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Ein Wasserfall in Utah ? |
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Noch nie davon gehört - bringt man
doch diese Gegend mehr mit Schnee , Wüste ,
Weite , Felsbögen und versteinerten Dünen in
Verbindung.... |
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Doch Utah ist eben nicht nur dieses. Utah
weiß zu überraschen ! Und zwar mit einem
Natur - Kleinod , welches dem "
Pauschaltouristen " wie |
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viele andere " Locations " unbekannt sein
dürfte , unter den passionierten Southwest -
Fans aber schon lange kein " Geheimtipp"
mehr ist.... |
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Selbst auf Kalendern , Postern und
Postkarten wird dieses Motiv nur mit großer
Zurückhaltung platziert - Gut so !!! |
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Konzentriert sich der " Ansturm " der
erholungsreifen Leute größtenteils auf die
bekannten National Parks , so hat man an
diesem |
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Fleckchen Erde noch ausreichend Ruhe
, um die Schönheit
unseres Planeten mal so richtig zu genießen.
Ganz alleine ist man dabei zwar nicht, |
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doch jedem Besucher , den man dort antrifft
, verzeiht man die " Störung " auf Grund
seines Dauerlächelns..... :-) |
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In den Sommerferien können schon mal ein
paar Leute mehr hier unterwegs sein, doch zu
dieser Zeit sollte man auch nicht unbedingt
in |
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diese Region fahren , da viele Amis ihren
Urlaub für einen Trip in die National Parks
u.ä. nutzen. Bei uns ist es doch im Sommer
auch schön... ;-) |
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Der " Lower Calf Creek Fall " , um den es
sich auf dieser Seite hauptsächlich dreht ,
stellt die " Belohnung " für eine herrliche
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6 -Meilen (ca. 10 km)
-Rundwanderung dar.
Dieser Trip ist eigentlich für jeden machbar
, sofern er sich relativ fit fühlt. An
heißen Tagen |
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kann es etwas stressig sein , da man den
gesamten Weg über der
Sonne ausgesetzt ist - Getränke sind also
Pflicht ! |
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Auch kann man sich nach dem " Anmarsch " zum
Abkühlen in den Pool stürzen , welcher sich
am Fuße des Falls befindet. |
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In den anderen Jahreszeiten ist allerdings
das Wasser teilweise zum Durchwaten schon zu
kalt - brrrr.... :-( |
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Der fünf Kilometer lange Pfad ( eine Strecke
) beginnt am Campground nahe der
SR12
, dem
Scenic Byway
, der
Escalante
und
Boulder
verbindet. |
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Fährt man in Richtung Norden , so verlässt
man diese Route , kurz nachdem man den "
Escalante River " überquert hat , links am
Wegweiser. |
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An der Abfahrt kann man schon unten im
Canyon einige fest installierte Häuschen
sehen. Dort befindet sich auch der
Parkplatz. |
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Zunächst ist erst einmal eine Gebühr ( Fee )
zu entrichten , da der Trail sowie der
Campingplatz vom BLM ( Bureau of Land
Management ) |
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verwaltet und in Ordnung gehalten wird. Also
wieder Name , KFZ - Kennzeichen ,
Gruppenstärke etc. auf dem vorbereiteten
Couvert eintragen, |
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Geld abgezählt hineinlegen, " Parking Tag "
abreißen , den Umschlag verschließen und in
die " Fee Box " einwerfen , das " Tag "
sichtbar |
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hinter der Frontscheibe platzieren - fertig
! |
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Am Ende des Parkplatzes , vorbei an ein paar
Wohnmobil - Stellplätzen , beginnt der
wunderschöne Wanderweg. |
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Natürlich ist auch hier am " Trailhead "
eine Registerbox aufgestellt , in der man
seinen Namen , Datum usw. einträgt. Auch
liegt hier ein |
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" Trail Guide " bereit , den man sich mit
auf den Weg nehmen sollte. Entlang des
relativ ebenen , teils sandigen Pfades ,
welcher konditionell |
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keine großen Ansprüche an den Hiker stellt ,
sind 15 durchnummerierte , kniehohe
Rundhölzer aufgestellt worden. |
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Im " Trail Guide " findet man zu den
jeweiligen Nummern eine passende Erklärung (
englisch ). So wird einem die Entstehung des
Calf Creek, |
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seine Geschichte und Bewirtschaftung durch
die Ureinwohner bzw. die weißen Siedler
sowie die Flora und Fauna des Canyons nahe
gebracht. |
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Dadurch lässt sich immer wieder einmal
verschnaufen und der Trip , welchen man in
ca. 1,5 - 2 Stunden bis zum Fall schaffen
sollte , gestaltet |
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sich als sehr kurzweilig. Das Auge schweift
so ab und an durch dieses herrliche , von
Sandsteinfelsen gesäumte Tal und wird vom
Grün |
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entlang des Baches verwöhnt , welches einen
hervorragenden Kontrast zu den Farben der
Canyonwände bildet. |
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Der in der Sonne glitzernde Calf Creek
plätschert derweil idyllisch dahin -
herrlich :-) |
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Zur Herbstzeit wird dieser Eindruck noch
durch die vielen unterschiedlichen Farben
der Laubbäume gekrönt - was will man mehr
??? |
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Natürlich ! Das Tüpfelchen auf dem " i " ! |
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Der Canyon ist eine " Sackgasse " , und an
seinem Ende wartet er: der 126 Fuß ( ca. 40m
) hohe " Lower Calf Creek Fall ". |
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Ein Traum von einem Wasserfall . Wie er sich
die in verschiedensten Farben glänzenden
Steilwände herunterstürzt ! |
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Auf einem Felsvorsprung auf " halber Höhe "
ergießt er sich das erste Mal . Den dadurch
entstehenden Spray spürt man noch am Rande
des |
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Pools , obwohl dieser doch schon einige
Meter entfernt liegt. Der sich am Canyonende
drehende Wind weht die feinen
Wassertröpfchen dem |
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Bewunderer entgegen. So ist für Erfrischung
gesorgt... |
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Möchte man sich noch weiter in der Gegend
umschauen , empfiehlt
sich der " Upper Calf Creek Fall ". Diesen
erreicht man , indem man
die
SR 12 |
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weiter in Richtung Boulder
fährt. Nach dem Mile Marker 81 biegt
man links auf ein unbefestigte Straße
( Dirt Road ) und kommt |
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nach einigen hundert Metern zum Trailhead.
Der Fußweg zum Fall ist eine knappe Meile
lang , der Wasserfall selber ist allerdings
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mit ca. 90 Fuß ( etwa 27 m ) nicht ganz so
hoch wie sein " Geschwisterchen ".... - für
den Abstecher sollte man ca. 1 - 1,5 Std.
einplanen. |
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Auch eine Weiterfahrt nach Boulder ist zu
empfehlen. Unterwegs hat man einen
fantastischen Überblick auf die "
Waterpocket Fold ". |
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Die bei guter Sicht in weiter Ferne zu
sehenden Berge sind der " Mount Ellen " und
" Mount Hillers ". "Scenic Byway" ist also
wörtlich zu nehmen! |
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Mittags herrschen am Calf Ceek Fall die
besten Lichtverhältnisse. Da der Canyon in
Nord - Süd Richtung verläuft
, liegt sein relativ schmales |
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Ende morgens und nachmittags im Schatten .
In der Mittagssonne entfalten die Felswände
sowie das darauf
gewachsene Moos |
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ihre ganze Farbenpracht. Möchte man dem
herabstürzenden Wasser einen Schleiereffekt
" verpassen " , muss
man die Kamera mittels |
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manueller Einstellung zu einer langen
Belichtungszeit " überreden " .
Vollautomatische Geräte sind hier im
Nachteil , da sie auf Grund der |
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Helligkeit zu einer kurzen Belichtungszeit
tendieren werden . So kann man aber bei
Nahaufnahmen z.B. gut einzelne Wassertropfen
sehen. |
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Es hat also alles seine Berechtigung . Einen
Polarisationsfilter kann man verwenden
, um störende
Reflexionen an den nassen Canyonwänden |
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auszuschließen. Außerdem " peppt " er auch
die vorhandenen Farben etwas auf und lässt
sie satter erscheinen. Stativ ist natürlich
Pflicht ! |
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Auch sollte man am Rande des " Pools " auf
sein Objektiv achten : Das
sehr feine Spray des Wasserfalls setzt sich
innerhalb von Sekunden |
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auf diesem ab - das nächste Bild kann man
demzufolge vergessen...
Also immer schön trocken halten , etwa mit
einem Brillenputztuch. |
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Dem Apparat dagegen sollten die Tröpfchen
nicht schaden , da diese sofort verdunsten. |
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Die Calf Creek Falls befinden sich im
südlichen Utah . Man erreicht sie über die
SR 12 , welche westlich des
Bryce Canyon National
Parks |
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beginnt und nach Osten Richtung Escalante
verläuft. Hat man diesen Ort hinter sich
gelassen , erreicht
man nach einigen Meilen |
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den " Escalante River ". Nach dessen
Überquerung ist man fast am Ziel. Kurze Zeit
später sieht man , wie oben beschrieben ,
links den Parkplatz. |
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Kurz zuvor hat die SR 12 auch ihre Richtung
geändert und führt nun gen Norden nach
Torrey. Unterwegs kann man auch noch einen
Abstecher |
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zum " Anasazi Indian Village State Park "
machen oder sich einfach durch die schöne
Szenerie der Route beeindrucken lassen.... |
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