten checken und nicht zu viel riskieren....
 
 
Will man sich ein wenig den Stress einer solchen Anfahrt nehmen , muss man etwas mehr Zeit investieren: Es gibt eine Möglichkeit , die Zufahrt
über " Paw Hole " komplett zu umgehen. Dazu biegt man erst an einer Y - Einmündung , knapp 20 Meilen südlich der US 89 , auf die BLM #1017
ab. Nach einem Bergaufstück  , vor einer verlassenen Ranch mit demontiertem Wassertank , geht es gen Norden ab auf die BLM #1066.
Das senkrecht aufgestellte,  BLM - typische braune Blechstreifenschild ist allerdings nicht mehr lesbar. Auch geht es ab hier über viele fiese
Gesteinsplatten und Absätze hinweg. Man muss eben etwas langsam und vorsichtig fahren , dann lässt sich dieser Weg recht gut meistern.
Bald taucht vor einem auch schon die " Poverty Flat Ranch " auf , und westlich sieht man auch schon die Verbindung zu " Paw Hole " einmünden.
Nun ist es nicht mehr weit; ein paar hundert Meter , teilweise quer über die Ranch , und das Ziel ist erreicht. Die superbunten Teepees der
Cottonwood Cove leuchten einem schon entgegen und laden regelrecht zum Besuch ein....      :-)
Wer vorhat , über die US 89 Old vom Süden aus diese Route zu wählen , braucht nur ca. 9 Meilen auf der H.R.V.R zurückzulegen und biegt
an besagter Y - Kreuzung nach Osten ab.
 
Tour
Ein ganzer Tag reicht nicht aus , um sich hier ordentlich umzuschauen. Allenfalls reicht die Zeit zum " Durchrennen ". Dem ambitionierten
Wanderer und Fotografen ist anzuraten , sich beim Permitkauf wenigstens zwei Tage zu sichern. Dies sollte kein Problem sein.
Man findet zu jeder Tageszeit Motive zum Ablichten - der frühe Morgen und vor allem die " Golden Hour " tauchen die unglaublichen Farben
in exzellentes Licht - einfach traumhaft. Die Fülle der anzutreffenden außergewöhnlichen Gesteinsformen ist einfach unübersichtlich.
Hinter jeder " Ecke " tut sich dem Besucher ein neues Highlight auf. Am beeindruckendsten in Punkto Form und Farbe aber sind die
" Cottonwood Teepees " . Sie liegen auf einem kleinen Plateau im Nordosten der Coyote Buttes South und sind am besten über den
" Cottonwood Access " erreichbar ( wie oben beschrieben , ist hierfür bei der Permitbestellung der entsprechende Zugang zu wählen ) .
Von hier aus sind sowohl der " Top Rock " und die vereinzelten Teepee - Gruppen sowie die " geheimnisvollen White Pocket " zu sehen... Wow !
Sollte man vorhaben , einige Tage zu verweilen , ist ein Hinweis zu beachten : Campen ist in diesem Gebiet nicht erlaubt ! Man muss abends also
immer " raus " - inwiefern dies kontrolliert wird , vermögen wir nicht zu sagen ;-). Man kann ja auch im ´Wagen schlafen - da "campt" man ja nicht..
Auch sind " ATV's " , bei uns eher unter dem Namen " Quad " bekannt , nicht erlaubt.  Klapperschlangen gibt es hier auch. Demzufolge ist immer
etwas Vorsicht geboten wenn man z.B. auf schattige Plätze trifft oder Steine anhebt.  Trotz Hitze sind lange Hosen zu empfehlen:
Die Hartlaubgewächse bleiben überall hängen , zerkratzen einem die Beine und tun auch noch weh ! Glaubt mir - ich hab's probiert...    ;-(

Back on Top

   Reiseliteratur   |   Reisewetter   |   Planung   |  Umtauschkurs  |  Travel Music  |  Rent A Car  |  Hotel & Motel  


Startseite  Flug  Mietwagen  Reisen  Tipps und Tricks  Trip 1999  Route 1999  Trip 2005  Route 2005  Trip 2006  Route 2006  USA Trip 2008  Route 2008

Social Bookmarking
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Social Bookmarking Tool Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Smarking Information

 Christian Biesel © 2002-2010. Alle Rechte vorbehalten.1024x768. Javascript aktivieren.   Zu Favoriten hinzufügen

Free counter and web stats

USA Fotoalbum