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Die „
Waterpocket Fold “ , eine etwa 100 Meilen lange , bis 2000m angehobene
und erodierte Bruchkante , welche im Süden Utahs |
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vom
Thousand Lakes Plateau im Nordwesten bis zur Glen Canyon National Recreation Area im Südosten verläuft , |
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wurde
1937 zum National Monument ernannt und im Jahre 1971 in den Stand eines
National Park erhoben . |
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Da sich
das Schutzgebiet nicht nur ausschließlich auf die Fold bezieht , wurde
es nach einem Areal unweit |
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des
Fremont River benannt , welches die ersten weißen Erkunder wohl an ein
Riff erinnerte . |
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Den
Kern des Nationalparks bildet die kleine Ghost Town
Fruita / UT , |
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einst
von
Mormonen gegründet ( 1880 als „Junction“ , 1902 umbenannt ) und
urbanisiert worden . |
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Der
fruchtbare Boden im Tal wurde vom vorbeifließenden
Fremont
River bewässert und für den Obst- und Gemüseanbau genutzt . |
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Die
Plantagen waren äußerst ertragreich , und so konnte ab 1884 , nachdem
man einen Weg gen Osten |
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den Siedlungen
Caineville / UT und
Hanksville / UT geschaffen hatte ,
die überschüssige Ernte verkauft werden . |
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Die
Bevölkerung bestand zu Spitzenzeiten aus max. zehn Familien . |
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Die
Abgeschiedenheit Fruitas hielt viele Veränderungen politischer und
technischer Natur von den Einwohnern fern ; |
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erst die
Ausweisung des Capitol Reef National Monument brachte Neuerungen wie
Asphaltierungen der |
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Hauptstraße und einen Zustrom von Touristen . 1966 wurde der Ort von den
Einheimischen verlassen , |
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nachdem
der
National Park Service ( NPS ) sämtliche Grundstücke aufgekauft bzw.
die Eigner entschädigt hatte . |
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Aus jenen
Tagen ist nur noch die „ Gifford Farm “ , bestehend aus Bauernhaus und
Scheune sowie Pferdekoppeln , erhalten . |
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Es dient
heutzutage als Museum und stellt das Leben der einstigen Bewohner dar . |
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Auch die
Plantagen sind erhalten geblieben und werden vom NPS unterhalten . |
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Etwas
abseits , direkt an der State Route 24 , steht unübersehbar eine kleine
, gut erhaltene Blockhütte . |
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Sie war
einst das Schulhaus für eine Handvoll Kinder und Versammlungs- und
Gemeinschaftsraum der Einwohner . |
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Unweit
dieses Zeitzeugnisses wurde , sehr effektvoll unterhalb der
Sandsteinformation „ The Castle “ , das
Visitor Center errichtet .
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Hier
beraten die Ranger über Wanderungen auf den zahlreichen präparierten
Trails des Parks oder Fahrten z.B. ins „ Cathedral Valley “ , |
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welches teilweise auf Parkgebiet liegt . |
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| In
der Nähe der Gifford Farm im „ Fruita Historic District “ befindet sich
der einzige Campground im Tal . |
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Dieser hat 71 Campsites und ist gut ausgebaut . Stellplätze für
Motorhomes und Trailer sind genauso vorhanden |
| wie
Picnictische und fest installierte Grills . Zelte stellt man auf den
Rasenflächen auf . Waschräume und Duschen sind vorhanden . |
| Im
Hinterland gibt es noch zwei weitere „ Primitive Campgrounds “ : den
Cedar Mesa PCG und den Cathedral PCG . |
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Massive Plumsklos ( Pit Toilet ) sind aufgestellt , allerdings gibt es
weder Strom noch Wasser . |
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Feuerstellen und Grills sind bei den Campsites dabei . |
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Zahlreiche Ziele kann man im Capitol Reef NP besuchen : |
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Verlässt man Fruita nach Westen Richtung
Torrey / UT , zweigt alsbald
eine Seitenstraße nach Süden ab . |
| Diese
führt zum „ Goosenecks Overlook “ . |
| Hier
bekommt der Besucher Gelegenheit , aus großer Höhe fast senkrecht auf
die Windungen des Sulphur Creek hinabzublicken . |
| Man
kann nicht nur das Rauschen des Baches hören , sondern auch noch die
angeblich reinste Luft |
| der
gesamten USA durch seine Lunge strömen lassen . :-)) |
| In
den Creek kann man auch hineinwandern - Näheres erfährt man im Visitor
Center . |
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Wer nicht
nur für die zauberhafte Szenerie brennt , sondern auch Interesse an
Kultur verspürt , |
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kann
Fruita ein kleines Stück gen Osten verlassen und gelangt schon nach
wenigen Metern an einen Parkplatz an der linken Straßenseite . |
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Über
einen breiten Holzsteg gelangt man direkt an ein Sandsteinmassiv .
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Hier
haben vor ca. 900 Jahren sogenannte
Fremont People zahlreiche
Felsritzungen (
Petroglyphen ) |
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hinterlassen , welche teilweise gut erhalten sind und sogar durch
installierte Ferngläser betrachtet werden können . |
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| Noch
etwas weiter östlich starten zu beiden Seiten des Highway 24 mehrere
Trails zu verschiedenen Zielen : |
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Entweder man wandert zur „ Hickman Bridge “ ( kurzer Hike von 1,6 km )
oder macht eine etwas längere |
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Wanderung in den „ Cohab Canyon “ ( 2,8 km , stellenweise anstrengend )
oder in den „ Grand Wash “ ( 3,2 km , leicht ) . |
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Weitere Spots sind : Cassidy Arch , Chimney Rock , Golden Throne oder
Frying Pan . |
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Genauere Infos gibt es auch hier bei den Park Rangern im Besucherzentrum
. |
| Dass
immer genügend Wasser und Proviant mitzuführen ist , brauchen wir an
dieser Stelle nicht extra zu erwähnen. |
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Doch
nicht nur in und um Fruita wird das Herz eines jeden Naturfreundes
erwärmt . |
| Wer
sich an den vielen verschiedenfarbigen Sandsteinpyramiden , schroffen
Felsformationen , Canyons etc. |
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noch
nicht sattgesehen hat , für den bietet der Capitol Reef NP weitere
spektakuläre Gegenden . |
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Da wäre
zum einen das „ Cathedral Valley “ , welches sich nordwestlich von
Fruita erstreckt . |
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Hierfür
halten wir eine separate Seite parat . |
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Zum
anderen empfehlen wir die „
Notom - Bullfrog Road “ , eine
landschaftlich sehr reizvolle Piste , |
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welche 10
Meilen östlich Fruitas vom HWY 24 nach Süden abzweigt und teilweise
unbefestigt ist . |
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Diese
Dirt Road - Passagen sind aber in der Regel gut gewartet und erfordern
in der Regel kein Allrad - Vehikel . |
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Westlich der Road hat man stets die Waterpocket Fold im Blick , im Osten
sind die majestätischen Henry Mountains steter Begleiter . |
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So geht
es 20 Meilen durch das Tal des Sandy Creek immer entlang der bunten ,
zerklüfteten Fold bis zu einer Gabelung . |
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| Hier
zweigt nach Südosten die Haupttrasse ( Burr Trail ) Richtung State Route
276 ab , |
| über
die man weiter zum „
Natural Bridges NM “ bzw. nach
Blanding /UT oder
Mexican Hat / UT fahren kann. |
| Nach
Westen führt der „
Burr Trail “ über steile „ Switchbacks
“ ( Serpentinen ) durch die Waterpocket Fold |
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hinauf
bis zur „ White Canyon Flat “ und durch den „ Long Canyon “dann weiter
nach
Boulder / UT . |
| Von
dort aus kann man bequem zum Grand Staircase Escalante NM bzw. weiter
zum Bryce Canyon reisen . |
| Am
Ende der Nationalparkgrenze ist die Gravel Road zu Ende , und es geht
asphaltiert weiter . |
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