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| Ein paar Meilen östlich
des Zion National Parks , unweit zur Grenze Arizonas , dem
" Normaltouristen " |
| relativ unbekannt,
liegen die " Coral Pink Sand Dunes
" - ein kleiner , aber sehr interessanter " State Park ". |
| Gerade in einem Gebiet ,
wo sich eine Bergkette mit der anderen abwechselt , hier , wo es von
Felsformationen |
| aller möglichen Farben
und Formen nur so wimmelt , Hoodoos in die Höhe " wachsen " und die
Vegetation karg ist , |
| rechnet doch keiner so
richtig mit Sanddünen ! Also mal ehrlich ... :-) |
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| Schon mal was vom "
Venturi - Effekt " gehört ? NEIN ?????
Ok , wir bis dahin auch nicht... |
| Der Park bildet eine
Senke , umringt von verschiedenen Bergketten wie den Vermilion Cliffs ,
Bryce Canyon , Zion NP , White und Pink Cliffs, |
| Grand Staircase NM
, Moquith Mountains usw. Jahrtausende währende Erosion dieser
Formationen schuf große Mengen losen Sandes. |
| Die feinsten Sandkörner
wurden und werden von den oft starken Winden bis in diese natürliche
Absenkung getragen und abgelagert. |
| Die wunderschöne Farbe
der Dünen stammt von einem Eisenoxid ( Hämatit ) , welches auf dem
gesamten Colorado Plateau |
| für die herrlich roten
und ockerfarbenen Gesteine verantwortlich ist. |
| Wie in jeder " Wüste "
verändern auch hier weiterhin Wind und Wetter ständig das Antlitz des
mehrere hundert Hektar großen Parks. |
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| Vom Parkplatz unweit des
Visitor Centers aus kommt man über einen freistehenden breiten Holzsteg
zu einer Plattform , auf der |
| z.B. die einzelnen
Bergketten , die den Sand " spenden " , verzeichnet sind . Auch einige
weitere Anschauungstafeln zur Entstehung |
| des Dünenfeldes sind
vorhanden - aber alles dezent gehalten. Überwiegen soll dann doch der
erste Rundblick , den man genießen kann. |
| Zu Füßen der Plattform
kann man seine Tour in die Dünen starten. Festes , am besten hohes
Schuhwerk möchte ich dem Wanderer |
| auf Grund des sehr losen
Sandes empfehlen - sonst macht der Trip bald keinen Spaß mehr....
:-) |
| Als erstes stechen
natürlich die zwei größten Dünen ins Auge , und man tut auch gut daran
, diese zu "erklimmen". |
| Von dort oben aus kann
man sich einen weiteren Überblick verschaffen und seine nächsten Ziele
im Gelände auswählen... |
| Der "Aufstieg" ist nicht
schwer , die Höhe der Dünen sollte von jedem "Normalo" zu schaffen sein. |
| Ein Großteil des Parks
ist zur Befahrung mit ATV (Quads) , Buggys und sonstigen
allradbetriebenen Fahrzeugen freigegeben. |
| Nur ca. 100 ha sind
davon ausgenommen. In den Ferien und an Wochenenden treffen sich hier
Fans und Insider dieser Szene. |
| In den Sommermonaten
finden sogar Wettbewerbe in unterschiedlichen Klassen statt. |
| Wer das nicht mag
, sollte
also seinen Besuch hier demnach umplanen.... |
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| Richtig gut sieht der "
Coral Pink Sand Dunes State Park " bei Sonnenaufgang aus , am
allerschönsten ist er aber in der "Golden Hour" |
| bis zum Sonnenuntergang.
Dann werden die Dünen in ein fantastisches Licht getaucht und " erröten
" geradezu vor deiner " Linse " :-) |
| Herrliche
Schattenbildungen der Sandstrukturen warten darauf abgelichtet zu
werden... |
| Ein Stativ ist bei
diesen Lichtverhältnissen unerlässlich. Auch ist auf den Wind zu achten
- die Kameras vertragen den Flugsand nicht so gut.. :-((( |
| Wenn möglich
, den Park
erst nach einem Regenfall besuchen - dann sind die Spuren der " Allradler " nicht mehr zu sehen. |
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| Der Park befindet sich
im Südwesten Utahs in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zion National Park
. Von der US 89 in Richtung Kanab |
| biegt der Scenic Byway
ca. 4 Meilen hinter der Mount Carmel Junction rechts ab. Ein Wegweiser ,
wenn auch klein , ist vorhanden. |
| Dieser Asphaltpiste
folgt man weitere 10 Meilen und sieht linker Hand die ersten Dünen
auftauchen. |
| Etwas weiter zweigt
links die Einfahrt zum State Park ab. 5,00 USD pro Person werden am
Kassenhäuschen fällig. |
| Ist dieses nicht besetzt
, zahlt man selbstständig an einer " Fee - Tube " ; das ist ein senkrecht
im Boden stehendes Metallrohr. |
| An ihm befindet sich ein
Kasten mit Couvert und Stift darin . Das Formular füllst du aus (PKW
Nummer , Anzahl der Personen , Land usw. ). |
| Nun die fällige Gebühr
in den Umschlag legen und verschließen , dann den Bestätigungsbeleg vom
Couvert abtrennen und dieses in den |
| Schlitz der " Tube "
werfen. Den Bestätigungsbeleg legst du sichtbar hinter die
Windschutzscheibe deines Wagens. Alles klar ??? :-) |
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