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| Irgendwie
mutet es schon eigenartig
an , dass gerade im sonst
nicht vor |
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Artenreichtum der Pflanzen- und Tierwelt strotzenden
USA - Southwest |
| Heimstatt für die ältesten Lebewesen unserer Erde
sein soll ... |
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| Und doch haben Flora und Fauna die tollsten " Strategien
" entwickelt , |
| um in dieser teilweise extrem kargen Gegend überleben
zu können . |
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Und so konnte sich fernab jeglicher Zivilisation eine
Laune der Natur |
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ganz in Ruhe entwickeln : |
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die "
Ancient Bristlecone Pines " ( Pinus longaeva
). |
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Hoch oben in den kalifornischen "
White Mountains
" , unweit der
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Nevada Borderline , befindet sich der "
Inyo National
Forest " . |
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In diesem auf fast 3000 m über dem Meeresspiegel
befindlichen Gebiet |
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haben die Ancient Bristlecone Pines , auch
Borstenkiefer
genannt , |
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praktisch keinen natürlichen Feind - außer der Natur
selbst . |
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Zwei bis drei Zentimeter (!) können die kurios gewundenen
Bäume |
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pro Jahr wachsen . Wasserarmut und der alkalische
Boden ,
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auf dem Gras oder
andere bodendeckende
Gewächse |
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kaum ausreichenden Lebensraum finden , sind der Grund
dafür , |
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dass die " Bristlecones " , neben den etwas höher
wachsenden
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" Limber Pines " , ungestört in ihrer Entfaltung
sind . |
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Fehlende Nahrung und Deckung halten auch die Tierwelt
von dieser Gegend
fern. |
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Die teils steinalten Bäume ( 4000 - 4800 Jahre )
profitieren davon... |
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| Auf Grund
des langsamen Wachstums und
des hohen
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| Harzgehaltes der Bristlecone Pines ist deren Holz unglaublich
hart |
| und somit sehr widerstandsfähig gegen Pilze , Krankheit
und Fäulnis . |
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| Stirbt ein Baum ab , ist sein Holz noch tausend und
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| mehr Jahre resistent gegenüber Zersetzung und Verfall
. |
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| Die größten Bristlecone - Ansammlungen verteilen sich
auf zwei |
| Pinien - Haine : den " Schulman Grove " und den "
Patriarch Grove " . |
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| Hier wachsen die bis zu 18 Meter hoch und bis zu 6
Meter dick werdenden |
| Kiefern - Verwandten relativ dicht
beieinander
. |
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Zu diesen Forests gelangt man zunächst recht
gut vom kleinen Städtchen Big Pine /
CA aus über den HWY 168 . |
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Es geht von hier rund 13 Meilen in Richtung
Osten , dann über den
Ancient Bristlecone
Pine National Scenic Byway gen Norden
; |
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auf knapp 10 Meilen sind nun 6600 ft Höhe
zu überwinden . Die Road ist geteert
und gut in Schuss , aber recht steil
. |
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Leute mit empfindlichem Magen oder Höhenangst
können durchaus etwas " geprüft " werden
;o) . |
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Vorsichtige Fahrweise vorausgesetzt , besteht
hier aber kein weiteres Problem .
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| Der Blick hinüber zur " Sierra
Nevada " mit dem " Mount Whitney " oder
hinunter ins riesige " Owens Valley
" entschädigen auf jeden Fall ! |
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Zu diesem Zweck stehen mehrere View Points
entlang der Strecke zur Verfügung . |
| Hinweisschilder künden nach erfolgreicher Fahrt von der
Ankunft am " Schulman Grove " - hier
gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten
. |
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Verschiedene Trails zum Entdecken des eigenartigen
Waldes starten an der Stelle , wo sich
einst das Visitor Center befand , |
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welches nach unserem Kenntnisstand (
August 2010 ) im September 2008
leider abbrannte. |
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| Der " Discovery Trail " ( 1 Mile Loop
) , der " Methuselah Trail " ( 4,5 Miles
Loop ) und der " Bristlecone Cabin Trail
" ( 2 Miles Loop ) |
| reichen zum Kennenlernen dieser einmaligen
Gegend für's Erste aus und sind schon
im späten Frühjahr bis Mitte Herbst
erreichbar . |
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| Den Besuch des 14 Meilen weiter nördlich
gelegenen " Patriarch Grove " , der
Heimat des größten Bristlecone Pines
der Welt , sollte man |
| besser auf den Hochsommer bzw. frühen
Herbst verlegen - erst dann ist der
Zubringer , der " Ancient Bristlecone
Pine National Scenic Byway " , |
| schnee- und eisfrei und die teils steile
und kurvenreiche Route problemlos passierbar
. Wer Lust hat , kann noch vier Meilen
weiter zum |
| " White Mountain Peak Trailhead " oder
gar bis fast zum " White Mountain Peak "
( ca. 4200m über NN ) weiterfahren . |
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| Das Wandern fällt hier oben in den "
White Mtn " nicht ganz so leicht , ist
doch die Luft auf Grund der Höhe schon
recht dünn . |
| Wer einen Besuch der Bristlecones etwas
entspannter angehen möchte , findet
3 Meilen südlich des Schulman Grove
, am " Grandview " , sogar |
| einen kleinen " primitive Campground
" mit
26 Stellflächen auf " First come - first
serve " - Basis . |
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Das Eintrittsgeld für den Bristlecone
Forest gilt hierfür gleich mit . Tische
und Bänke sind vorhanden , und das Zelt
findet Schutz zwischen |
| zahlreichen "
Utah Junipers " und "
Singleleaf
Pinyon Pines " ; Baumarten , die in
den höher gelegenen Forests nicht mehr
anzutreffen sind . |
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| Um einen tollen Panorama - Blick auf
die Gipfel der
Sierra Nevada zu erlangen
,
nimmt man einfach die schmale Schotterpiste
, welche direkt |
| vom Zeltplatz abzweigt . Am Ende der
Road den Wagen abstellen und hinauf
zum Viewpoint laufen . Grandiose Ausblicke
sind garantiert .... |
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| Vorsicht : Immer wieder kommt es vor
, dass Besucher diese absolute Einöde
unterschätzen ; |
| wer sich dazu entschließt , diese außergewöhnlichen
Natur - Kreationen zu besuchen , sollte
immer bedenken , sich rechtzeitig um
|
| ausreichend Treibstoff , Wasser und Nahrung
für seinen Trip zu kümmern , denn die
White Mountains sind eine servicefreie
Zone ! |
| Dies kann man am besten in den Ortschaften
Bishop
/ CA oder
Big Pine / CA erledigen ,
je nachdem , aus welcher Richtung man
anreist . |
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| Ganz nebenbei erfüllen
die Ancient Bristlecones auch noch einen
sehr interessanten wissenschaftlichen
Aspekt : |
| Ihr Jahrtausende altes Holz dient ,
neben weiteren Methoden , zur
Datierung von klimatischen und geowissenschaftlichen
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| Ereignissen auf der Grundlage der
Radiokohlenstoffmethode ( Radio Carbon Dating ) und ist relativ
genau in ihren Ergebnissen . |
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