 |
|
|
|
| Der " Colored Canyon " ist ein weiteres
Highlight in den Weiten des |
| Grand Staircase
Escalante National Monument - kurz : "G.S.E.N.M."
. |
|
| Inmitten der unberührten Natur der " White Rocks"
haben Wind und Wetter |
| mehrere Canyons in das kreideartige Gestein gegraben. |
|
| Eine Vielzahl von Hoodoos sind schon von der Canyonkante
auszumachen. |
| Doch je weiter man in den Talkessel hinabsteigt , um so mehr
erkennt man die |
| wahre Größe
einiger " Exemplare " - s.Bild
unten ;-) |
|
| Hunderte Felstürme unterschiedlichster Formen recken
sich dem Himmel entgegen. |
| Die braun-violetten Hüte der Hoodoos ,
sogenannte " Caprocks " , bilden einen |
| wunderbaren Kontrast zu dem hauptsächlich weißen ,
teilweise mit |
| schokobraunen Streifen durchzogenen Felsgebilden. |
|
Diese zusätzlich gegen den oft unverschämt blauen
Himmel Utah's |
|
|
betrachtet ist schon ein echtes
Erlebnis und für den wahren |
|
" Southwest - Fan " fast schon ein " Muss " !!!
:-))) |
|
|
|
|
|
Vorsicht ist , wie überall in dieser Gegend , auch hier geboten; |
|
zum Besuch sind natürlich nur
trockene Tage zu nutzen ,
|
|
denn sobald Nässe ins Spiel kommt , wird aus
der relativ einfachen |
|
Hikingtour ganz schnell ein gefährlicher Trip . |
|
Abgerutscht ist man dann hier recht zügig , und mit
etwas Pech fällt man in eine
|
|
der zahlreichen und unübersichtlichen Spalten ,
welche sich zahlreich gebildet |
|
haben , um das Gebiet zu entwässern. |
|
Die Höhenunterschiede vom oberen Canyonplateau bis
zum Grund sind |
|
beträchtlich , und die Auswirkungen eines Absturzes
kann man sich ausmalen ; |
|
Hilfe ist auf Grund der Abgeschiedenheit und kaum
vorhandener |
|
Besucherfrequentierung auch hier nicht zu
erwarten ... |
| Doch die geografischen Gegebenheiten werden
die Mehrzahl der Besucher bei feuchtem
Wetter schon vorher stark " selektieren " . |
| |
|
|
| |
|
|
| Die Fahrt in Richtung "
White Valley
" führt spätestens ab dem " Coyote Creek " |
| über dasselbe Material , welches man auch im Zielgebiet
antrifft. |
|
|
Dieses verwandelt sich nach Regen sofort zu einem schmierigen Schlamm
, |
|
welcher dann augenblicklich das Reifenprofil zusetzt
und den Wagen ziemlich |
|
schnell manövrierunfähig macht. Auch ein 4WD
hilft Euch hier nicht mehr... ;-( |
|
| Auch den " Creek " selbst sollte man wegen der großen
|
| Flashflood - Gefahr in dieser Situation tunlichst meiden ! |
|
| Sind die Bedingungen dagegen augenscheinlich gut , so
sind die Temperaturen |
| auf jeden Fall im Auge zu behalten : Schatten wird
der Wanderer nirgendwo finden... |
| Also den Besuch nicht unbedingt in den Sommermonaten
planen und immer |
| ausreichend
Wasser mitnehmen - lieber etwas mehr als zu wenig
;-) |
|
|
|
| Der Colored Canyon befindet sich nördlich der Ansiedlung "
Churchwells " |
| (auch " Church Wells ") , an der US 89 gelegen , welche
zwischen |
|
den Städtchen Kanab/UT und Page/AZ verläuft . Aus
Richtung Page kommend zweigt kurz vor
Erreichen der kleinen Ortschaft eine
unscheinbare |
| , leicht zu übersehende Dirtroad ab .Diese "
BLM 435 " führt , abgesehen von ein paar
Kurven , direkt auf die schon weithin
sichtbaren " White |
| Rocks " zu: Bald muss man den besagten "Coyote
Creek " queren , was bei Trockenheit aber
selbst für normale PKW machbar sein sollte . |
| Die weiße Abbruchkante zur Rechten , welche in
Ost-West Richtung verläuft , folgt man
nun der sichtbaren Haupttrasse . |
| Spuren von ATV's ( Quads ) sind hier
nichts ungewöhnliches. Die Piste , welche
die nächste Zeit ausschließlich durch ein
ebenes Tal führt , |
| verlässt man nun nach der Durchquerung eines
stark reparaturbedürftigen Zaunes ;-)
nach Norden in den nächsten Tal-Einschnitt . |
| |
|
|
| |
| Nun geht es nach nur wenigen Metern
rechterhand noch
einmal in einen kleinen Seitencanyon . |
| Hier stellt man den Wagen ab . Schon von
weitem sind
einige sehr schöne Hoodoos zu erkennen. |
| Der Abbruchkante des kleinen Sackgassen
- Canyons zugewandt ,
entdeckt das geschulte Auge " auf 1.Uhr "
eine V-förmige Absenkung . |
| Dies ist der Aufstieg aus dem White Valley.
Sieht schwer aus , ist aber mit etwas
Geschick durchaus machbar . Oben angekommen
, sucht man |
| sich einen geeigneten Weg gen Norden ; einige
Trampelpfade sind auch hier mit etwas Glück
auszumachen , sie führen meist etwas links
um das |
| doch recht wellige Gelände herum . Man
kann den Canyon auch vom Norden her
erreichen . Der Weg ist im Großen und Ganzen
derselbe wie |
| zum " Sidestep - Canyon " , welcher
über die inoffizielle Fahrstrecke zur "
Wahweap Drainage
" zu erreichen ist ...
( inoffiziell eben )
;-) |
|
 |