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| Im Südwesten der USA ist
noch so mancher
" Schatz " von der
immer größer werdenden
Schar der Touristen
unentdeckt geblieben
. |
| Das hat sicherlich zum einen
etwas mit der Informationspolitik
von Reiseveranstaltern
zu tun - denn die
dürfen nicht zuviel
preisgeben ,
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| müssten sie doch dann evtl.
altbewährte Touren
abändern und neue
logistische Probleme
lösen... |
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| Zum anderen können natürlich
nicht in sehr kurzen
Intervallen immer
wieder sämtliche
Reiseführer geändert
werden - auch klar
. |
| Doch die Neugier der Southwest
- Fans kennt keine
Grenzen , und so
wurde ein weiteres
unbekanntes Kleinod
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| in den Focus versierter
Besucher gerückt
- der Coal Mine
Canyon ( "Honoo
Jí " , auch " Leejin
haageed " in der
Sprache der Navajos
). |
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| Und so fristet der Coalmine
( Schreibweise umstritten
) , |
| dessen Felstürme ein wenig
an den berühmteren
Bryce Canyon
erinnern , immer
noch das Dasein
eines Insider -
Tipps ... |
| Das kommt dem Naturliebhaber
gelegen - ist er
doch hier mit sich
und der Natur oft
" allein "
;-) |
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| Das " Moenkopi Plateau "
, südwestlich von
Tuba City / Az
gelegen , bildet
die Basis |
| für einen " Abstecher "
zum Coal Mine Canyon
und dessen mehr
oder weniger interessanten
Seitenschluchten
... |
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| " Abstecher " ist hier natürlich
eher spaßig gemeint
, denn : Der Coalmine
hat eine ganze Menge
zu bieten ! |
| Hunderte Felstürme erwarten
den Besucher , sowohl
angereiht an die
Canyonwände als
auch frei stehend
, mit weißen
, roten ,
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| braunen und schwarzen Sedimentschichten
versehen plus einem
gigantischen Ausblick
in den sich weitenden
"Ha Ho No Geh" Canyon
- WOW! |
| Nur wegen einiger Minuten
hierher zu kommen
ist pure Zeitverschwendung
! |
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| Ist der Canyon bei der Anfahrt
kaum auszumachen
, entpuppt er sich
im Nachhinein als
Top - Location ! |
| Einzig und allein ein markantes
Windrad im Norden
der Arizona State
Route 264 , einige
Meilen südöstlich
von Tuba City ,
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| macht den Besucher auf das
nahe Ziel aufmerksam
.
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| An der Stelle , wo diese
" Windmill " den
scheinbar kürzesten
Abstand zum Highway
hat , befindet sich
die Zuwegung zum
Ziel ; |
| einfach darauf zufahren
, den Rim sehen
und: Einatmen
, genießen uuuuuuund
gaaaaaanz
langsam ausatmen
.... |
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| Doch das ist nicht alles
: Direkt
am Schluchtrand
befinden sich einige Picknickbänke +
-tische
incl. primitiver
Feuerstellen - uuuuuuhhhhhh
... |
| Dies lädt zum Verweilen
ein : Ein Grund
mehr , sich etwas
länger hier aufzuhalten
- es wird sich auszahlen
... |
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| Denn den Coal Mine Canyon
kann man sehr schön
" ablaufen " ;
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| den West Rim völlig barrierefrei
, was gerade zum
Sunset spektakuläre
" Einblicke " verspricht
; |
| der East Rim im Sunrise
erfordert dagegen
etwas Mut und vor
allem Rücksichtslosigkeit
! |
| Denn hier muss nicht nur
früh aufgestanden
, sondern ein Weidezaun
, der großenteils
aus Stacheldraht
besteht , überwunden
werden ... |
| Man begibt sich in diesem
Moment wissentlich
auf Privatland und
unterliegt somit
den gesetzlichen
Gegebenheiten der
Hopi Nation
! |
| Jeder sollte also mit sich
einig sein , ob er
das Risiko eingeht
und evtl. sehr schöne Sunrise - Pics macht oder vorher friedlich
" abzieht " .... |
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| Dasselbe gilt für Hikes
in den Canyon :
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| Man ist hier geteilter
Auffassung - einfach
hineinwandern oder
ein Permit beim
Coalmine
Mesa Chapter House
anfragen ? |
| Die Antwort liegt wohl dazwischen
: Nach unserem Kenntnisstand
liegt der Coal Mine
Canyon größtenteils
auf
Hopi
Land ,
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| gehört rein verwaltungstechnisch
gesehen aber eher
zum Gebiet der Navajos
....
Hier gibt es offensichtlich
noch einigen Klärungsbedarf
. |
| Unsere ganz persönliche
Meinung : Wo kein
Kläger , da kein
Richter !
Mal ehrlich : Der
Canyon ist so wenig
frequentiert ,
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| da ist es recht unwahrscheinlich
, jemanden zu finden
, der einem bei
einer Wanderung
gleich ein Verfahren
an den Hals pappt...
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| Nicht vergessen : Bei Ausreden
immer den Ich -
Nix - Wissen - Touri
- Bonus abrufen
...
In diesem Sinne
: Good Luck
!!!
;-) |
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| Aber mal im Ernst : Egal
, wer in dieser Gegend
den " Hut " aufhat - man befindet
sich auf Indianerland
und sollte dies
auch respektieren. |
| Das sind sehr freundliche
Leute , die sich
aber das Recht vorbehalten
, über die Nutzung
ihres heiligen Bodens
selbst bestimmen
zu können . |
| Die schleichende " Einwanderung
" des " Weißen Mannes
" , auch wenn er
nicht als Eroberer
, sondern als Tourist
kommt , |
| ist sicher ein wachsender
Interessenkonflikt
der Natives , gerade
wenn sich auf ihrem
Territorium landschaftliche
Schönheiten befinden... |
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| Im ungünstigsten Fall stößt der Besucher
in der sonnigen
Mittagszeit zu
diesem herrlichen
Canyon vor - das
Licht zu hart ,
die Farben blass
. |
| In der Nähe befindet sich
kein populäres Ziel
, was bis zum Sunset
erreichbar ist ,
mal abgesehen vom
"
Blue Canyon
" . |
| Also : Anfahren , Aussichtspunkt
suchen , evtl. etwas chillen und sich
in der frühen Abendsonne
auf Standpunktsuche
machen .... |
| Lange vorm eigentlichen
Sonnenuntergang
beginnt aber der
Coal Mine Canyon
vom Westen her nach
und nach im Schatten
zu versinken . |
| Das umgekehrte Problem hat
man am frühen Morgen
: Der Canyon
ist zwar noch einen
Weile vom East Rim
aus zu bewundern
, |
| und zwar bevor die Sonne
aufgeht und man
das " Zaunübersteigen
" wagen muss
, ersäuft
aber schon kurz
nach Sunrise in
grellem Licht
;-( |
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| Diesen widrigen Umstand
verdankt der Photographer
dem doch recht hohen
Weiß - Anteil der
Coal Mine Hoodoos
.... |
| Verwunderlich , lässt der
Name " Coal Mine
" doch eher auf
dunkles Gestein
o.Ä. schließen ! |
| Und wahrhaftig gibt es hier
eine Kohleschicht
, welche die Namensgeber
wohl beeinflusst
haben müssen . |
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| Glücklicherweise ist diese
nur ein paar unbedeutende
Zentimeter stark
, das hat wohl den
Canyon vor seiner
Zerstörung bewahrt
; |
| schmutzige Schuhe holt sich
der Wanderer allerdings
genauso wie der
Fotograf ....
;-) |
| Auch das markante braune
Gestein war einst
genutzt worden ,
z.B. zum Färben
von Stoffen etc.
: Ist aber
alles lange her
... |
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| Die Anreise ist an sich
völlig problemlos
. Die nächst gelegene
Stadt ist
Tuba City / AZ
( kaum ein Motel
dort) . |
| An einer Kreuzung mit Tankstelle
und kleinem Einkaufscenter
biegt man vom HWY
160 in Richtung
SO auf die State
Route 264 ab . |
| In diese Richtung verlässt
keine weitere Road
die Stadt ; Fehler
sind somit ausgeschlossen
. |
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| Nach knapp zwanzig Minuten
und 15 Meilen Wegstrecke
befindet sich nördlich
der Road die Abfahrt
zum Coal Mine Canyon |
| bzw. zum unserer Meinung
nach schönsten Teil
.
Ein markantes Windrad
sollte nun schon
auszumachen sein
. |
| Darauf zusteuern - nichts
weiter ! Hier
zweigen einige Wege
ab - einfach ausprobieren
; sie führen alle
mehr oder weniger
nah |
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an den Canyonrand heran ... |
Anfahrtskarte
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| Der Vollständigkeit halber
sollte erwähnt werden
, dass es 3,5 Meilen
weiter östlich eine
Zufahrt in den Canyon
bzw. zu vereinzelten
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| View Points gibt . Erforderlich
sind hier unbedingt
ein Allradfahrzeug
, gutes Wetter und
eine trockene Piste
!
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| Lohnen tut sich das aber
nur für Super -
Neugierige ... |
| Für die "normale" Anfahrt
reicht ein Low Clearance
- Car ( PKW ) .
Bei Nässe lieber
ein paar Meter mehr
laufen , es kann
rutschig werden. |
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